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Arbeiter-Jugend - 13.1921 (13)

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Bibliographic data

fullscreen: Arbeiter-Jugend - 13.1921 (13)

Periodical

Persistent identifier:
027052486
Title:
Arbeiter-Jugend
Subtitle:
Monatsschrift der Sozialistischen Arbeiterjugend Deutschlands
Document type:
Periodical
Publisher:
Arbeiterjugendverl.
Place of publication:
Berlin
Language:
German
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
ZDB-Nummer:
2176472-4
Access restriction:
Siehe Bände

Periodical volume

Persistent identifier:
027052486_0013
Title:
Arbeiter-Jugend - 13.1921
Shelfmark:
02 A 30 ; RF 641 - 647
Document type:
Periodical volume
Publication year:
1921
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Access restriction:
Open Access

Periodical issue

Title:
Heft 2
Document type:
Periodical
Structure type:
Periodical issue
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Access restriction:
Open Access

Article

Title:
Vorgeschichtliche Wohnstätten
Author:
Fehlinger, Hans
Document type:
Periodical
Structure type:
Article
Language:
German
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Link zum Katalog:
BBF0574582
Access restriction:
Open Access

Contents

Table of contents

  • Arbeiter-Jugend
  • Arbeiter-Jugend - 13.1921 (13)
  • Heft 1 (1)
  • Heft 2 (2)
  • Der Geist unserer Bewegung
  • Die Reichsgründung und die Arbeiterklasse
  • Hermann Claudius
  • Reichsausschußsitzung
  • Vorwärts in den großen Strom!
  • Vorgeschichtliche Wohnstätten
  • Internationale Jugendkonferenz in Hamburg
  • Internationale Kundgebung der Hamburger Arbeiterjugend
  • "Eine freche Fälschung"
  • Aus Peter Purzels Schulheften
  • Aus der Bewegung
  • Von der bürgerlichen Jugend
  • Die links von uns
  • Lehrlingsfragen und Jugendschutz
  • Unter uns
  • Bekanntmachungen des Hauptvorstandes
  • Fremdwörter
  • Heft 3 (3)
  • Heft 4 (4)
  • Heft 5 (5)
  • Heft 6 (6)
  • Heft 7 (7)
  • Heft 8 (8)
  • Heft 9 (9)
  • Heft 10 (10)
  • Heft 11 (11)
  • Heft 12 (12)

Full text

Dim Arbeiter-IJugend 57M 
Borgeſchichtliche Wohnſtätten. 
| Von Hans Zehlinger, 
Qu ie erſten menſchlichen Behauſungen ſind wahrſcheinlich natürliche Höhlen ges 
4% 9 weſen, die ſich aber nur an verhältnismäßig wenigen Orten zur Benußzung 
Aw darboten. Wie die Menſchen der Vorzeit d o rt „wohnten“, wo jolce Höhlen 
vorhanden waren, können wir nur aus dem Verhalten jener Naturvölker der Jeßzt- 
zeit ſchließen, die die geringſten Errungenſchaften in bezug auf Nußbarmachung der 
von der Natur gebotenen Hilfsmittel zu verzeichnen habefi. Es mögen. die Vorfahren 
der gegenwärtigen Bevölkerung Deutſchlands in der Mehrzahl [ o gehauſt haben, wie 
die Auſtralneger und die Buſchleute in Südafrika noch heutzutage hauſen. Sie machen 
ſich aus Reſten und Zweigen kunſtloſe, ſogenannte „Windſchirme“ zurecht, um dahinter 
einigen Schuß vor den Unbilden der Witterung zu finden. Jene Annahme iſt um ſo 
wahrſcheinlicher, als die Menſchen der Urzeit zweiſellos au ſonſt ein Leben 
ähnlich dem der Auſtralier und Vuſchleute unſerer Tage führten, keine anderen Werk» 
zeuge kannten als ſolche aus Holz, Bein oder Stein, vom Anbau von Nußpflanzen 
nichts wußten und die Zähmung von Haustieren noch nicht gelernt hatten. Sie 
nahmen bloß, was die Natur von ſelbſt bot. | Zn 
 
Wie ein Windſchirm der Buſchieute ausſieht, zeigt Abb. 1. Wurde die Oeffnung 
biejes Schußdaches verkleinert, ſo* entſtand daraus die einfachſte Form der Hütte 
(Abb. 2). So leicht, wie wir uns den Fortſchritt vorſtellen, mag er ja nicht geweſen 
fein, denn man muß bedenken, daß den Menſchen jener fernen Zeit wie den tulturell 
weit zurüägebliebenen Gegenwartsvölkern ſo ziemlich alle Erfahrungen mangelten, 
über die wir verfügen, die uns zum Teil ſchon früh in der Kindheit vertraut werden. 
Man bedenke doch, vaß gewiſſe innerauſtraliſche Stämme noc< nid gelernt haben, 
die Tierfelle, die ſie zum Schuß gegen Kälte tragen, an ihrem Leibe feſtzumachen, 
ſie :umzuhängen oder anzubinden. Sie halten dieſe Kleidung mit den Händeri feſt; 
der Gedanke iſt ihnen noch nicht gekommen, das Fell um den Leib irgendwie zu 
verknoten. . 
Wo ſich überhängende Felſen fanden, mögen auch ſie den Menſchen weit zurück» 
Hegender Vorzeit Obdach gegeben haben, geradeſo wie noch heute beiſpielsweiſe dew 
wilden Wedda auf der Inſel Ceylon (Indien). | 
Die Benußzung von Höhlen als Wohnungen der ſteinzeitlichen Menſchen Europas 
iſt: vielfach erwieſen durch die in ſolchen Höhlen bis auf die Gegenwart erhalten» 
gebliebenen Werkzeuge und Geräte, durch Abfallhaufen, Reſte von Feuerſtellen, ja, 
Zeichnungen und Malereien an den Wänden. Die Vorzüge der Höhlenwohnung ſind 
einleuchtend. Bietet fie doc<h, ohne daß der Wohnungſucher irgendwelche Arbveit 
zu leiſten hat, einen geſchlofienen Raum mit mindeſtens drei, vielleicht ſogar vier 
Seitenwänden und einem mehr oder minder bequemen Eingang, dazu ein Dach 
über dem Haupt und einen Boden unter den Füßen, auf dem ſich mit leichter Mühe 
die Lagerſtatt aus trodenem Laub und Tierfelien herrichten läßt. Jit der Eingang 
medi gar zu groß, ſo läßt er ſich mit Steinen und Geſtrüpp ſo weit verbergen, daß 
er ſpühenden Blicten nicht ſogleich in die Augen fällt, und man genießt ſomit in der 
Höhle auch einer gewiſſen Sicherheit vor herannahenden Feinden und vor wilden 
Tieren. (Lewin-Dorſch, Die Technik der Urzeit, 1, S. 24.) 
Wir dürfen annehmen, daß überdies -- namentlich in baumarmen Ebenen -- 
Zöcher in die Erde gegraben und als Unterſchlupf bei ſchlechtem Wetter benußt 
wurden. Daraufhin deutet die halbunterirdiſche Wohnhausanlage, die ſich lange 
Zeit erhalten hat und noch übrigblieb, als die WMernichen bereits eine hohe Stufe der 
TehHni? und Wirtichalt erreicht hatten.
	        

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