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Zeitschrift für Kinderforschung - 45.1936 (Referate) (45)

Access restriction

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Bibliographic data

fullscreen: Zeitschrift für Kinderforschung - 45.1936 (Referate) (45)

Periodical

Persistent identifier:
024493198
Title:
Zeitschrift für Kinderforschung
Subtitle:
Organ der Gesellschaft für Heilpädagogik und des Deutschen Vereins zur Fürsorge für Jugendliche Psychopathen
Document type:
Periodical
Publisher:
Beyer
Place of publication:
Langensalza
Language:
German
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
ZDB-Nummer:
2105911-1
Access restriction:
Siehe Bände

Periodical volume

Persistent identifier:
024493198_0057
Title:
Zeitschrift für Kinderforschung - 45.1936 (Referate)
Shelfmark:
02 A 1744 ; RF 496 - 511
Document type:
Periodical volume
Publication year:
1936
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Access restriction:
Open Access

Periodical issue

Title:
Heft 1
Document type:
Periodical
Structure type:
Periodical issue
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Access restriction:
Open Access

Article

Title:
Normale Pädagogik
Document type:
Periodical
Structure type:
Article
Language:
German
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Link zum Katalog:
BBF0495739
Access restriction:
Open Access

Contents

Table of contents

  • Zeitschrift für Kinderforschung
  • Zeitschrift für Kinderforschung - 45.1936 (Referate) (45)
  • Heft 1 (1)
  • Titel
  • Inhaltsverzeichnis
  • Zwillingsforschung
  • Aus der erbpathologischen Literatur
  • Taubstummenwesen
  • Aus der logopädisch-phoniatrischen Literatur (34. Bericht)
  • Normale und pathologische Anatomie und Physiologie
  • Biologie, Konstitution, Rasse, Vererbung
  • Psychologie
  • Psychopathologie und Psychiatrie
  • Krankheiten des Kindesalters
  • Normale Pädagogik
  • Heilpädagogik und Anomalen-Fürsorge
  • Jugendwohlfahrt, Verwahrlosung
  • Gesetzgebung
  • Ärzte, Erzieher, Fürsorger, Ausbildungsfragen
  • Heft 2 (2)
  • Heft 3 (3)
  • Heft 4/5 (4/5)

Full text

(ö 
kasuistisch bearbeitet. Gesichtspunkte: Häufigkeit, Art, Veranlassung, Abgicht, 
Herkunft, Verbreitung, Handhabung, Wirkung, Angemesgenheit, Dauer von Lohn und 
Strafe. Aus den Befunden: Theoretisch sind 80,7% der Mütter Gegnerinnen der Strafe, 
praktisch wenden 84,1% sie regelmäßig an. Bis zu etwa, 2,0 reagieren die Kinder 
verständnislos, d. h. asSsoziativ oder in Dresgat. Auf Je 10 Belohnungen entfallen 33,8 
Strafen im Lebengalter von 2--5; 34,4 im Lebengalter 6-9; 22,0 im Lebengalter 
10--14. Am meisten Aussicht auf Erfolg bietet das Lohn-Strafe-Verfahren im Lebens- 
alter 6--9. Weitergehende Fragen nach der Bedeutung von Pergönlichkeit usw. werden 
gestreiſt. Hinzelbheiten im Original. 4. Busgemann (Greifswald). 
Thorburn, Adam: Psyehologieal and other aspeets of recent tendeneies in German 
education. (Psychologische und andere Betrachtungen über die neuen Strömungen in 
der deutschen Erziehung.) Brit. J. educat. Psychol. 5, 117-137 (1935). 
Thema ist die Umformung des deutschen Przichungswesens im dritten Reich. 
Die Grundlinien für diese Umformung finden gich in „Meim Kampf“. Die innere Um- 
formung wird offenbar im den neuen pädagogischen Institutionen des nationalsozia- 
liStiSchen Staates. Der englische Verf. gibt zwar nur einen ehr kurzen Überblick 
über diese neuen Institutionen, versucht Jedoch in Jedem einzelnen Falle wenigstens 
ahnend zu den gedanklichen Hintergründen vorzudringen. Tropp (Würzburg). 
Crichton-Miller, H.,: Conirainte et punition dans la famille ei a Pecole. (Zwang 
und Strafe in der Familie und in der Schule.) J. belge Neur. 35, 390-397 (1935). 
Unter Ablehnung der Deutung des Zwanges und der Strafe durch die Freudsche 
Schule wird eine pogitive Theorie der Strafe im Dienste der Erziehung zur Sozialen 
AnpasSung entwickelt. Die Strafe 1st unentbehrlich und wird auch vom Kinde als not- 
wendig anerkannt. Doch gibt es gewiß Mißbrauch der Strafe durch die Erwachgenen. 
Gründe für Solchen Mißbrauch liegen aber näher als die Freudsche Schule annimmt, 
z. B. in der Willkür und der Unfolgerichtigkeit der Erwachgenen. Wenager. 
Feniehel, Otto: Über Erziehungsmittel, Z. psychoanal. Pädag. 9, 117-126 (1935). 
Die Psychoanalyse vermittelt dem Lehrer in zweierlei Hinsicht wichtige Kenntnisse. 
Ergtens dient 8ie dem Zwecke des Unterrichtes, indem gie nachweist, daß die Lern- 
fähigkeit eines Kindes nicht nur von Seiner Begabung, Sondern auch von der Förderung 
oder Hemmung der Triebimpulse aller Art, von Sympathie und Antipathie dem Lehrer 
gegenüber und von der Übertragung früherer Lebensgerfahrungen auf die neue Schul- 
Situation abhängig ist. Zweitens Sind die analytischen Kenntnisse wichtig für die Er- 
ziehung überhaupt. Die Erziehungsmittel bestehen in der direkten Drohung, in der 
Mobiligierung der Angst vor Liebesverlust und in dem Krteilen einer Prämisa in Gegtalt 
begonderer Liebeszuwendung für geleisteten Triebverzicht. Die Gefahren der Hrziehung 
bestehen darin, daß dem Kinde Jede oder zu viele Seiner Triebhandlungen verboten 
werden. Die Gefahr verschärſt Sich durch die pbygiologische Bereitschaſt der Kinder 
zur Angst. Gerade in der ökonomischen und dynamischen Triebregulierung liegt 
ein begonderes Gebiet analytischer Leistungsfähigkeit. Eine weitere Möglichkeit, 
analytische Erkenntnisse der Pädagogik nutzbar zu machen, besteht in der Analyse, 
d. h. in der Erziehung der Erzieher. : Grotjahn (Berhn). 
Heilpädagogik und Anomajen-Fürsorge : 
Schwachsinn, geistzge und Seelische ( Gefjühls- und Willens-) Anomalien : 
| Laird, Archibald: Mental defieieney. (Geistige Minderwertigkeit.) (Polk State 
School, Polk.) Amer. J. Dis. Childr. 49, 1607-1615 (1935). 
- Man unterscheidet Idioten (Intelligenzalter 0--3 Jahre, Intelligenzquotient 0--28, 
Imbecille (Intelligenzalter 3--7 Jahre, Intelligenzquotient 26--50 und leicht Schwach- 
Sinnige, Intelligenzalter 7--12 Jahre (Intelligenzquotient 51---75). Die ersten beiden 
Gruppen Sind unsozial, die dritte reagiert auf geeignete Behandlung. Als Urgachen 
unterscheidet man kongenitale Geburtsschädigungen und erworbene Urgache. Je nach 
 

	        

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