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Der Säemann : Monatsschrift für pädagogische Reform - 6.1912 ([N.S.]3)

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Bibliographic data

fullscreen: Der Säemann : Monatsschrift für pädagogische Reform - 6.1912 ([N.S.]3)

Periodical

Persistent identifier:
025857193
Title:
Der Säemann
Subtitle:
Monatsschrift für pädagogische Reform
Document type:
Periodical
Publisher:
Teubner
Place of publication:
Leipzig
Language:
German
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
ZDB-Nummer:
2142586-3
Access restriction:
Siehe Bände

Periodical volume

Persistent identifier:
025857193_0006
Title:
Der Säemann : Monatsschrift für pädagogische Reform - 6.1912
Shelfmark:
02 A 1158 ; RF 537
Document type:
Periodical volume
Publication year:
1912
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Access restriction:
Open Access

Periodical issue

Title:
Heft 1
Document type:
Periodical
Structure type:
Periodical issue
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Access restriction:
Open Access

Article

Title:
Hellerauer Schulpläne
Author:
Dohrn, Wolf
Document type:
Periodical
Structure type:
Article
Language:
German
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Link zum Katalog:
BBF0688862
Access restriction:
Open Access

Contents

Table of contents

  • Der Säemann
  • Der Säemann : Monatsschrift für pädagogische Reform - 6.1912 ([N.S.]3)
  • Heft 1 (1)
  • Titel
  • Inhaltsverzeichnis
  • Lehrerfreuden neuen Stils
  • Reformerlasse des Preussischen Kultusministeriums
  • Hellerauer Schulpläne
  • Vom Abweisen der Kinder
  • Betrachtung zweier Bildnisse
  • Die neue Hochschule für Frauen zu Leipzig
  • Internationale Hygiene-Ausstellung und Erziehungsgedanke
  • Mitteilungen
  • Stimmen des Tages
  • Rückblick und Ausblick
  • Heft 2 (2)
  • Heft 3 (3)
  • Heft 4 (4)
  • Heft 5 (5)
  • Heft 6 (6)
  • Heft 7 (7)
  • Heft 8 (8)
  • Heft 9 (9)
  • Heft 10 (10)
  • Heft 11 (11)
  • Heft 12 (12)

Full text

 
HELLERAUER SCHULPLÄNE 15 
 
 
verkennen, wenn man ihm zumutet, ganz auf Sich Selbst gestellt und isSo0- 
liert zu existieren. Daher der despotische oder parteimäßige Charakter der 
meisten Gründungen, und die besten von ihnen werden eine Art moderner 
Klöster und damit auch als Beispiel und Probe für die Allgemeinheit re- 
lativ wertlos. In Hellerau werden diese Gefahren von Selbst hinfällig; denn 
Hellerau iSt ein wachsender Sozialer Körper, der in Sich Selbst Schon 
manchen GegenSatz der PerSönlichkeiten und Bekenntnisse ausgeglichen hat. 
Hellerau ist Stärker als die PerSönlickeiten, die es leiten. Es entwickelt 
jene SynthetiSchen Kräfte, ohne die kein Sozialer Organismus bestehen 
kann. Und wie immer die PersSöänlichkeit Sein wird, die hier die Schulen 
leitet, Sie wird Sich als freie Starke PerSönlichkeit in ein Höheres ein- 
ordnen und doch alle Bewegungsfreiheit behalten, die eine Versuchsschuleg, 
eine groß angelegte Erziehungsschule braucht. 
Damit Sind die elementarsten VorausSetzungen der Hellerauer Schul- 
gründungen umrissen. Es fehlt aber auch nicht an günstigen Begleit- 
umständen. Und auch diese Sind wichtig. Ideen Sind wie Pflanzen: ihre 
Erprobung bedarf immer eines besonders günstigen Bodens, einmal akkli- 
matigiert, gedeihen Sie auch auf Spröderem Boden. So war es z.B. ein 
genjaler Instinkt, der Jaques-Dalceroze nach Hellerau führte. Damals, als 
er es zum erstenmal Sah (1909), Standen erst 14 Häuser. Alles andere war 
Acker und Zukunft. Aber er wußte, daß auf neuem Boden neue Gedanken 
besser fortkommen, bedachte auch wohl, daß die Idee der Gartenstadt, 
die genoSSensSchaftliche Grundlage, die künstleriSche Tendenz unter Abwehr 
alles ÄSthetigmus, wie eine Auglese wirke und MenSchen hier vereinige, die 
- Sagen wir einmal - wenigstens etwas über dem DurchSchnitt Stehen, 
MengSchen, die jedenfalls für neue Gedanken empfänglich Sind. Und darin 
gibt die Entwicklung von Hellerau Jaques Dalcroze wohl recht. In Hellerau 
keimt ein eigenes Leben. Vielleicht iSt es Schon Stärker, als die Einwohner 
Selbsft ahnen. Und es gibt PerSönlichkeiten und Einrichtungen, die an der 
Schule und für die Schule Selbst unmittelbar wirken können. Die Werk- 
Stätten haben eine treffliche Lehrlingschule mit eigener Fortbildungschule. 
Das Dalcroze-Institut greift als erzieheriScher Faktor in das GemeinSchafts- 
leben der Kinder ein, disSzipliniert und belebt und erneuert die Fegte. 
Herr Kraus organisSiert in feiner Weise Schülerwanderungen und Spiele 
und ein Sportklub, der den angrenzenden Exerzierplatz benutzen darf, ver- 
anstaltet allerhand Spiele und Körperübungen. Fräulein FiScher vergucht 
aus den hier gegebenen VerhältnisSen einen Kindergarten zn entwickeln, 
Herr Lehrer BorsSch gibt einigen Kindern des Villenviertels Privatunter- 
richt und weiß die neuen Bedingungen des hiesigen Lebens pädagogisch
	        

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