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Zeitschrift für Kinderforschung - 45.1936 (Referate) (45)

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Bibliographic data

fullscreen: Zeitschrift für Kinderforschung - 45.1936 (Referate) (45)

Periodical

Persistent identifier:
024493198
Title:
Zeitschrift für Kinderforschung
Subtitle:
Organ der Gesellschaft für Heilpädagogik und des Deutschen Vereins zur Fürsorge für Jugendliche Psychopathen
Document type:
Periodical
Publisher:
Beyer
Place of publication:
Langensalza
Language:
German
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
ZDB-Nummer:
2105911-1
Access restriction:
Siehe Bände

Periodical volume

Persistent identifier:
024493198_0057
Title:
Zeitschrift für Kinderforschung - 45.1936 (Referate)
Shelfmark:
02 A 1744 ; RF 496 - 511
Document type:
Periodical volume
Publication year:
1936
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Access restriction:
Open Access

Periodical issue

Title:
Heft 2
Document type:
Periodical
Structure type:
Periodical issue
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Access restriction:
Open Access

Article

Title:
Heilpädagogik und Anomalen-Fürsorge
Document type:
Periodical
Structure type:
Article
Language:
German
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Link zum Katalog:
BBF0495757
Access restriction:
Open Access

Contents

Table of contents

  • Zeitschrift für Kinderforschung
  • Zeitschrift für Kinderforschung - 45.1936 (Referate) (45)
  • Heft 1 (1)
  • Heft 2 (2)
  • Pädagogisches Sammelreferat
  • Aus der logopädisch-phoniatrischen Literatur (35. Bericht)
  • Asu der logopädisch-phoniatrischen Literatur (36. Bericht)
  • Normale und pathologische Anatomie und Physiologie
  • Biologie, Konstitution, Rasse, Vererbung
  • Psychologie
  • Psychopathologie und Psychiatrie
  • Krankheiten des Kindesalters
  • Heilpädagogik und Anomalen-Fürsorge
  • Jugendwohlfahrt, Verwahrlosung
  • Heft 3 (3)
  • Heft 4/5 (4/5)

Full text

152 
Kine besondere FYürgorge verlangen die moralisch Minderwertigen, die in Instituten 
unterzubringen gind, an denen Lehrer unterrichten, die in Spezieller Weise ausgebildet 
Sind, und die von einem Kinderarzt geleitet werden Sollen. Oppler (Florenz).. 
Jugendwohlfahrt, Verwahrlosung: 
Schulkinderfürsorge : 
 
 
e Zulliger, Hans: Schwierige Schüler. Acht Kapitel zur Theorie und Praxis der 
tiefenpsSychologisehen Erziehungsberatung und Erziehungshilfe. (Bücher d. Werdenden. 
Hrsg. v. Paul Federn und Heinrich Meng. Bd. 10.) Bern: Hans Huber 1935. 302 8. 
geb. RM. 7.80. 
Zulliger bringt lebhaft und frisch eine größere Zahl von Beispielen Schwieriger 
Kinder. Seine anschauliche Schilderung vermittelt ein lebendiges Bild dieser Persön- 
lichkeiten, 80 daß vor allem Pädagogen Gewinn von der Lektüre haben werden. Z. 
überzeugt den Leger auch davon, daß er es versteht, mit sSchwierigen, verstockten, 
trotzigen, versteckten Kindern umzugehen, Sie aus ihren Verkrampfungen zu lögen 
und wieder einer pädagogischen Beeinflussung zu öffnen. Dies 1St Sicher der erste große 
Schritt einer Psychotherapie. Freilich ist es der leichteste Schritt für den Fachmann, 
mag er Erziehungsberater oder Psychotherapeut 8eim. In der Auflögung einzelner 
PSYchopathischer Symptome bedient Sich Z. dann im wegentlichen der Freudschen 
Symbollehre und überzeugt hierbei nicht immer. So Sicher ein Symptom zuweilen 
ein Symbol 1st -- keineswegs immer --, 80 einleuchtend auch gelegentlich --- gelten --- 
ein Yreudsches Symbol gSeelisch wirksam 1ist, 80 wenig überzeugend wirkt es, wenn 
auch heute noch der ganze Starre Gespenstermechanismus der Freudschen Symbol- 
welt in einem gonst 80 lebendigen Buche auftaucht. Krstarrtes Denken! Am leich- 
testen macht es Sich Z. mit der Zukunft Seiner Psychopathen. Er ähnelt darm den 
Büchern von Ludwig Frank. Hat man emmal den Zugang zu einem kindlichen 
Gemüt und gein Vertrauen gefunden --- der garstige Ausdruck der „Übertragung“ 
mag untergehen ---, 80 iSt es einfach, die Symptome zu begeitigen. Aber von der Haupt- 
arbeit, die nun kommt, den Psychopathen umzustellen, ihn 80 zu wandeln, daß er 
keine neuen Symptome bekommt --- davon Spricht Z. wenig, obwohl das die Haupt- 
Sache ist. Der Mensch krankt Selten an Seinen Erimnerungen, nur äußerlich an Seinen 
Symptomen, tiefstinnerst an Seiner Konstitution. Kann man diese nicht umwandeln, 
SO kann man 8ie doch oft führen. (ruhle (Heidelberg). 
Braun, E.: Eintritis- und Evilassungsalter, Dauer der Sehulzeit und Umgestaltung 
der Schulorganisation auf biologischer Basis. Gesdbh. u. Wohlf. 15, 432-450 (1935). 
Der Verf. ist Leiter des Schulärtzlichen Dienstes der Stadt Zürich und berichtet 
über die gemeingame Stellungnahme der Schulärzte zu den ihnen von der Kantonalen 
Krziehungsdirektion der Schulgemeinden vorgelegten Fragen, die Sich auf eine Um- 
gestaltung der Schulorganisgation beziehen. In dem Gutachten werden abgichtlich die 
ärztlichen, gesundheitlichen und biologischen Gesichtspunkte in den Vordergrund ge- 
Stellt, weil Sie als „wegleitend“ für die Umgestaltung der Schulorganisation betrachtet 
werden. Das bisher geltende Mindesteintrittgalter von 6 Jahren erschemt danach nicht 
der Gegamtentwicklung richtig angepaßt; namentlich psychologische Gründe Sprechen 
für eine Erhöhung auf 6 Jahre 4 Monate. Dies würde gich praktisch dahin auswirken, 
daß für die große Mehrzahl der Schüler dann das Fintrnittgalter zwiSchen 6*/, und 
71/, Jahren liegt. Der Beginn des Schuljahres im Frühling wird zur Beibehaltung 
empfohlen, weil eine Verlegung auf den Herbst die zweckmäßige Ausnutzung der bio- 
Jogisch wertvollen Sommermonate beeinträchtigen würde. Statistische Unterguchungen 
Jassgen einen weitgehenden Parallelismus zwischen der allgemeimen körperlichen Berufs- 
reife und der geschlechtlichen Entwicklung erkennen. Im allgemeinen ist die Berufs- 
reife in körperlicher Hinsicht nicht vor dem 15. Lebensjahr erreicht. Daher wird eine 
Verlängerung der Schulpflicht durch Einführung eines 9. Schuljahres empfohlen. Diesges 
Soll 80 ausgestaltet werden, daß es vornehmlich der Vorbereitung für das Berufsleben
	        

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