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Mitteilungen der Gesellschaft für Deutsche Erziehungs- und Schulgeschichte, Berlin. Beihefte 17 - 1908 (6)

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Bibliographic data

Object: Mitteilungen der Gesellschaft für Deutsche Erziehungs- und Schulgeschichte, Berlin. Beihefte 17 - 1908 (6)

Periodical

Persistent identifier:
1010996479
Title:
Mitteilungen der Gesellschaft für Deutsche Erziehungs- und Schulgeschichte, Berlin. Beihefte
Document type:
Periodical
Publisher:
Weidmann
Place of publication:
Berlin
Language:
German
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
ZDB-Nummer:
2603710-5
Fußnote/Bemerkung:
Beil. zu: Gesellschaft für Deutsche Erziehungs- und Schulgeschichte: Mitteilungen der Gesellschaft für Deutsche Erziehungs- und Schulgeschichte, Berlin
Access restriction:
Siehe Bände

Periodical volume

Persistent identifier:
1010996479_0017
Title:
Mitteilungen der Gesellschaft für Deutsche Erziehungs- und Schulgeschichte, Berlin. Beihefte 17 - 1908
Shelfmark:
02 A 0919 ; RF 490 - 491
Document type:
Periodical volume
Publication year:
1908
Language:
German
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Access restriction:
Open Access

Periodical issue

Title:
Heft 17
Document type:
Periodical
Structure type:
Periodical issue
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Access restriction:
Open Access

Article

Title:
Sach-Register zum Historisch-pädagogischen Literatur-Bericht
Subtitle:
über das Jahr 1906
Author:
Galle, Richard
Document type:
Periodical
Structure type:
Article
Language:
German
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Link zum Katalog:
BBF0522338
Access restriction:
Open Access

Contents

Table of contents

  • Mitteilungen der Gesellschaft für Deutsche Erziehungs- und Schulgeschichte, Berlin. Beihefte
  • Mitteilungen der Gesellschaft für Deutsche Erziehungs- und Schulgeschichte, Berlin. Beihefte 17 - 1908 (6)
  • Heft 17 (17)
  • Titel
  • Mitarbeiter
  • Inhalts-Verzeichnis
  • Gesamtentwicklung
  • Einzelne pädagogische Richtungen, Pädagogen und Schulmänner
  • Einzelne pädagogische Richtungen, Pädagogen und Schulmänner
  • Einzelne pädagogische Richtungen, Pädagogen und Schulmänner
  • Einzelne pädagogische Richtungen, Pädagogen und Schulmänner
  • Einzelne Zeiträume
  • Einzelne Zeiträume
  • Klöster und Orden
  • Privat (Prinzen-)Erziehung
  • Katholische Katechese
  • Evangelische Religion
  • Deutsch
  • Französisch und Englisch
  • Geschichte
  • Geographie
  • Naturwissenschaften
  • Mathematik und Physik
  • Anschauungsunterricht
  • Zeichnen
  • Leibesübungen
  • Preußen
  • Bayern
  • Sachsen
  • Württemberg
  • Baden
  • Hessen
  • Mecklenburg
  • Braunschweig
  • Thüringische Staaten
  • Studentenleben
  • Enzyklopädisches
  • Autoren-Register
  • Sach-Register
  • Sach-Register zum Historisch-pädagogischen Literatur-Bericht

Full text

Territoriale Bildungsgeschichte, 135 
 
Schulwegens werden dem Jahrhundertjubiläum des Gymnasiums Mannheim 
verdankt, das mit dem Dreijahrhundertfeste der Stadt zusammenfiel. Die 
Mannheimer Geschichtsblätter brachten dem Gymnasium zwei größere und 
drei kleineres Beiträge als Vestgabe dar. Haugs!) erster Aufsatz zeigt 
zunächst, daß auch in der Pfalz zur Zeit der Aufhebung des Jeguiten- 
ordens 1778 die Achtung vor den Leistungen der Jesuitenschulen sehr 
gesunken war; gerade für die Pfalz gilt Stefan v. Stengels scharfes Urteil; 
aber auch der JeSuitenpater Dr. Goldhagen spricht von „Schulzerrüttung“. 
Die Lateinschulen der Lutheraner und Reformierten lagen ganz im Argen. 
„Die in Geschäften des erloschenen Jeguitenordens gnädigst angeordnete 
vhnmittelbare Kommission“ besteht aus drei Juristen und zwei Theologen. 
Ihre pädagogische Leistung wird zwar nicht als eine Neuschöpfung im 
Geiste der Aufklärung und des Humanismus, aber doch als verdienstvolle 
Reformation des Unterrichts und der Erziehung gewürdigt. Die Klassen- 
einteilung der Jesuiten (4 Klassen in 7--9 Jahren) blieb bis 1800; 1801 
werden gie auf 4 verringert, 80 bleibt es bis zur Neugründung 1807. Die 
Kommission bereicherte vor allem den Unterricht im Deutschen, der „Mutter- 
und Reichssprache“, in Rechnen, Geometrie, Geographie, „Natur und Welt, 
auch vaterländische Geschichte“. Das Französische Soll auch besser ge- 
lehrt werden, „heutigen Tages fast bei allen Ständen wegen der Nachbar- 
Schaft besonders nötig“. Als 7. „Wissenschaft“, wird im Unterrichts- 
programm genannt „Wonhlanständigkeit des Betragens im äußern Umgang“. 
Die Lehrer für diese Neuerungen waren Schwer zu beschaffen. Zwei freie 
Wochentage, „die Spieltäge“ der Jesuiten, werden zum teil mit den neuen 
Vächern belegt. Auch ein Plan für die Heranbildung der Lehrer (aus dem 
Seminarium zu Heidelberg) wird angedeutet. Die löbliche Absicht aber, 
„Mie Auswahl der Lehrer vorzüglich nach den Vähigkeiten zu bewürcken“ 
wird in den nächsten Jahren nicht erfüllt. Die Lazaristen, denen Karl 
Theodor die Pfälzer Schulen anvertraute, waren unfähig und unwürdig. -- 
Aus den fünf Gutachten, die der Kommission vorarbeiteten, 8ei Wichtiges 
aus dem von Dr. Goldhagen mitgeteilt. Er verabscheut die deutschen, 
protestantischen Poeten, macht aber gonst ganz gegenwärtig anmutende 
Vorschläge zur innern Verbindung der verschiedenen Schulgattungen, Hin- 
aufrückung des lateinischen Unterrichts, betont die griechische Literatur, 
will eine lateinische Realschule; verlangt reiche Mittel für die Schule; 
„Bhre und Rang für die Lehrer“, „rechtes Ziel u. a. für die Schule“. -- 
Kin ungenannter Franzose fordert weltliche Lehrer mit Geschmack statt 
einseitigem Gelehrtentum, gründliche Unterweisung in der Muttersprache 
vor dem Latein. -- Angenommen wurde im ganzen der „Vorriß“ der 
Kommission (wohl von Häffelin). An der Spitze steht die Religion und 
darin der Katechismus. Steht das gedächtnismäßige Lernen noch fest, 80 
wird doch verlangt, er Solle deutsch erklärt werden und nicht zu „eitlem 
!) Dr. Ferdinand Haug. Lehrplan und Schulordnung des Mannheimer 
Gymnasiums nach Aufhebung des JeSsuitenordens. Mannheimer Geschichtsblätter. 
1d. VIII. Nr. 7. S8. 147--160.
	        

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