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Zeitschrift für Kinderforschung - 45.1936 (Referate) (45)

Access restriction

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Bibliographic data

fullscreen: Zeitschrift für Kinderforschung - 45.1936 (Referate) (45)

Periodical

Persistent identifier:
024493198
Title:
Zeitschrift für Kinderforschung
Subtitle:
Organ der Gesellschaft für Heilpädagogik und des Deutschen Vereins zur Fürsorge für Jugendliche Psychopathen
Document type:
Periodical
Publisher:
Beyer
Place of publication:
Langensalza
Language:
German
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
ZDB-Nummer:
2105911-1
Access restriction:
Siehe Bände

Periodical volume

Persistent identifier:
024493198_0057
Title:
Zeitschrift für Kinderforschung - 45.1936 (Referate)
Shelfmark:
02 A 1744 ; RF 496 - 511
Document type:
Periodical volume
Publication year:
1936
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Access restriction:
Open Access

Periodical issue

Title:
Heft 2
Document type:
Periodical
Structure type:
Periodical issue
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Access restriction:
Open Access

Article

Title:
Normale und pathologische Anatomie und Physiologie
Document type:
Periodical
Structure type:
Article
Language:
German
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Link zum Katalog:
BBF0495749
Access restriction:
Open Access

Contents

Table of contents

  • Zeitschrift für Kinderforschung
  • Zeitschrift für Kinderforschung - 45.1936 (Referate) (45)
  • Heft 1 (1)
  • Heft 2 (2)
  • Pädagogisches Sammelreferat
  • Aus der logopädisch-phoniatrischen Literatur (35. Bericht)
  • Asu der logopädisch-phoniatrischen Literatur (36. Bericht)
  • Normale und pathologische Anatomie und Physiologie
  • Biologie, Konstitution, Rasse, Vererbung
  • Psychologie
  • Psychopathologie und Psychiatrie
  • Krankheiten des Kindesalters
  • Heilpädagogik und Anomalen-Fürsorge
  • Jugendwohlfahrt, Verwahrlosung
  • Heft 3 (3)
  • Heft 4/5 (4/5)

Full text

117 
Sehr Schmal. Kin vierschichtiger Bau der Hemisphärenwand (Bielschowsky) und Hetero- 
topien im Mark fehlten offenbar. Stammganglien, Hirnstamm und Kleinhirn o. B., Ventrikel 
Stark erweitert. Histologisch zeigte die Rinde keine Schichtenbildung, die Ganglienzellen 
lagen weib voneinander entfernt. Einzelne Zellen unreif, andere gut differenziert, einzelne 
atypische Zellen wie bei tuberöger Sklerose. Die Myelinisierung war ziemlich weit fortgeschrit- 
ten. Tangentialfagern in der Zentralregion reichlich, an den Stirn- und Hinterhauptspolen 
gering entwickelt. Hippocampus, Neuroglia, Vettbild o. B. In der Umgebung des Aquädukts 
einzelne atypisch verlaufende markhaltige Vagern. Die Pyramidenbahnen liefen als ein golides 
Bündel durch die Brücke, der N. dentatus war eine ungeformte Zellmasse, die untere Olive 
3Stand aus 3-4 Kernen, die in der Verbindungslinie zwiSchen den Vestibulariskernen und dem 
normalen Sitz der Olive lagen. Hirnnervenkerne und -fasern 0. B, Die Pyramidenbahn war 
hier dünn und in ein oberflächliches und ein tieferes Bündel gespalten. --- Vall 2. Junge von 
3 Monaten. Häufige Anfälle, konnte nicht scehen. WaR. im Blut 0. Tod an Subakuter Menin- 
gitis. Hirngewicht 396 g (Hemisphäre 112 g, Kleinhirnhälfte 47 g). Makroskopisch: Mikro- 
gyrie mit Ausnahme der Orbital-, Hippocampal- und oberen Temporalwindung, geringe Aus- 
bildung der Zentralfurche, Verschmälerung des Marks. Mikrogkopisch: Bild des Status verru- 
cogus deformis mit verdoppeltem Molekularsaum ; unreife Ganglienzellen, die Sich wenig von 
Neuroblasten unterschieden, stellenweige Andeutung von Schichtenbildung. Die Myelini- 
Sierung entsprach dem Alter des Kindes. Beträchtliche Gliose im Mark und der Molekular- 
Schicht, leichtere V'agerwucherung in der Rinde. In der Pia zahlreiche Makrophagen, weniger 
Rundzellen, keine Leukoeyten. In den Stammganglien unreife Ganglienzellen. Bei Scharlach- 
färbung reichlich Lipoid in der Makroglia, was auf die MyeliniSierung zurückgeführt wird. 
Verff. neigen dazu, Brunschweilers Theorie [vgl. Schweiz. Arch. Neur. 21, 246 
(1927); 22, 73 u. 269 (1928)], daß die Hirnrinde bei Agyrie eine diffuse Heterotopie 
darstellt, zuzustimmen. Bei Agyrie goll eine „Retardation“, bei Mikrogyrie eine „Pro- 
pulsion“ (vgl. Jelgersma, Nederl. Tijdschr. Geneesk. 1929 1, 1711) der Entwicklung, 
wobei Sich die Neuroblasten Seitlich ausbreiten, bevor Sich Sule1 bilden können, eine 
Rolle spielen. In beiden Fällen Sind die pathologischen Prozesse vor dem 4. Schwanger- 
Schaftsmonat wirksam. Die Glioge im 2. Fall wird als Reaktion auf chemische oder 
mechanische Reize aufgefaßt [vgl. Freeman, Brain 50, 188 (1927)]. Der regellogse 
Kxpanslonsvergsuch bei Mikrogyrie wird mit der Bildung des Status verrucosus Simplex 
3zive Retzu verglichen. (11 Bilder bzw. Mikrophotogramme.) Friedrich (Arnsdorf)., 
Weiss, R., M. Model und M. Tarezkit: Die hämato - eneephalitiseche Sperre bei 
organischen Erkrankungen des Nervensystems im frühen Kindegalter, 1. Fetale Lägion 
des ZentralnervensyStems. Sovet. Nevropat. 4, Nr5, 105--110 (1935) [Rugsisch]. 
Verff. unterguchten 40 Kinder im Alter von 0-4 Jahren mit verschiedenen an- 
geborenen intrauterim überstandenen organischen Erkrankungen des Nervensystems, 
die Sich in psychotischen, motorischen und endokrin-vegetativen Störungen äußerten. 
Die Unterguchungen der Verff. zeigen, daß bei intrauterinen Lägionen des zentralen 
Nervensystems die regulierende Funktion der hämato-encephalitischen Sperre Störungen 
aufweist, die Sich auf den Gehalt an anorganischem Phosphor und Calcium beziehen. 
Im Liquor kann eine geringe Verminderung des Ca-Gehalts festgestellt werden, auch die 
Menge des anorganischen Phosphors ist vermindert bei gleichzeitiger Erhöhung der- 
Selben im Serum. Bei hereditären Erkrankungen (Tay-Sachs) zeigt der anorganische 
P keine Abweichung von der Norm. KUÜIRN und Zucker zeigen keime besonderen 
Veränderungen in bezug auf die Permeabilität der Barriere, 3 ergibt höhere Werte 
als in der Norm. Diege veränderten Beziehungen bilden, nach Meinung der Verff., eine 
der Bedingungen, die bei diesen Kindern zu epileptischen und hypertonischen Zu- 
Ständen führt. Intrauterime Lägionen des zentralen NervensyStems von verschiedener 
Ätiologie zeigen keine Unterschiede im Funktionszustand der hämato-encephalitischen 
Barriere. J. Prissmann (Moskau)., 
Biologie, Konstitution, Rasse, Vererbung : 
Just, Günther: Multiple Allelie und mengehbliche Krblehre. Erg. Biol. 12, 221-324 
(1935). 
Just hat nun die erste wirklich erschöpfende Darstellung des heute ganz beson- 
ders zeitgemäßen Problems gegeben, und zwar, wie ich gleich vorwegnehmen möchte,
	        

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