ScriptaPaedagogica Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Arbeiter-Jugend - 17.1925 (17)

Access restriction

Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Arbeiter-Jugend - 17.1925 (17)

Periodical

Persistent identifier:
027052486
Title:
Arbeiter-Jugend
Subtitle:
Monatsschrift der Sozialistischen Arbeiterjugend Deutschlands
Document type:
Periodical
Publisher:
Arbeiterjugendverl.
Place of publication:
Berlin
Language:
German
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
ZDB-Nummer:
2176472-4
Access restriction:
Siehe Bände

Periodical volume

Persistent identifier:
027052486_0017
Title:
Arbeiter-Jugend - 17.1925
Shelfmark:
02 A 30 ; RF 641 - 647
Document type:
Periodical volume
Publication year:
1925
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Access restriction:
Open Access

Periodical issue

Title:
Heft 1
Document type:
Periodical
Structure type:
Periodical issue
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Access restriction:
Open Access

Article

Title:
Die eiserne Ferse
Subtitle:
ein Roman von Jack London
Author:
Diedrichs, E.
Document type:
Periodical
Structure type:
Article
Language:
German
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Link zum Katalog:
BBF0575800
Access restriction:
Open Access

Contents

Table of contents

  • Arbeiter-Jugend
  • Arbeiter-Jugend - 17.1925 (17)
  • Heft 1 (1)
  • Titel
  • Inhaltsverzeichnis
  • Beseelte Arbeit
  • Die Wahlen
  • Perioden der Wirtschaftsgeschichte
  • Der Glaube an das Wunder
  • Die Kunst der Japaner
  • Die eiserne Ferse
  • Die Angestelltenjugend
  • Ein Brief aus Tinz
  • Die sozialistische Jugendbewegung in Italien
  • Wie ich Sozialist wurde
  • Ueber die Vergeistigung der Materie
  • Aus der Bewegung
  • Unter uns
  • Bücher für die Jugend
  • Fremdwörter
  • Spielecke
  • Heft 2 (2)
  • Heft 3 (3)
  • Heft 4 (4)
  • Heft 5 (5)
  • Heft 6 (6)
  • Heft 7 (7)
  • Heft 8 (8)
  • Heft 9 (9)
  • Heft 10 (10)
  • Heft 11 (11)
  • Heft 12 (12)

Full text

18 Arbeiter-Jugend: 
Beſreiungskampfes des Proletariats der Welt; und ſie ſtehen in der erſten Reihe, 
Auf dieſem prächtigen Reglismus, und nur auf ihm, muß und wird die 
tünſtleriſche Kultur des Proletariats weiterbauen. 
* 
Ins Deutſche überſeßt ſind bis jetzt folgende Werke Ja> Londons: Die eiſerne 
Verſe. GSee-Verlag, Konſtanz 1923. Der Ruf der Wildnis. Ebenda, Wolfs» 
blut. Verlag Ernſt Fehſenfeld. Freiburg i. Br. 1921, Vor Adam. Frandhſc<er 
Berlag, Stuttgar. Südſeegeſhi<hten. WByldendalſcher Verlag, Berlin 1924. Aben- 
teurer des Schienenſtranges. Ebenda, 
Die Ungeſtelltenjugend. 
fr - Kie gewerkſchaftliche Jugendarbeit iſt in den letzten Jahren rüſtig vorwärts geſchritten. 
HB FYIedem von euch, Jugendgenoſſen und -genoſſinnen, iſt nicht die Iugendgruppe des 
Zentralverbandes der Angeſtellten bekannt? In vielen Fällen werdet ihr ſie als ein 
„Konturrenzunternehmen“ anſangs betrachtet haben. Dieſes Mißtrauen iſt geſchwunden, und 
jaſt überall wird bei beſonderen Anläſſen gemeinſam gearbeitet. Vielen Gewerkſchaften war 
es vor dem Krieg faſt unmöglich, ſich der Jugend anzunehmen, Beſonders der Zentralverband 
der Handlungsgehilfen vermochte nur ſchwer an die Jugendlichen heranzukommen, da in 
den Betrieben der Deutſchnationale Handlungsgehilfenverband und die anderen bürger- 
lichen Verbände dominierten. Wohl hatten auch wir in verſchiedenen Großſtädten Jugend» 
gruppen gebildet, aber ſie waren in den meiſten Fällen nicht lebensfähig, da den Mitgliedern, 
durchweg Lehrlingen, von den Rrinzipalen die allergrößten Schwierigkeiten gemacht wurden. 
Unſere Gegner hatten mit dieſen Hinderniſſen nicht zu kämpfen; beſorgte doch vielfach der 
Prinzipal ſelbſt die Anmeldung zu einem der bürgerlichen Verbände. 
Mit der Revolution hat ſich auch dieſes Verhältnis geändert; die freien Gewerkſchaften, 
und beſonders unſer Vervand, machten ſich mit Eiſer ans W>rk, die jugendlichen Berufs- 
follegen zu organiſieren. Die Angeſtelltenjugend fam in Scharen zu uns, und wir ſind 
ſofort an ven Ausbau von ZIugendgruppen gegangen. Die Lehrverhältniſſe ſind im 
Handelsgewerbe nicht beſſer als im Handwerk; im Gegenteil, ſie ſind zum Teil noch ſchlechter. 
Der Kaufmannslehrling war von jeher für den Unternehmer eine billige Arbeitskraft, denn 
wenn er einigermaßen ein gewecdter Kopf war, konnte er im zweiten Jahr die Arbeit eines 
Gehilfen verrichten. Dabei waren die Ausbildungsmöglichkeiten äußerſt dürftig. Im erſten 
Jahr der Lehre wurde der Lehrling faſt nur mit mechaniſchen Bureauarbeiten oder auch mit 
Botengängen beſchöftigt. Durch den Einfluß, den der Zentralverband der Angeſtellten auf die 
Beruſsausbildung ausübt, iſt das Verhältnis etwas beſſer geworden, aber erſt mit der 
Errichtung von Handelsinſpektionen wird es möglich) ſein, die Lehrlingszüchtereien in weiterem 
Umjange aufzuheben und beſſere Ausbildungsmöglichkeiten zu ſchaffen. 
Die Entſchädigung der kaufmänniſchen Lehrlinge iſt auch nicht ſo, wie ſie immer hin- 
geſtellt wird, ſondern in vielen Fällen werden noch ganz belangloſe Beträge gezahlt. Leider 
glauben viele Arbeitereltern, daß, wenn ihr Junge oder ihr Mädel den kaufmänniſchen Beruf 
ergreift, ihre Eriſtenz für das Leben geſichert ſei. Dies iſt natürlich nicht der Fall, denn aud 
in unſerem Beruf haben nur die Tüchtigſten Ausſicht auf ein Vorwärtskommen. Der von uns 
ſchon immer bekämpfte GStandesdünkel wird ja zum Teil durch die Eltern der jugendlichen 
Kollegen ſelbſt erzeugt, denn ſie glauben, ihr Junge ſei etwas „Beſſeres“, wenn er Kauſmann 
wird. Der Kampf, den wir gegen dieſe irrige Auſſaſſung ſchon ſeit Jahren führen, iſt nicht 
ohne Erfolg geblieben. Die heutige Angeſtelltenjugend ſieht ihre Brüder im Arbeitskittel nicht 
niehr über die Achſel an, ſondern ſieht in ihnen Freunde und Genoſſen, deren Intereſſe? -. 
vie gleichen ſind. I< gebe zu, daß der Ton in unſeren Veranſtaltungen ein etwas anderer 
iſt, aber das ſoll euch, Genoſſen der Arbeiterjugend, nicht zu dem Glauben verleiten, als ob 
bei uns Standesdünkel herrſche. Der Handlungslehrling und die angehende Verkäuſerin müſſen 
ſich natürlich in ihrem Beruf ganz andere Umgangsformen angewöhnen, als ſie in der Werk- 
ſtatt üblich ſind, wo ihr mit gleichgeſinnten Kollegen zuſammen ſeid. Vetrachtet alſo auc) die 
Angeſtelltenjugend als gleichberechtigten Faktor innerhalb der Jugendbewegung und ihr 
werdet ſehen, daß ihr in ihr einen Rückhalt habt. Das Lehrverhältnis der Jugendlichen iſt in
	        

Cite and reuse

Cite and reuse

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Periodical volume

METS METS (entire work) MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF DFG-Viewer OPAC
TOC

Article

PDF RIS

Image

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Periodical volume

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Article

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Image

To quote this image the following variants are available:
URN:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Arbeiter-Jugend - 17.1925. 1925.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the first letter of the word "tree"?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.