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Zeitschrift für Geschichte der Erziehung und des Unterrichts - 25.1935 (25)

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Bibliographic data

fullscreen: Zeitschrift für Geschichte der Erziehung und des Unterrichts - 25.1935 (25)

Periodical

Persistent identifier:
025295241
Title:
Zeitschrift für Geschichte der Erziehung und des Unterrichts
Document type:
Periodical
Publisher:
Weidmann
Place of publication:
Berlin
Language:
German
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
ZDB-Nummer:
2126296-2
Access restriction:
Siehe Bände

Periodical volume

Persistent identifier:
025295241_0020
Title:
Zeitschrift für Geschichte der Erziehung und des Unterrichts - 25.1935
Shelfmark:
02 A 1734 ; RF 482 - 484
Document type:
Periodical volume
Publication year:
1935
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Access restriction:
Open Access

Periodical issue

Title:
Heft 1/2
Document type:
Periodical
Structure type:
Periodical issue
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Access restriction:
Open Access

Article

Title:
Die Jugenderziehung im alten Iran (Persien)
Author:
VomHofe, Hans Joachim Klopp
Document type:
Periodical
Structure type:
Article
Language:
German
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Link zum Katalog:
BBF0485049
Access restriction:
Open Access

Contents

Table of contents

  • Zeitschrift für Geschichte der Erziehung und des Unterrichts
  • Zeitschrift für Geschichte der Erziehung und des Unterrichts - 25.1935 (25)
  • Heft 1/2 (1/2)
  • Titel
  • Inhaltsverzeichnis
  • Titel zu Heft 1/2
  • Die Entwicklung des Übungsstoffes und der Lehrweise der deutschen Leibesübungen im 19. Jahrhundert
  • Die Jugenderziehung im alten Iran (Persien)
  • Die Gründung der Ritterakademie Halle im Jahre 1686
  • Ein Stück Erziehungsgeschichte des frühen 18. Jahrhunderts in Frankreich
  • Hat F. E. Beneke auf W. Diltheys Entwicklung entscheident gewirkt
  • Berichte und Anzeigen
  • Mitteilung der Schriftenleitung
  • Mitteilungen der Gesellschaft für deutsche Erziehungs- und Schulgeschichte
  • Heft 3/4 (3/4)

Full text

92 Hehlmann: Die Gründung der Ritterakademie Halle im Jahre 4686. 
 
ten und Ständen der Perger offen gestanden hätten, wofern die Väter in der 
Lage waren, die Kosten für die Teilnahme am Unterricht aufzubringen. Die 
Kogten Scheint allerdings nicht die Bestreitung des Unterrichts, gondern nur 
der Lebengunterhalt des Schülers gebildet zu haben: „Jeder darf Seine Kinder 
in die öffentlichen Schulen Schicken. Indes nur, wer geine Kinder, ohne daß 
Sie arbeiten, ernähren Kann, Schickt Sie; wer es nicht kann, Schickt gie 
nicht.“ Hiernach wäre also die Staatgerziehung nicht Zwang, Sondern Recht, 
und zwar Recht der ausgreichend begüterten Volksgenosgen gewesgen. 
Strabo, der die iranische Staatgerziehung als Zwang aufgefaßt wissgen will, 
berichtet uns, daß die Knaben in Abteilungen von je 50 Mann eingeteilt 
waren, denen ein königlicher Prinz oder Satrapensohn vorgegetzt war. Da 
die Satrapen meist aus königlichem Blut waren oder dem Könige vergippt, 
hätte hiernach Somit die Leitung der iranischen Jugenderziehung in der Hand 
der königlichen Familie gelegen. Ob dies allgemein der Fall war, muß gieich- 
wie die Angicht der zwangsweisen Staatserziehung gehr bezweifelt werden. Hs 
Steht aber fest, daß viele der vornehmen Kinder unter königlicher Aufsicht 
erzogen wurden, was Seine Frklärung darin findet, daß ein großer Teil des 
Adels gezwungen war, als Bürgschaft Seiner Treue einige geiner Kinder an den 
Hof zu Schicken. Auch gonst war jedoch die Weggabe der Kinder zur Er- 
ziehung Keine geltene Erscheinung, erzählen doch Procop und Firdugi Sogar, 
daß es Sitte war, bisweilen Schon die neugeborenen Kinder in fremde Familien 
zu geben. Vielleicht war es Vorgicht, welche die vornehmen Iranier 80 han- 
deln ließ, damit wenigstens ein Glied der Familie gerettet werden Konnte, 
wenn -- wie es damals nicht gelten der Fall war -- das Verderben der ganzen 
Familie beschlosgen wurde. 
Letzterer Beweggrund bildet -- obwohl auch er uns zeigt, wie gehr dem 
Iranier am Weiterleben geines Blutes in Gegstalt tüchtiger Söhne nach geinem 
Tode, am Erhalt der Geschlechterfolge gelegen war -- bereits eine Verfalls- 
erscheimung, deren Urgachen hier nicht zu verfolgen Sind. Abgegehen hiervon 
jedoch zeugt die Jugenderziehung im alten Iran nicht nur von hochstehender 
Kultur, Sondern auch von hohem pädagogischem Weitblick bei einem uns 
bluts- und wesgensverwandtem Volke vor Jahrtaugenden. Wenn wir uns heute 
hieran erinnern, 80 gegchieht dies mit gutem Recht, denn die Jugenderziehung 
eines zu Seiner Zeit vorbildlichen Weltrgicheg, die alles auf das völlige Auf- 
gehen des einzelnen im Dienste an der Staatsgemeinsgchaft abstellte, verdient 
heute besondere Beachtung. 
Die Gründung der Ritterakademie Halle im Jahre 1686. 
Von Wilhelm HehlImann in Halle a. 8. 
Die bildungsgeschichtliche Entwicklung Deutsehlands in den Jahrzehnten 
nach dem Dreißigjährigen Kriege trägt deutlich Übergangscharakter. In be- 
Sonderem Maße gilt das von jener Form der „Weltbildung“, die mit dem Empor- 
Steigen des höfigchen Glanzes in dem Paris Ludwigs XIV. auch die deutschen 
Länder erfaßte. Jeder war begtrebt. Sich das Maß an Sitten. Wisgen und auch
	        

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