ScriptaPaedagogica Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Der Säemann : Monatsschrift für pädagogische Reform - 6.1912 ([N.S.]3)

Access restriction

Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Der Säemann : Monatsschrift für pädagogische Reform - 6.1912 ([N.S.]3)

Periodical

Persistent identifier:
025857193
Title:
Der Säemann
Subtitle:
Monatsschrift für pädagogische Reform
Document type:
Periodical
Publisher:
Teubner
Place of publication:
Leipzig
Language:
German
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
ZDB-Nummer:
2142586-3
Access restriction:
Siehe Bände

Periodical volume

Persistent identifier:
025857193_0006
Title:
Der Säemann : Monatsschrift für pädagogische Reform - 6.1912
Shelfmark:
02 A 1158 ; RF 537
Document type:
Periodical volume
Publication year:
1912
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Access restriction:
Open Access

Periodical issue

Title:
Heft 1
Document type:
Periodical
Structure type:
Periodical issue
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Access restriction:
Open Access

Article

Title:
Stimmen des Tages
Document type:
Periodical
Structure type:
Article
Language:
German
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Link zum Katalog:
BBF0689486
Access restriction:
Open Access

Contents

Table of contents

  • Der Säemann
  • Der Säemann : Monatsschrift für pädagogische Reform - 6.1912 ([N.S.]3)
  • Heft 1 (1)
  • Titel
  • Inhaltsverzeichnis
  • Lehrerfreuden neuen Stils
  • Reformerlasse des Preussischen Kultusministeriums
  • Hellerauer Schulpläne
  • Vom Abweisen der Kinder
  • Betrachtung zweier Bildnisse
  • Die neue Hochschule für Frauen zu Leipzig
  • Internationale Hygiene-Ausstellung und Erziehungsgedanke
  • Mitteilungen
  • Stimmen des Tages
  • Rückblick und Ausblick
  • Heft 2 (2)
  • Heft 3 (3)
  • Heft 4 (4)
  • Heft 5 (5)
  • Heft 6 (6)
  • Heft 7 (7)
  • Heft 8 (8)
  • Heft 9 (9)
  • Heft 10 (10)
  • Heft 11 (11)
  • Heft 12 (12)

Full text

 
46 
bleibe, Schließen die beifällig aufgenomme- 
nen Ausführungen. Die deutsche YVolks- 
Schule, darin gipfeln die Ausführungen des 
nächsten Redners, des GeneralSekretärs 
Tews, ist, obwohl 10 Mill, unserer Kinder 
in ihr Platz nehmen und nur eine halbe 
Million in den höheren Schulen, gar Keine 
eigentliche Volksschule. Es ist kein Zeichen 
pädagogischen Fortschritts, wenn man in 
einer Stadt wie Berlin noch Vorschulen hat. 
Das ist eine DeklasSierung der Volksschule, 
ein furchtbares Unrecht gegen die große 
Volksmenge. Keine unserer höheren Lehr- 
anstfalten baut Sich auf der Volksschule auf. 
Und wie Sieht es mit dem Unterricht in 
vielen preußischen YVolksSchulen aus? Im 
Durchschnitt Kommt auf 43 Volksschüler ein 
Lehrer, in den höheren Schulen auf 18 Zög- 
linge. Für 1800 Volksschulklasgen fehlen 
die Lehrer. 2 Mill. Kinder in 36 000 Klassen 
Sind auf halbe Kost gesetzt; in den Kkatho- 
liSchen Landschulen PoSens Sind für 134 000 
Schüler in 2200 Klassen nur 1200 Lehrer. 
Die YVolksschule muß gleichwertig mit allen 
anderen Schulen Sein, freie Bahn für jedes 
Talent, das aus der Tiefe kommt! Wir wol- 
len eine Schule, die Angelegenheit des 
ganzen Volkes ist. Prüfung und Erpro- 
bung, ein beSonderes Element unsSeres 
Schulwesens, in dem Sich die GegenSätze 
erstarrter und lebendiger AuffasSung zu- 
Sammendrängen, das Schon lange eine Um- 
gestaltung fordert, behandelt ProfesSor Klaar 
als wirkungsvoller Schlußredner. Das Prü- 
fungswesen, unter desSen HerrSchaft wir 
aufgewachsen Sind und das wir unseren Kin- 
dern überliefert haben, wurzelt unmittelbar 
in der Zeit, in der die Klöster den ganzen 
Unterricht in Händen hatten. Selbstverständ- 
lich ist die Erkundung des geistigen Zu- 
Standes des Schülers, das rastlose Bemühen, 
Sich davon zu überzeugen, ob er den gei- 
Stigen Stoff als etwas Lebendiges in Sich 
aufgenommen hat, die Seele jedes Unter- 
richts. Aber der deSswegen notwendige Dia- 
 
STIMMEN DES TAGES 
log braucht nicht die Form des fortwähren- 
den Examens mit Schwebender Zensurpein 
anzunehmen. -- Das Leben wird immer Seine 
tragischen Momente haben, aber die Schul- 
tragödien können wir ausrotten oder doch 
auf Sehr wenige Fälle einschränken, wenn 
eine Erprobung im Zeichen des Wohlwollens 
zugleich mit der Erkenntnis der Lehrer die 
Selbsterkenntnis der Schüler fördert und die 
Eltern dazu erzieht, durch eine Berufswahl, 
die den angeborenen Fähigkeiten und den 
besten Neigungen des Naturells entspricht, 
für das Glück ihrer Kinder nach mensSch- 
licher VoraussSicht für das beste zu Sorgen, 
K * 
* 
Eine Lehre aber mögen die jetzigen 
Schulmachthaber doch aus der heutigen 
Versammlung ziehen. Es nützt nichts, die 
Forderungen der Reformer zu ignorieren. 
Vogelstraußpolitik wäre hier mehr als an- 
derswo ein Verbrechen. Yieles von dem, 
was gefordert wird, ist tatSächlich gut, und 
wenn es in großzügiger Weise, nicht flick- 
lappenähnlich, in unsere Schulen eingeführt 
wird, S0 wird man, wenn man es richtig an- 
faßt (Siehe die jüngsten Erlasse des Kultus- 
miniSteriums: Extemporale, Schreibwerk, 
Schönschreiben), den Gegnern den Wind 
aus den Segeln nehmen. 
Die Schulfrage wird allmählich eine 
Machtirage. Baut man nicht vor, 80 be- 
nutzen die Gegner die günstige Gelegen- 
heit als willkommenes politiSches Agitations- 
mittel. Und ist erst einmal die Schule in 
die politischen Kämpfe hineingezogen, dann 
iSt es nicht mehr weit bis zu dem Tage, an 
dem wir unger Heer Schon in FriedenSzeiten 
in zwei Lager gespalten Sehen, in Soldaten 
und in Politiker. 
Juristerei und Medizin Sind Schon in 
festen Händen, Soll die Schule auch noch 
das wenige Nationale verlieren, das Sie 
überhaupt beSesSen? 
Deutsche TagesSzeitung, 4.12.1911
	        

Cite and reuse

Cite and reuse

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Periodical volume

METS METS (entire work) MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF DFG-Viewer OPAC
TOC

Article

PDF RIS

Image

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Periodical volume

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Article

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Image

To quote this image the following variants are available:
URN:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Der Säemann : Monatsschrift Für Pädagogische Reform - 6.1912. 1912.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How many grams is a kilogram?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.