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Arbeiter-Jugend - 17.1925 (17)

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Bibliographic data

fullscreen: Arbeiter-Jugend - 17.1925 (17)

Periodical

Persistent identifier:
027052486
Title:
Arbeiter-Jugend
Subtitle:
Monatsschrift der Sozialistischen Arbeiterjugend Deutschlands
Document type:
Periodical
Publisher:
Arbeiterjugendverl.
Place of publication:
Berlin
Language:
German
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
ZDB-Nummer:
2176472-4
Access restriction:
Siehe Bände

Periodical volume

Persistent identifier:
027052486_0017
Title:
Arbeiter-Jugend - 17.1925
Shelfmark:
02 A 30 ; RF 641 - 647
Document type:
Periodical volume
Publication year:
1925
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Access restriction:
Open Access

Periodical issue

Title:
Heft 1
Document type:
Periodical
Structure type:
Periodical issue
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Access restriction:
Open Access

Article

Title:
Die Wahlen
Document type:
Periodical
Structure type:
Article
Language:
German
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Link zum Katalog:
BBF0575788
Access restriction:
Open Access

Contents

Table of contents

  • Arbeiter-Jugend
  • Arbeiter-Jugend - 17.1925 (17)
  • Heft 1 (1)
  • Titel
  • Inhaltsverzeichnis
  • Beseelte Arbeit
  • Die Wahlen
  • Perioden der Wirtschaftsgeschichte
  • Der Glaube an das Wunder
  • Die Kunst der Japaner
  • Die eiserne Ferse
  • Die Angestelltenjugend
  • Ein Brief aus Tinz
  • Die sozialistische Jugendbewegung in Italien
  • Wie ich Sozialist wurde
  • Ueber die Vergeistigung der Materie
  • Aus der Bewegung
  • Unter uns
  • Bücher für die Jugend
  • Fremdwörter
  • Spielecke
  • Heft 2 (2)
  • Heft 3 (3)
  • Heft 4 (4)
  • Heft 5 (5)
  • Heft 6 (6)
  • Heft 7 (7)
  • Heft 8 (8)
  • Heft 9 (9)
  • Heft 10 (10)
  • Heft 11 (11)
  • Heft 12 (12)

Full text

Arbeiter-Jugend ö 
So klingen die Wahlen ſür Sozialiſten wie für Republikaner in ein Kampfſignal 
aus. Die „Vorſreude“ dieſes Kampfes erleben wir in dieſen Wochen, wo wieder, 
wie vor der Wahl, Miniſterſeſſel verauftioniert werden. Aber mag dieſes Feilſchen 
ausgehen, wie es will, mag die große oder die Weimarer oder die Schmach einer 
Rechtskoalition ſich durchſetzen, in dieſem neuen -Reichstag ſteht Großes auf dem 
Spiel: die materielle Wohlfahrt breiteſter Volksmaſſen, .die abhängig iſt von der 
Verteilung der Reparationslaſten durch die kommende Steuer- und Zollpolitik, die 
Geſtaltung der äußeren Geſchi>e unſeres:Landes, die“ in dem Beitritt Deutſchlands 
zum Bölkerbund zur Debatte ſtehen wird, die Vollziehung des Achtſtundenabkommens 
von Waſhington und anderes mehr. Daß die Vorkämpferin für Volkswohl und 
Völkerfrieden, die Sozialdemokratie, als weitaus ' ſtäriſte Truppe mit einhundert- 
ceinunddreißig Wortführern, hinter denen nahezu acht Millionen Anhänger und An- 
hängerinnen ſtehen, auf den Schauplaßz der Ereigniſſe zieht, ſoll uns ein gutes Zeichen 
für den Ausgang der Kämpfe ſein. in “ | 
 
Perioven der Wirtichaftsgeſhi<te. 
Bon Herold. | 
Dritte Poriode: Die groze Grundherrichaft. 
„Vf obald einmal das Privateigentum an Grund und Boden beſtand, muß es ge» 
Szm wiſſe Ungleichheiten des Beſitzes erzeugt haben. Aller Wahrſcheinlichkeit nach, 
af Dbgleich dies nicht direkt nachzuweiſen, wird man bei der erſten Zuteilung 
des Landes nach dem Prinzip völliger Gleichheit verfahren ſein; jeder bekam ſoviel 
wie jeder andere. Doch iſt. dabei auf die Güte des Bodens Rückſicht genommen 
worden. Jeder Haushalt bekam eine „Hufe“. Darunter verſtand man urſprünglich 
fein Maß, ſondern ſoviel Land und Zubehör, wie eine Familie zum Unterhalt 
brauchte: aljo Das auf die. Gewanne verteilte Akerland, das Nußzungsrecht an Weide, 
Wald, Gewäſſer (die Allmende) und die Hofſtätte. Dies alles zuſammen bildote dio 
Huſe. In jpäieren Jahrhunderten hat das Wort allmählich die Bedeutung eines 
Maßes angenommen und es galten im weſtelbiſchen Deutſchland ungeiähr 30 Morgen 
als Normalhufe*), die jedoch in den verſchiedenen Landesteilen verſchieden groß war. 
Die ſogenannte Königshufe endlich war drei- bis viermal ſo groß wie die 
gemeine Huſe. | | = 
Gehen wir alſo von. der Annahme aus, daß urſprünglich volle Gleichheit des 
Grundbeſitzes herrſchte, ſo muß dieſe doch ſchon durch den Gang ver Erbfolge gejtört 
worden ſein. Bei größerer Kinderzahl wurde entweder der Veſitß auſgeteilt, und 
dann war ein Teil kleiner als bei Familien mit weniger Kindern, oder es erbte 
überhaupt nur ein Kind, und die anderen Geſchwiſter gingen leer aus. Im Lauf der 
Zeiten wurde das ſo ſchlimm, daß tauſend Jahre ſpäter, im 14. Jahrhundert, die 
durchſchnittliche Größe eines Bauerngutes nur noch eine Vierielhuſe betrug, und 
daneben unzählige Landbewohner. als Koſſäten, Büdner, Häusler fich mit kleinen 
Landſeßzen begnügen mußten oder auch gar. keinen Boden mehr beſaßen und ein 
richtiges Landproletarijat bildeten. . 
- Auſ der anderen Seite ballte ſich in jenen frühen Zeiten = 5. bis 8. Jahr- 
hundert =- rieſiger Grundbeſitz in wenigen Händen zuſammen, und zwar durch 
Schenkung der Könige. Der König, als Repräſentant des Volkes, vazu in den 
 
 
 
 
 
 
' - *) Der „Morgen“ war ein Stü> Acerland, deſſen Aufpflügen bas Tagewerk eines 
Mannes erforderte, d. h. die Zeit von Sonnenaufgang bis Mittag. Denn dieſe galt als 
voller Arbeitstag, = | Nn
	        

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Arbeiter-Jugend - 17.1925. 1925.
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