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Zeitschrift für pädagogische Psychologie und Jugendkunde - 16.1915 (16)

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Bibliographic data

fullscreen: Zeitschrift für pädagogische Psychologie und Jugendkunde - 16.1915 (16)

Periodical

Persistent identifier:
026398621
Title:
Zeitschrift für pädagogische Psychologie und Jugendkunde
Document type:
Periodical
Publisher:
Quelle & Meyer
Place of publication:
Leipzig
Language:
German
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
ZDB-Nummer:
2159284-6
Access restriction:
Siehe Bände

Periodical volume

Persistent identifier:
026398621_0016
Title:
Zeitschrift für pädagogische Psychologie und Jugendkunde - 16.1915
Shelfmark:
02 A 1755 ; RF 714 - 728
Document type:
Periodical volume
Publication year:
1915
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Access restriction:
Open Access

Periodical issue

Title:
Heft 10
Document type:
Periodical
Structure type:
Periodical issue
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Access restriction:
Open Access

Article

Title:
Über den Unterschied beim Erfassen und Reproduzieren von Zahlen und Wörtern
Subtitle:
(aus dem psychologischen Laboratorium Graz) ; (Schluß)
Author:
Tumlirz, Otto
Document type:
Periodical
Structure type:
Article
Language:
German
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Link zum Katalog:
BBF0550047
Access restriction:
Open Access

Contents

Table of contents

  • Zeitschrift für pädagogische Psychologie und Jugendkunde
  • Zeitschrift für pädagogische Psychologie und Jugendkunde - 16.1915 (16)
  • Heft 1 (1)
  • Heft 2/[3] (2/[3])
  • Heft [4] ([4])
  • Heft 5/6 (5/6)
  • Heft 7/8 (7/8)
  • Heft 9 (9)
  • Heft 10 (10)
  • Über die künftige Gestaltung der öffentlichen Jugenderziehung
  • Zur Frage der Kinderschrift
  • Das Einteilen und Definieren im Unterricht
  • Über den Unterschied beim Erfassen und Reproduzieren von Zahlen und Wörtern
  • Kleine Beiträge und Mitteilungen
  • Literaturbericht
  • Heft 11 (11)
  • Heft 12 (12)

Full text

Kleine Beiträge und Mitteilungen. 459 
Zz. B. der stark viguell veranlagte Herr F. K. auch bei der ersten Operation 
zahlreiche Fehler aufweist (1 159, II 187). Mit dem Hinweis auf den Typus 
können wir diese Fehlerzahl nicht erklären, wohl aber dadurch, daß die Vp. kurz- 
Sichtig ist und ein stark überreiztes Nervensystem begitzt, das mit Urgache war, 
daß sie bei der kleinsten, beSonders ungewohnten und unerwarteten Störung nicht 
Imstande war, ihre Aufmerksamkeit 80 zu konzentrieren, wie dies die tach1sto- 
Skopischen Legungen erforderten. Anderzgeits weisen die Differenzen der Pehler- 
quellen bei der zweiten Operation bei ausgesprochen akustisch-motorisch ver- 
anlagten Vp. wie P. P. und F. 8t. darauf hin, daß beim Erfassen und Repro- 
duzieren Rhythmus und Akzent eine wichtige Rolle spielten. 
So gewinnen wir auch von dieser Seite betrachtet ein Argument für die Richtig- 
keit ungerer Erklärung, daß die regregsiven Assimilationen der ersten Operation 
hauptsächlich Schreibfehler Sind. Nur können wir diege Interpretation durch den 
Hinweis auf das psychische Tempo des Vp. noch stärker begründen. Besonders 
jene Vp., deren psychisches Tempo im Gegensatz zur Raschheit der auszuführenden 
Leistung ein langsames 1i3t, werden infolge der ungewohnten Beschleunigung vieles 
überzstürzt haben. 
Wir Sehen auch hier eine Kreuzung verschiedener Einflügse, 80 wie bei der 
Veränderung der zu erfasSenden Zahlen verschiedene Vaktoren mit- und entgegen- 
wirken. Und damit ist die Sache noch nicht abgetan. Die Sinnestypen dienen 
12 nur zur Erklärung der Foehlerdifferenzen zwischen der ersten und zweiten 
Operation, wobei wir die früheren Erörterungen über das Krfasgen und Repro- 
duzieren der Zahlen zur gelbstverständlichen Voraussetzung für diese Darlegungen 
machen. Wollen wir aber auch die Differenzen der Fehlerzahlen überhaupt 
erklären, die zwiSchen den einzelnen Vp. bestehen, dann müsgen wir die zahl- 
reichen Kinflügge in den Kreis unserer Betrachtungen ziehen, die für den Aus- 
fall der geistigen Arbeit bestimmend Sind, wie Ermüdung, Übung, Gefühlslage, 
Willensantrieb, geistige Anregung, Interesseund Aufmerksamkeit, Dispositlons- 
Stärke, Pp3ychisches Tempo usw. Die Krörterung dieser Kinilüsse iSt aber 
nicht mehr Sache dieSer Untersuchungen. 
Kleine Beiträge und Mitteilungen. 
 
PSychologische und pädagogische Fragen der Inyalidenfürsorge. 
Der Krieg erzeugt eine Anzahl von Gebrechlichen oder Krüppeln, die nicht 
Ohne weiteres nach der Verheilung der Wunden wieder in das bürgerliche Leben 
und geine Berufe zurückkehren können. Es iSt ganz natürliche Pflicht von Staat 
und Gegellschaft, Sich derjenigen anzunehmen, die Gut und Blut für das Vater- 
land eingesetzt und gich dab2i körperliche und geistige Schäden zugezogen 
haben. Diese Forderung 1st indessen einfacher gestellt als erfüllt. Wir wollen 
einerseits vermeiden, daß der in die bürgerliche Welt zurückkehrende Krieger 
infolge der körperlichen Mängel, die er Sich im Feldzuge gebolt hat, zum Almogen- 
tum verurteilt wird, wir wollen auch andergeits eine Überfüllung von Berufen 
verhüten, die von Gebrechlichen aus naheliegenden Gründen bevorzugt werden. 
Weder der Drehorgelspieler von ehedem noch der typiSche Schreiber Sind uns 
die richtigen Ideale einer VYürgorge für die Kriegsgebrechhchen.
	        

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