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Allgemeine Schulzeitung - 1828 (5)

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Bibliographic data

fullscreen: Allgemeine Schulzeitung - 1828 (5)

Periodical

Persistent identifier:
020642814
Title:
Allgemeine Schulzeitung
Subtitle:
ein Archiv für die Wissenschaft des gesammten Schul-, Erziehungs- u. Unterrichtswesens d. Universitäten, Gymnasien, Volksschulen u. aller höheren u. niederen Lehranstalten. 2. Abtheilung, Für Berufs- und Gelehrtenbildung
Document type:
Periodical
Place of publication:
Darmstadt
Language:
German
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
ZDB-Nummer:
2019988-0
Access restriction:
Siehe Bände

Periodical volume

Persistent identifier:
020642814_0006
Title:
Allgemeine Schulzeitung - 1828
Shelfmark:
AD 3444 ; 02 A 1337 ; RF 361 - 390
Document type:
Periodical volume
Publication year:
1828
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Access restriction:
Open Access

Periodical issue

Title:
Heft 156
Document type:
Periodical
Structure type:
Periodical issue
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Access restriction:
Open Access

Article

Title:
Über den Zweck, welchen Platon bei der Abfassung seines Dialogs Ion vor Augen gehabt
Subtitle:
(Beschluss folgt.)
Author:
Wiegand, Wilhelm
Document type:
Periodical
Structure type:
Article
Language:
German
Greek, Ancient (to 1453)
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Link zum Katalog:
BBF0809402
Access restriction:
Open Access

Contents

Table of contents

  • Allgemeine Schulzeitung
  • Allgemeine Schulzeitung - 1828 (5)
  • Heft 1 (1)
  • Heft 2 (2)
  • Heft 3 (3)
  • Heft 4 (4)
  • Heft 5 (5)
  • Heft 6 (6)
  • Heft 7 (7)
  • Heft 8 (8)
  • Heft 9 (9)
  • Heft 10 (10)
  • Heft 11 (11)
  • Heft 12 (12)
  • Heft 13 (13)
  • Heft 14 (14)
  • Heft 15 (15)
  • Heft 16 (16)
  • Heft 17 (17)
  • Heft 18 (18)
  • Heft 19 (19)
  • Heft 20 (20)
  • Heft 21 (21)
  • Heft 22 (22)
  • Heft 23 (23)
  • Heft 24 (24)
  • Heft 25 (25)
  • Heft 26 (26)
  • Heft 27 (27)
  • Heft 28 (28)
  • Heft 29 (29)
  • Heft 30 (30)
  • Heft 31 (31)
  • Heft 32 (32)
  • Heft 33 (33)
  • Heft 34 (34)
  • Heft 35 (35)
  • Heft 36 (36)
  • Heft 37 (37)
  • Berichtigung
  • De anonymo Neveleti
  • Schulchronik und Miscellen
  • Heft 38 (38)
  • Heft 39 (39)
  • Heft 40 (40)
  • Heft 41 (41)
  • Heft 42 (42)
  • Heft 43 (43)
  • Heft 44 (44)
  • Heft 45 (45)
  • Heft 46 (46)
  • Heft 47 (47)
  • Heft 48 (48)
  • Heft 49 (49)
  • Heft 50 (50)
  • Heft 51 (51)
  • Heft 52 (52)
  • Heft 53 (53)
  • Heft 54 (54)
  • Heft 55 (55)
  • Heft 56 (56)
  • Heft 57 (57)
  • Heft 58 (58)
  • Heft 59 (59)
  • Heft 60 (60)
  • Heft 61 (61)
  • Heft 62 (62)
  • Heft 63 (63)
  • Heft 64 (64)
  • Heft 65 (65)
  • Heft 66 (66)
  • Heft 67 (67)
  • Heft 68 (68)
  • Heft 69 (69)
  • Heft 70 (70)
  • Heft 71 (71)
  • Heft 72 (72)
  • Heft 73 (73)
  • Heft 74 (74)
  • Heft 75 (75)
  • Heft 76 (76)
  • Heft 77 (77)
  • Heft 78 (78)
  • Heft 79 (79)
  • Heft 80 (80)
  • Heft 81 (81)
  • Heft 82 (82)
  • Heft 83 (83)
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  • Heft 85 (85)
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  • Heft 87 (87)
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  • Heft 92 (92)
  • Heft 93 (93)
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  • Heft 95 (95)
  • Heft 96 (96)
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  • Heft 99 (99)
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  • Heft 101 (101)
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  • Heft 113 (113)
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  • Heft 117 (117)
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  • Heft 119 (119)
  • Heft 120 (120)
  • Heft 121 (121)
  • Heft 122 (122)
  • Heft 123 (123)
  • Heft 124 (124)
  • Heft 125 (125)
  • Heft 126 (126)
  • Heft 127 (127)
  • Heft 128 (128)
  • Heft 129 (129)
  • Heft 130 (130)
  • Heft 131 (131)
  • Heft 132 (132)
  • Heft 133 (133)
  • Heft 134 (134)
  • Heft 135 (135)
  • Heft 136 (136)
  • Heft 137 (137)
  • Heft 138 (138)
  • Heft 139 (139)
  • Heft 140 (140)
  • Heft 141 (141)
  • Heft 142 (142)
  • Heft 143 (143)
  • Heft 144 (144)
  • Heft 145 (145)
  • Heft 146 (146)
  • Heft 147 (147)
  • Heft 148 (148)
  • Heft 149 (149)
  • Heft 150 (150)
  • Heft 151 (151)
  • Heft 152 (152)
  • Heft 153 (153)
  • Heft 154 (154)
  • Heft 155 (155)
  • Heft 156 (156)
  • Heft 157 (157)

Full text

 
 
Allgemeine Schulzeitung. 
Sonntag 28. December 
Veber den Zweck, welchen Platon bei der 
Abfassung Seines Dialogs Ion vor Augen 
gehabt. 
Von 
Dr. Wilhelm Wiegand, 
Privatdocenten in Gilessen. . 
> ! 
“Oro di un 70 arr Zu yraun lid, 
„- . > - ' IN ' 
Keirog T ZxEWC OTEDYETO, Z0U70 TECDE 
Sophokles. 
Das ist es eben, was dem göttlichen Platon nicht nur 
unter den Philosophen des Alterthums, Sondern auch aller 
künftigen Jahrhunderte den ersten Rang zusichern wird, 
dass er. Seine gleichgzam aus dem tiefsten Grunde alles 
Seins geschöpften Anzichten über Gott und Welt nicht 
in trockenen Capiteln und Paragraphen, gondern in einem 
Cyklus von künstlerisch - dramatischen Schriften auf eine 
Solche Weise niedergelegt hat , dass dieselben gelbst als 
ein mikroskopisches Gemälde des unendlichen Weltalls 
mit allen geinen Wundern und Räthgeln uns erscheinen. 
Jeder einzele Theil bildet also auch hier, wie in dem 
Weltall, zwar ein Ganzes für zich, kann aber doch erst 
durch seine Bezichung auf das Sämmtliche Ganze zgeine 
wahre Bedeutung und gein richtiges Verständniss erhal- 
ten. Viele Jahrhunderte verflossen aber, bis die Mensch- 
heit reif und mündig ward, die hohe Kunst zu ahnen, 
womit Platon, weil er entweder ganz oder gar nicht ver- 
ztanden Sein woilte, Seine Schriften abgefasst hatte. 
Schleiermacher war es bekanntlich zuerst , der den 
Schlüssel zu diesem Geheimnisse fand, der zuerst zeigte, 
dass Platon nur aus Platon erklärt und verstanden wer- 
den müsse, Viel ist Seitdem durch die Bemühung der 
ausgezeichnetsten Männer geschehen , Sowohl für die 
gämmtlichen Werke als auch für einzele Theile. Aber 
Immer noch nicht Scheint man bei manchen einzelen Dia- 
logen den richtigen Standpunet, wovon aus gie“ beurtheilt 
werden müsgen , s0 wie die eigentliche Beziehung der- 
gelben zum Ganzen gefunden zu haben. Wie Könnte man 
aber auch“ verlangen , dass in einer 80 kurzen Zeit eine 
30 grosse und“ wichtige Aufgäbe gelöst sein' zollte? Die- 
zer verrückte Standpunect äber musSste “bei den neuesten 
Utifergüchungen "über" dern“ Werth unddie Echtheit 'jener 
einzeten''Schriften"' ie yergthiedenartigsten Urtheile ver- 
urgächen. Von jenen- noch migeltannten Dialogen gehien 
mir vorzüglich der Joz' überschriebene einer zu zein, wel- 
eher gewöhnlich auf Gymnagien gleicheam als Einleitung 
zur: Leetüre. des Homer gelesen zu werden Pflegt, indem 
man. :gich. theils 'yon der: gewöhnlichen. Anzicht begtimmen 
lägst „“ als würde darin yom Wegen der Porzie; Yorzüg- 
lich über Homer gehandelt, theils indem -man glaubt, dass 
er' wenig philogophizche Bedeutung Habe“ und folglich die 
- Fazzungsgabe der Gymnasialschüler „nicht übersteige. Dar- 
Abth. II]. Nr. 156. 
 
um habe ich es der Mühe werth gehalten , meine Anzgicht 
über den Zweck und die Idee , welche diegem Dialog zu 
Grunde liegt, dem gelehrten Publieum zur Beurtheilung 
vorzulegen und, wo möglich, von der Wahrheit dergzelben 
es zu überzeugen. 
Damit es aber nicht acheinen möge, als wolle ich 
der gelehrten Welt eine -vorgefasste Meinung aufdringen 
(denn welche Meinung gibt es nicht, die sich nicht durch 
Irgend einige Gründe unterstützen liesse? ); 80 wird es 
wohl rathsam gein, ehe wir zur Auseinanderzetzung un- 
gerer Idee Schreiten , dem -Lezer den Inhalt und Idecn- 
gang unseres Dialogs mit möglichster Gedrängtheit und 
Genauigkeit darzustellen. 
Sokrates begegnet dem ephesischen Rhapsoden Ion; 
auf die Frage, woher dieszer nach Athen gekommen zei, 
antwortet er, er komme eben von Epidaurus, und brügtet 
gich, dass er in einem dort zu Ehren des Asklepios an- 
gestellten Rhapsoden-Wettkampfe den Preis davon getra- 
gen habe. Sokrates bewundert die Kunst der Rhapsoden, 
da diege stäts mit den schönsten Gewändern geschmückt 
wären, Stäts mit den Werken der vortrefflichsten Dichter, 
besonders des Homer , des vorzüglichsten unter allen, 
gich beschäfftigten , und nicht nur desgen Verse, gondern 
auch dessen Geist Sich aneigneten. Der Rhapsode erfreut 
zich gehr über die Lobeserhebungen auf geine Kunst, und 
rühmt zich den Geist des Homer ganz vorzüglich erfasst 
zu haben. Als er hierauf auf Bitten des .Sokrates gich 
anschickt , hiervon eine Probe zu geben ; unterdrieht ihn 
Sokrates mit der Frage, ob er auf gleiche Weige den 
Geist des Hegiod und des Archilochos auseinanderzugetzen 
vermöge. lon verneint ic. Die Frage aber, ob er diess 
in denjenigen Stellen vermöge , wo Homer und Hegiod 
denselben Gegenstand behandelten, bejaht er. Mit einem 
Beispiele von der Mediein und mit einem von der Arith- 
metik hergenommen beweist ihm sodann Sokrates , dass , 
wenn Mehrere über dengelden Gegenstand gprächen , ein 
und dergelde gebildete Zuhörer den guten Redner von 
dem gchlechten unterscheiden können müsse. Nachdem 
Ion diess, und nebst diegem noch zugestanden , dass die. 
Dichter gich meist immer in denselben Dichtungen her- 
unitriehen ; muss'er 'offen bekennen „: dass er den Homer 
Hieht ( wiSgengechaftlich:) veretehe. len.hierüber betroffen: 
fragt, woher es denn 'aber komme, :dass er zich des Gäh- 
Hens: nicht erwehren 'Aönne „':wenn. Jemand. auf jeden an-" 
deren Dichter die -Redie:: brüchte . dass er aber Sogleich 
unwillkürlich aufmerke, und: zum Reden bereit ei , 80- 
bätd von Homet die Sprache wäre. Sokrates antwortet 
im; der Grund-hiervon gei, dass er den Homer zicht 
wisseh8chuftlich veratehe und .auszulegen wisse. Diesg 
verhälte 8tch nicht nur in der Poesie, 80ndern auch in 
allen Künsten auf diegelbe IW eite. -Er-könne- zwar Nichts 
dagegen einwenden , verzetzt: Ion , jedoch sei er gich be- 
wusst, dass in Homer es ihm weder an Fülle noch an
	        

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