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Pädagogische Reform - 8.1884 (8)

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Bibliografische Daten

Volltext: Pädagogische Reform - 8.1884 (8)

Zeitschrift

OPAC:
026397595
Titel:
Allgemeine Schulzeitung
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Erscheinungsort:
Darmstadt
Sprache:
Deutsch
Sammlung:
Pädagogische Zeitschriften
ZDB-Nummer:
2159249-4
Zugänglichkeit:
Siehe Bände

Zeitschriftenband

OPAC:
026397595_0021
Titel:
Allgemeine Schulzeitung - 21.1844
Signatur der Quelle:
AD 3444 ; 02 A 1337
Dokumenttyp:
Zeitschriftenband
Erscheinungsjahr:
1844
Sammlung:
Pädagogische Zeitschriften
Zugänglichkeit:
Open Access

Zeitschriftenheft

Titel:
Heft 195
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Strukturtyp:
Zeitschriftenheft
Sammlung:
Pädagogische Zeitschriften
Zugänglichkeit:
Open Access

Artikel

Titel:
Audiatur et altera pars
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Strukturtyp:
Artikel
Sprache:
Deutsch
Sammlung:
Pädagogische Zeitschriften
Link zum Katalog:
BBF0619209
Zugänglichkeit:
Open Access

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Pädagogische Reform
  • Pädagogische Reform - 8.1884 (8)
  • Heft 1 (1)
  • Heft 2 (2)
  • Heft 3 (3)
  • Heft 4 (4)
  • Heft 5 (5)
  • Heft 6 (6)
  • Heft 7 (7)
  • Heft 8 (8)
  • Heft 9 (9)
  • Heft 10 (10)
  • Heft 11 (11)
  • Heft 12 (12)
  • Heft 13 (13)
  • Heft 14 (14)
  • Heft 15 (15)
  • Heft 16 (16)
  • Heft 17 (17)
  • Heft 18 (18)
  • Heft 19 (19)
  • Heft 20 (20)
  • Heft 21 (21)
  • Heft 22 (22)
  • Heft 23 (23)
  • Heft 24 (24)
  • Heft 25 (25)
  • Heft 26 (26)
  • Heft 27 (27)
  • Heft 28 (28)
  • Heft 29 (29)
  • Heft 30 (30)
  • Heft 31 (31)
  • Heft 32 (32)
  • Heft 33 (33)
  • Heft 34 (34)
  • Heft 35 (35)
  • Heft 36 (36)
  • Heft 37 (37)
  • Heft 38 (38)
  • Heft 39 (39)
  • Heft 40 (40)
  • Heft 41 (41)
  • Heft 42 (42)
  • Heft 43 (43)
  • Heft 44 (44)
  • Heft 45 (45)
  • Heft 46 (46)
  • Heft 47 (47)
  • Heft 48 (48)
  • Heft 49 (49)
  • Heft 50 (50)
  • Heft 51 (51)
  • Heft 52 (52)
  • 1884
  • Das Häßliche und seine Überwindung
  • Korrespondenzen
  • Entgegnung
  • Anzeigen
  • Synthetische oder analytische Methode im Geographie-Unterricht
  • Litteratur

Volltext

M. Klaſſe 2 Stunden. 
Geſtalt und Bewegung der Erde. Das mathe- 
matiſc<e Nes. Überſicht der Kontinente und der 
Oceane. Europa im allgemeinen, beſonders phyſiſch. 
I. Klaſſe 2 Stunden. 
Die Hauptſachen aus der phyſiſchen und pol 
tiſchen Geographie der fünf Erdteile. 
L Klaſſe 2 Stunden. 
Deutſ<land. =-- Der preußiſche Staat. Über- 
ſichtliche Wiederholung des ganzen Penſums unter 
beſonderer Hervorhebung der mathematiſchen Geo- 
graphie.“ 
Man ſieht ſofort, 
daß hier, wo die Benſen 
der einzelnen Klaſſen angegeben ſind, auc) der 
Lehrgang vorgeſchrieben iſt. Dieſer Lehrgang 
iſt aber ein analytiſ<er =- mit teilweiſer 
Durchführung der ſogenannten konzentriſchen Kreiſe. 
Wenn nun die „Allg. Beſt.“ für die Mittelſchule 
den analytiſchen Lehrgang vorſchreiben, ſo können 
ſie für die Volksſhule nicht den ſynthetiſchen be- 
ſtimmen. Daß dies auch in der That m<t ge- 
ſc<hieht, iſt aber bereits gezeigt, und ſomit befinden 
fſih Bo> und alle, welche die „Allg. Beiſtimmun- 
gen“ auslegen, im Jrrtum. Argument der 
Synthetiker, daß die amtlihen Beſtimmungen (in 
Preußen) den ſynthetiſchen Lehrgang vorſchreiben, 
iſt demnach auch hinfällig. 
(Schluß folgt.) 
Zitteratur 
Gäa. Natur und Leben. Zeitſchrift zur Verbreitung 
naturwiſſenſchaftlicher und geographiſcher Kennmniſſe. Heraus- 
Das 
 
gegeben von Dr. Hemmann I. Klein. 1884, 20. Jahr- 
gang. 11. Deft. Köln und Leipzig. Cduard Heinrich 
Mayer. 
Inhalt: Aus Amerika. =- Telephon und Peifrophon in 
akuſtiſchex Beziehung. = Die Fortſchritte ver Chemie von 
Berzelius bis Dumas. -- Die 57. dentſche Naturforicher- 
Verſammlung zu Magdeburg. -- Aſironomiſcher Kalender 
für den Monat März 1885. -- Neue naturwiſſenſchafttiche 
Beobachtungen und Entdectungen, --“ Vermiſchte Nach- 
richten, == Litteratur. == Litterariſche Anzeigen. 
Das Spiel im Freien. Cine veichhaltige Auswahl 
von Gruppenſpielen zum Gebrauche für Spieivereine, bei 
Kinder- und BVolisfeſten, jowie auf dem Tnruplatie 111d 
bei Turnfahrten u. |. w. nebſt einer Abhandlitng über die 
erzieheriſ<e Bedeutung der Jugendſpiele, über Einrichtungen 
von Spielvereinen und Spielplätzen u. |. w, bearbeitet 
von L. Mittentzwei. Preis Mk. 1. Leipzig, Verlag von 
R. Merſeburger, 1884. 
Der theoretiſche wie der praktiſche Teil dieſes einfach 
gebundenen Buches ſind gleich vortrefflich. x. 
Bi3 zum leßzken Athomzuge! Cine Streitſchrift 
uad) verſchiedenen Richtungen von Moritz Müller ſen. in 
Pforzheim. Zweiter Abdruck. Pforzheim, Buchhandlung 
von GO. Dolffs. 1884. Preis 80 Pfg. 
In bunter Reihe. Pädagogiſche Abhandlungen aits 
Schule und Leben für Lehrey uud Jedermann, von 
Wilhelm Köhler, Lehrer in Breslau. Berlag von Priebatſch's 
Bucßhandlung. 1885, 
Wir müſſen es dem Breslauer Kollegen danken, daß 
er ſich entſchloſſen hat, mit dieſer Serie von Artikeln vor 
ein größeres Publikum zu treten, Er hat Recht, wenn er 
meint, daß pädagogiſche Artikel uur dann ganz und gern 
geleſen werden, wenn fie agreſſiv eder humoriſtiſch durch- 
würzt ſind, kräftige Schilderungen aus der unmittelbaren 
Praxis und dem öffentlichen Leben euthalten und das 
Intereſſe nachdrülich auf gewiſſe kranke Punſte hinrichten. 
Der Verfaſſer hat die ſich geſtellte Aufgabe in der ſchönſten 
Weiſe gelöſt unter den 20 Aufſäten tragen verſchiedene, 
wie „Der Gaſſenjunge“, „Der Klo>s“, „Alte Junggeſeilen“, 
„Der Sto>“ an Form und Gedaufenreichtun ein geradezu 
Uaſſiſches Gepräge. „Mein Innerſtes kehyſt Du ans Licht 
des Tages mir entgegen, und was ic) mir zu ſchreiben 
ſtill verbot, Du ſprichſt's mit leichter Zunge kelich aus.“ 
Wenn die Pädagogik in jolchem Gewande erſcheint, wird 
es ihr an Anbetern nie fehlen. --y. 
Geſchi<htstabellen für höhere Mädchenſchulen und 
Mittelſchulen. In zwei Kurſen bearbeitet non H. Zander, 
Rektor der höherem Töchterſchule in Croſſen. Berlin 18385. 
Verlag von Theodor Hofmann, Preis 30 Pfg. 
Ich halte es für zwe&mäßiger, wenn jeder Geſchicht3- 
lehrer ſich ſelber eine Geſchichtstabelle anfertigt. Dann hat 
er jedenfalls eine, die ganz nach ſeinem Geſchma& iſt und 
 
die er ſeinen Schülern leiht übermitteln kann. Dadurch 
iſt der Zwe beſſex erreicht und das Geld den Kindern 
erſpart. Da der Stoff in der Geſchi<te beſtimmt iſt, fo 
kann jene Freiheit auch in einem größeren Kollegium keine 
fühlbaren Ungleichheiten zeitigen. H. N. 
Die Anwendbarkeit der Herbart-Ziller-Stoy'ſchen 
didaktiſ<en Grundſätze für den Unterricht an Volks- 
und Bürgerſhulen. Eine zeitgeſchichtlihe Betrac- 
tung und kritiſche Studie von Dr. Friedrich jBartels, 
Direktor ſämtlicher Bürgerſchulen in Gera. Preis Mk. 1,50. 
Wittenberg 1885. Verlag von R. Herroſe, 
Die Vertreter der „wiſſenſchaftlichen Pädagogik“ haben 
es bis jetzt weder zu allgemeiner Anerkennung ihrer didak- 
tiſchen Grundſätze noch zur Übereinſtimmung ihrer eigenen 
Anſichten bringen können. Die vorliegende umfangreiche 
Scrift rü>t den einzelnen didaktiſchen Grundſätzen ſcharf 
zu Leibe, und zieht ſireng die Grenzen, wo ihre Anwend- 
barkeit aufhört. Die einzelnen Bertreier jener Pädagogik 
kommen überall zu Wort. Gründliche Belehrung wird 
ſo jeder in der Schrift finden, der ſich nog nicht ein- 
gehend mit dieſer Materie beſchäftigt hat. --r. 
Srrichten wir Shulgärten an unſerer Volksſchule! 
Mit Plan und Beſchreibung eines Schulgartens von Julius 
Jublanczy. 3. Auflage. Preis 20 kr. Kloſternenburg 1884 
Im Selbſiverlage des Berfaſſers. 
Rite Geſchichte. Sin Lehr- und Leſebuch für mittlere 
Klaſſen höherer Lehranſtalten von Dr. Kromayer, Direktor 
des Gymnaſiums zu Weißenburg i. E. Zweite vermehrte 
und verbeſſerte Auflage. Preis ungeb. Mk. 1. Altenburg. 
Verlagshandlung H. A. Pierer. 188. 
Sin vorſrefflich ſtiliſiertes und recht brauchbares Buch, 
das fich auf die Darſtellung der griechiſchen und römiſchen 
Geſchichte beſchränkt. H. M. 
Der Toni von Kondergrund, Bon Johanna 
Spyri. Mit Titelbild. 5. Auflage. Gotha. Friedrich 
Andreas Perthes. 
Eine einfache, recht niedliche Exzählung. 
Geſchichte der Bereinigten Staaten von Nord, 
amerikg von Ernſt Otto Hopp. Leipzig? S. Freytag. 
Prag: F. Tempsky. 1884. 
Die Vereinigten Staaten == eins der ngſien Staaten- 
gebilde, aber anch eins der gewaltigſten. Von Dzean zu 
Ozean reichend, unter günſtigem Himmelsſtrich gelegen, mit 
allen Freiheiten des politiſchen und religiöſen Lebens aus- 
geſtattet, unermeßliche Schäße aller drei Reiche in fich 
bergend, iſt das Land noch auf lange hin beſtimmt, jene 
Hunderttauſende aufzunehmen, denen Europa eine volle 
Entwi>lung und Entfaltung ihrer Kräfte verſagte. Ein 
Find ant Jahren, ein Rieſe au Sröße und Macht, ein 
Greis an Weisheit! So lautete das Urteil des Deſchichts- 
ſhreibers vor 30--40 Jahren. Daß der Staat an dem 
lezten Ruhme allerdings bedeutende Einbußen erlitten 
hat =-- wer wills leugnen? Wax aber kann belehrender, 
intereſſanter ſein, als eine Geſchichte dieſes Staates von 
ſeinen erſten Aufängen bis zu dein Kämpfen und Vewic- 
nugen der Gegenwart? Das „Wiſſen der Gegenwart“ 
Font dieſem Bedürfnis entgegen. In ſeinem 26, Bande 
breinat es die ?. Kbteitnug? Von der älteſten Zeit bis zum 
Ende ves Unabhänngigkeitskampfes. VWiit 50 in den Text 
gedructen Avpiſdungen und Karten. In zwei weiteren 
Abreilungen wird Fortſetzung und Schluß eintreten. Wir 
können das Wark ſhon jet empfehlen, aber erſt nach Er- 
ſcheinen des dritten Vandes ein Seſamturteil abgeben. 
H. M. 
WalleafFeins lestfe Tage. Ein Go -Fritiſches 
Gedenkblart zum 25. Februar 1884. Nach den beſten 
neteren uad noneſten Quellen bearbeitet und herausgegeben 
von Ricbard Wayter, Leipzig 1834, Verlag von Guſtav Höfler. 
Ein viertel Jahrtauſend iſt ſeit dem Tode Wallenſteins 
verfloſſen, aber uoch iſt die Frage nach ſeiner Schuld oder 
Unſchuld nicht endgülig emiſchieden. Das deutſche Balk 
kenut Wallenſiein nur aus ſeinem Schiller; es bedauert 
ihn, aber verurteilt ihn auch, ohne zu bedenken oder auch 
nur zu wiſſen, daß der Hiſtoriker Schiller ein ganz anderes 
und viel maßvolleres Urteil über Wallenſteins letzte Ahb- 
ſichten abgegeben hat. Wapler hat ſich die Aufgabe geſtellt, 
die falſchen Urteile, welche über Wattenſrein auch in den 
meiſten Geſchichtzbüchern kurſieren, zu zerſtreuen; ſein Buch 
iſt eine Rexumg Wallenſteins, dex die beſten Quellen und 
neneſten Unterſitchungen. Über W Pallenftein als Grundtage 
dien“ Die Darſtellung ſebt ein mit dem ſiegreichen 
Treffen bei Steinau im Jahre 1683. In drei Abſchnitten 
wird uns die Kriſe, die Kataſtrophe und der Ausgang vor- 
geführt. Wianches Schlaglicht fällt auf die damalige Zeit 
unv die übrigen Perſonen. Bieles werden wir in unſeren 
Geſchichtsbüchern und auch bei Schiller korrigieren müſſen. 
Einzeine Stellen, wie die Beratungen und die ängſtliche 
Eile der drei Verſ<worenen, das Todesmahl auf der Burg, 
die Exmordung der Goeladenen, dann Wallenſteins, die 
Druck von IJ. M. Groth, Elmshorn. 
 
nächſte Folge der grauenhaften That ſind von hinreißender 
Wirkung. Alle Quelleu ſind angegeben, in den zahlreichen 
Anmerkungen ſind viele intereſſante, wenn auc< mehr neben- 
ſächliche Details beigebracht. Das Geſamtbild wird dur 
einen Anhang von contemporären Flugſchriften vervoll- 
ſtändigt. Am Schluſſe giebt Wapler noh einige artiſtiſche 
Beilagen, die jedem Leſer hohes Intereſſe gewähren werden : 
Eine Anſicht ves PachhelbeU'ſchen Hauſes zu Eger, einen 
Grundriß des erſten Sto>werkes, worin Wallenſtein er- 
mordet wurde, mehrere Facſimiles, darunter Wallenſteins, 
Piccolominis, Butlers, Queſtenbergs. Das hochintereſſante 
Werk ſei jedem guten Deutſchen aufs Wärmſte empfohlen. 
--r. 
Lehrbuch der <hriſtlihen Religion. Für evangeliſche 
Lehrer- und Lehrerinnen-Seminare, auch für die Primen 
von Gymnaſien und Realgymnaſien und zum Privatſtudium 
von C. Teichmann. Mit einer Welt-Miſſionskarte. Frank- 
furt a. M. Wilh. Rommel, 1884. 
Wir glauben nicht, daß ein einziges Buch alien Zwecken 
dienen kann, die der Berf. im Titel bezeichnet; außer jenen 
joll es nun auch nach der Vorrede nod) zur Weiterbildung 
des Lehrer3 nach der Seminarzeit dienen. Als Handbuch 
für den Seminarunterricht mag es geeignet erſcheinen, 
Jedoch hätten wir für diefen Zwe> gewünſcht, daß in dem 
Abſchnitt „Kirc<engeſchichte“ die Entwickelung des Dogmas 
in den erſten ſec<s Jahrhunderten der <riſtlichen Kirche 
präciſexr und ausführlicher dur<geführt worden wäre (die 
auguſtiniſch-pelagianiſchen Streitigkeiten ſind auf einer Seite 
dargeſtellt), und daß in vem Abſchnitt „Bibelkunde“ die 
Frage nach der Autorſchaft der einzelnen bibl. Bücher da 
unerörtert geblicbet wäre, wo die Fachgelehrten ſich über 
dieſelbe nog nicht geeinigt haben. Der Verfaſſer iſt in 
dieſer Angelegenheit daher auch zum Teil mit ſich in 
Widerſpruch geraten. Während er bei einigen Büchern 
die neueſten Forſchungen berücſichtigte, iſt dies bei andern 
unterblieben. So ſchreibt ex den 2. Theſſalonicherbrief 
ohne Bedenken dem Paulus zu, während 3. B. Hilgenfeld 
nachweiſt, daß er erſt gegen Ende der Negierung des 
Trajan geſchrieben ſein kann. Ebenſo darf der Verf. den 
Koloſſer- und Epheſerbrief vicht dem Paulus zuſprechen ; 
ſie zeigen auf das Deutlichſte den Einfluß der gnoſtiſchen 
Lehre und können daher nicht wohl vor 139--149 n. Chr. 
geſchrieben ſein. Und ebenſo wie der Berf. den 2. Petyus- 
brief als nicht von Petrus herſtammend bezeichnet, hätte 
er dies beim 1. Brief hervorheben müſſen. Der Verfaſſer 
dieſes Briefes, der außer dem Brief des orthodoxen Juden- 
hriften Zakobus auch pauliniſche Briefe, und das Werk des 
alexandriniſc< gebildeten Pauliner8 (Debräerbrief) benußte, 
fann nicht der Petrus ſein, der in ſo offenem Widerſpruch 
zu Paulus ſteht, wie es uns Gal. 2 vorgeführt wird. 
Ebenſo können wir deni Verf. auch darin nt<t zuſtimmen, 
daß er die Möglichkeit annimmt, der Iudasbrief könne von 
dent Bruder des Jakobus, des Gemeindehauptes in Jeruſalem 
herſtannnen. Ein Buch, das ſich gegen den libertiniſchen 
Snoſticeiamus wendet, kann nicht früher als in der letzten 
Hälfte des 2. Jahrhunderts verfaßt ſein. =- Der dogma- 
tiſche Teil des Bitches empfiehlt ſich durch die überſichtliche 
ÖOruppierung des Lehrſtoffes, == Der Anhaug bietet eine 
überſichtliche Darſtellung dex Geſchicht? des Kir<cnliedes, 
eine Behandlung des Kirchenjahres, eine Überſicht der 
gegenwärtigen evangeliſchen Heidenmiſſion und eine Geo: 
graphie von Paläſtina. B. 
Die Kometen und Meteore in allgemein faßlicher 
Form dargeſtellt von Prof. Dr. W. Valentiner, Vorſtand 
der großherzoglichen Sternwarte in Karlsruhe, Mit 62 in 
den Text gedruten Abbildungen. 1884. Leipzig: G. 
Freitag. Prag: F Tempstky. 
„Der vorliegende 27. Band aus dem „Wiſſen der 
Gegenwart“ ſtellt ſic den ichon exſchienenen Abhandlungen 
über Aſtronomie würdig zur Seite. Auf 236 Seiten be- 
handelt das Werk ſeinen Gegenſtand in lichtvoller, faſt 
möchte ich ſagen methodiſcher Weiſe. Keine umfangreichen 
mathematiſchen Studien vorausſetzend, vermittelt es do 
eine gründlice Kenntni8 jener rätſelhaften und einſt ſo 
gefürd<teten Gebilde. 
ver Berfaſſer über die Bewegung der Kometen in Kegel- 
ſchnitten und die Elemente ihrer Bahnen. In dem Ab- 
ſhnitt über die Kometen werden u. A, folgende Punkte 
behandelt: Äußere Merkmale, Kometenſuchen, Kopf, Kern, 
Schweif, Zahl der Kometen, Lichtausſtrömungen, Kometen- 
ſyſteme, Spektra der Kometen. Eine Anzahl Kometen ſind 
einzeln ausführlich beſchrieben. In derſelben Ausdehnung, 
keinen weſentlichen Punkt vernachläſſigend, führt uns der 
Verf. die Meteore vor. Eine Unterſuchung über den Zu- 
ſammenhang der Kometen und Meteore bildet den Schluß 
des Werkes, dem als Anhang no<g zwei Tabellen der 
Sternſhnuppenradiationen und der Kometenbahnen, bei- 
gegeben ſind. Die zahlreichen Abbildungen ſind ſehr in- 
ſtvuktiv. H. M. 
Zn der Einleitung verbreitet ſich 
wre - 
 

	        

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