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Zeitschrift für Geschichte der Erziehung und des Unterrichts - 25.1935 (25)

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Bibliographic data

fullscreen: Zeitschrift für Geschichte der Erziehung und des Unterrichts - 25.1935 (25)

Periodical

Persistent identifier:
025295241
Title:
Zeitschrift für Geschichte der Erziehung und des Unterrichts
Document type:
Periodical
Publisher:
Weidmann
Place of publication:
Berlin
Language:
German
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
ZDB-Nummer:
2126296-2
Access restriction:
Siehe Bände

Periodical volume

Persistent identifier:
025295241_0020
Title:
Zeitschrift für Geschichte der Erziehung und des Unterrichts - 25.1935
Shelfmark:
02 A 1734 ; RF 482 - 484
Document type:
Periodical volume
Publication year:
1935
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Access restriction:
Open Access

Periodical issue

Title:
Heft 3/4
Document type:
Periodical
Structure type:
Periodical issue
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Access restriction:
Open Access

Article

Title:
Berichte und Anzeigen
Document type:
Periodical
Structure type:
Article
Language:
German
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Link zum Katalog:
BBF0485083
Access restriction:
Open Access

Contents

Table of contents

  • Zeitschrift für Geschichte der Erziehung und des Unterrichts
  • Zeitschrift für Geschichte der Erziehung und des Unterrichts - 25.1935 (25)
  • Heft 1/2 (1/2)
  • Heft 3/4 (3/4)
  • Titel zu Heft 3/4
  • Johann Andreas Schmellers Schrift Hinsicht aufs Vaterländische in der Erziehung, 1812
  • Bilder aus dem deutschen Schulwesen der sieben niedern Bergstädte des ungarischen Oberlandes im 16. und 17. Jahrhundert
  • Volkstum und Erziehung auf deutschem Boden unter dem Einflusse der Völkerwanderung
  • Zur Soziologie der Schule im Mittelalter
  • Der Einfluß wirtschaftspädagogischer Gedanken auf das spätmittelalterliche Schulwesen
  • Der Plan einer nationalpolitischen Erziehungsanstalt im Elisabethanischen England
  • Über Basedow und seine Bedeutung für Dänemark
  • Das romantische Bildungsideal
  • Wilhelm Diltheys Gesammelte Schriften
  • Einige Bemerkungen zu der Abhandlung von Kl. Wildt
  • Zur Benützung der Kehrbachschen Herbart-Ausgabe
  • Berichte und Anzeigen
  • Personen- und Ortsregister

Full text

232 Mouortfeld: „Der griechische Beitrag zu einer deutschen Bildung hente.“ 
 
von der gleichen Begeisterung für griechische Staatsordnung, griechische Bildkraft, 
griechische Ehrfurcht vor den Mächten und griechischen Eros zur Gestalt. Die 
Männer des Kreises glauben ,,Blemente unseres Wegens“ zum Bewußtsein heben zu 
können durch ein Wiedererkennen eigener Art in Hellas. Sie kämpfen um den Sinn 
der Zeit, indem gie in jener Welt vor 2000 Jahren wurzeln und nun gich vergegen- 
wärtigen, welche Erkenntnisse und Gegichte und Bilder voll Wirklichkeitsgehalt als 
geistiges Erbe aus der Begegnung mit der Antike jetzt aus dem Zeitalter zwiSchen 
Winckelmann und Nietzsche in Mensch und Staat der Gegenwart eingehen müßten als 
verpflichtendes Bildungsgut. Quellen innerlicher Kraft Sollen Sie dem deutschen 
Mensgchen werden. 
So entstanden neben weniger bedeutenden Beiträgen -- wie dem dunklen, Sum- 
marisch gehaltenen Vortrag über das Thema: „„Der Urmensch in deutscher Wieder- 
erinnerung“ -- Reden, die die Brgebnisse tiefer Forschung hell und klar bergen, 80 
Ottos Beitrag ,„,Der Durchbruch zum antiken Mythos im 19. Jahrhundert“, der 
am altgriechischen Kultus verdeutlicht die große Formkraft und zwingende Gewalt 
eines echten Mythos, ohne den Keine wahre Gemeinschaſt bestehen kann. Die Linie 
der Begegnung mit diegem Mythos von Ch. G. Heyne über Görres, Fr. Creuzer 
zu Schellings Vorlegung ,,Die Weltalter“ wird mit straffen, Sachreichen Strichen ge- 
zeichnet. Yom gleichen Rang ist K. Reinhardts Beitrag „,Deutsches und an- 
tikes Drama“, der im Ausklang an Kleist, dem unhumanistischsten der deutschen 
Dichter, nachweist, wie in Seinem „,Robert Guiskard“ die Antike in ihrer ursprüng- 
lichen Macht gegonwäriig wird. 
In dieser Rede wird besonders offenbar, worin die Stärke der Gegamthaltung der 
Reihe liegt, aber auch ihre Gefahr. Von Stefan George her erhielten die Mit- 
arbeiter alle einen untrüglichen Sinn für Maß und Gegetz, für die Kraft ewigen Ur- 
bildes im Griechentum, für den herben Heroismus und die Schicksgalsgläubigkeit 
jener Menschen. Damit war zugleich gegeben ein Wachgein für die Tiefe und Weite 
im geschichtlichen Gehalt der gegenwärtigen Aufgaben. Selbstverständlich war. die 
Aufgeschlossenheit für Führertum und Gefolgschaft, die Anerkennung des ganzheit- 
lichen Menschen, Wille zur Zuchl. Ihr Ziel ist „eine neue Hinheit vom Irrational- 
Bluthaften und Geistig-Noetischen“. Erziehung mointe deshalb in diesem Kreise 
Schon früh den ganzen Menschen. Das Sind Werte und lebendige Erkenntnisse, die 
durchaus dem wahren Geist unserer Zeit dienen. 
Die Gefahren des neuen Bildes Sind ihnen gegenüber Schwer zu zeichnen, Sie 
liegen einmal in dem Vorbeigehen an den Aufgaben der Formung der breiten Schichten 
ungeres Volkes, zumal derer, denen ,„, Geist“ in einem elementareren Sinne geschenkt 
iSt und bewahrt bleibt, als er im griechischen Denken der Dichter und Schrittsteller 
und Bildner lebendig war. Damit hängt zusammen, daß in den Schriften des Kreises 
von der Sozialen Not der Nachkriegszeit und ihren Gründen wenig steht. Vor dem 
geistigen Willen und dem Lebensdurst etwa eines Arbeitslogen verſliegt der Traum 
der Schönheit und die Trunkenheit der Gestaltenſreude der Humanisten, weil ein 
anderes Menschentum und andere Sehngüchte wirksam gind, einfacher vielleicht, 
aber nicht minder tiefgreifend mit neuem Gehalt. Begegnung mit der Antike im 
Sinne einer unbedingten Verpflichtung ist hier nicht möglich; und Heilmittel für 
diese Schichten finden Sich nicht aus der neuen Schau der Antike, auch wenn die Aus- 
lese, die zu einer echten Begegnung kommt, noch 80 „rein“ die griechische Welt ver- 
gegenwärtigt. Das Gegetz der Zeit wirkt Sich aus, der Kosmos der Griechen ist nicht 
unsere Welt. Sie birgt in Sich eine andere Ordnung, in der der griechische Beitrag zur 
deutschen Bildung einer unier vielen anderen ist, nicht der Beitrag im Sinne des un- 
bedingt verpflichtenden Hochbildes in Gehalt und Form. 
Nur mit diesem Vorbehalt helfen die genannten Schriften zu einer vertieften hi- 
Storischen Erkenntnis. Zumal wenn gie von einem Starken philogophischen Geist ge- 
tragen Sind und zu einem gründlichen Mitdenken zwingen wie der neue Band K. 
Hildebrandits (2.), der die früheren Schriſten „Norm und Entartung des 
Menschen“ und „Norm und Verfall des Staates“ vereinigt hat. Auch hier der Zu-
	        

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