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Arbeiter-Jugend - 19.1927 (19)

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Bibliographic data

fullscreen: Arbeiter-Jugend - 19.1927 (19)

Periodical

Persistent identifier:
027052486
Title:
Arbeiter-Jugend
Subtitle:
Monatsschrift der Sozialistischen Arbeiterjugend Deutschlands
Document type:
Periodical
Publisher:
Arbeiterjugendverl.
Place of publication:
Berlin
Language:
German
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
ZDB-Nummer:
2176472-4
Access restriction:
Siehe Bände

Periodical volume

Persistent identifier:
027052486_0019
Title:
Arbeiter-Jugend - 19.1927
Shelfmark:
02 A 30 ; RF 641 - 647
Document type:
Periodical volume
Publication year:
1927
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Access restriction:
Open Access

Periodical issue

Title:
Heft 4
Document type:
Periodical
Structure type:
Periodical issue
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Access restriction:
Open Access

Article

Title:
Was der Tag bringt
Document type:
Periodical
Structure type:
Article
Language:
German
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Link zum Katalog:
BBF0772217
Access restriction:
Open Access

Contents

Table of contents

  • Arbeiter-Jugend
  • Arbeiter-Jugend - 19.1927 (19)
  • Heft 1 (1)
  • Heft 2 (2)
  • Heft 3 (3)
  • Heft 4 (4)
  • Was willst du werden?
  • Wieder einmal: Jugendschutz
  • Die Sache ist erledigt
  • Die Sozialistische Arbeiterjugend im Jahre 1926
  • Aus der Internationale
  • Jugend in der Gesetzgebung
  • Aus der Bewegung
  • Was der Tag bringt
  • Die Arbeitsgemeinschaft
  • Kultur und Leben
  • Heft 5 (5)
  • Heft 6 (6)
  • Heft 7 (7)
  • Heft 8 (8)
  • Heft 9 (9)
  • Heft 10 (10)
  • Heft 11 (11)
  • Heft 12 (12)

Full text

8 
4 
«& 
4 ai 
„Der Schuß ins Schwarze.“ Unſer Bruderverband, der 
Sozinliſtiſ<eIugendverbandinderTſ<Hed<o- 
jlowaktſ<en Republik, ſdreibt. uns folgendes: 
„Das Werkdjen (nämlich „Am Marterpfahl der Sioux“ von 
Franz Oſterroth) macht bei uns Qufſehen. Seine Heraus- 
gabe war ein Schuß ins Schwarze.“ 
au< in einer Matine-Repue : der Hamburger Kammerſpiele 
verwendet, hat alſo damit ſeinen Eingang ins Theater ge- 
funden. Die Spielgemeinſ<aft der Iungſozialiſten und der 
Arbeiterjugend in Berlin beabſichtigt übrigens, dieſes Spiel 
aus Anlaß der erſten großen TugendausSſielung „Das junge 
Deutihland“ im Sommer dieſes Jahres von weiteſten Kreiſen 
aufzuführen. 
Ueuigkeiten aus dem QKrbeiterjugend-Derlag. Luch dieſes 
Wal können wir ouch eine erfrouliche Mitteilung machen. 
Die ganze Auflage unſeres Taſ<henkalenders 1927 
von (000 Stü iſt reſtlos verkauft. Das iſt in der heutigen 
Seit jicer ein guter Erfolg. WMiandher ſpäte Beſtoller hat 
nun Rein Exemplar mehr erhalten können, er muß ſich bis 
zum Jahre 1928 gedulden. -- Unſer neues Iugendweihse- 
bu& „Seid geweiht!“ Ein Spreh<orſpiel von 
Bruno Sd<önlank, iſt in einer Auflage von 5000 no 
zeitig vor ver Schulentlaſſung herausgekommen (kart. 1,20 
Wark, in Halbleinen geb. 2,-- MKk.). Es iſt prächtig aus- 
gejtattet: Umſc<lag und Titel zweifarbig bedruckt, boſt2s 
Druckpapier. Ferner ſchuf unſer Freund G. Bempel, der ſchon 
das „Hamburg-Buc<h“ und Oſterroths „Am WMartorpfahl der 
Sioux“ mit Bildern und Außentitel verſah, eine ganze Anzahl 
[Qöner Scherenſ<hnitte. Das Bud) wird ſich ſißer viele Freunde 
erwerben. 
 
 
> Mitteilungen der Redaktion + 
Zu dieſer Nummer. 
Auf den Bezirkstagungen, die in den lezten Woden ſtatt- 
geſunden haben, iſt naturgemäß faſt überall auc< über die 
neue „Arbeiter-Tugend“ geſprochen worden. UWMit Freuden 
können wir feſtſtellen, daß man fi über die inhaltli>s Ge- 
ſtaltung unſeres Organs dur<weg lobend geäußert hat. ur 
 
 
das Format iſt hier und da bemängelt, und vs iſt gewünſcht 
worden, daß wir wieder auf das Seitſhriftenformat Zurük- 
greifen möchten. Wir wollen aber glei< hinzufügen, daß 
jolhe Stimmen, wo ſie laut wurden, vereinzelt blieben und 
nirgends die Sujtimmung der Derſammelten gefunden haben. 
Und das mit Recht. Mit der Um- und Qusgeſtaltung unſeres 
Derbandsorgans iſt ein in den lezten Iahren immer drin- 
gender geäußerter Wunſ< unſeres Geſamtverbandes endlid) 
erfüllt worden, und es geht natürlich nicht an, daß jezt, nach- 
dem mit Ueberwindung großer Shwierigkoiten das Uewos eben 
- geſchaffen worden, wieder drauflos experimentiert wird. Od2r 
jollen wir etwa einzelne Uummern der „Arbeiter-TIugend“ 
abwechſelnd in Zeitſchriften- und Zeitungsformat erſcheinen 
laſſen und uns die Ehterna<her Springprozeſſion zum Dor- 
bild nehmen mit ihrem Motto: Zwei S<hritte vorwärts und 
einen zurück? Das wird kein halbwegs einſichtiger Genoſſe 
wollen und desShalb laßt es nun eine Weile genug ſein des 
grauſamen Spiels. Auch der Hauptvorſtand weiß, daß jedes 
der beiden Formate, das der Zeitung wie das der Zeitſchrift, 
ſeine Dorteile wie ſeine Uachteile hat. Aber für die Zwecke, 
die unſer Organ zu erfüllen: hat, überwiecen do< die Dor- 
teile des Zeitungsſormats, beſonders auß deShalb, weil wir 
nur in dieſer Form den Inhalt zugleich vermehren und über- 
ſichtlich gliedern können, und vor allem, weil wir bei dem 
jekigen Dapier und Druckverfahren imſtande ſind, den Text 
reichlich zu illuſtrieren. 
Die vorliegende TUummer iſt in mohreren Beiträgen und 
zumal in: den eingeſtreuten Abbildungen auf jenen wichtigen 
SZeitabſ<hnitt unſeres Derbandslebens eingeſtellt, der mit dem 
Frühlingsbeginn in den Zugängen der S<hubentlaſſenen au< 
unſeren Jiitaliedſ<Oaften neues Leben zuführt... Mit der 
wärmeren Jahreszeit tritt gegenüber der Bildungsarbeit des 
Winters die „Außenpolitik“ unſerer Gemeinſ<aft in: ihre 
Rechte. Freiliht und Freiluft heißt jekt au< für unſere 
eo H H Arbeiter-Iugend 
Das Spiel wurde . 
deutend hHerabgeſeßzten Preiſen verſenden. 
Ur. 4 
Jugend die Parole, und ſo werden gerade-unfereUeuen--25 
begrüßen, wenn ihnen über den Wert und Sinn. des JIugend- 
wanderns, wie es unſer Derband pflegt, von beruſener Seite 
einiges geſagt wird. Unatürlic darf auch: im JIrühling und 
Sommer das ſozinliſtiſm;Me Kulturideal unſerer Gemeinſ<aft 
nicht ad acta gelegt werden, ſo wenig wie unjer Kampf um 
die wirtj<maftliche Beſſerſtellung der arbeitenden Iugend von 
einer Jahreszeit abhängig iſt. Eine einzelne Uummer unſerer 
Seitſ<hrift kann niht gleichmäßig den ſo überaus weoitrgich2n- 
den geiſtigen, politiſchen und wirijGuaſtiimen Inhalt unſerer 
Bewegung widerſpiegeln -- das vermag bloß eine längere 
Folge der Befte -- aber au unter dieſer Einſchränkung hoffen 
wir, daß die Aprilnummer wieder, wie ſie vieles bringt, 
mandhem etwas bringen wird, und laſſen im Übrigen die 
ginzelnen Beiträge für ſic) ſelber ſprechen. 
 
 
 
| Mitteilungen der Derbandszentrale- 
An die Vereinsleitungen! 
Unſere Einkaufszentrale ſandte allen Ortsvereinsleitungen 
über die Bezirksvorſtände ein Sonderangebot von geſchichtlich 
wertvollen Schriften unſerer Arbeiterjugendbewegung. QDOrtsverecine, die 
dieſes Rundſchreiben nicht erhalten haben, wollen es bei uns anfordern. 
Ferner wird die Einkaufsz?ntrale Anfang Upril ein beſonders biiliges 
Ausverkaufsangebot an Mädelkleidern, Stoffen uſw. zu be= 
Intereſſenten für dicſes eit» 
malige billigſte Angebot wollen ſich mit der Einkaufszentrale direkt in : 
Berbindung ſeßen. 7 
Einbanddc>en für die „Arbeiter-Jugend“. 
- Anf Anregung einiger Ortsvereine und Leſer beabſichtigt der Arv»- 
beiterjugend-Verlag, Einbandded>den für den Jahrgang 
1927 der „Arbeiter-Jugend“ anferkigen zu laſſen und ſie jezt ſchon heraus- 
zugeben, damit die Hefte darin geſammelt werden können. Nach Abſchluß 
des Jahres kann danü der Jahrgang darin gebunden werdm. Die Hald-= 
leinen-Einbanddecke wird etwa 1 ME, koſten. Wir bitten die Einzol- 
beozieher, ihre Beſtellungen auf die Deen uns aufzugeben. Die Mitglieder 
der SAI. beſtellen am beſt:n über ihre Vereinsleitung, die d:ie Be- 
ſtellungen ſammeln müſſen. Bei Eingang genügender Beſtellungen werden 
dann die Einbandde>en angefertigt und können binnen vier Wochen 
geliefert werden. 
 
 
 
Iremdwörter dieſer Uummer 
Abſolutismus: uneingeſchränkte Herrſchaft, Willkürherrſhaft, 
' Banalität: Belangloſigkeit. 
Dogma: Lehrmeinung. 
Dynamiſch: durch. innere Kraft wirkend. 
Emigrant: Auswandoerer, 
“Kafematte: Wallgewölbe, bombenſicherexr Raum in Feſtungen. 
Kult: Gottesdienſt. MEREE 
Philanthrop: Menſchenfreund. . 
Proklamation: Auſruf. , . „«„.. , 
Starfilm: Film, der auf dem Spiel einer einzigen, die übrigen Mit« 
wirkenden weit üÜbertreffenden Perſjſönlichfeit aufgebaut iſt. sStar 
(engliſch) = Stern. 
VWWVVwad 
 
 
+ Inhaltsverzeichnis > 
 
 
| „ Hauptblatt: - 
Was willſt dir werden? Von Mär Weſtphal . . . . . . + 
Wieder einmal: Iugendſchuts. Von: Robert Bxett er . . . . . + 74 
Die Sache iſt erledigt. Von Ernſt Wilhelm Neumann . , . . 75 
Die SozialiſtiſM: Arbeiterjugend im Jahre 196 , 6 4 4 + » + + 76 
Aus der Internationale. ois ooo roe 0000 0 ooo rs di 
Jugend in der Geſeßgebg . «u is or os oo ir bo 0 0 + + TB 
Aus der BeweaWg; «o.o eo ioo 0 0 000 0 0 0 0 0 0 u 19 
Was der Tag brot. vou oe ie is ir 0 0 0 0 0 0 0 + BD 
Mitteilungen der“ Redagktiön . ooo eos ooo ooo 0 0 0 + + + 80 
Mitteilungen der Verbandszenträae «iv roe or oe 0 + 5 + = EÜ 
Fremdwörter . « „ »...». » . . +. 
woo Die Arbeitsgemeinſchaft: 
Von H. M Brailsford (Saluß) . .« .« « -« 81 
„Rationaliſierung“. - Von Walter Maſchke. . . . . .« = . « + 
Film und proletariſ<her Kulturwille, Von Heinz EiSgruber , . 8 
Warum i< lieber Filme maße. Von Charlie Chaplin , . . . 86 
Hexenprozeſſe. Von Ekkehard . aer ooo ooo 00 0 + + DÜ 
Sprache>e , .« . « „=. en rs 0 7 88 
Der Lebenslohn. 
. Kultur und Leben: 
Oſterfauer. Von Wilhelm Pfeifenbring « . «+. 4 + + + + 89 
Wera Figner. Von Peter GaPXWY. . . ee u is oo u u om + O0 
Wandern in alter und-neuer Zeit. Von E, R. Müller. . . . N 
Jugendwandern vor zwanzig Jahren, .-Von Richard Timm. . . . 94 
Aus dem Tagebuch eines Seßerlehrlings, Von Felix Fehenbad . 95 
Kriſchan und die SAI. «eo ooo obo oo 000 + 00 0 9 + + DD 
Für unſere Spielrazen und Rätſelkna>er , « eve. =. 
 
Derantwortl. Redakteur: Erid Ollenhauer. Derlag: Arbeiterjugend-Derläg. Berlin SW. 61, Belle-Allianc2-Plaz 8. Dru>: Dorwärtsdrukerei, Berlin SW 68, 
ZI - Bezugsbedingungen: Derkaufspreis des -Einzelheftes.0,35-RM 5 Beſtellungen dur< Poſtanſtalt-oder Buchhandel. - . 
Beſtellungen der Ortsgruppen der SEI, von mehr als 5 Exemplaren ſind direkt an den Derlag zu richten. Organiſationspreis 0,15 RM. Redqnung wird 
nicht verſandt, Die Sahlung hat bis zum 20, jedes Plonats auf Poſtſche> Aug. Albredmt, Berlin 77366, zu. erfolgen. Ueu- und Abbeſtellungen ſind ebenſalls 
. is zum 20. zu melden, . -
	        

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