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Ethische Kultur - 44.1936 (44)

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Bibliographic data

fullscreen: Ethische Kultur - 44.1936 (44)

Periodical

Persistent identifier:
024430897
Title:
Ethische Kultur
Subtitle:
Monatsblatt für ethisch-soziale Neugestaltung
Document type:
Periodical
Publisher:
Bieber
Place of publication:
Berlin
Language:
German
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
ZDB-Nummer:
2104968-3
Access restriction:
Siehe Bände

Periodical volume

Persistent identifier:
024430897_0044
Title:
Ethische Kultur - 44.1936
Shelfmark:
02 A 0760 ; RF 620 - 631
Document type:
Periodical volume
Publication year:
1936
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Access restriction:
Open Access

Periodical issue

Title:
Heft 11/12
Document type:
Periodical
Structure type:
Periodical issue
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Access restriction:
Open Access

Article

Title:
Die Sixtinische und Holbeinsche Madonna
Author:
Eberhard, Raimund
Document type:
Periodical
Structure type:
Article
Language:
German
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Link zum Katalog:
BBF0542396
Access restriction:
Open Access

Contents

Table of contents

  • Ethische Kultur
  • Ethische Kultur - 44.1936 (44)
  • Heft 1/2 (1/2)
  • Heft 3/4 (3/4)
  • Heft 5/6 (5/6)
  • Heft 7/8 (7/8)
  • Heft 9/10 (9/10)
  • Heft 11/12 (11/12)
  • Die Sixtinische und Holbeinsche Madonna
  • Bruno Wille
  • Graf Hermann Kayserlings "Buch vom persönlichen Leben"
  • Buchbesprechungen
  • Persönliches

Full text

plaren, in den Galerien zu Dresden und zu Darmstadt, überliefert. ist. 
Da Steht die Gottesmutter mit dem Segnenden Kinde auf dem Arm mitten 
im Kreis der Familie. Sie alle, der ehrwürdige kerndeutsche Vater, Seine 
erste, früh verstorbene Frau, gehüllt in Leichentücher, und Seine jetzige 
rustige Gattin und die Schar der Kinder, Sie alle kniend anbetend vor 
der göttlichen Mutter, blicken zu ihr ehrfürchtig auf oder demütig vor ihr 
nieder. So Schlicht, S0 natürlich ist alles, So innig deutsch empfunden. 
Una doch welch eine Hoheit in dem Ganzen, Ehrfurcht erweckend-. und 
himmliSsche Liebe entzückend. Ich Sage, auch wer nicht Katholischen Glau- 
bens iSt undi Heiligen-Verehrung ablehnt, wird angegSichts dieses Bildes 
--“ wie nicht minder vor jenem Gemälde von Raphael -- von dem Wesen 
und der Wahrheit des Heiligen ergriffen, und vermag in der Fülle des 
IrdisSchen, des Vergänglichen das Licht des Ewigen, des Unvergänglichen, 
des Göttlichen zu erSchauen. Allerdings Augen gehören dazu, die nicht 
an der Oberfläche, dem Sinnenreiz, haften bleiben, Sondern die in die Tiefe 
Schauen, und der heißen frommen Seelenregung inne werden, aus dem der 
Künstler in Seligem Schöpferdrange Sein Werk geschaffen. -- Die Marien- 
Verehrung unserer Vorfahren, wie Sie in ungezählten Marienkirchen und 
Domen, in Gemälden und Statven, in Liedern und GeSängen ihren Ausdruck 
gefunden hat, ist nicht das Zeichen einer Zeit des Aberglaubens und der 
Beschränktheit. .welche Zeit, wir, die wir „es So herrlich weit gebracht“, 
glücklich überwuncen haben, Sondern es ist ein Ausdruck einer tiet 
menschlichen, ja allgemein menschlichen Empfindung, und das, was jene 
einfältigen „gemzginen“ Kosaken angesichts der herrlichen SixtiniSchen Ma- 
donna zutiefst ergriffen und auf die Knie gezwungen hat, dasSelbe kann 
auch uns noch innerlichst ergreifen und zum Inne- und Gewißwerden des 
Heiligen anregen. Ist nicht auch die Mutterliebe ein Abglanz der himm- 
liSchen Liebe, ein Licht aus HimmelSshöhen in dieser dunklen, von SeibstSucht 
erstarrten liebeleeren Welt?*) | 
Das isit es, was als „heilig-öffentlich Geheimnis“ aus der Marien- 
verehrurng, wie Sie in diezen beiden Gemälden in So verschiedener und 
doch im Wegensgrunde So gleicher Weise Gestalt gewonnen hat, zu uns 
Spricht, was iene Maler „getrieben vom heiligen Geiste“ haben aussprechen 
wollen. 
 
Bruno Wille, 
Von Proj. Dr. Reinhard Strecker, Berdin- Hessenwinkel. 
Wenn das menschliche Denken an die Grenzen der Räumlichkeit 
und der Zeitlichkeit Stößt, dann verwickelt es Sich unvermeidlich in unlös- 
bare Widersprüche. Antinomien nennt Sie Kant, Da Schneiden Sich Pa- 
 
„S*) „Die Mutter als religiöSes Symbol“ von Kurt Leese, Lic, theol. Dr. 
Phil, Privatdoz. in Hamburg. Verlag A. B. Mohr Tübingen (P. Siebeck). 
59
	        

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