ScriptaPaedagogica Logo Vollbild
  • Erstes Bild
  • Vorheriges Bild
  • Nächstes Bild
  • Letztes Bild
  • Doppelseitenansicht
Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Katholische Lehrerzeitung - 4.1893 (4)

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliografische Daten

Objekt: Katholische Lehrerzeitung - 4.1893 (4)

Zeitschrift

OPAC:
027047091
Titel:
Zeitschrift für Pädagogik, Erziehungs- und Schulwesen
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Verlag:
Gleditsch
Erscheinungsort:
Leipzig
Sprache:
Deutsch
Sammlung:
Pädagogische Zeitschriften
ZDB-Nummer:
2176293-4
Zugänglichkeit:
Siehe Bände

Zeitschriftenband

OPAC:
027047091_0005
Titel:
Zeitschrift für Pädagogik, Erziehungs- und Schulwesen - 1807,2 5.-8. Stück
Signatur der Quelle:
AD 368 ; RF 610 - 612
Dokumenttyp:
Zeitschriftenband
Erscheinungsjahr:
1807
Sammlung:
Pädagogische Zeitschriften
Zugänglichkeit:
Open Access
HUPaedIntern
info:ISIL/DE-B478#workInPublicDomain/ocr-embargo

Zeitschriftenheft

Titel:
Bd. 2, H. 8
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Strukturtyp:
Zeitschriftenheft
Sammlung:
Pädagogische Zeitschriften
Zugänglichkeit:
Open Access
HUPaedIntern
info:ISIL/DE-B478#workInPublicDomain/ocr-embargo

Artikel

Titel:
Intelligenzblatt No. I
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Strukturtyp:
Artikel
Sprache:
Deutsch
Sammlung:
Pädagogische Zeitschriften
Link zum Katalog:
BBF0674775
Zugänglichkeit:
Open Access
HUPaedIntern
info:ISIL/DE-B478#workInPublicDomain/ocr-embargo

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Katholische Lehrerzeitung
  • Katholische Lehrerzeitung - 4.1893 (4)
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis des 4. Jahrganges.
  • Heft 1 (1)
  • Heft 2 (2)
  • Heft 3 (3)
  • Heft 4 (4)
  • Heft 5 (5)
  • Heft 6 (6)
  • Heft 7 (7)
  • Heft 8 (8)
  • Heft 9 (9)
  • Heft 10 (10)
  • Heft 11 (11)
  • Heft 12 (12)
  • Heft 13 (13)
  • Heft 14 (14)
  • Heft 15 (15)
  • Heft 16 (16)
  • Heft 17 (17)
  • Heft 18 (18)
  • Heft 19 (19)
  • Heft 20 (20)
  • Inhalt
  • Erziehung zur Keuschheit
  • Die Familie des Lehrers als Muster eines geordneten, christlichen Familienlebens
  • Temperament und Charakter
  • Kritik
  • Berichte
  • Mitteilung vom Vorstand des Kathol. Lehrer-Verbandes, Provinz Rheinland
  • An die verehrlichen Mitglieder des westfälischen Provnzialvereins des "Kath. Lehrerverbandes"
  • An die Mitglieder des "Katholischen Lehrerververeins im Reg.-Bez. Wiesbaden"
  • Ignatius von Loyola und sein Werk
  • Wie soll der Lehrer sein?
  • Zur Frage des "Kleinschreibens" der Hauptwörter
  • Stellenanzeiger
  • Werbung
  • Heft 21 (21)
  • Heft 22 (22)
  • Heft 23 (23)
  • Heft 24 (24)
  • Heft 25 (25)
  • Heft 26 (26)
  • Heft 27 (27)
  • Heft 28 (28)
  • Heft 29 (29)
  • Heft 30 (30)
  • Heft 31 (31)
  • Heft 32 (32)
  • Heft 33 (33)
  • Heft 34 (34)
  • Heft 35 (35)
  • Heft 36 (36)

Volltext

Katholische Lehrerzeitung. 1893. Nr. 20. 
646 
645 
diesem nur das Leben, von jenem aber die Art und Weise, 
recht zu leben, empfangen hätte. 
Es wäre zwar den Lehrern eine große Ehre, wenn 
Dionysius von Syracus einen löblichen Wandel geführt 
hätte, denn dieser aus einem Könia zu einem Schulmeister 
ward; aber in diesem Stand hat er so tadelhast gelebt, 
wie vorhin als König. Wohl aber aus purem hl. Eifer 
hat der hl. Bischof Cassianus einen Lehrer in koro Cornelii 
abgegeben, weil er sich als einen Christen öffentlich bekannt, 
durch Befehl des Tyrannen von seinen eigenen Schulkindern 
mit Nadeln und Pfriemen gemartert — und so der heil. 
Patron der Lehrer wurde. Dieser Heilige hat zweifelsohne 
alles dasjenige gehabt, was einem rechtschaffenen, gottes- 
fürchtigen Lehrer gebührt. Denn ein Lehrer muß sein, wie 
jene Tiere in der Offenbarung Johannis; solche waren 
vorn und rücklings voller Augen. Ein Lehrer muß sein, 
wie der Patriarch Jakob. Dieser hat vor den Augen seiner 
Schafe die Ruten ins Wasser gesteckt. Ein Lehrer muß 
sein, wie die Ährchen des Bundes im A. T., denn in den 
selben waren zwar die Ruten Aroms, aber auch das süßeste 
Manna. Ein Lehrer aber muß nicht so ungeduldig sein, 
wie die Propheten-Kinder zur Zeit Elisäi, die ein krummes 
Maul gemacht haben wegen des bitteren Krauts. Ein Lehrer 
muß nicht so zornig sein, wie Balaam, welcher mir harten 
Schlägen und Puffen umgegangen. Ein Lehrer darf nicht so 
rauh sein wie Esau, welcher rauh und grob gewesen. Es 
ist zwar nicht zu zweifeln, daß an vielen Orten wackere, 
emsige und wohlerfahrene Lehrer anzutreffen sind, deren 
Fleiß und unverdrossene Mühewaltung sowohl bei Gott 
als auch bei der Welt einen Lohn verdienen; entgegen finden 
sich immer noch einige, welche wegen ihrer Saumseligkeit 
einer ganzen Gemeinde mehr schädlich als erbaulich, mehr 
Ruin als Nutzen sind. — 
Zur Frage deö „Kleinschreibeus" der Haupt 
wörter. Seit die sonst so trefflichen und so gut deutsch 
gesinnten Brüder Grimm, die Großes aus dem Gebiete der 
Germanistik geleistet, die Laune gehabt haben, anstatt der 
großen Anfangsbuchstaben der Hauptwörter kleine anzu 
wenden, haben sie für diesen Gebrauch mehrfache Nachahmer 
gefunden. Wie wenig diese Neuerung für unsere deutsche 
Sprache geeignet ist und zu Zweideutigkeiten Veranlassung 
giebt, dies zeigt an recht einleuchtenden Beispielen Hermann 
Schräder, betonend, daß gerade unsere deutsche Sprache 
und Rechtschreibung der großen Anfangsbuchstaben bedürfe, 
und daß diese zu beseitigen gegen den Geist unserer Sprache 
sei. Nur durch die großen und kleinen Anfangsbuchstaben 
unterscheiden wir „Weine" und „weine", „Träume" und 
„träume". „Wir aßen alle erdbeeren", soll das heißen: 
„Wir Alle aßen Erdbeeren" oder „wir aßen alle Erd 
beeren"? — Wenn wir lesen: „recht sprechen", soll das 
heißen: „richti greden" oder „ein richterliches Urteil fällen"? 
— Ich habe einen „genossen", heißt das: „Ich habe einen 
kleinen Schnaps getrunken" oder: „Ich habe einen Genossen, 
einen Gefährten"? - Ähnlich zweideutig ist: „Es lieben 
einige Rappen, einige Schimmel", oder: „Es lieben 
einige braune, einige blonde", soll das heißen, daß etliche 
Rappen und Schimmel, etliche braune und blonde Mädchen 
Liebesgefühle hegen oder, daß einige Menschen Rappen und 
Schimmel, andere Menschen die braunen und blonden 
Menschen lieben? Wie verständlich ist dagegen alles, wenn 
wir „Einige" schreiben. — Wenn Schiller sagt: „Führe 
den alten dichter in den wald", ist da ein alter Poet ge 
meint? oder soll es bedeuten: weiter in den Wald hinein? 
Ebenso zweideutig ist. „in der hohen gnade, in der mäch 
tigen gunst", während man „in der Hohen Gnade, in der 
Mächtigen Gunst" gleich erkennt, daß es sich um „die 
Gnade der Hohen" und um die „Gunst der Mächtigen" 
handelt. Wenn wir lesen: „Der verfolgte floh", ob da 
nicht ein Lächeln über die Lippen fliegt, bevor wir erraten: 
„Der Verfolgte floh snach Amerikas"? Die Versuchung 
wird noch ärger, wenn man den Satz erweitert: „Der ver 
folgte floh in banger sorge sür sein leben, von Häschern 
eifrigst gesucht, mit dem nächsten schiffe nach Amerika". 
Wäre es denn, bemerkt Schräder zu diesen Beispielen, die 
beliebig vermehrt, werden können, ein zu hartes Wort, 
wenn mansolche Änderungen keine Recht-, sondern Schlecht 
schreibung nennen möchte? Chr. Päd. Bl. 
Stellenanzeiger. 
Schlesien. Pol. Schweinitz (Kr. Neumarkt), L. 
u. Org. z. I. Okt. d. I. Patron: Königl. Regierung zu 
Breslau. — Oppeln, 3 L. z. I.Okt. Je 900 bis 1800^. 
Meld. bis 15. Juli an Mag. 
Die Seiden-Fabrik 6 Henneberg ck. u. k. Hofio, Zürich 
sendet direkt an Private: schwarze, weiße und farbige Seiden 
stoffe von 75 Pfg. bis Mk. 18,65 p. Meter - glatt, gestreift, 
karriert, gemustert, Damaste rc (ca. 240 versch. Qual, und 2000 versch. 
Farben, Dessins rc.) Porto- und zollfrei. Muster umgehend. 1 
Ärtflfitlil (10Pfd.fko.8^) 
'VUUUIIU.gegen Rächn. od. 
Vorhersendung des 
^UUIU Betr Gebrüder 
Becker, Gera (Reußs, gegrün 
det 1877. 
'INSTRUMENTES',! 
(grösstes Laß er ^ 
Louis O eitel) 
HANNOVER eJJb 
Minüberstr. 16(altes Aquarium] 
Jnstrumente. Saiten etc. zu Ena ros Preisen. 
Soeben ist erschienen: 
Keschichtsvüchlein für Halbtagsschulen. Nach Maßgabe der 
neuesten Bestimmungen bearbeitet und herausgegeben von Jos. Schiffets, 
Lehrer. Preis 30 Pfg. 
Erzählungen aus der preußischen Geschichte. Bon vr. 
I. Buschmann, Gymnasial-Direktor. Zweite, verbesserte Auf 
lage. br. 1,20 Mk. 
Arandenburgisch - preukische Geschichte „»» M-Mb, t« 
Allgem. Bestimmungen und der jüngsten Erlasse, von Joh. Schröder, 
Seminar-Oberlehrer. Dritte Auflage. Kart. 1 Mk. 
Verlag von Ferdinand Schöningh in Paderborn. 
Cassel. 
„Hotel Heike“ 
II. R. 
Grosse Rosenstrasse 16, 
in der Nähe des Bahnhofs. 
Zimmer von Mk. 1 an. 
Neu renoviert. 
Restaurant, Bäder & Telephon 
im Hause. 
Besonders gute Küche und Weine. 
Hiesige sowie Bayerische Biere 
vom Fass. 
Hausdiener zu allen Zügen am Bahnhof. 
P. Kollmaiin. 
Unübertroffen in Feinheit u. Milde u. 
seit zwölf Jahren bewährt. Holland. 
Tabak 10 Pfd. lose im Beutel fco. SJ6 
nur bei B Becker in Seesen a. Harz.
	        

Zitieren und Nachnutzen

Zitieren und Nachnutzen

Hier finden Sie Downloadmöglichkeiten und Zitierlinks zu Werk und aktuellem Bild.

Zeitschriftenband

METS METS (Gesamtwerk) MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Volltext PDF DFG-Viewer OPAC
TOC

Miszelle

PDF RIS

Bild

PDF ALTO TEI Volltext
Herunterladen

Bildfragment

Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild Link zu einem IIIF Bildfragment

Zitierlinks

Zitierlinks

Zeitschriftenband

Um dieses Werk zu zitieren, stehen die folgenden Varianten zur Verfügung:
URN:
Hier kann eine Goobi viewer eigene URL kopiert werden:

Miszelle

Um dieses Strukturelement zu zitieren, stehen die folgenden Varianten zur Verfügung:
Hier kann eine Goobi viewer eigene URL kopiert werden:

Bild

Um dieses Bild zu zitieren, stehen die folgenden Varianten zur Verfügung:
URN:
URN:
Hier kann eine Goobi viewer eigene URL kopiert werden:

Zitierempfehlung

Katholische Lehrerzeitung - 4.1893. Schöningh, 1893.
Bitte das Zitat vor der Verwendung prüfen.

Werkzeuge zur Bildmanipulation

Werkzeuge nicht verfügbar

Bildausschnitt teilen

Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Kontakt

Haben Sie einen Fehler gefunden, eine Idee wie wir das Angebot noch weiter verbessern können oder eine sonstige Frage zu dieser Seite? Schreiben Sie uns und wir melden uns sehr gerne bei Ihnen zurück!

Wie viel ist 1 plus 2?:

Hiermit bestätige ich die Verwendung meiner persönlichen Daten im Rahmen der gestellten Anfrage.