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Zeitschrift für Kinderforschung - 14.1909 (14)

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Bibliographic data

fullscreen: Zeitschrift für Kinderforschung - 14.1909 (14)

Periodical

Persistent identifier:
024493198
Title:
Zeitschrift für Kinderforschung
Subtitle:
Organ der Gesellschaft für Heilpädagogik und des Deutschen Vereins zur Fürsorge für Jugendliche Psychopathen
Document type:
Periodical
Publisher:
Beyer
Place of publication:
Langensalza
Language:
German
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
ZDB-Nummer:
2105911-1
Access restriction:
Siehe Bände

Periodical volume

Persistent identifier:
024493198_0014
Title:
Zeitschrift für Kinderforschung - 14.1909
Shelfmark:
02 A 1744 ; RF 496 - 511
Document type:
Periodical volume
Publication year:
1909
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Access restriction:
Open Access

Periodical issue

Title:
Heft 11
Document type:
Periodical
Structure type:
Periodical issue
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Access restriction:
Open Access

Article

Title:
Literatur
Document type:
Periodical
Structure type:
Article
Language:
German
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Link zum Katalog:
BBF0486097
Access restriction:
Open Access

Contents

Table of contents

  • Zeitschrift für Kinderforschung
  • Zeitschrift für Kinderforschung - 14.1909 (14)
  • Heft 1 (1)
  • Heft 2 (2)
  • Heft 3 (3)
  • Heft 4 (4)
  • Heft 5 (5)
  • Heft 6 (6)
  • Heft 7 (7)
  • Heft 8 (8)
  • Heft 9 (9)
  • Heft 10 (10)
  • Heft 11 (11)
  • Die psychische Dissoziation
  • Mitteilungen
  • Literatur
  • Heft 12 (12)

Full text

352 C. Literatur. 
eine großzügig gedachte Blindenvolksschule in Aussicht genommen. . So findet ein 
Wort über Helene Keller, das der Verfasser zitiert, praktigche Anwendung: 
»Äußerer Optimismus Schafft alles Große im Kultur- und Staatsleben. Bildung, 
Toleranz, Vaterlandsliebe entspringen ihm. Optimisten Sind es, die für die Wohl- 
fahrtseinrichtungen einstehen, die jeglichen Fortschritt befürworten; ihnen gehört 
die Zukunft, der Sie um viele Meilenlängen näher kommen als die Pessgimisten.« 
Das Buch Stellt einen wertvollen Beitrag zur Geschichte des Abnormen» 
wesens dar. 
Heidelberg. N. Kirmsse. 
Friedmann, Zur Kenntnis der affektiven PSychosen des Kindegalters, 
insbesgondere der milderen Vormen. (Monatsschr. f. Psychiatr. u. Neurol. 
1909, Bd. 26, Heft 1.) 
Die Melancholie (Schwermut) und ihr Gegenstück, die Manie (heitere ideen- 
ſlüchtige Erregung) Sind in der reinen, klasSiSchen Form im Kindegalter recht Selten. 
Dagegen machen Sich leichtere Vorboten davon gelegentlich Schon bemerkbar, oder 
wir finden atypische (vom klasSiSchen Bild abweichende) Äußerungen. Überaus - 
bäufig und von höchster erzieherischer Bedeutung gSind dagegen die 80genannten 
»PSYChopathischen Reaktionen« Lin psychopathisch minderwertiges (d. 1. 
durch Vererbung Krankhaft veranlagtes) Kind reagiert (antwortet) auf gemütliche 
Erschütterungen (kleine erzieherische Konflikte, Erlebnisse usw.) anders als das 
normale Kind, mit ungewöhnlich nachhaltigem oder Sich ungewöhnlich äußerndem 
Affekt, Selbst mit Geistesstörung. Der krankhaft traurige Affekt oder die krankhaft 
gehobene (heitere) Stimmung mit Erregung kann durch Steigerung Seiner Erschel- 
nungen den Wert einer Geistesstörung gewinnen. Diese pathologischen Affekt- 
äußerungen bezw. pSychopathische Reaktionen kommen also nicht, wie die eigent- 
lichen Geisteskrankheiten Melancholie und Manie aus inneren ÜUrsachen, und Sie 
Sind weniger ungünstig, da gie oft rasch abklingen und vielleicht nie wiederkommen. 
Ein gSolch28 Kind iSt im gewöhnlichen Sinn nicht »geistesSkrank« und braucht es 
auch nie zu werden, während Manie und Melancholie Sich meistens das ganze 
Leben, freilich mit geSunden Pausen, in buntem Wechsel wiederholen (zirkuläres 
Irresein). Im einzelnen Anfall ist das Kind aber in Gefahr, Selbstmord zu be- 
gehen oder verkannt zu werden und dann ungerechte Vorwürfe oder Bestratungen 
zu erleiden. Davor Schützt nur Sachkenntnis und voruarteilslose Beobachtung. Da 
Sich die pSychopathiSsche Reaktion aus der Gegundhbeitsbreite entwickelt, iat 8:e oft 
Schwer zu erkennen. Die Affektschwankungen der gegunden Kinder zeichnen Sich 
im allgemeinen durch Hinfälligkeit und kurzen Begtand aus, Seine Heiterkeit und 
Bewegungsunruhe ist verständlich motiviert und beeinflußbar. Das wird alles 
anders bei der pSychopathischen Reaktion. 
Line Erregung wird unter Umständen vorgetäuscht durch das »unruhig-nervöse 
(bezw. erethische) Temperament«, eine Äußerung psychopathischer Anlage, die uns 
Schon beim Säugling zur fälschlichen Annahme einer »Manie« verleiten könnte. 
Hierbei fehlt meistens die heitere Stimmung, die das Wesgentlichste der echten 
Manie ist. Melancholie und Manie ind ja (in der Zie henschen Bezeichnung) der 
Typus der »affektiven« Psychosen. 
Merzig a, d. paar. Dr. med. Hermann. 
 
Druck von Hermann Boyer & Söhne (Boyer & Mann) in Langensalza.
	        

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