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Arbeiter-Jugend - 6.1914 (6)

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Bibliographic data

fullscreen: Arbeiter-Jugend - 6.1914 (6)

Periodical

Persistent identifier:
027052486
Title:
Arbeiter-Jugend
Subtitle:
Monatsschrift der Sozialistischen Arbeiterjugend Deutschlands
Document type:
Periodical
Publisher:
Arbeiterjugendverl.
Place of publication:
Berlin
Language:
German
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
ZDB-Nummer:
2176472-4
Access restriction:
Siehe Bände

Periodical volume

Persistent identifier:
027052486_0006
Title:
Arbeiter-Jugend - 6.1914
Shelfmark:
02 A 30 ; RF 641 - 647
Document type:
Periodical volume
Publication year:
1914
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Access restriction:
Open Access

Periodical issue

Title:
Heft 12
Document type:
Periodical
Structure type:
Periodical issue
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Access restriction:
Open Access

Article

Title:
Wasser
Author:
Bourquin, Hans
Document type:
Periodical
Structure type:
Article
Language:
German
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Link zum Katalog:
BBF0569385
Access restriction:
Open Access

Contents

Table of contents

  • Arbeiter-Jugend
  • Arbeiter-Jugend - 6.1914 (6)
  • Heft 1 (1)
  • Heft 2 (2)
  • Heft 3 (3)
  • Heft 4 (4)
  • Heft 5 (5)
  • Heft 6 (6)
  • Heft 7 (7)
  • Heft 8 (8)
  • Heft 9 (9)
  • Heft 10 (10)
  • Heft 11 (11)
  • Heft 12 (12)
  • Jugenddebatte im preußischen Landtag
  • Erinnerungen eines Sozialdemokraten
  • Gegen die Betrügereien der Unternehmer bei den Lohnzahlungen
  • Wasser
  • Wie die Arbeiterjugend in Preußen verfolgt wird
  • Aus der Jugendbewegung
  • Die Gegner an der Arbeit
  • Fremdwörter
  • Fritze
  • Die drei großen griechischen Tragiker
  • Eines Arbeiters Weltreise
  • Leuchtende Tage
  • Wie liest man eine Karte?
  • Wenn die Uhr verschwände
  • Das erste Landheim der Arbeiterjugend
  • Heft 13 (13)
  • Heft 14 (14)
  • Heft 15 (15)
  • Heft 16 (16)
  • Heft 17 (17)
  • Heft 18 (18)
  • Heft 19 (19)
  • Heft 20 (20)
  • Heft 21 (21)
  • Heft 22 (22)
  • Heft 23 (23)
  • Heft 24 (24)
  • Heft 25 (25)
  • Heft 26 (26)

Full text

Arbeiter-ZJugend 
gleich ho, 
Arme. Stfolgedeſſen wird kein gegenſeitiger Austauch 
Waſſermaſſen ſtattfinden können. " 
ſo hat jeder Saugheber natürlich zwei gleich lange 
Der 
Dies ändert fich aber, (obald 903 Werk mit ſeinen : 
Waſſer au8 dem Sammelbrunnen entninimt. Dann fnkt natür- 
lic) hier der Waſſerſpiegel. Sofort kommt aber = und zwar gänz 
von ſelbſt -- Waſjer aus den Tiefbrunnen zum Erjaß heran. 
Denn nun itt ja der Heberarm, den wir auf dent Bilde ſehen, 
länger als der, den wir uns bei den 
Tiefbrunnen vorgeſtellt haben. Darauf- 
hin muß das Waſſer natürlich beginnen, 
durc<hzuſtrömen. Und dieſer Erſaß 
wird auf das ſorgfältigite geleiſtet; 
denn der Saugheber ſtelit ſeine Tätig- 
Lit erſt ein, wenn das 'Waſſer im 
Sammelbrunnen wieder die Höhe des 
Grundwaſſers erreicht hat. Sofern 
nun beſtändig Waſſer aus dem Samm- 
ler entnommen wird, werden aud) 
die Heberrohre ſtetig Waſſer aus 
den Tiefbrunnen „heraushebern“, wie 
der Fachmann ſagt, und es wird 
das Waſſer im Sammler immer 
etwas niedriger ſtehen als in den 
Tiefbrunnen. 
So wertvoll ce8 nun iſt, wenn 
Werf Waſſer aus Brunnen 
ſogenanntes „Grundwaſſer“ -- 
liefert und uns niht mit „Obor- 
fächentwajſer“ abſpeiſt, jo fann man 
ſich doch gewöhnlich nicht damit be- 
gnügen, das Waſſer ſo in die Leitungen zu ſchicken, wie es 
aus der Erde kommt. Denn auch wenn keine Unreinigkfeit, 
fein TIchädlicher Keim das Waſſer trübt, jo enthält es dod) 
ſtet3 mineraliſche Beſtandteile. Dieſe brauchen ja die Güte des 
Wajſer3 an jich nicht zu beeinträchtigen. Im Gegenteil, ſie geben 
gerade dem Waſſer einen gewiſſen Wohlgeſ<ma>. Wer je ein- 
mal deſtilliertes Waſſer getrunken hat, wie e3 der Apotheker für 
Medizinen braucht, der wird wiſſen, wie ſchal e3 jchmedt. Kocht 
man Wajjer, jo bildet ſich Dampf. Kühlt man diejen darauf in 
einem beſonderen Gefäß wieder ab, ſo entſteht natürlich wieder 
Waſſer. Aber dieſe3 „Deſtillat“ iſt frei von allen Deimiſ ichungen, 
weil jolche ja niht in Dämpfe borgehen fonnten. Nur 1<metdt 
es eben nach nicht3. 
 
Abb. 3. Hier ein 
Riefeleraufbau. 
rinnt das Waſſer über. Holzſheite, == 
io Daß es der Luft eine große 
Oberfläche darbietet. - 
X 
Da3 Waſſer kann aber auch zuviel folcher mineraliſchen Bets 
miſchungen enthalten. So ſind zum Beiſpiel die Wäſſer, welche 
für Berlin und ſeine Umgebung in Betracht kommen, ſehr jtark 
aiſenhaltig. Und da3 iſt nicht günſüg. Schsöpft man nämlich ein 
Gla3 ſtark eiſenhaltigen Waſſer38, ſo ſicht der Inhalt wohl zunächſt 
ganz appetitlich aus. Nach einiger Zeit ſc<eidet jich aber unter 
dem Einfluß von Luft und Licht unten ein bräunlicher Saß ab, der 
das Waſſer ungenießbar erſcheinen läßt. Und dieſe roſtartige 
Maſſe wird natürlich auch weder den Röhren, noch den Gefäßen 
zuträglich ſein, wenn ſic auch nicht gerade giftig iſt. = In 
- ſol<en Fällen 
muß alfo für 
 
 
 
ich 1 € 28 ei EL Ut HB | Waalen m eine „Enteiſc- 
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TOENE ETI zmziereremmTTRTZ ETI, GÜ. Man 
ET SI ; " FXönnte ja ver- 
ſuchen, daSeiſen- 
Abb. 4. Innerer Bau der „Filter. Das bei E eingetretene : M +77 
Waſſer ſiert durc) Sand, Kies und eine Steinſchicht, um bet haltige Danier 
A gereinigt abzufließen. einfach dUrd) rei- 
| - nen und feinen 
Sand zu filtern. Schütten wir Sand ins Waſſer, ſo wird 
dieſes allerdings zunächſt trübe. Nach und nac<h aber ſett 
jich der Sand, und das Waſſer wird klar. Ja, der Sand kann 
als Filtermaſſe ſogar das Waſſer reinigen helfen. Das geſchieht 
wohl auch hier; aber es muß noch ein anderer Prozeß zuvor abge- 
wickelt werden. 
E3 gilt nämlich, jene Roſtbildung, welche wir vorher im 
Glas beobachteten, künſtlich einzuleiten und zu beſchleunigen. 
Denn zunächſt befindet ſich da3 Eiſen in <emiſch rein verteiltem 
WVeaſchinen 
nicht groß. 
181 
Zuſtand im Wajjer. Würde man e3 daher ſelbſt durc< ſehr feinen 
Sand filtern, jo könnten die Heinen Teilchen dort gar nigt haften 
bleiben. Der Sand wäre dafür ein immer noc< viel zu grob- 
maſchiges Sieb. Verwandelt man dieſe feinen Teilchen aber in 
den verhältnismäßig arobförnigen Roſt, jo gelingt e38 ſehr wohl, 
den größten Zeil des Eiſens auszuſcheiden. =- Allerdings iſi 
die Menge Eiſen, die jich beiſpiels- . 
weiſe in den Berliner Wäſſern > 
findet -- deren Berhältniſſe wir 
überhaupt bier in erſter Linie 
im Auge haben --, ſc<einbar 
Iſt doch auf das 
mit jeinen tauſend 
rund ein Gramm ' 
Das iſt aber dod) 
zuviel, und es iſt wünſchen3= 
wert, daß davon woenigſten3 
die Hauptmenge zurücgehalten 
wird. 
Unt nun dieſe Reinigung zu 
bewirfen, wird das Waſſer zuu----„dfüiii 2 
nächſt aus dem Sammelbrunnen "Sehäterighalt 2000 cbm -| | 
zu einer Rieſelanlage cmpoxr- UTZ ZT 2 
gepumpt. Dort fließt c3 in wi 
offene, breite Ninnen, die ſich aT 
wieder vielfach verzweigen, und 
ſodann wird es über Mieſelein- m 
rihtungen geſchüttet. (Abb. 3.) 
Dieſe beſtehen =< wir ſehen 92" EE 
ein Stüd davon -- aus eigen« --SFmVEuEEEnmr . 
tümlich geſchichteten HolzicheitenR UT R T= 
Ninnt Waſſer über einen ſol<en Abb. 5. Ein Waſſerturm. Das Steig- 
Aufbau, fo wird offenbar der robr linfs dient zum Füllen, das Rohr 
| „; - - mme... rechts zum Entleeren. 
umgebenden Luft eine große Obex- 
fläc)e dargeboten. Und das iſt 
der Zwe der Anlage: denn ceben 
beichleunigt. 
Uebrigens macht das Waſſer in diejen Riejtelanlagen feimen 
oppetitlichen Eindru>! E38 jieht grau und Ic<mußig aus, und es 
herrſcht dort ein wenig angenehmer Geruch. vYiber Icon im 
Rieteler beginnt die gewünſchte Reiniqung. Denn der Roſt jinft 
bereit3 hier zum großen Teil nieder und ſcheidet Ni dadur< aus. 
Und den Reſt mögen ſchließlich die Filter feſthalten, in die das 
Waſſer dann von den höher gelegenen 19genannten Rieſelern herab- 
geführt wird. 
Das vierte Bild läßt die Ginrichtung dieſer keller- oder ka?e- 
matienartigen Anlagen erſehen. Ganz unten liegen etwa ö0 Zenti= 
meter hoch Steine; darauf kommt eine ebenſo ſtarke Schicht Kies, 
und darüber liegt 'wieder, etwa 60 Zentimeter hoch, feiner Sand. 
Iſt das Waſſer dur<h dieſe Schichten hindurchgejicert, was Nnatir- 
lich ganz langjam geijdjieht, jo mag es, nun völlig gereinigt, bei 
A austreten -- e3 iſt bei E eingetreten -, um iich in den großen, 
unteriwdiſch „gelegenen Behbaltern zu fanmeln, von denen aus es 
endlich in das 
Rohrneß getrie- 
ben wird. =- 
Dazu jind ge- 
waltige Dampf- 
maſchinennötig, 
und ſolche von 
tauſend und 
mehr Pferde- 
ſtärfen gehören 
hier nicht zu den 
Kubikmeter 
Litern nur 
zu rechnen ! 
 
 
 
 
 
 
5 
 
 
 
dadurd wird die Roſibildung 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Seltenheiten. 
Wird mutt Wwe- 
niger Waſſer 
entnommen, al3 
die Maſchinenin 
das Hierzu ger : 
hörige Rohrnet -- -57- =- = 
drüden, fo jam- 
melt ſich der Abb. s. Schema des Waſſermeſſer8. Das den Apparat durc<h- 
. „vr "er ' fließende Waſſer dreht die Schraube F, die ihre Bewegung auf 
Überſchüſfige De ein Zählwerk überträgt, deſſen Weiſungen in dem Verhältnis 
trag get Vv ohn der dur<gelaſſenen Waſſermenge fortſchreiten. 
lich in Türmen 
(Abb. O), die aber kaum al3 Vorrat3räume aufzufaſſen ſind, 
weil fie viel zu wenig Waſſer faſſen. Das Net liefert dann 
das Waſſer an die einzelnen Verbrauchsſtelen, und ein 
Waſſermeſſer (Abb. 6) ſorgt ſchließlich dafür, daß jeder Ab- 
nehmer ſeinen Waſſerverbrauch richtig beſcheinigt erhält und ent- 
ſprechend bezahlt.
	        

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