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Arbeiter-Jugend - 19.1927 (19)

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Bibliographic data

fullscreen: Arbeiter-Jugend - 19.1927 (19)

Periodical

Persistent identifier:
027052486
Title:
Arbeiter-Jugend
Subtitle:
Monatsschrift der Sozialistischen Arbeiterjugend Deutschlands
Document type:
Periodical
Publisher:
Arbeiterjugendverl.
Place of publication:
Berlin
Language:
German
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
ZDB-Nummer:
2176472-4
Access restriction:
Siehe Bände

Periodical volume

Persistent identifier:
027052486_0019
Title:
Arbeiter-Jugend - 19.1927
Shelfmark:
02 A 30 ; RF 641 - 647
Document type:
Periodical volume
Publication year:
1927
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Access restriction:
Open Access

Periodical issue

Title:
Heft 10
Document type:
Periodical
Structure type:
Periodical issue
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Access restriction:
Open Access

Article

Title:
Kommunistische Zersetzungsarbeit
Document type:
Periodical
Structure type:
Article
Language:
German
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Link zum Katalog:
BBF0577196
Access restriction:
Open Access

Contents

Table of contents

  • Arbeiter-Jugend
  • Arbeiter-Jugend - 19.1927 (19)
  • Heft 1 (1)
  • Heft 2 (2)
  • Heft 3 (3)
  • Heft 4 (4)
  • Heft 5 (5)
  • Heft 6 (6)
  • Heft 7 (7)
  • Heft 8 (8)
  • Heft 9 (9)
  • Heft 10 (10)
  • Kommunistische Zersetzungsarbeit
  • Die sozialistische Bedeutung der Ausstellung "Das junge Deutschland"
  • Der Stuttgarter internationaler Jugendtag
  • Unsere Internationale
  • Aus der Bewegung
  • Rundschau
  • Die Arbeitsgemeinschaft
  • Kultur und Leben
  • Heft 11 (11)
  • Heft 12 (12)

Full text

Ed 
| enmemeemul 
| Eemmtermend 
- R Sima" “ 
"ER Wiva--. - 
Finnen 
amen 
| ange 
9. Jahrg. / 
Rommuniſtiſche Serſetzungsarbeit. 
Sey ie Stuttgarter Feier der Internationale war ein 
355 8 wuchtiges Bekenntnis der arbeitenden IJugend zum 
ZP" SozialisSmus. Es wurde weithin ſic<tbar, daß die 
arbeitende Iugend in unſerem Lager ſteht, ſoweit ſie über- 
haupt für die Mitarbeit in einer großen politiſchen und kul- 
turellen Bewegung der Gegenwart Intereſſe hat. Die Stutt- 
garter Feier hat uns aber gleichzeitig. die Cragik der 
Arbeiterbewegung vor Kugen geführt, die darin liegt, daß ſie 
ſeit Jahren geſpalten iſt. Ueben uns marſd<hierte die 
kommuniſtiſ<e Jugend auf. Ihre Gegendemonſtration 
zeigte uns nicht nur die Tatſache der Trennung, ſondern be- 
wies von neuem, daß wir 25 bei den Rommuniſten mit einem 
ſkrupelloſen und hinterliſtigen Gegner zu tun haben. Die 
kommuniſtiſche Deranſtaltung wurde eingeleitet dur< wocen- 
lange Sc<himpfkanonaden gegen die Sozialiſtiſche Arbeiter- 
jugend. Alles, was vor der Stuttgarter Tagung in der Rom- 
muniſtiſ<en Preſſe geſ<hrieben wurde, alles, was auf der 
Tagung ſelbſt ausgeführt wurde, war diktiert vom leiden- 
ſ<aftli<hen Baß - gegen die SozialiſtiſQe Arbeiterjugend. 
Die kommuniſtiſche Bewegung hat in den Jahren ihres Be- 
ſtehens ihre Parolen unzählige Male gewechſelt. Aber in 
einem Punkt iſt ſie ſich treu geblieben, mußte ſie ſich treu 
bleiben, wenn ſie ſich nicht ſelbſt aufgeben wollte; im Kampf 
gegen die ſozialiſtiſ<e Iugend- und Arbeiterbewegung. Und 
  
je mehr die Bedeutung der Bewegung infolge der inneren 
AusSeinanderſezungen zurückgeht, um ſo intenſiver werden 
die Angriffe, um ſo raffinierter die Rampfmethoden. Heute 
muten uns Rußlanddelegationen und Rongreſſe der werk- 
tätigen Jugend ſ<on als ſ<le<hte Lehrlingsarbeiten kommu- 
niſtiſ<er Kampftaktik an. Heute iſt man zu direkteren 
WViethoden gekommen, man verſucht ni<t mehr, einzelne 
Mitglieder oder Gruppen hinüberzuziehen ins eigene Lager, 
man will die ſozialiſtiſMe Bewegung von innen heraus Zzer- 
ſeen und ſprengen. 
Ein großer Kpparat iſt dazu aufgezogen worden, und über- 
all geht man nach einem einheitlihen Plan vor. Zunädſt 
wird die Front vernebelt. Man ſpielt ſich auf als Dertreter 
der arbeitenden Jugend, man verſucht, die Ulitglieder zu 
ködern dur< unverfänglic< erſ<einende Forderungen und 
Ausſhüſſe, und wenn dann die AuSeinanderſeßungen über die 
aufgeworfenen Fragen beginnen, dann findet ſich immer 
einer, der im rechten Augenblik das Stichwort dazwiſchen 
wirft: „Eure Führer wollen ja nic<t. Eure Führer verraten 
eu<.“ Beim erſtenmal zündet's vielleicht nicht, aber dann 
wird weiter gewühlt, geziſ<elt, und ſ<ließlich iſt das 
ſ<welende Feuer der inneren Uneinigkeit da, an dem die 
Kommuniſten ihr Süppchen koden, 
Augenbliklic< haben ſie große Hoffnungen. Icde Uummer 
 
ihres Blattes iſt erfüllt von Siegesmeldungen as der SAI.: 
„Die Mitgliedſ<aft rebelliert.“ „Die Oppoſition wächſt.“ 
„Das junge Proletariat erwa<ht.“ Damit niemand miß- 
trauiſ< wird, bekommt au< die ſogenannte „Oppoſition“ in 
unſerem Derband kleine Seitenhiebe wegen ihrer unent- 
ſchloſſenen Haltung. Dieſe „Oppoſition“ hat ſich ebenfalls ein 
BlättHen zugelegt, das nur angefüllt iſt mit Gezänk und 
Klatſ<geſhi<ten im ſogenannten revolutionären Aufguß. 
Au hier bändelt man mit den Kommuniſten an, tadelt leiſe 
die--Anhänger, die zu den Kommuniſten übergehen, und j9 
fiſQ<t man weiter im Trüben. Der Fang iſt man<mal ret 
lohnend. Es gibt unter den Genoſſen, die ſich „Oppoſition“ 
nennen, ſo mandhen ehrlichen Kerl, der heute no< des Glau- 
bens ift, daß die Oppoſition für eine wirkungsvollere Der- 
tretung der Intereſſen der arbeitenden Iugend kämpft, und der 
dabei ni<t merkt, wie ihm das Gift des Ulißtrauens gegen 
die eigene Derbandsführung eingeträufelt, wie er von ein- 
zelnen Drahtziehern für rein kommuniſtiſQe Sweßte ge- 
braucht wird. 
Es wird hier ein gemeines Spiel getrieben mit jugendliQer 
Begeiſterung, jugendlihem RadikaliSmus und jugendlicher 
Gutgläubigkeit. Dor uns liegen Scriftſtücke, die einen ECin- 
blik gewähren in die innere Organiſation der kommuniſti- 
ſchen Zerſezungsarbeit. Die „Oppoſition“ iſt bekanntlich ſeit 
einiger Zeit beſtrebt, im Derband eine Rei<Sorganiſation zu 
gründen. Der ſogenannte „Rundbrief“ iſt das erſte wichtige 
Bindemittel. Das Zaupt dieſer Oppoſition iſt Ernſt Roſen- 
dah l- ShHwelm. Roſendahl iſt aus der Sozialiſtiſhen 
Arbeiterjugend ſ<on vor mehr als Jahresfriſt wegen ſeines 
verbandsſ<ädigenden Treibens ausgeſc<loſſen. Er gehörte 
jedom noFH der Partei an und konnte ſo ſeine Fäden weiter 
ſpinnen. Schon im Auguſt vorigen Iahres hat er die „OpPpo- 
ſition“ im Rei<Hsmaßſtab organiſiert. Er rühmt ſi< in - 
Briefen an einen ihm damals befreundeten Genoſſen, daß ex 
Beziehungen zu den oppoſitionellen Genoſſen im ganzen Reih 
habe. Sein Buſenfreund Gräfe-VWlilſpe hat oppoſitionelle 
Unterbezirkskonferenzen in Weſtfalen organiſiert. Den Toeil- 
nehmern wurden die Fahrgelder erſezt, und ſie wurden weiter 
aufgefordert, beſonders „feſte“ Genoſſen mitzubringen. 
- Damit nicht genug. Roſendahl ſ<lug au<ß glei die Brücke 
zu den Kommuniſten. Er lud ihm ſicher erſ<heinende Ge- 
noſſen ein, zum kommuniſtiſchen Iugendkongreß na<? Ham- 
burg zu fahren. Aud) hier wurde der Erſaß des Fahrgeldes 
dur< die Kommuniſtiſche Partei zugeſagt. Sein Freund Gräſe 
hat dann Anfang Ulai auf einer UnterbezirkSkonferenz über 
den kommuniſtiſ;en Rei<hskongreß berichtet. Den Teil- 
nehmern wurden wiederum die Fahrtkoſten erſtattet. 
Heute iſt es nict mehr zweifelhaft, wo die Geldquellen für
	        

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