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Arbeiter-Jugend - 13.1921 (13)

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Bibliographic data

fullscreen: Arbeiter-Jugend - 13.1921 (13)

Periodical

Persistent identifier:
027052486
Title:
Arbeiter-Jugend
Subtitle:
Monatsschrift der Sozialistischen Arbeiterjugend Deutschlands
Document type:
Periodical
Publisher:
Arbeiterjugendverl.
Place of publication:
Berlin
Language:
German
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
ZDB-Nummer:
2176472-4
Access restriction:
Siehe Bände

Periodical volume

Persistent identifier:
027052486_0013
Title:
Arbeiter-Jugend - 13.1921
Shelfmark:
02 A 30 ; RF 641 - 647
Document type:
Periodical volume
Publication year:
1921
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Access restriction:
Open Access

Periodical issue

Title:
Heft 2
Document type:
Periodical
Structure type:
Periodical issue
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Access restriction:
Open Access

Article

Title:
"Eine freche Fälschung"
Document type:
Periodical
Structure type:
Article
Language:
German
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Link zum Katalog:
BBF0574585
Access restriction:
Open Access

Contents

Table of contents

  • Arbeiter-Jugend
  • Arbeiter-Jugend - 13.1921 (13)
  • Heft 1 (1)
  • Heft 2 (2)
  • Der Geist unserer Bewegung
  • Die Reichsgründung und die Arbeiterklasse
  • Hermann Claudius
  • Reichsausschußsitzung
  • Vorwärts in den großen Strom!
  • Vorgeschichtliche Wohnstätten
  • Internationale Jugendkonferenz in Hamburg
  • Internationale Kundgebung der Hamburger Arbeiterjugend
  • "Eine freche Fälschung"
  • Aus Peter Purzels Schulheften
  • Aus der Bewegung
  • Von der bürgerlichen Jugend
  • Die links von uns
  • Lehrlingsfragen und Jugendschutz
  • Unter uns
  • Bekanntmachungen des Hauptvorstandes
  • Fremdwörter
  • Heft 3 (3)
  • Heft 4 (4)
  • Heft 5 (5)
  • Heft 6 (6)
  • Heft 7 (7)
  • Heft 8 (8)
  • Heft 9 (9)
  • Heft 10 (10)
  • Heft 11 (11)
  • Heft 12 (12)

Full text

68 Arbeiter-Jugend 
 
3 j T 5„. 
„Zine free Fälſchung“. 
"Sf Sekanntlich haben Lenin und die Seinigen als Moralgeſeßz der Kommuniſtiſchen Inter» 
* D nationale den Grundſatz aufgeſtellt, in Parteiangelegenheiten ſei: Freund wie Feind 
2... gegenüber Süge und Hintorlijft und jede Gattung vergiſteter Waſfen eritaubt. Daß 
auc) vie jungen ?ommauniſtiſchen Internationalen, die ſich in allem ſo räuſpern und ſpucken wie 
ißbre moskowitiſchen Alten, ſich nacy diejem erhabenen Sittengeboi richten, geht aus einer 
Srfahrzng hervor, die Genoſſe Voogd in Amſterdam, der Sekretär der Yrbeiterjugen?d» 
Indpernationale, mit der kommuniſtiſchen Jugendinternationale gemacht hat. 
Genoſſe Voogd hattez an den Vorſitzenden der tſchechoſiowakiſchen JIugendorganiſation, 
Karl Hanzlice? in Teplitz, ein Schreiben gerichtet, in dem er ihn zur Teilnahme an unſerer 
Hamburger Internationaien Konferenz einlud. Genoſſe Voogd trug um ſo weniger Bedenken, 
dieſe Einladung zu erlaſſen, als Hanzlice? in Briefen an den Hauptvorſtand der deutſchen 
Arbeiterjugendvereine wiederholi ſeine Bereitwilligkeit, an einer ſolchen internationalen Vero 
ſtändigungsfkonferenz teilzumehmen, ausgedrücdt hatte. Nun hatte aber, wovon Voogd bei der 
Abfaſſung ſeines Schreibens keine Kenntnis haben konnte, zur ſeiben Zeit, als Voog5> an 
Hanzlice? ſchrieb, eine Tagung der iſchechoſlowakilchen Drganijation ſtattgefunden, in der die 
Mehrheit der tichechoſlowakiſchen Zugend, darunter Hanzlice?, ins Lager der kommuniſtiſchen 
Internationale abgeſchwen?k! war. Was tat nun Hanzlicek? Er lie! ichnurſtraks mit Voogd2 
Schreiben zu ſeinen neugeba>enen kommuniſtiſchen Freunden und Gönnern, und dieſe druckten 
es mit hämiſ<en und beſchimpfenden Gloſſen in ihrer „Internationalen Jugendkorpe- 
ipondenz“ ab. 
Natürlich hüteten ſich die kommuniſtiſchen Brüder, ihre Leſer auch nur von weitem ahnen 
zu faſſen, daß Voogds Einladung durch vorangegangene Syympathieerkiärungen des biederen 
Hanzlice? geradezu provoziert worden war. Genoſſe Voogd juchte darum der fommuniſtiſchen 
Geſellſchaft das Gedächtnis ein wenig zu ſtärken, indem er in einer Entgegnung an Honzlice?k. 
wie in einem Schreiben an die „Internationale Jugendkorreſpondenz“ die Stellen aus ſrüheren 
Brieſen Hanzlicekfs, in denen dieſer Jeine freudige Zuſtimmung zu einer Iujammentunft 
mit den „[ſozialpatriotiſqen Verrätern“ kundgetan, im Wortlaut wiedergab. 
Hier war nun Voogd ein bedauerliches Verſehen paſſiert. Unter den Brieſen, auf die ex 
ſich bezog, war einer, der tatſächlich nicht von Hanzlicek herrührie, ſondern den unſer deutſche? 
Hauptvorſtand an Hanzlice? gerichtet hatte. Dieſer Umſtand war Voogd entgangen, da ihm 
in Amſterdam bloß Kopien des zwiſchen dem deutſchen Hauptvorſtand und Hanzlice? ge» 
pflogenen Briefwechſels zur Verfügung ſtanden umd auf der Kopie des ifrrtümlicy Hanzlicet 
zugeſchriebenen Briefes Adreſſat und Ausgangsort weggelaſſen bzw. verwechſelt worden 
waren. Der Inhalt des kopierten Schreibens war aber um [o weniger geeignei, Voogd auf 
feinen Irrtum aufmerkſam zu machen, als dieſem verwechſelten Brief andere Schreiben 
Hanaſiceks vorausgegangen waren, die ähnliche, das Cinverſtändnis Hanzlice?ks dokumen- 
tierende Stellen enthielten. Kurz, ein Blinder, wenn vs nur ein anſiändiger, ehrlicer Blinder 
war, konnte, wie man zu ſagen pflegt, mit Hünden greifen, daß hier nichts weiteres als ein 
Irrtum, ein Verſehen Voogds vorlag. 
Die Kommuniſten aber ſtellten ſich blinder == wenn auch nicht (Kunſtſitü>!) anftändiger 
und ehrlicger =- als ſie ſind, und veröffentlichten brühworm aud) diejes zweite Schreiben 
Boogds ſamt dem Originalbrieſ unjeres Hauptvorſtandes an Hanzlicek, den Voogd verwechjelt 
datte. Und zwar zogen ſie =“- wie niedrig müſſen ſie ihre Leſer einſtyößen!] --- die Geſchichte 
nacy Art eines Cehundjilms auf, als ob von den Repräſentanten der ewigen Gerechtigkeit ein 
verſtodter, beimtüdiſcher Fällcher feiner Miſſetat überführ! werden ſollte, Zu dieſem Zwe 
eeproduzierten ſie ſoanr den Stempel unſeres Hauptvorſtandes und die Unterſchrift unteres 
Geſchäftsführers Auguſt Albrecht in Fakſimile (in naturgetreuer Wiedergabe), und das Ganz?, 
vas natürlich mit echt kommuniſtiſchen Flegeleien und Pöbeleien geſpiät WAT, jervierten ſie 
unter der Etikeite „eine freches Fölſchung". 
Es genügt, den Sachverhalt darzuſtellen, um den Schimpf auf den zurüdprallen zu 
laſſen, von dem er ausging. Genoſſe Voogd hatte, dem Sinne nach, an Hanzlicek geſchrieben“ 
„Hör mal, wie kannſt Du Dich meiner Einladung gegenüber ſo aufs hohs Roß jetzen, wo 
Du do< ſelber, in ven und den Briefen on die Doutſchen, dentelbep Glanbountt eingenommen 

	        

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