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Quartalschrift für praktisches Schulwesen - 6.1842 (6)

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Bibliographic data

fullscreen: Quartalschrift für praktisches Schulwesen - 6.1842 (6)

Periodical

Persistent identifier:
020629230
Title:
Quartalschrift für praktisches Schulwesen
Subtitle:
mit besonderer Rücksicht auf das Königreich Bayern ; im Vereine mit mehreren Schulmännern und Schulfreunden
Document type:
Periodical
Publisher:
Kollmann
Place of publication:
Augsburg
Language:
German
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
ZDB-Nummer:
2019599-0
Access restriction:
Siehe Bände

Periodical volume

Persistent identifier:
020629230_0006
Title:
Quartalschrift für praktisches Schulwesen - 6.1842
Shelfmark:
02 A 1103 ; RF 330 - 333
Document type:
Periodical volume
Publication year:
1842
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Access restriction:
Open Access

Periodical issue

Title:
Heft 4
Document type:
Periodical
Structure type:
Periodical issue
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Access restriction:
Open Access

Article

Title:
Verschiedenes
Document type:
Periodical
Structure type:
Article
Language:
German
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Link zum Katalog:
BBF0419865
Access restriction:
Open Access

Contents

Table of contents

  • Quartalschrift für praktisches Schulwesen
  • Quartalschrift für praktisches Schulwesen - 6.1842 (6)
  • Heft 1 (1)
  • Heft 2 (2)
  • Heft 3 (3)
  • Heft 4 (4)
  • Des Schullehrers Jubelfeier
  • Ist es bei der Erziehung der Kinder nicht besonders nöthig, die Gränzlinie zwischen Eigensinn und Festigkeit des Willens genau zu berücksichtigen? warum und wie?
  • Der Lehrerberuf, oder Grundsätze für alle Perioden seines Amtes
  • Welches sind Mittel zur Fortbildung eines jungen Lehrers und wie werden sie ihm geboten?
  • Aphorismen
  • Rezensirende Bücher - Anzeigen
  • Verschiedenes

Full text

510 
 
dann auch erfolgte, wie aus der außerordeutlichen Beilage zum Amtsintelli- 
genzblatte vom laufenden Jal re St, 56. zu erſehen iſt. 
. Diejeuigen Bewohner von Sveyer, welche den Verein gründeten, haben 
ſich demzufolge verſammelt, den Berein für conſtituirt erklärt und nach Maß- 
gabe ver in dem angeführten Stücke des Amtsintelligenzblattes bereits be- 
fannt gemachten Statuten, ten Sektionsausychuß für das Gericht Franfen- 
thal e'rwählt, deſſen Mitglieder, ſowie die Namen der ſämmtlichen damaligen 
Mitgl.ieder des Vereins hierunter folgen. 
Tie erſte Hauptpflicht de 8 genannten Ausſchuſſes iſt nunmehr nach 8. 19 
der Statuten, die Zahl der Vereinsmitglieder, durch Auſmunierung zum Bei-- 
tritte zu vermehren. Dieſer Berpflichtung glaubt der Ausſchuß nicht beſſer 
entſprechen zu können , als daidurc<, deß er die Motive veröffentlicht, welche 
vie Gründer des Vereins bei (Sntwerfung der Statuten geleitet haben, 
SDbgleich die, wie bemertti, in andern Staaten bereits beſtehenden, ähn- 
lichen Vereine, die erſte Auregung zur Gründung des Pfälzer - Vereines 
gegeb en haben, ſo konnten doh die Fundamenial-Beſrimmungen derſelben 
nicht ganz zum Vorbilve für unſern Berein dienen. 
(Die Verhältniſſe der Pralz, geſtatten eines Theils eine Beſchränkung unſe- 
res Lüirkungstreiſes, andererſeits glaubt man zur ſichern Erreichung unſeres 
Zweck es derſelben, im Gegent.heile zum Wirkungskreiſe der Bereine anderer 
Staayien , erweitern zu müſſen. 
2 zn andern Staaten gab ver höchſt traurige Zuſtand, in weichem fich die 
Gefä ugnißanſtalten daſelbſt vefanden , die nächſte Veranlaſjung zu dem ſrag- 
lichen Vereine. In unſerer Pfalz iſt ein ähnlicher Aulaß nicht vorhanden. 
: Das Gentralgefängniß zu Kaiſers8lautorn hat durc< ſirenge und konje- 
quen te Durchführung der allerhöchſten Verordnung vom 6. Sept. 4824, über 
die Organiſation, Verwaltung und innere Einrichtung deſſelben, einen ſolchen 
Gra'o von Vollkommenheit erhalten, daß es ſelbſt die Aufmerkſamkeit aus- 
wäar'iger Staatsregierungen auf ſich gezogen hat und von ihnen als Muſter 
einer guten Straf- und Beſſerungsanſtalt aneriannt wird, 
Von den 4 Bezirksgefängniſſen kann vor der Hand allerdings ein Glei- 
<hes- nech nicht geſagt werden. -- Indeſſen herrſcht ſtrenge Zucht und Ord- 
nuv.g in denſelben, =- die Sträflinge in dieſen ſind , ſo weit es die nur 1iäh- 
rig: Daner ihrer Strafe und der Raum der Anſtalten geſtattet, beſchäftigt, 
ſon ch wenigjtens dem ſittlichen ſo verderblichen Müßiggange entzogen, = 
die Filnſtalten ſelbſt ſind mit ſittlich-religivjen Erbauungsbüchern verjehen, es 
find Anordnungen getroffen, daß Geiſtliche beider Confeſſionen, ſittlich-reli- 
givſen Unterricht ertheilen, und, was eine ſehr weſentliche Beſſerung iſt, die 
jug endlichen Sträflinge ſind in neueſter Zeit von den ältern , gänzlich entar- 
teten, getrennt, und werden geſondert in der Filialanſtalt in Speyer ver? 
walyrt, wo ſie auf eine genügende Weiſe, ſowohl ſittlich-religiöſen , als auch 
Fle mentar- und Gewerbs-Unterricht erhalten. 
Wenn es beſonders hieran in deu Bezirks - Gefängniſſen noch mangelt, 
werm die Sträflinge in denſelben nicht zu ſolchen Arbeiten verwendet werden, 
weiche ſie dereinſt bei ihrem Austritte aus dem Straforte ausüben können, 
ſo liegt dex Grund davon größtentheils in dem beengten Raume dieſer Anſtalten. 
Indeſſen iſt ein neues Bezirksgefängniß in Zweibrücken im Baue be- 
griffen und die Vergrößerung jener von Landau und Frankenthal, wie es 
heißt, in nächſte Ausſicht gejtelt. Man kann ſich daher der erfreulichen Hofſ- 
nung hingeben, daß, nach Beſeitigung der räumlichen Hinderniſſe, die noch 
beſtehenden Mängel dieſer Gefängniſſe werden beſeitigt werden, 
Aus dieſen Gründen glaubt man ſich jeder Wirkſamkeit "n Beziehung 
auf ſittlich-religisſe Beſſerung der Sträflinge in ven Gefängniſſen enthoben, 
und die Vorſorge des Bereins in dieſer Hinſicht blos den entlaſſenen jugend- 
lichen Sträſlingen widmen zu fönnen. | 
Die meiſten Vereine in andern Staaten haben ſich zwar die ſittlich-reli- 
giöſe Beſſerung aller Sträſtinge, ohne Unterſchied, -- der ältern ſowohl, 
als der jüngern, = zum Ziele geſeßt 3 allein die Erfahrung hat gelehrt, 
daß Priyatvereine, in ihrem Beſtreben, ältere Sträſlinge ſittlic< zu beſjern,
	        

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