ScriptaPaedagogica Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Arbeiter-Jugend - 18.1926 (18)

Access restriction

Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Arbeiter-Jugend - 18.1926 (18)

Periodical

Persistent identifier:
027052486
Title:
Arbeiter-Jugend
Subtitle:
Monatsschrift der Sozialistischen Arbeiterjugend Deutschlands
Document type:
Periodical
Publisher:
Arbeiterjugendverl.
Place of publication:
Berlin
Language:
German
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
ZDB-Nummer:
2176472-4
Access restriction:
Siehe Bände

Periodical volume

Persistent identifier:
027052486_0018
Title:
Arbeiter-Jugend - 18.1926
Shelfmark:
02 A 30 ; RF 641 - 647
Document type:
Periodical volume
Publication year:
1926
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Access restriction:
Open Access

Periodical issue

Title:
Heft 12
Document type:
Periodical
Structure type:
Periodical issue
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Access restriction:
Open Access

Article

Title:
Das Lösegeld des Roten Häuptlings
Subtitle:
(Schluß)
Author:
Henry, O.
Document type:
Periodical
Structure type:
Article
Language:
German
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Link zum Katalog:
BBF0576984
Access restriction:
Open Access

Contents

Table of contents

  • Arbeiter-Jugend
  • Arbeiter-Jugend - 18.1926 (18)
  • Heft 1 (1)
  • Heft 2 (2)
  • Heft 3 (3)
  • Heft 4 (4)
  • Heft 5 (5)
  • Heft 6 (6)
  • Heft 7 (7)
  • Heft 8 (8)
  • Heft 9 (9)
  • Heft 10 (10)
  • Heft 11 (11)
  • Heft 12 (12)
  • Arbeiter-Jugend
  • Die dritte Generation
  • Lebenskunst
  • Neues von Fridericus Rex
  • Kriegsschäden in der Vergangenheit
  • Gebt uns mehr Freizeit!
  • Ein Rundgang durch Bremen
  • Die Entstehung des Weihnachtsfestes
  • Vom Pelzjäger, der Weihnachten überspringen wollte
  • Der Fritze
  • Freude an der eigenen Arbeit
  • Die zugedeckte Stimme
  • Wollmieze
  • Zwei Welten
  • Das Lösegeld des Roten Häuptlings
  • Bücher für die Jugend

Full text

Arbeiter-Jugend 
 
  
VE 
 
 
Max Barthel, Botſchaftund Befehl. 
Gedichie. Buchmeiſterverlag, Berlin 1926. 
140 S., geb. 5 Mk. . 
Die Zeit, in der die jungen Dichter, wenn 
ſie ſechs oder zehn Gedichte -- manchmal 
aud) noch weniger -- zuſammenhatten, unter 
den verſtiegenſten Titeln einen neuen Ge- 
Dichtband -- oft drei im geſegneten Jahr -- 
herausbrachten, ſcheint mit anderen Kriegs- 
folgen glücklich überwunden zu ſein. Jeden- 
falls kann ſich das ſveben erſchienene Gedicht- 
buch Max Barthels ſchon rein quantitativ, 
jeinem Umfang nach, ſehen laſſen, und tat- 
ſächlich iſt es ja auch ſchon eine ganze Reihe 
von Jahren her, ſeit Barthel die lette 
größere Sammlung ſeiner Gerichte veröffent» 
licht hat. Auch ſonſt iſt Barthel gewiß nicht 
„irgendeiner“ von den Jungen; gibl es doch 
eine ganze Anzahl gewichtiger Literatur- 
kritiker, die ihn ohne weiteres für den be- 
deutſamſten der jungen Dichtergeneration er-- 
flären. Mag dem nun ſein wie ihm wolle 
--- er ſteht uns zu nahe, als daß wir ihm 
eine ſolche Wertzenſur zu erteilen den Ge- 
ſchma> aufbrächten =- auch darin unter» 
ſcheidet ſich unſer Freund als Lyriker ſicher» 
lich vorteiihaft von vielen ſeiner gleichaltrigen 
Zunftgenoſſen, daß er ſich gegen die expreſſio- 
niſtiſche Kinderkrankheit der zeitgenöſſiſchen 
Dichter immun erwieſen hat. Seine Geuvichte 
ſind wirklich Gedichte in dem Sinne, den 
man mit dieſer Kunſigattung verbunden hat 
von den Zeiten, ſeitdem es Dichter gibt bis 
zu dem ominöſen Moment, wo das erſte ex- 
preſſioniſtiſche Hühnchen ſein Gegac>er erhob, 
alſo Erzeugniſſe, die zu verſtehen man nicht 
gerade „Koks“ ſchnupfen muß -- kein Ge- 
ſtammel wie ſo vieles, was ſich heutzutage 
Dichtung nennt und noch nicht einmal den 
literariſchen Wert eines Polizeiberichts auf- 
bringt, vielmehr in den allerweniaſten 
günſtigſten Fällen höchſtens Rohmaterial für 
ein Gedicht bedeuten kann. 
Von dieſen Movetorheiten, hinter denen 
ſich nichts anderes als bare Unfähigkeit ver- 
birgt, hat ſich Max Barthel zu ſeinem und 
unſerem Heil ferngehalten, aus dem ein- 
fachen Grunde, weil er eben wirklich ein 
Dichter iſt, eine Feuerſeele, die ſich allem 
Lebendigen verbunden weiß, voll künſtle- 
riſchem Verantwortungsgefühl, und dazu ein 
Könner, der, was in ihm zum Ausdruck 
drängt, zu geſtalten weiß. Davon legt auch 
ſeine neue Sammlung Zeugnis ab. Inwie- 
fern ſie einen „Fortſchritt“ und Auſſtieg 
gegen das frühere Schaffen Barthels be- 
deutet, ſei es in der Form, ſei es in der 
Reichweite ſeines künſtleriſchen Wollens, das 
herauszutüfſteln überlaſſen -wir berufeneren 
SEIERE Bücherſürdie Jugend 
 
 
„Kunſtrichtern“. Klar iſt: Aus den roman» 
tiſchen Wäldern und Sternennächten ſeiner 
Edhwärmerjahre hat er ſich Bahn gebrochen 
in die harte Welt des Mannes; er fängt den 
Rhythmus der Zeit in ſeinen Verſen, beſingt 
die Großſtadt, die Bahnhofshallen, „die viel 
ſchöner ſind als die Dome“, den „ſchaudern» 
den Großſtadtſilm, die Welt“, das „grauſige 
Luſtſpiel, die Liebe“, Aber was will das 
beſagen aegenüber dem einen, das weſenilich 
iſt auch für dieſen neuen Barthel: daß ihm 
heute wie je im Wirbel der Kuliſſen zen- 
traler Wert ſeiner gläubigen Inbrunſt der 
Menſc< iſt. An ihn, den ſich beſreienden 
Menſchen, ergeht des Dichters „Botſchaft 
und Befehl“. K. 
: Max Barthel, DieMühlezumToten 
Mann. Eine Kriegserzählung. 88 Seiten. 
Rreis kart. 1,40 Mk., geb. 2 Mk. Arbeiter» 
jugend-Verlag, Berlin SW. 61, Belle-Alli- 
ance-Platz 8. 
Wer den Lyriker Max Barthel liebt =-- 
und wer von uns tut das nicht -- wird er» 
wartungsvoll auch nach dieſem Proſaband 
greifen. Und ſeine hochgeſpannte Erwartung 
wird ihn nicht trügen, denn dieſe Geſchichten 
um den Toten Mann ſind ſo ganz anders als 
die üblichen. pazifiſtiſchen Kriegsgeſchichten. 
Das kommt, weil Max Barthel die Hölle 
des Krieges dreifach erlitten hat: als Front» 
ſoldat, als Dichter und als Sozialiſt. So 
vermochte er aus eigenem blutigen Erleben 
den Wahnſinn und die unſagbaren Greuel 
des großen Mordens zu geſtalten und den» 
noch in all der erbarmungsloſen Wirklichkeit 
ſich ſeinen Glauben an eine beſſere Menſch 
heitszufunft, ein endliches Wiedererwachen 
des Völkergewiſſens und der Väölkervernunft 
zu bewahren. Dieſe nie verſagende Hoff- 
nung auf die Stunde, da die Gewehre zu 
denfen begönnen, zieht ſich wie eine goldene 
Spur durch die Erzählung und verbindet 
ihre abenteuerlichen Epiſoden zur geſchloſſe- 
nen, ſich dramatiſch ſteigernden Handlung. 
Dazwiſchen ſpielt eine Liebeegeſchichte hinein 
-- aber der wertvollſte, gerade für junge 
Menſchen ergreifendſte Zua dieſer Erlehniſſe 
ift doc) wohl das hohe Lied der Kamerad» 
ſ<aft, der in Blut und Tod geweihten 
Freundſchaftstreue, das ſie verkünden. 
Der Verlag hat das Büchlein aeſchmac>kvoll 
ausgeſtattet, ſo daß es ſich auch ſehr qut als 
Geſchenk für das kommende Weihnachtsfeſt 
eignet. K. 
Adolf Jenſen, Der ſingende Tag, 
Liederſammlung für Schule und Haus, mit 
125 ein-, zwei: und dreiſtimmigen Liedern, 
davon 25 mit Klavierbegleitung. 200 Seiten.
	        

Cite and reuse

Cite and reuse

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Periodical volume

METS METS (entire work) MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF DFG-Viewer OPAC
TOC

Article

PDF RIS

Image

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Periodical volume

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Article

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Image

To quote this image the following variants are available:
URN:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Arbeiter-Jugend - 18.1926. 1926.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

Which word does not fit into the series: car green bus train:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.