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Arbeiter-Jugend - 19.1927 (19)

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Bibliographic data

fullscreen: Arbeiter-Jugend - 19.1927 (19)

Periodical

Persistent identifier:
027052486
Title:
Arbeiter-Jugend
Subtitle:
Monatsschrift der Sozialistischen Arbeiterjugend Deutschlands
Document type:
Periodical
Publisher:
Arbeiterjugendverl.
Place of publication:
Berlin
Language:
German
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
ZDB-Nummer:
2176472-4
Access restriction:
Siehe Bände

Periodical volume

Persistent identifier:
027052486_0019
Title:
Arbeiter-Jugend - 19.1927
Shelfmark:
02 A 30 ; RF 641 - 647
Document type:
Periodical volume
Publication year:
1927
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Access restriction:
Open Access

Periodical issue

Title:
Heft 10
Document type:
Periodical
Structure type:
Periodical issue
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Access restriction:
Open Access

Article

Title:
Kultur und Leben
Subtitle:
2. Beilage der "Arbeiter-Jugend"
Document type:
Periodical
Structure type:
Article
Language:
German
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Link zum Katalog:
BBF0577237
Access restriction:
Open Access

Contents

Table of contents

  • Arbeiter-Jugend
  • Arbeiter-Jugend - 19.1927 (19)
  • Heft 1 (1)
  • Heft 2 (2)
  • Heft 3 (3)
  • Heft 4 (4)
  • Heft 5 (5)
  • Heft 6 (6)
  • Heft 7 (7)
  • Heft 8 (8)
  • Heft 9 (9)
  • Heft 10 (10)
  • Kommunistische Zersetzungsarbeit
  • Die sozialistische Bedeutung der Ausstellung "Das junge Deutschland"
  • Der Stuttgarter internationaler Jugendtag
  • Unsere Internationale
  • Aus der Bewegung
  • Rundschau
  • Die Arbeitsgemeinschaft
  • Kultur und Leben
  • Heft 11 (11)
  • Heft 12 (12)

Full text

240 
wandtſchäft haf er gebrandſ<aßt. Wer wüßte denn das 
nicht? Gie. ſind ſehr rückſtändig.“ 
Der dritfe Bekannte erſchra? gleichfalls, jehenfkfe dem 
Dummkopf Glauben und ſagte ſich von ſeinem Freunde los. 
Was man auch in Gegenwart des Oummkopfes loben 
mochte, für alles hatte er die gleihe Antwort. Höchſtens 
daß er gelegentlich im Tone leiſen Vorwurſs hinzuſügte: 
„Glauben Sie denn noch immer an Auforitäten?“ „Gift und 
Galle iſt er!“ begannen nun die Bekannten über den Dumms- 
kopf zu urfeilen, „aber welch ein Kopf!“ -- „Und welche 
Redegewandtbeit!" ſeßfen andere hinzu. =- „OD gewiß, er 
bat Lalent!“ 
Das Ende war, daß der Herausgeber eines Lageblattes 
dem Dummfopf die Leitung des kritiſchen Teiles übertrug. 
Da fing nun der Dummkopf an, alles und alle zu kritiſieren, 
ohne ſeine gewohnte Art, noch ſeine bisherigen Ausdruücke 
irgendwie zu andern. 
Jetzt iſt er, der einſt Autorität befehdete, ſelbſt eine Autori- 
fäf =-- und die Jugend beugt ſich vor ihm und fürchtet ihn. 
Was ſollten ſie auch tun, die armen jungen Leutchen? Cs 
iſt ja im allgemeinen fatal, ſich beugen zu ſollen . . . indejjen, 
es unferſtebe ſich nur mal einer und beuge ſich nicht -- gleich 
ſißf er im Topf der „Nückjkändigen“. 
Leicht hat es ein Dummkopf unter Haſenfüßen. 
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Jak Condon: Jerry, der Inſulaner. 311 S. Dis Inſel 
Berande. 274 S. Beide Romane gleichzeitig erſchienen im 
Univerſitas-Derlag und in der Büchergilde Gutenberg Berlin. 
Preis je 3 Mk. 
Zwei neue Südſeeromane bringt die große JIa>-London- 
Ausgabe heraus, die gleichzeitig im Univerſitas-Deriag und 
ain der Leſegemeinſ<aft der Buchdrucker, der Büchergilde, er- 
ſ<H<eint. S<hauplaß der Handlung ſind in beiden Romanen die 
verrufenen SalomonS-Inſeln, die in ihrem gebirgigen und 
dſ<ungelbeſtandenen Innern von gänzli< unziviliſierten 
Kannibalen, in den Strandregionen von den ſogenannten 
Salzwaſſerleuten bewohnt werden, polyneſiſchen Stämmen, die 
untereinander in erbitterter Feindſchaft leben. Immer wie- 
der unternehmen die wilden Buſchleute Streiſzüge in das 
Küſtengebiet, und wenn es ihnen gelungen, menſ<liche Beute 
zu maden, wird der getötete Feind verſpeiſt und ſein Kopf, 
künſtlich präpariert, als Siegestrophäe in der Hütte des 
Häuptlings aufbewahrt. Beſonders begehrt ſind von den 
Wilden die Köpfe der Weißen. Daß die Inſulaner alle Ur- 
ſache haben, die weißen Eindringlinge zu haſſen, iſt kaum zu 
beſtreiten, denn die Weißen Haben jic< ihrer fru<htbarſten 
Cäundereien bemähtiat und zwingen die Eingeborenen auf 
ihren Plantagen zur Fronarbeit. 
In der Tat iſt das Arbeitsverhältnis, das die Weißen 
durd< Gewalt und dur< Ueberliſtung der Inſulaner eingeführt 
haben, nichts anderes als Sklaverei. Ihre Werbeſ<iffe 
Kreuzen zwiſchen den Inſelgruppen und kaufen den Häupt- 
lingen gegen ein Spottgeld Dußende und Hunderte ihrer 
Stammesgenoſſen ab, die dann auf entferntere Inſeln trans- 
portiert werden und vort eine beſtimmte Anzahl Jahre, jeder 
Willkür ihrer weißen Herren preiSgegeben, arbeiten müſſen. 
Don Zeit zu Zeit mahHt ſich der Haß der Unterdrückten Luft. 
Ein Werbeſ<iff wird überfallen, der weiße Händler er- 
ſ<lagen, und dann erſcheint na<h einiger Zeit prompt ein 
engliſmer Kreuzer, bombardiert den Strand der Aufrührer, 
KN ihre Dörfer in Brand, tötet ihr Dieh und leat ihnen 
arte Buße auf. Dana iſt wievor auf ein paar Jahre „Ruhe“. 
In dieſem abenteuerlichen, mit mannigfa<hen Spannungen 
geladenen Milieu ſpielen ſi; die Goſc<ehniſſe beider Romane 
ab. Die Handlung des erſten iſt um die Geſtalt eines Hundes 
gruppiert, des auſ Schwarze dreſſierten Terriers Jerry, der 
die Fahrt und ven Untergang eines ſol<en Sklavenſ<ickſals 
mitmadht, in die Gewalt der Wilden gerät, aber ſ<ließlich 
wieder zu ſeinen weißen „Göttern“ zurückfindet. Wie in 
ſeinen anderen Tiergeſ<ihten, zeigt ſi? auch hier wieder 
Ia> London als ein iiebevoller Renner und ſ<arfſinniger 
Beobahter der „Zundeſeele“, wenn er ſeinen vierbeinigen 
Freund vielleiht au< etwas zu ſehr vermenſ<li<t hat. 
Spannender -nod) und: epiſodenreicher iſt die Handlung des 
  
 
 
 
 
 
 
 
  
 
Arbeiter-ITIugend 
Lx. 10 
zweiten Romans, der Inſel Berande. Auf äußerſt gefährdetem 
Poſten, inmitten aufſäſſiger Eingeboren2?r, verjucht ein 
jympathiſch geſchilderter Europäer ſeine Pflanzung hod<zu- 
bringen, unterſtüßt von einer abſonderlichen jungen Ameri- 
kanerin, die eines ſchönen Tages nad einem Sd<iffbru< mit 
ihren ſe<s rieſigen Hawai-Uegern auf der Inſel landet. Die 
Ciebesgeſhihte, die ſim? -- natürli< -- zwiſchen den beiden 
abſpielt, mutet ja eiwas kitſchig an, aber für alle dieſe 
Zugeſtändniſſe, die der Derfaſſer ſeinem amerikaniſchen 
Ceſerpublikum madt, entſchädigen vollauf die glutvolle 
Schilderung der Szenerie, die Fülle eindringli? darakteri- 
ſierter weißer und eingeborener WMenſ<en, und nicht zuleßt 
die feſſelnden Geſchehniſſe, die ſich zwiſchen ihnen abſpielen. 
So können wir au dieſe neueſten Bände, obwohl ſie gerade 
niht zu den hervorragendſten Werken Ia> Londons zählen, 
den Freunden ſpannender Cektüre nur empfehlen. K. 
|: AE Embd JECKED dE 9 PBEIN 4 ARNE 3m 12,6] 
Bearbeitet von G. nd G. Bu<Gmann. 
Schottiſches Gambit. 
. Ua den Zügen 1. e2--24, e7--e5; 2. Sg1--f3, Sb8--c6; 
3. d2--d4, e5X04; kann Weiß im Intereſſe der raſcheren Ent- 
wicklung einen Bauern preiSgeben und auf Angriff ſpielen, 
da die Möglichkeit hierzu ſehr günſtig iſt. . 
IT. Tf1--c4, Lf8-c5. Dieſer Läuferzug iſt wohl die ſtärkite 
Derteidigung und Weiß ſpielt darauf am beſten 5. c2---c3, 
womit er entweder den Bauern zurükgewinnt oder wenn ihn 
Sdwar3 durhaus verteidigen will, ein überwiegendes LAn- 
gLiffsſpiel erlangt. 5. ... Sg8--f6; 6. c3ZXd4 oder 6. e4--e5 
und die Spiele ſtehen etwa glei<. Die Stellung iſt dieſelbe, 
die in einer Dariante der „Italieniſchen Partie“ zu finden iſt. 
I1. 4. Sf1--c4, €Lf8--c5; 5. c2-c3, Dd8--7; (5....04Xc3 iſt 
wegen 6. CTXf7-- nebſt 7. Dd5+ niht gut). 6. 0--0, Sc6--25; 
7. Sif3Xe5, De7Xe5; 8. f2-f4 (hier kann au< 8. b4, Lb53; 
9. Cb2, dXc3; 10. SXc53 geſ<ehen), 8. . .. daXc3+; 9, KgI--h1, 
c3Xb2; 10. f4Xe5, b2Xa1D; 11. DdI1--d5, Lc5-<c7; 
12. Dd5Xf7+, Ke8--d8; 13. Df7Xg7 und W. gewinnt. Oder 
9. Kg1--H1, De5--d4; 10. Dö81--b3, Sg8--hH6; 11. SbI-3, . 
c7--c6; 12. Tf1--d1, Dd4--F6. Weiß hat einenB. weniger, 
aber ein ſtarkes Angriffsſpiel. 
I1I1. 4. SfI-c4, Sf8-b4+; 5. c2--c3Z, daXc3Z; 6. 0--0, 
c3Xb2; 7. Cc1Xb2, Sg8-F6; 8. Sf3--a5, 0-0; 9. 24-25, 
d7--d3; 10. e58Xf6, d5Xc4; 11. Dd1--15, H7--h6; 12. Sg5--e24, 
c4--c3Z; 13. SbI--cZ und W. gewinnt. 
IV. 4. Sf1--c4, Sf8--b4+; 5. c2--c3Z, daXc3; 6. 0--0, d7--d6 
(für SHwar3 wohl am beſten); 7. a2--1a3, Lb4--c5; 8. b2--b4, 
c2--c3Z; 9. Dd1Xc2, Lc5--b6; 10. Dc2--b3, Dd8--27; 
11. Sb1--c3, CSc8--e6; 12. Sc3--d5, Ce6Xd5; 13. e4Xd5 (ver- 
ſtellt zwar dem L. die Diagonale, öffnet aber die e-Linie für 
den Turmangriff); 153.... Sc6-e25; 14. LCc1--b2, Se5XFf3+; 
15. DDS3IB, Ke8--Ff8; 16. Tf1--e1 und W. hat das beſjere 
Spiel. 
Shottiſ<hes Gambit. Weiß: Bilguer; ShHwarz: U.U. 
1. e2--24, e7--83; 2. Sg1-F3, Sb8-c6; 3. d2--d4, e5X04; 
4. Sf1--c4, Lf8-b4+; 5. c2--<c3, d4Xc3; 6. 0--0, c3Xb2; 
7. CSc1Xb2, CTb4-5f8; 8. Dd1--d5, Sg8--D6; 9. Sſ3-95, 
Dd8-27; 10. SbI-<c3Z, d7-05; 11. Sc3--b5, Sc6--25; 
12. Sb2Xe5, d6Xe5; 13. Sb5Xc7+, De7Xc7; 14. Tal--cI, 
Dc7--287; 15. Cc4--b3+, LCc8--d7; 16. Dd5Xb7, Ta8--08; 
17. Ff1--d1, Cd7Xb5; 18. Db7 Xb5+, Td8--d7; 19. Tc1--c8+, 
De7--d8; 20. Db5Xd7=. 
Shachaufgabe Ur. 5 | 
R. Si röder, Berlin (Original). 
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Z 7, 7 
 
 
 
Ulatt in 2 Zügen.
	        

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