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Korrespondenzblatt für den akademisch gebildeten Lehrerstand - 12.1904 (12)

Zugriffsbeschränkung

Nutzungslizenz

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Bibliografische Daten

Volltext: Korrespondenzblatt für den akademisch gebildeten Lehrerstand - 12.1904 (12)

Zeitschrift

OPAC:
026544636
Titel:
Bodenreform
Titelzusatz:
Deutsche Volksstimme ; Frei Land ; Organ der Deutschen Bodenreformer
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Verlag:
Bodenreform
Erscheinungsort:
Berlin
Sprache:
Deutsch
Sammlung:
Pädagogische Zeitschriften
ZDB-Nummer:
2163585-7
Zugänglichkeit:
Siehe Bände

Zeitschriftenband

OPAC:
026544636_0037
Titel:
Bodenreform - 42.1931
Signatur der Quelle:
02 A 0209 ; RF 834
Dokumenttyp:
Zeitschriftenband
Erscheinungsjahr:
1931
Sammlung:
Pädagogische Zeitschriften
Zugänglichkeit:
Open Access

Zeitschriftenheft

Titel:
Heft 34
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Strukturtyp:
Zeitschriftenheft
Sammlung:
Pädagogische Zeitschriften
Zugänglichkeit:
Open Access

Artikel

Titel:
"So macht man Dollars"
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Strukturtyp:
Artikel
Sprache:
Deutsch
Sammlung:
Pädagogische Zeitschriften
Link zum Katalog:
BBF0748369
Zugänglichkeit:
Open Access

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Korrespondenzblatt für den akademisch gebildeten Lehrerstand
  • Korrespondenzblatt für den akademisch gebildeten Lehrerstand - 12.1904 (12)
  • Heft 1 (1)
  • Heft 2 (2)
  • Heft 3 (3)
  • Heft 4 (4)
  • Heft 5 (5)
  • Heft 6 (6)
  • Heft 7 (7)
  • Heft 8 (8)
  • Heft 9 (9)
  • Heft 10 (10)
  • Heft 11 (11)
  • Heft 12 (12)
  • Heft 13 (13)
  • Heft 14 (14)
  • Heft 15 (15)
  • Heft 16 (16)
  • Heft 17 (17)
  • Heft 18 (18)
  • Heft 19 (19)
  • Heft 20 (20)
  • Heft 21 (21)
  • Heft 22 (22)
  • Heft 23 (23)
  • Heft 24 (24)
  • Heft 25 (25)
  • Heft 26 (26)
  • Heft 27 (27)
  • Heft 28 (28)
  • Heft 29 (29)
  • Verein von Lehrern an h. L. Thüringens
  • "Jeder Lehrer sein eigner Bibliothekar"
  • Zur Standesliteratur
  • Mitteilungen und Nachrichten
  • Personal-Nachrichten
  • Eingegangene Bücher
  • Stellen-Anzeiger
  • Anzeigen
  • Heft 30 (30)
  • Heft 31 (31)
  • Heft 32 (32)
  • Heft 33 (33)
  • Heft 34 (34)
  • Heft 35 (35)
  • Heft 36 (36)
  • Heft 37 (37)

Volltext

füllt vor ihm stand.“ Dass dieser Beifall nicht 
ganz ehrlich und zum Teil ironisch war, er- 
Sehen wir aus den Äusserungen, die einige 
der Anwesenden ihm folgen lassen. „Pfui 
Deibel! War das eine widerliche Salbaderei! 
Dass Sie den Alten immer noch nicht abge- 
Sägt haben, ist wirklich ein Skandal erster 
Güte. Der Kerl ruiniert Ja SyStematisch das 
ganze Peunal mit Seiner Muckerei, die Jeden 
anständigen Menschen Schon aus reiner Oppo- 
Sition zum Gegenteil treibt“, Sagt einer der 
anwesenden Studenten Hellmrich, ein ehe- 
maliger Schüler des Direktors, und Sein 
Freund Rudolf Simmert, einer der Abiturien- 
ten fällt bestätigend ein: Ja, Du hast recht. 
D r Direx ist ein Ekel. Na, Gott sei Dank, 
dass ich nun aus Seiner Fuchtel 'raus bin. 
Nun kann er mir sSonst was!“ Doch glaubt 
er, mit ihm mal anstossen zu müssen 
„anstandshalber. Die andern tun's auch alle.“ 
Diese Heuchelei wird vom offiziellen Fest- 
redner auf den- Direktor des Gymnasiums, 
dem Studiosus Becker- Normanniae, noch 
weiter getrieben. Innerlich hat zwar auch er 
immer 
geschimptft, „jetzt aber Spricht er in Schwung- 
voller Rhetorik von den hohen Verdiensten 
„ungeres allverehrten Herrn Direktors“ um 
die Schule im allgemeinen, wie um deren 
heute entlassenen Zöglinge im besonderen 
und vergichert, dass auch g8ie wie er Selbst 
und jeder ehemalige Schüler der Anstalt 
in unwandelbarer Liebe und Treue an ihre 
altehrwürdige Frederico- Carolina und deren 
verehrungswürdigen, langjährigen Leiter 
zurückdenken würden. Ehrlicher, wenn auch 
taktloger, ist Schon jener Studiosus Hellmrich. 
een 
Schon bei dem Salamander auf den „Direx, den 
gar mancher der Mitwirkenden dabei insge- 
heim zum Teufel wünschte,“ hat er nicht mitge- 
rieben, Sondern beim Kommando zum Trinken 
halblaut ausgerufen: „Pereat diabolus, quivis 
antiburschius !*, „eine Improvisitation (?), die 
ganz nach dem Herzen der nebenihm Stehenden 
bierehrlichen Pennäler war und einen heim- 
lichen Heiterkeits- und Beifallsausbruch bei 
ihnen hervorriet.“ Aber es drängt ihn, Sich 
noch besonders an dem Direktor zu reiben. 
Er meldet Sich zum Wort. „Au, Kinder, 
Hellmrich will reden: Passt mal auf, der 
wisCcht Sicher dem Alten eins aus,“ ruft Sein 
Vreund Dimmert den jüngeren Compennälern 
zu. „Famos! Grossartig!“* Mit prickeinder 
Erregung erwartet man die Sengzation des 
Abends, nicht anders, als wenn man einen 
Bubenstreich in der Tertia ausgeheckt hätte.“ 
Tatsächlich wendet Sich nach einer Schon 
ironisCh-bissigen, an die Adresse des Direk- 
tors gerichteten Einleitung die an und für 
Sich durchaus Schöne Rede Hellmrichs über 
auf den „philiströSgen Oberbonzen“ 
 
368 
"Zerrbild eines Solchen. 
unterricht am Gymnasium unter Sich, und 
die akademische Freiheit und ihre Vorzüge, 
zuletzt durchsichtig gegen den Direktor: 
„Und dass neben diesen hohen Idealen Selbst- 
verständlich auch die freie, ungebundene 
Fröhlichkeit, das Schwärmen und Brausgen 
der Jugend nicht zu kurz kommen Soll, nun, 
das versteht Sich von Selbst.“ -- Bravo, bravo! 
Helle Begeisterungsrufe unterbrachen den 
Redner. „Ja, ganz von Selbst!“ Mit leuch- 
tenden Blicken fest zu dem Direktor hinüber- 
Sehend, der blinzelnd, mit verkniffenem Ge- 
Sicht Starr geradeaus blickte, rief er es 
Schmetternd, herausfordernd in den weiten 
Saal, „Denn das ist unser gutes Recht! Die 
Verbitterung und Griesgrämigkeit aber, die 
der Jugend dieses Schöne Vorrecht missgönnt 
und beschneiden will, die lachen wir einfach 
aus “* -- Bravo! Bravissimo! Ausgezeichnet ! 
und ein donnerndes Prampeln begeisterter 
Zustimmung brach los, dass die Kneiptafeln 
Schütterten (?) und dröhnten. Dem Direktor 
ward es bei diesem schier elementaren Aus- 
bruch aufbrandender Jugendlust, dessen Spitze 
er wohl gegen sich gerichtet fühlte, höchst 
unbehaglich, und Sein Gesicht verzerrte Sich 
immer unnatürlicher. Ppp! Ein wahrer Dema- 
goge, dieser Mensch -- ein Jugendverführer 
Schlimmster Art!“ 
Togender Beifall folgt dieser Rede. Unter 
denjenigen, welche dem Redner ihre An- 
erkennung noch besonders ausdrücken, 1st 
der erste der alte Professor Pflog. Wahr- 
Scheinlich Soll derselbe hier der Vertreter des 
Reformphilologen Sein -- in der Darstellung 
des Verfassers allerdings 80 ziemlich das 
Er hat den Turn- 
dieser Unterricht liegt ihm mehr am 
Herzen als. Sein Latein und Grie- 
chisch (!). Zwischen dem leutseligen alten 
Lehrer und den älteren Schülern, besonders 
Soweit Sie als Zugführer oder Vorturner ihm 
näher bekannt geworden Sind, besteht ein 
fast kameradschaftlicher Verkehr, „der nach 
Schluss der Turnstunde draussen auf dem 
alten Turnplatz bei einem Glase Bier unter 
den grünen Wipfeln beim Turnwarthäuschen 
noch Seine gemütliche Fortsetzung fand, was 
natürlich dem Direktor ein Greuel Ssonder- 
gleichen war, weswegen dergelbe dem Turnen 
und geinem Leiter systematisch Abbruch zu 
tun verguchte,“ 
Für gewöhnlich muss der alte Herr Seinen 
Ärger herunter schlücken, wenn er ihm auch 
öfter draussen auf dem Turnplatz vertrauten 
ehemaligen Schülern gegenüber kräftig Luft 
macht, aber heute Setzt er Sich über alle 
Bedenken hinweg. Mit einem „Bravo, bravo! 
Progt, lieber Hellmrich“ trinkt er diesem von 
der Ehrentafel aus laut zu, wofür ihn denn
	        

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