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Zeitschrift für Kinderforschung - 45.1936 (Referate) (45)

Access restriction

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Bibliographic data

fullscreen: Zeitschrift für Kinderforschung - 45.1936 (Referate) (45)

Periodical

Persistent identifier:
024493198
Title:
Zeitschrift für Kinderforschung
Subtitle:
Organ der Gesellschaft für Heilpädagogik und des Deutschen Vereins zur Fürsorge für Jugendliche Psychopathen
Document type:
Periodical
Publisher:
Beyer
Place of publication:
Langensalza
Language:
German
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
ZDB-Nummer:
2105911-1
Access restriction:
Siehe Bände

Periodical volume

Persistent identifier:
024493198_0057
Title:
Zeitschrift für Kinderforschung - 45.1936 (Referate)
Shelfmark:
02 A 1744 ; RF 496 - 511
Document type:
Periodical volume
Publication year:
1936
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Access restriction:
Open Access

Periodical issue

Title:
Heft 1
Document type:
Periodical
Structure type:
Periodical issue
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Access restriction:
Open Access

Article

Title:
Psychologie
Document type:
Periodical
Structure type:
Article
Language:
German
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Link zum Katalog:
BBF0495729
Access restriction:
Open Access

Contents

Table of contents

  • Zeitschrift für Kinderforschung
  • Zeitschrift für Kinderforschung - 45.1936 (Referate) (45)
  • Heft 1 (1)
  • Titel
  • Inhaltsverzeichnis
  • Zwillingsforschung
  • Aus der erbpathologischen Literatur
  • Taubstummenwesen
  • Aus der logopädisch-phoniatrischen Literatur (34. Bericht)
  • Normale und pathologische Anatomie und Physiologie
  • Biologie, Konstitution, Rasse, Vererbung
  • Psychologie
  • Psychopathologie und Psychiatrie
  • Krankheiten des Kindesalters
  • Normale Pädagogik
  • Heilpädagogik und Anomalen-Fürsorge
  • Jugendwohlfahrt, Verwahrlosung
  • Gesetzgebung
  • Ärzte, Erzieher, Fürsorger, Ausbildungsfragen
  • Heft 2 (2)
  • Heft 3 (3)
  • Heft 4/5 (4/5)

Full text

66 
Kinter-Remmlein, Madaline: Study of a group ol Paris children: Their ideas ol 
right and Wrong. Their reactions in Situations involving eooperation and geif Saerilice. 
(Untersuchung an einer Gruppe von Pariser Kindern: Ihre Gedanken über Recht 
und Unrecht; ihr Verhalten in Situationen, die Zusammenarbeit und Verzicht erfordern.) 
J. of 806. Psychol. 6, 91-104 (1935). 
Die vorliegende Arbeit stellt eine Ergänzung einer größeren Charaktererziehungs- 
Untersguchung dar, die experimentell an mehreren tausend amerikanischen Kindern 
durchgeführt wurde. In dieser Untersuchung hatte Sich ergeben, daß es bei der Prüfung 
von Kindern keimen praktischen Sinn hat, einzelne Charakterzüge und moralische 
Bigenschaiten festzustellen, da das Verhalten des. Kindes, gut oder bögse, ganz von der 
gegebenen vituation abhängt. Verf. stellt nun eine entsprechende Untersuchung an 
einer Gruppe von 103 durchgchnittlich 11jährigen Kindern in Paris an, um zu gehen, 
ob nationale Unterschiede, die größere Homogenität der französischen Gruppe und 
der Sehr ausgedehnte franzögigche Moralunterricht eine Änderung des allgemeinen 
HKrgebnisges herbeiführen. Der Vergleich erstreckte Sich auf die Verteilung der Berufe 
der Kltern, die durchschnittlichen Intelligenzquotienten, die Betragenzensuren der 
Kinder, Krgebnisse eines ausführlichen Fragebogens, der bezüglich des Verhaltens 
Jedes Kindes den Lehrern vorgelegt wurde, einen Mittelwert aus den Schulzensuren 
des vergangenen HalbJahres, einen Index für die Stabilität der Persönlichkeit, gemessen 
nach Mallers Charakterskizzen, eine Feststellung des moralisSchen WissSensbegitzes 
auf Grund einer Befragung des Kindes und schließlich die Ergebnisse zweier Prüfungen, 
die in einer bestimmten Situation (experimentell erzeugter Wettstreit zwiSchen Klassen- 
inveressge und Eigeninteresse) moralische Charaktereigenschaften zu beobachten ge- 
Statten. Der Vergleich ergibt zwar beträchtliche und Sehr charakteristische Unterschiede 
zwiSchen französiSchen und amerikanischen Kindern. Das Hauptergebnis der früheren 
Untersuchung bleibt aber auch unter diesen veränderten Umständen erhalten. Unter 
einer Reihe von interesganten Krgebnissen gind die wichtigsten die, daß 1. Sich überhaupt 
keine Korrelation zwichen moralisechem Wissgen und moralischem Handeln ergibt, 
2. die Urteile der Lehrer mäßig gut mit dem moralischen Wissen (30--40%) korrelieren, 
aber gar nicht mit dem praktischen moralischen Handeln, 3. auch die Korrelation 
zwiSchen den Werten des moralischen Handelns in 2 verschiedenen Situationen Null ist. 
Damit ist bestätigt, daß es nicht moralische Qualitäten als unveränderliche Charakter- 
eigenschaften gibt, Sondern daß es für das Handeln im Einzelfall wegentlich auf die 
Situation und das augenblickliche Ziel des Kindes ankommt. Lauenstein (Berlin)., 
Hetzer, Hildegard: Kind und Material. (70. internat. congr. of psychol., Copenhagen, 
21.28. V111. 1932.) Acta psychol. (Haag) 1, 104-110 (1935). | 
Unter Material will die Verf. in ihrer Darstellung verstehen die konkreten Dinge 
und Gegenstände von wechgelnder Geformtheit, mit denen Sich das Kind vorwiegend 
aus freiem Zugriff heraus auseinandersetzt. Nur vergleichend wird auf das Verbältnis 
des Kindes zum Material Seines Denkens und Wollens, zum „„Denkstoff“ eimgegangen. 
Der Bezug auf das Konkrete tritt vor allem bei älteren Kindern zwischen 5 und 11 Jahren 
Stärker hervor und überwiegt entschieden beim Knaben. Dies bestätigt ich bei der 
Analyse des Vorkommens 8chöpferischer Leistungen wie auch beim Studium einzelner 
Kinder, gofern nicht eine entgegenstehende Sonderbegabung vorliegt. Die Suche nach 
„Material“ Setzt Schon in frühester Kindheit ein und findet in der Familie mannigfache 
Betätigungsmöglichkeiten, besonders an Gebrauchsgegenständen. Die Überlegenheit 
der Familienkinder gegenüber den Anstaltskindern dürfte durch diesen Umstand mit- 
bedingt Sein. Mit zunehmendem Alter wird als Material weniger der fertige Gebrauchs- 
gegenstand als vielmehr Gestaltloses, Abfall u. dgl. bevorzugt. Weitgehend gammelt 
das Kind geine Erfahrungen noch zufällig; allerdings dürfte dies wohl nicht in dem Maße 
gelten, als es hier noch für den Schulanfänger behauptet wird. Doch unterscheiden 
Sich die Dinge und Umstände, die auch das Jüngere Kind systematisch erforscht, Stark 
von dem, was dem Erwachgenen und dem älteren Schulkinde untersuchenswerbt 1st.
	        

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