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Die Deutsche Schule : eine allgemeine Zeitung für Unterricht, Schulwesen u. Pädagogik überhaupt - 2.1833 (2)

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Bibliographic data

fullscreen: Die Deutsche Schule : eine allgemeine Zeitung für Unterricht, Schulwesen u. Pädagogik überhaupt - 2.1833 (2)

Periodical

Persistent identifier:
025281283
Title:
Die Deutsche Schule
Subtitle:
eine allgemeine Zeitung für Unterricht, Schulwesen u. Pädagogik überhaupt
Document type:
Periodical
Publisher:
Verl. d. Exped. d. Deutschen Schule
Place of publication:
Leipzig
Language:
German
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
ZDB-Nummer:
2125832-6
Access restriction:
Siehe Bände

Periodical volume

Persistent identifier:
025281283_0002
Title:
Die Deutsche Schule : eine allgemeine Zeitung für Unterricht, Schulwesen u. Pädagogik überhaupt - 2.1833
Shelfmark:
02 A 1261 ; RF 541
Document type:
Periodical volume
Publication year:
1833
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Access restriction:
Open Access

Periodical issue

Title:
Heft 104
Document type:
Periodical
Structure type:
Periodical issue
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Access restriction:
Open Access

Article

Title:
Kirche, Schule und Staat im Schweizerischen Canton Freiburg, oder Merkwürdigerer Proceß um die Emancipation der Schule
Subtitle:
(Beschluß)
Author:
Weinmann, F.
Person in original:
F. Weinmann
Document type:
Periodical
Structure type:
Article
Language:
German
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Link zum Katalog:
BBF0506732
Access restriction:
Open Access

Contents

Table of contents

  • Die Deutsche Schule
  • Die Deutsche Schule : eine allgemeine Zeitung für Unterricht, Schulwesen u. Pädagogik überhaupt - 2.1833 (2)
  • Heft 1 (1)
  • Heft 2 (2)
  • Heft 3 (3)
  • Heft 4 (4)
  • Heft 5 (5)
  • Heft 6 (6)
  • Heft 7 (7)
  • Heft 8 (8)
  • Heft 9 (9)
  • Heft 10 (10)
  • Heft 11 (11)
  • Heft 12 (12)
  • Heft 13 (13)
  • Heft 14 (14)
  • Heft 15 (15)
  • Heft 16 (16)
  • Heft 17 (17)
  • Heft 18 (18)
  • Heft 19 (19)
  • Heft 20 (20)
  • Heft 21 (21)
  • Heft 22 (22)
  • Heft 23 (23)
  • Heft 24 (24)
  • Heft 25 (25)
  • Heft 26 (26)
  • Heft 27 (27)
  • Heft 28 (28)
  • Heft 29 (29)
  • Heft 30 (30)
  • Heft 31 (31)
  • Heft 32 (32)
  • Heft 33 (33)
  • Heft 34 (34)
  • Heft 35 (35)
  • Heft 36 (36)
  • Heft 37 (37)
  • Heft 38 (38)
  • Heft 39 (39)
  • Heft 40 (40)
  • Heft 41 (41)
  • Heft 42 (42)
  • Heft 43 (43)
  • Heft 44 (44)
  • Heft 45 (45)
  • Heft 46 (46)
  • Heft 47 (47)
  • Heft 48 (48)
  • Heft 49 (49)
  • Heft 50 (50)
  • Heft 51 (51)
  • Heft 52 (52)
  • Heft 53 (53)
  • Heft 54 (54)
  • Heft 55 (55)
  • Heft 56 (56)
  • Heft 57 (57)
  • Heft 58 (58)
  • Heft 59 (59)
  • Heft 60 (60)
  • Heft 61 (61)
  • Heft 62 (62)
  • Heft 63 (63)
  • Heft 64 (64)
  • Heft 65 (65)
  • Heft 66 (66)
  • Heft 67 (67)
  • Heft 68 (68)
  • Heft 69 (69)
  • Heft 70 (70)
  • Heft 71 (71)
  • Heft 72 (72)
  • Heft 73 (73)
  • Heft 74 (74)
  • Heft 75 (75)
  • Heft 76 (76)
  • Heft 77 (77)
  • Heft 78 (78)
  • Heft 79 (79)
  • Heft 80 (80)
  • Heft 81 u. 82 (81 u. 82)
  • Heft 83 (83)
  • Heft 84 (84)
  • Heft 85 (85)
  • Heft 86 (86)
  • Heft 87 (87)
  • Heft 88 (88)
  • Heft 89 (89)
  • Heft 90 (90)
  • Heft 91 (91)
  • Heft 92 (92)
  • Heft 93 (93)
  • Heft 94 (94)
  • Heft 95 (95)
  • Heft 96 (96)
  • Heft 97 (97)
  • Heft 98 (98)
  • Heft 99 (99)
  • Heft 100 (100)
  • Heft 101 (101)
  • Heft 102 (102)
  • Heft 103 (103)
  • Heft 104 (104)
  • Darstellung des Dresdner Schulwesens
  • Kirche, Schule und Staat im Schweizerischen Canton Freiburg, oder Merkwürdigerer Proceß um die Emancipation der Schule
  • Korrespondenznachrichten

Full text

.839 
„dieſen Tagen ſehx groß in Freiburg. »Es iſt eine wahrhaft 
- » Bäbyloniſche Verwirrung in unſerer Jeſuitenſtadt« 
> ſchreibt uns ein Freund = »und Niemand freut ſich mehr 
»dabei, ais die Freunde der Unordnung und Gewolt, Gottrau - 
'?(Biſchof) und ſeine Jeſuiten. « | in - 
Das Schulwejen iſt darum auc“ im gegenwärtigen Augens 
'Glicke in einem kiäglien Zuſtande. Viele Gemeinden haben 
'gar "keine Schulen, Das Volk fählt übrigens dieſe Lücken 3 
aber es weiß ſich ſelbſt nicht zu heifen. Wie ſehr dies der 
Fall iſt, ſehen wir auch aus der Bereitwiſlligkeit, mit welcher 
ſich das Volk bereden ließ, vorigen November (5ten November 
48352) ihre Kinder den »Frauen vom Herzen Jeſu,« 
welche in Montet eine Lehranſtalt gründeten, zur Erziehung 
anzuvertrauen. Würde das Volk wohl ſo heilsbegierig äuf 
die in Folge der Juliusreſtauration von 1830 aus Frankreich 
vertriebenen Weiber gewartet, und bei der Eröffnung ihrer . 
-. 840 
. Erziehungs&anſtalt fo Frohlockt haben, wenn. für den Religionss 
und Volksunterricht der Gemeinden geforat geweſen wäre ? == 
Da loben nun die jefuitiſchen "Blätter ſfolMe und derlei Er;- 
ziehungsanſtalten bis zum Ekel, ſind aber dagegen, wenn der 
Staat etwas für die Schule thun will. | 
-“. Die“ Ausſicht in -Kirhe, Schule und Staat im Canton 
Freiburg bezeichnet der Schulinſpector Schnyder aus Luzern 
in ſeinem »Eidgenoſſen« ſo: “ 
-? 3 Im Canton: Freiburg kann auf ungehindertes Fortſchreis 
"?ten im Volksprincip ſo tange nicht gerechnet werden, bis""die 
»?IJeſuiten:'== diefe -Verächter des. Volkes und der geſunden 
'> Vernunft, "dieſes : Geſindel , aus allen dennen beſiehend , die 
»kein Vaterland haben wolien == nicht ferner die Freiburgis 
»ſchen Schulen unter ihrer Leitung haben.« == i 
E., im October 1835. -F. Wein manu, Schullehrer. 
 
Korreſpondenzn achri<hten 
Emmerich, im October 1853. 
ebr als zwei Jahrzehnte lang hat die hieſige Stadt einer höheren 
gehranfelt entvehrt, | den Bedürfniſſen entſprocen hätte 3 eine Lücke, 
die um ſo fühlbarer war, weil bis zum Jahre 1811 ein Gymnaſium hiez 
ſelbſt beſtanden hatte,“ das ſeit Jahrhunderten der Stotz der Bürger- 
ſchaft geweſen war. In dem genannten Jahre wurde mit den Gürern 
der Kreuzherren, die ſeit der Aufhebung des Jeſuitenordens jener Schule 
xühmlichſt vorgeſtanden hatten, auF das geſammte nicht unbedeutende 
Sculvermögen eingezogen und zerſplittert. Seitdem hatten ſich edie 
und für das Gemeinwohl. thätige Männer zu verſchiedenen Zeiten be- 
müht, die untergegangene Anſtalt wieder ins Leben zu rufen, bis es der 
Ithätigkeit einer deshalb zuſammengetretenen Commiſſion, unter der Mits 
wirkung der höheren Landesbehörden , zu Anfange dts vorigen Jahres 
gelang , den größten Theil des veriorenen Schulvermögens -- meiſt in 
Sem benachbarten Holländiſchen Landestheile gelegene Grundſtücke =- ſei- 
ner füheren Beſtimmung wieder zuzuwenden, So konnte alſo durch 
Beſtimmung eines hohen Miniſteriums die vor zwanzig Zahren zu Grun- 
de gegangene höhere Lehranſtalt mit Oſtern vorigen Jahres wieder ins 
Leven treten« | SEIGEEES SSE 
- Am 2oſten Mai 1852 wurde demnach die Einweihung der An- 
Kalt durch den Königl. Commiſſarius,; Herrn Regierungs- 
und Schulrath Brüggemann, vollzogen, Ein zählreicher Kreis - 
von Einwohnern dieſer Stadt, unter ihnen die in unſerer Nähe weilen- 
den emaligen Lehrer des Gymnaſiums, Herr Profeſſor Drieſſen 
von hier, und Herr Pfarrer: Arreß in Elren, die gewiß nicht ohne 
Freude ihre ehemalige Schule wieder auffeinem ſahen, ſchloß ſich dem 
Zuge der bereits eingeſchriebenen Schüler an, die ſich unter Begleitung 
iprer deſianirten Lehrer aus dem proviſoriſchen Sullocale nach der hies 
figen Adelgundis-Kir<e begaben, um dort einem feierlichen Hoc<amte 
beizuwohnen« NaH Beendigung deſſelben kehrte die Berſammlung nach 
dem bezeichneten Locale zurück, wo der Königl. Commiſſarius in der 
von ihm gehattenen Feſtrede die Eröffnung des Gymnaſiums feierlichſt 
ausſpra<4. Die Feier des Tages wurde durch ein von den hieſigen 
Einwohnern veranſtaltetes Feſtmahl beſchloſſen. | 
Für die Beſorgung der äußeren Angelegenheiten wurde von Seiten 
des hohtöblichen Provinzial-Sculcollegii ein Verwaltungsrath ernannt, 
heſtehend aus den Herren Canonicus Leſſing, Präſident, Paſtor 
Gamke und Steuerratrh Windſf Heid. *) Als proviſoriſche Leh- 
mem “ . 
*) Einſender begreift ni<t, warum man nicht zugleich einen oder eini- 
' pe ver Herren Gymnaſiallehrer zu Mitgliedern des Verwaltungs» 
vmmup 
vater Verantwortlichkeit von K+ E- F+ BE, 
Im Verlage der Expedition der »deutſhen Schüit« (Karl Gottlob S Hmid t in Leipzig) 
rer*) der Anſtalt wurden: angeſtellt: Herr A. Niegemann,' ehemals Taub- 
ſtummenlehrer in Berlin, .„gus Bonn z Herr H. Hottenrott aus Gerne 
rode, und Herr I» Biehoff-aus- Bilk bei Düſſeldorf» Den Religions 
unterricht übernahm der Capellän der hieſigen Adelgundis-Kirche, Herr 
Wollbergz den Geſangunterricht leitetete Herr Winter. -.- 
Ss wurde die Schule mit den drei unteren Klaſſen am 25ſten Mäi - 
v. I. eröffnet, und bis zu den“ Herbſtferien, den gten September , fort: 
„geführt. Mit der :Sröffnung::des. neuen Schuljahres, am 14g:en October 
1832, wurde durch“ die Fürſorge eines ho<löblichen Shulcollegii dem 
Lehrerperſonale der Herr Eandidat Anton Niederſtein aus Bonn - 
hinzugefügt, wodurc< die Errichtung einer vierten Klaſſe, der Tertia, 
möglich wurde« ei FENEN | DEES 
- Mit. der: Eröffnung des. nächſten Schuljahres , 1855-4854], : wird 
die Schule durc) Srrichtung einer Secunda und: Vermehrung des Leh- 
rerperſonals. der . Vollſtändigkeit wieder um. einen. Schritt näher gerückt. 
Auch ſoll alsdann die fränzsöſiſcche Sprache in die Reihe der Lehrgegen- 
ſtände aufgenommen werden. Der jüngſt verfloſſene Sommercurſus wurs 
de mit einer Anzahl von 55 Schülern geſchloſſen , worunter 36 Katho» 
lifen waren. ee m SEEG . vim 
Möge ſich dieſe dur&g die Gnade unſeres allverehrten Königs- der 
Stadt. und Umgegend wieder. geſchenkte“ Anſtalt der fördernden Theil? 
nahme unſerer verehrten Mitbürger , ſo wie beſonders. der hohen und 
höchſten Staatsbehörden“ fortwährend erfreuen! > 
 
rathes ihrer eigenen "Angelegenheit gemacht , da die äußere Verwal: 
tung des Gymnaſtalweſens ſich von der: inneren: keinesweges in. der 
Art trennen läßt, daß nicht z. B. bei Anſchaffungen, Bauten .u. dergl. 
Berührungen vorkommen müſſen, die den. dirigirenden. Lehrer in ganz- 
unnöthiges und. mißhelliges Abhängigkeitsverhältniß zu Männern 
ſetzen, die ganz und gar ſeine Behörde nicht ſind«o Einſender wes 
nigſtens hält niht dafür, daß der ſtudirte Gymnaſiallehrer etwa - 
- nicht vornehm oder befähigt genug ſei, neben dem Pfarrer oder 
Steuerofficianten im Rathe zu ſiken - Daher kommt es denn gar 
- leicht, daß Leute in der Stadt den Gymnaſtallehrer nur als eine 
- Art hö<hſt ſubalterner , niedriger , dienender Officianten , oder gar 
- nur als eine Art vornehmer oder beſſerer Bedienten ihrer: Kinder 
anſehen, und bei jeder Gelegenheit zu - Gunſten ihrer Kinder gar 
hochnaſig und brutal auf ihn herabſhauen wollen. = 
- 9) Da das. Gymnaſium in Emmerich bleiben wird, ſo werden die daran 
fungirenden ſehr achtbaren SHulmänner bald die Ausſicht einer des 
finitiven, d. i. bleibenden, Anſtellung erhalten. | '
	        

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