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Zeitschrift für Kinderforschung - 14.1909 (14)

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Bibliografische Daten

fullscreen: Zeitschrift für Kinderforschung - 14.1909 (14)

Zeitschrift

OPAC:
024493198
Titel:
Zeitschrift für Kinderforschung
Titelzusatz:
Organ der Gesellschaft für Heilpädagogik und des Deutschen Vereins zur Fürsorge für Jugendliche Psychopathen
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Verlag:
Beyer
Erscheinungsort:
Langensalza
Sprache:
Deutsch
Sammlung:
Pädagogische Zeitschriften
ZDB-Nummer:
2105911-1
Zugänglichkeit:
Siehe Bände

Zeitschriftenband

OPAC:
024493198_0014
Titel:
Zeitschrift für Kinderforschung - 14.1909
Signatur der Quelle:
02 A 1744 ; RF 496 - 511
Dokumenttyp:
Zeitschriftenband
Erscheinungsjahr:
1909
Sammlung:
Pädagogische Zeitschriften
Zugänglichkeit:
Open Access

Zeitschriftenheft

Titel:
Heft 12
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Strukturtyp:
Zeitschriftenheft
Sammlung:
Pädagogische Zeitschriften
Zugänglichkeit:
Open Access

Artikel

Titel:
Über die Entartung und einige ihrer psychischen Äusserungsformen beim Kinde
Autor:
Hermann, ...
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Strukturtyp:
Artikel
Sprache:
Deutsch
Sammlung:
Pädagogische Zeitschriften
Link zum Katalog:
BBF0486098
Zugänglichkeit:
Open Access

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Zeitschrift für Kinderforschung
  • Zeitschrift für Kinderforschung - 14.1909 (14)
  • Heft 1 (1)
  • Heft 2 (2)
  • Heft 3 (3)
  • Heft 4 (4)
  • Heft 5 (5)
  • Heft 6 (6)
  • Heft 7 (7)
  • Heft 8 (8)
  • Heft 9 (9)
  • Heft 10 (10)
  • Heft 11 (11)
  • Heft 12 (12)
  • Über die Entartung und einige ihrer psychischen Äusserungsformen beim Kinde
  • Mitteilungen
  • Literatur

Volltext

354 A. Abhandlungen. 
weiteren Darlegungen stellen. Die Gegetze der natürlichen Zuchtwahl 
Sprechen in den HBrblichkeitsverhältnisgen eine deutliche Sprache. 
Auf der einen Seite Züchtung höchster Higenschaften, Aufleuchten 
des Genius, auf der andern die angestrebte Vernichtung der Mangel- 
haftigkeit durch die Tatsache der Entartung. Zuerst greift die Hnt- 
artung, von einzelnen körperlichen Mißbildungen abgegeben, das 
edelste Organ des MensSchen, das Gehirn, an und führt dadurch zu 
einer Abschwächung der Sozialen Brauchbarkeit, die bei weiterem 
Zusammentreffen ungünstiger Keimtendenzen in den folgenden Genera- 
tionen durch Geisteskrankheit, Lebens- und Zeugungsunfähigkeit zum 
Erlöschen führt. Die Krbmasse Sammelt gich an aus der langen Reihe 
der Ahnen und bedingt die Keimanlage. Der Keim kann aber auch 
durch Krankheiten, Giftwirkungen, die auf die Konstitution ihres Trägers 
(Vater, Mutter) einwirken, geschädigt werden, ja Selbst die keimende 
Frucht kann aut diese Weise noch angegriffen werden. Die allererste 
Stelle nimmt unter diesen Schäden der Alkohol ein, dann folgen 
Syphilis, Tuberkulose usf. Erblich belastet ist jeder, in dessen 
aufsteigender Blutsverwandtenlinie (ASscendenz) Krankheiten vor- 
gekommen gind, die die Keimmasse sSchädigen können, z. B. Verrückt- 
heit beim Großvater, Alkoholismus des Vaters usw. Erblich entartet 
iSt aber nur der, bei dem der Nachweis eines mangelhait entwickelten 
Organs zu erbringen ist (Binswanger). Auch bei Schwerer erblicher 
Belastung kann das Individuum gesund gein und bleiben, wenn auch 
die Möglichkeit der Erkrankung näher liegt als bei Nichtbelasteten. 
Die erbliche Belastung ist deshalb gleichwohl die wichtigste Ursache 
der meisten Geisteskrankheiten, insofern Sie durch geringfügige An- 
lässe zum Ausbruch kommen, die dem Nichtbelasteten niemals ge- 
Schadet hätten. PSYchopathische (neuropatnische) Belastung stellt 
daher nur eine. Veranlagung, Prädispogition für geistige Störungen 
dar, ist aber noch keine geistige Anomalie, was wohl augeinander- 
zuhalten ist. Anders ist es mit der Entartung. Hier ist die Seelische 
(pSYchopathische) Minderwertigkeit deutlich nachweisbar. Statt daß 
eine normale, ausgeglichene Anlage vererbt worden ist, womöglich 
mit entwicklungsfähigen guten Keimen für Kunst, Wissgen oder höhere 
Gefühle, hat der Entartete eine unebenmäßige, zerrisgene, minder- 
wertige Seele von Seinen Erzeugern empfangen. Minderwertigkeit 
auf körperlichem Gebiet ist, wenigstens in Andeutungen, oft damit 
verbunden, tritt aber an Sozialer Bedeutung hinter der Seelischen 
Minderwertigkeit völlig zurück. Der Kampf ums Dasein erfordert 
eine vollwertige psychische Kraft, und diese fehlt dem HEntarteten. 
Die einzelnen Teile Seiner Seele arbeiten 80 widerginnig, 

	        

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