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Zeitschrift für Kinderforschung - 14.1909 (14)

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Bibliographic data

fullscreen: Zeitschrift für Kinderforschung - 14.1909 (14)

Periodical

Persistent identifier:
024493198
Title:
Zeitschrift für Kinderforschung
Subtitle:
Organ der Gesellschaft für Heilpädagogik und des Deutschen Vereins zur Fürsorge für Jugendliche Psychopathen
Document type:
Periodical
Publisher:
Beyer
Place of publication:
Langensalza
Language:
German
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
ZDB-Nummer:
2105911-1
Access restriction:
Siehe Bände

Periodical volume

Persistent identifier:
024493198_0014
Title:
Zeitschrift für Kinderforschung - 14.1909
Shelfmark:
02 A 1744 ; RF 496 - 511
Document type:
Periodical volume
Publication year:
1909
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Access restriction:
Open Access

Periodical issue

Title:
Heft 10
Document type:
Periodical
Structure type:
Periodical issue
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Access restriction:
Open Access

Article

Title:
Die Suggestion im Leben des Kindes
Subtitle:
(Schluß)
Author:
Plecher, Hans
Document type:
Periodical
Structure type:
Article
Language:
German
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Link zum Katalog:
BBF0486092
Access restriction:
Open Access

Contents

Table of contents

  • Zeitschrift für Kinderforschung
  • Zeitschrift für Kinderforschung - 14.1909 (14)
  • Heft 1 (1)
  • Heft 2 (2)
  • Heft 3 (3)
  • Heft 4 (4)
  • Heft 5 (5)
  • Heft 6 (6)
  • Heft 7 (7)
  • Heft 8 (8)
  • Heft 9 (9)
  • Heft 10 (10)
  • Die Suggestion im Leben des Kindes
  • Mitteilungen
  • Literatur
  • Heft 11 (11)
  • Heft 12 (12)

Full text

PLecnrR: Die Suggestion im Leben des Kindes. 291 
 
Sie Stieg bei Prüfung des Gehörsinnes auf 65%/,, des Geruchs- 
Sinnes auf 72,5--78,75%,, des GeschmackssSinnes auf 75%, aller 
Einzelfälle. Bei Prüfung des Tastsinnes gelangen nur 45%,. »Ins- 
gegamt kamen auf 600 Kinzelverguche 390 gelungene Suggestionen, 
das Sind 65"/,; die Schüler ließen Sich demnach in ?/, aller Fälle 
täuschen, ein Beweis, wie gering die Urteilsfähigkeit der Schüler 
Selbst bei den einfachsten Sinneswahrnehmungen iSt. « 
Koso6G Schied bei Berechnung Seiner Verguchsergebnisse die Schüler 
auch nach ihrer Begabung aus und kam zu dem Regultate, daß auf 
je einen der Schwächsten Schüler im Durchschnitt 62/,, auf einen der 
mittelmäßig begabten 7 und auf einen der besten 8 gelungene vSug- 
gestionen trafen. Es Steht dieses Ergebnis allerdings im Gegengatz zu 
der oft vertretenen Angicht, daß die Suggestibilität im umgekehrten Ver- 
hältnis zur geistigen Leistungsfähigkeit Stünde. KoSoG weist aber Selbst 
dem Zufall eine bedeutende Rolle zu, die er wohl auch gespielt haben mag. 
Die Ergebnisse derartiger Experimente lassen Sich vielfach Stützen 
durch Beispiele aus dem wirklichen Leben. Ks Seien hier nur einige 
Fälle aus meiner eigenen Krfahrung angeführt: 
Als eines Tages um 12 Uhr der Vormittagsunterricht geschlosSsen 
wurde, meldete ein Schüler, Seine Mütze wäre nicht mehr im Garderobe- 
Schranke. Sie konnte auch trotz des eifrigsten Suchens nicht ge- 
funden werden. Aut Befragen erklärte der Knabe, er hätte Sie um 
8 Uhr zur Schule mitgebracht und dem Bankersten gegeben, der 8ie 
in den Schrank gelegt habe. Der Bankerste wie auch die Nachbarn 
bestätigten dies sofort. Ein Mitsgchüler vergicherte freiwillig, er gei 
mit dem Knaben zur Türe hereingekommen und habe gesgehen, wie 
dergelbe Seine Mütze abnahm, wie er 80gar beim Hauseingange einen 
Lehrer grüßte. Am Nachmittage erschien die Mutter des »Be- 
Stohlenen« und Schilderte den Tatbestand genau 80, wie ihn der 
Knabe erzählt batte. Alles Forschen blieb vergebens; Sämtliche 
Zeugen blieben auf ihrer Behauptung stehen. Während aber die 
Mutter noch anwegend war. erschien ein Schüler einer anderen Klasse, 
mit einer Mütze in der Hand; es war die verlorene, bezw. gestohlene. 
Er hatte Sie Schon vor dem VormittagSunterrichte auf dem Schulwege 
gefunden. Plötzlich konnte Sich der Bestoblene erinnern, daß er auf 
dem Schulwege in der Nähe des Fundortes gerauft hatte und daß 
ihm dabei die Mütze vielleicht abhanden gekommen Sei. Er habe 
dies aber nicht mehr gewußt. Diese Angabe begegnete bei mir 
einigem Zweifel, obwohl gie immerhin der Wahrheit entsprechen 
konnte. Ich hielt Furcht vor häuglicher Strafe für das Leitmotiv des 
Handelns. Dagegen konnte ich mich auf eingehendes Befragen Sicher 
| 19*
	        

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