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Ethische Kultur - 44.1936 (44)

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Bibliographic data

fullscreen: Ethische Kultur - 44.1936 (44)

Periodical

Persistent identifier:
024430897
Title:
Ethische Kultur
Subtitle:
Monatsblatt für ethisch-soziale Neugestaltung
Document type:
Periodical
Publisher:
Bieber
Place of publication:
Berlin
Language:
German
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
ZDB-Nummer:
2104968-3
Access restriction:
Siehe Bände

Periodical volume

Persistent identifier:
024430897_0044
Title:
Ethische Kultur - 44.1936
Shelfmark:
02 A 0760 ; RF 620 - 631
Document type:
Periodical volume
Publication year:
1936
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Access restriction:
Open Access

Periodical issue

Title:
Heft 7/8
Document type:
Periodical
Structure type:
Periodical issue
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Access restriction:
Open Access

Article

Title:
Christentum und Selbstsucht
Subtitle:
ein Zwiegespräch
Author:
Steinberg, Julius
Document type:
Periodical
Structure type:
Article
Language:
German
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Link zum Katalog:
BBF0542390
Access restriction:
Open Access

Contents

Table of contents

  • Ethische Kultur
  • Ethische Kultur - 44.1936 (44)
  • Heft 1/2 (1/2)
  • Heft 3/4 (3/4)
  • Heft 5/6 (5/6)
  • Heft 7/8 (7/8)
  • Stimmen zur neuen und alten Lehre
  • Christentum und Selbstsucht
  • Der Vielgeliebte und die Vielgehaßte
  • Buchbesprechung
  • Heft 9/10 (9/10)
  • Heft 11/12 (11/12)

Full text

wartsmenschen zumeist fremd und unerreichbar. Aber der heilige Mythos 
der für zahllosge Gläubige, wie für die abendländische Kultur einen uner- 
Setzlichen Wert begitzt, iSt durch die geheiligts Tradition von zwei Janhr- 
tausgenden für Europas Bgwohner So unlösSlich mit dem Stifter der christ- 
lichen Lehrgs verbunden, daß einer Selbstverstümmelung gleichkommen Wür- 
de, wollte man den nutzloSen Versuch unternahmen, das ChriStentum ausS- 
zutilgen oder Seine Stifter und Verkünder aus den Herzen der Mällionen 
von Gäubigen gewaltsam herauszureißen,. 
Schüler: Besteht aber nicht dig Gefahr, daß Europa an dem Kklaf- 
fenden Zwiespali zwiSchen Leben und Lehre zugrunde geht? 
Meister: Diese Gefahr ist in der Tat nicht von der Hand zu Wweisen, 
und darum müssen wir alle unsere Anstrengungen auf ihre Begeitigung 
richten. Aber Sie muß in Kauf genommen werden als unabänderlich2s5 
SchickSal, um Schlimmeres zu verhüten. 
Schüler: Was aber muß gesSchehen, um di2Ser Gefahr zu begegnen 
und gleichzeitig den Kampf gegen das verderbliche Uebermaß von SelbSt« 
Sücht mit Erfolg aufzunehmen? | 
| Meister: Wir müSsSen die Lehre von den Irriümern reinigen, die Sie 
jim Verlaufe von 19 Jahrhunderten umsponnen haben. Wir müssen diese 
Lehre in bessere Uebereinstimmung bringen mit den Sitttlichen Erforder- 
niSSen des lebendigen Lebens. Wir müssen ngug Wegz2 c3r Erziehung ein- 
Schlagen, indem wir von frühester Jugend an das Seelenfünkiein unter 
Anlehnung an Meister Eckart neu zu beleben trachten und zugleich an 
das weitblickende wohlverstandens SelbstintzresSe des Kindes appelli2- 
ren. Wir müssen uns in das Studium der alten Weisen versenken und 
ihre unvergänglichen Wahrheiten; immer wieder neu zu Ehren bringen, 
damit das verderbliche Unkraut der EinsSeitigkeit, des Fanatismus und der 
VerallgemeinerungsSucht ausgerodet wird, das die ewig gültigen Hochwerte 
der menschlichen Kultur zu überwuchern und zu earsticken droht. 
Julius Steinberg-Bonn, 
Der Vielgeliebte und die Vielgehaßte. 
Von ProfesSsor Dr. Reinhard Strecker, Berlin-Hessenwinkel, 
Ein neues Meisterwerk aus der Feder Klara Viebigs! Mensgchlich 
mitgefühlte Schicksale auf einem KkulturhistorisSch beSonders interesSanten 
Hintergrund. Friedrich Wilhelm Il, und Wilhelmine Enke! (Deutsche Ver- 
lagsanstalt, Berlin), | 
Mit Aufwand von viel Geld und Mühe hat der Großes Kuriürst den 
Lustgarten) des Berliner Schlosses angelegt. Der Soldatenkönig läßt die 
Plumenbeete mit Sand verschütten, die Lauben] abbrechen und die 
Schmuckfiguren beseitigen, Er brauchte Exerzierplätzg aber keine ParkK- 
anlagen» Große Prachtentfaltung liebt Friegrich 1.; in bescheaidenster An- 
SpruchsloSigkeit hebt Sich das Auftreten Friedrichs des Großen; davon ab. 
Friedrich der Große hat mit äußerster SparSamkeit trotz Seiner Kriege einen 
StaatsSchatz von 51 Millionen Talern gesammelt. 10 Jahre Später hat Sein 
Nachfolger diesen Schatz verbraucht und 27 Millionen Taler Schulden dazu 
42 
 
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Or
	        

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Ethische Kultur - 44.1936. 1936.
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