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Arbeiter-Jugend - 19.1927 (19)

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Bibliographic data

fullscreen: Arbeiter-Jugend - 19.1927 (19)

Periodical

Persistent identifier:
027052486
Title:
Arbeiter-Jugend
Subtitle:
Monatsschrift der Sozialistischen Arbeiterjugend Deutschlands
Document type:
Periodical
Publisher:
Arbeiterjugendverl.
Place of publication:
Berlin
Language:
German
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
ZDB-Nummer:
2176472-4
Access restriction:
Siehe Bände

Periodical volume

Persistent identifier:
027052486_0019
Title:
Arbeiter-Jugend - 19.1927
Shelfmark:
02 A 30 ; RF 641 - 647
Document type:
Periodical volume
Publication year:
1927
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Access restriction:
Open Access

Periodical issue

Title:
Heft 10
Document type:
Periodical
Structure type:
Periodical issue
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Access restriction:
Open Access

Article

Title:
Unsere Internationale
Document type:
Periodical
Structure type:
Article
Language:
German
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Link zum Katalog:
BBF0772248
Access restriction:
Open Access

Contents

Table of contents

  • Arbeiter-Jugend
  • Arbeiter-Jugend - 19.1927 (19)
  • Heft 1 (1)
  • Heft 2 (2)
  • Heft 3 (3)
  • Heft 4 (4)
  • Heft 5 (5)
  • Heft 6 (6)
  • Heft 7 (7)
  • Heft 8 (8)
  • Heft 9 (9)
  • Heft 10 (10)
  • Kommunistische Zersetzungsarbeit
  • Die sozialistische Bedeutung der Ausstellung "Das junge Deutschland"
  • Der Stuttgarter internationaler Jugendtag
  • Unsere Internationale
  • Aus der Bewegung
  • Rundschau
  • Die Arbeitsgemeinschaft
  • Kultur und Leben
  • Heft 11 (11)
  • Heft 12 (12)

Full text

Ir. 10 
Arbeiter-Iugend 
223 
 
Dort im Uamen der tſ<e<hiſ<en Arbeiterjugend. „Wir 
ſche<hij<en Genoſſen,“ ſo führte er aus, „fühlen uns mit eu<h 
)eutſ<en als Brüder. Wir wollen Frieden, wollen gemeinſam 
iit eu<) kämpfen, damit das Wort von Karl Ylarx erfüllt 
verde: „Droletarier aller Länder, vereinigt eu<.“ Dann ſprach 
benoſſe Stephan für den deutſ<böhmiſ<en Bruderverband 
ind gelobte, im Sinne der Jugend-Internationale zu wirken. 
[mpulſiv ſangen Deutſ<e, Böhmen und Tſchechen gemeinſam 
en alten Kampfgeſang aller Dölker: die Internationale. - 
Buntes Cagerleben j<loß ſi? an. Gegen 15 Uhr ſchlug die 
[rennungsſtunde. Ulit dem Gruß der Genoſſen von drüben, 
inem herzlichen „Freundſc<aſt“, trennte man ſic<. Die einen 
narſ<ierten gen Süden, die andern gen Oſten. Rübezahls 
eich j<wand hinter uns, und mit Geſang ging es in falt 
zierſtündigem Ylarſ<& hHinab ins Tal, dur; Krummhübel nach 
SHmiedeberg. | . 
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BESITZE EIT GTR n Faces 
ME 5: 
pfruf an die deutſche ſozialiſtiſchs Jugend. 
Der Hauptvorſtand unſeres Derbandes hielt anläßli<; 5er 
Stuttgarter Feier der Internationale eine Sitzung in Stutt- 
zart ab, die u. a. auch einſtimmig folgenden Kufruf beſc<loß: 
Genoſſinnen und Genoſſen! 
Wir haben in Stuttgart gemeinſam mit unſeren Freunden 
ius dem NAusSland in einer eindrucksvollen Kundgebung das 
jwanzigjährige Beſtehen der Sozialiſtiſhen IJugend-Inter- 
rationale gefeiert. Ihr habt in vielen hunderten Derſamm- 
ungen und Kundgebungen dasſelbe getan. Ueberall haben 
vir gelobt, den Ideen des SozialisSmus und der Dölkerver- 
jöhnung auch weiterhin mit all unſeren Kräften zu dienen. 
Unſere Sozialiſtiſche Iugend-Internationale Kann für ihre 
Siele nur erfolgreich wirken, wenn ſie eine Macht iſt. Sie iſt 
nur eine UÜlacht, wenn ſie ſich ſtüßen kann auf ſtarke Candes- 
Irganiſationen. Wir dienen unſerer Internationale daher am 
beſten, wenn wir unſeren Derband ſtärken! RUlit aller Kraft 
müſſen wir uns bemühen, neue Yitglieder in unſere GOrgani- 
jation zu bringen und ſie im Geiſte des Sozialismus zu er- 
ziehen, damit ſie Kämpfer für unſere Jorderungen und 
Jdcale werden. | 
Rufen wir unſere Arbeitsbrüder und -ſchweſtern an unſere 
Seite, rufen wir die Iugend unter die roten Fahnen, unter 
denen wir kämpfen für Jugendſhuß und JIugendrecht, für 
SozialisSmus und Dölkerverſtändigung. 
Unſer Bekenntnis zur Sozialiſtiſjchen Jugend-Internationale 
verpflichtet uns. Wir wollen unſer Wort halten. Kuf zur 
Werbearbeit in Stadt und Land! Dorwärts, dem Ziel ent- 
gegen?! 
  
  
 
| Sißuna des Reichsausſchuſſes. 
Der Hauptvorſtand hat in ſeiner Sizung am 27. Auguſt be- 
ſchloſſen, den ReichSauSſ<uß zu einer Sißung am 21. Oktober 
in das Friedrih-Ebert-Heim in Tännih einzuladen. Die 
Sißung wird ſic) mit verſchiedenen wichtigen organiſatoriſhen 
Fragen zu beſchäftigen haben. Die TageSordnung ſteht im 
einzelnen no<4 niht feſt, jedoHM werden die Beratungen 
mindeſtens zwei Tage in Anſpruch nehmen. 
Berliner Arbeiterjugendtaa. 
Der Bezirk Groß-Berlin unſeres Derbandes blickt auf ein 
Ereignis zurück, das für die Organiſation im engeren Wir- 
kungsgebiet von nachhaltiger Wirkung ſein wird. Sowohl 
das Anſehen der Organiſation im Stadtgebiet als auch das 
Bewußtſein unſerer vielen jungen Mitglieder, Träger einer 
großen Sa<e zu ſein, ſind gefördert worden. Uac< mühse- 
voller organiſatoriſ<er Aufbauarbeit iſt es gelungen, einen 
Jugendtag in Anlehnung an dig Beſchlüſſe der Organiſation 
zu veranſtalten, der in allen ſeinen Teilen erfolgreich ver- 
laufen iſt. Tauſende von alten und jungen Krbeitern ver- 
ſammelten ſic auf der Wieſe eines der ſchönſten Parks im 
Berliner Gebiet. litten in die Stadt Hinein verlegten wir 
unſeren Tag. Das ſozialiſtiſ; verwaltete BezirkSamt 
Wedding war unſer Gaſtgeber. lit ſeiner Unterſtüßung und 
mit Hilfe der dortigen Partei- und Iugendorganiſation iſt ein 
prächtiges Feſt geworden. 
Im Gegenſaß zu früheren ähnlichen Unternehmungen haben 
wir dieſes Mal den Jugendtag auf den ganzen Tag auUSsS- 
gedehnt. Dormittags war eine erhebende WMorgenfeier in 
einem ſchönen und geräumigen Filmpalaſt. Der Iugend<hor 
unjeres Bezirks hatte die geſangliche Ausgeſtaltung über- 
nommen. Die Künſtlerin Gertrud Eyſoldt begeiſterte mit 
ihren Darbietungen. Sie trug Freiheitsgedihte vor. Der 
Sprehdor wirkte mit, und IJugendgenoſſen trugen einfa< und 
do< packend eine Szene aus Gerhart Hauptmanns „Weber“ 
por. 
Im QLAnſc<luß an die Feier wurden die Teilnehmer billig 
und gut verpflegt, und dann zogen wir in langem Zuge 
mit Kräftiger Dluſik dur< die Straßen der ſonntäglichen 
Arbeiterbezirke. Fahnen winkten, Zurufe wurden ge- 
wechſelt und troßiger Kampfgeſang ertönte. Als wir den 
Feitplaß erreichten, ſtrebten wir ginem Turm zu, den wir 
errimtet hatten nach dem Beiſpiel im Amſterdamer Zeltlager. 
Der Gedanke war derſelbe; nur die Form eine andere. 
Begrüßungsworte folgten. Der Bürgermeiſter und die 
Partei entboten ihr Willkommen und der Dertreter unſerer 
Organiſation ſpra< über den Gedanken dieſes Tages, über 
die Derbundenheit von alt und jung und den entſ<loſſenen 
DWilſen der jungen Generation, das Ziel zu erkämpfen. 
Danad) erfüllte bewegtes CTeben den weiten Plag. Durd ſora- 
fältige Dorarbeit erreichten wir, daß ſtändig neue Kreiſe aus 
der Hlaſſe herauswadſen, die von ſelbſt die Anweſenden in 
ihren Bann 3Zogen. Dieſe Aufführungen kamen neben frohem 
Spiel und ſportli<er Leiſtung ebenſo zur Geltung wie unſere 
ſinnigen Lieder. Das Ganze war eine prächtige Einheit und 
dom? erfüllt von vielgeſtaltigem Weſen. 
Dann kam der Abend. Die Shlußkundgebung galt der Inter- 
nationale. Pünktlich jammelten ſiH die Scharen um den 
Turm. Im Halbkreis wehten die Fahnen der Uationen. Das 
rote Band ſozialiſtiſcher Derbundenheit führte zum Turm und 
zur roten Fahne, Hell erleuchtet über unſeren Häuptern. Lied 
und Wort folgten. Arthur Crispien, der Ruſſe Broido, ein 
Studentenvertreter, ein holländiſcher Freund, Karl Kern aus 
Tepli8s-Shönau und Daul CTöbe fpradden. Die Begeiſterung 
wU<hs mit den Worten. Gruß und Gelöbnis wurden ausS- 
getauſcht, und Paul Löbe mahnte uns zur unermüdli<en 
Arbeit, zur aufrüttelnden Tätigkeit im müden und untätigen 
Dolke. Starrheit und Stumpfbeit müſſen wir brechen. Er 
zeichnete unſere politiſ>» Lufgabke und verlangte, daß jeder 
einzelne denke und handle im Sinne der gemeinſamen Sade. 
Das Wort des führenden Freundes und der begeiſterte Wille 
der Derſammelten trafen ſich. 
Als dann die Fackeln durFH die nähtli<en Straßen des 
proletariſchen Bezirks getragen wurden, war das der beſte 
Abſchluß des harmoniſ<Hen Tages. 
Für die Berliner Arbeiterjugend hat der erſte Sonntag im 
September eine beſondere Bedeutung gewonnen. Er bewies, 
daß unſere Organiſation marſ<iert. Der Erfola des Tages 
war eine Kräftige Ermahnung zu weiterer Arbeit, um die 
Bewegung nod) größer und ſtärker werden zu laſſen. Wir 
haben die beſte Gewißheit, daß uns das wohl gelingt. L. D. 
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FIS Dun 
Kommunijitiſche Berichteritattung. 
Für die Kommuniſten waren die Stuttgarter Deranſtaltun- 
gen in erſter Linie eine günſtige Gelegenheit, um gegen die 
Sozialiſtiſche Arbeiterjugend vorzugehen. S<on in den An- 
kündigungen wurde in dieſem Sinne gearbeitet. So wurde 
im „Jungen Bolſchewik“, der Funktionärzeitſ<rift des kom- 
muniſtiſmMen Iugendverbandes, ſcharf gegen die ſozialiſtiſche 
Jugendbewegung loSagelegt. Leider hatte man dabei das Ped, 
daß das übliche S<ema niht paßte. Der „Iunge Bolſ<&ewik“ 
ſjhrieb folgendes: 
„Während der SII. zum 20jährigen Iubiläum der erſten 
internationalen Konferenz ſozialiſtiſMrx Iugendorganl- 
ſationen, deren Beſchlüſſe jie von jeher in den SHmuß ge- 
treten und verleugnet hat, dur< die SAI. in Stuttgart eine 
- Deranſtaltung organiſieren läßt, die von dem Charakter 
- der SAT. vollſtändig beherrſc<t wird und aus Fa>kelzug 
und Kundgebung mit anſc<ließenden Spielen und 
Tänzen beſteht, ſoll unſere Deranſtaltung in Stuttgart 
ein auSgeſpro<hener Kampftag qgegen den 
imperialiſtiſ<en Krieg ſein.“ 
Wie ſieht nun aber das Programm des ausgeſprohenen 
Kampftages aus? In derſelben Uummer der kommuniſtiſchen 
Zeitſchrift wird es veröffentlicht: 
 
	        

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