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Arbeiter-Jugend - 20.1928 (20)

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Bibliographic data

fullscreen: Arbeiter-Jugend - 20.1928 (20)

Periodical

Persistent identifier:
027052486
Title:
Arbeiter-Jugend
Subtitle:
Monatsschrift der Sozialistischen Arbeiterjugend Deutschlands
Document type:
Periodical
Publisher:
Arbeiterjugendverl.
Place of publication:
Berlin
Language:
German
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
ZDB-Nummer:
2176472-4
Access restriction:
Siehe Bände

Periodical volume

Persistent identifier:
027052486_0020
Title:
Arbeiter-Jugend - 20.1928
Shelfmark:
02 A 30 ; RF 641 - 647
Document type:
Periodical volume
Publication year:
1928
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Access restriction:
Open Access

Periodical issue

Title:
Heft 6
Document type:
Periodical
Structure type:
Periodical issue
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Access restriction:
Open Access

Article

Title:
Neun Millionen!
Document type:
Periodical
Structure type:
Article
Language:
German
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Link zum Katalog:
BBF0577505
Access restriction:
Open Access

Contents

Table of contents

  • Arbeiter-Jugend
  • Arbeiter-Jugend - 20.1928 (20)
  • Heft 1 (1)
  • Heft 2 (2)
  • Heft 3 (3)
  • Heft 4 (4)
  • Heft 5 (5)
  • Heft 6 (6)
  • Neun Millionen!
  • Unsere Reichskonferenz
  • Die Verhandlungen der Konferenz
  • Rundschau
  • Die Arbeitsgemeinschaft
  • Kultur und Leben
  • Heft 7/8 (7/8)
  • Heft 9 (9)
  • Heft 10 (10)
  • Heft 11 (11)

Full text

 
 
 
 
 
20. Jahrg. / Heft 
E Reen tr ' 
Ww 
 
 
 
 
 
 
ip as iſt ein Sieg! Wir wiſſen die endgültigen Zahlen 
1 | no<ß nicht, denn zur Stunde tragen nod) immer 
- 5 Funk und Telegraph Ziffern über Ziffern Über 
das Cand, aber immer ſtärker wächſt aus dem Wirrwarr 
der Parteien und Parteichen, die diesmal um die Wahl- 
berechtigten geworben haben, das Rieſenheer der ſozial- 
demokratiſ<en Wählerſ<haft. 2 Vlillionen, 6 Ulillionen, 
8 Millionen, und nun, knapp 24 Stunden na< Sdluß 
der Wahlhandlung, das vorläufige Geſamtergebnis: über 
neun millionen ſozialdemokratiſche Stimmen. 
Die Deutſ<hnationalen haben den Kampf geführt unter 
der Parole: klare Entſcheidung zwiſchen rec<hts und linRS, 
zwiſchen deutſ<national und ſozialdemokratiſm. Sie 
können ſich über die Klarheit der Entſcheidung nicht be- 
klagen. Wo bei der leßten Wahl ein knapper Abſtand 
blieb, Klafft im neuen Reichstag ein großes Lod, die 
Dzeutſ<hnationalen ſind nahezu halbiert. 
Das iſt das alles überragende Ergebnis dieſer DolRS- 
ontſ<eidung. Die Sozialdemokratie iſt die Partei des 
deutſchen ſc<affenden Dolkes. Der SozialiSmus iſt die 
Boffnung von 9 Wlillionen Männern und Frauen. Don 
ihm allein erwarten ſie die Befreiung aus ihrer 
materiellen Uot, in ſeinem Geiſt und nah ſeinen Grund- 
fäßen wollen ſie die Ueugeſtaltung unſeres wirtſc<haft- 
li<hen und ſtaatli<hen, unſeres rechtlichen und kulturellen 
Cebens angepackt wiſſen. 
Die ſozialiſtiſQe Iugend empfindet den Sieg ver 
Sozialdemokratie als ihren Sieg. Sie darf es, denn noH 
nie hat unſere Iugend einen ſo ſtarken Anteil an einer 
politiſ<en Entſcheidung der Uac<hkriegszeit genommen, 
wie in dieſem Wahlkampf. Unermüdlich war ſie tätig, 
ſcheute keine Mühen, verachtete keine Arbeit und gab 
vor allem das Beſte, was eine politiſce Bewegung an 
Wahlhilfe erhalten kann, ihren jugendlichen Elan, ihre 
Begeiſterung und ihren unerſhütterlicqen Glauben an die 
große Sache der Arbeiterklaſſe. 
Der SozialisSmus hat ſeine Werbekraft unter der 
Jugend erneut bewieſen. Die große WMaſſe der mehr als 
3 Millionen Iungwähler hat ſich zu unſeren Sielen De- 
kannt, denn alle bürgerlichen Parteien, bei denen man 
 
überhaupt von einer politiſchen Idee ſprechen kann, 
haben Derluſte erlitten oder haben lediglim an der 
ſtärkeren Wahlbeteiligung profitiert. Der Wille der 
Jugend zur Ueberwindung der ſozialen Uot unſerer Seit, 
re SNSEETENNNSESEEEERNEINNENEIIEN mam NERI TETEN mag ra EIIIE aman 
IBELIEM 8 SIE " (wR5 ue u " PE ß * " N nN in 
x ß 8, NEHERSREE m g g " . (ZERRREL IE 
 
  
 
 
Hillionen! 
zur Ueuordnung unſeres Cebens auf dem Boden ſozialer 
Geredhtigkeit und demokratiſcher Selbſtverwaltung, vor 
allem aber auch der Friedenswille der deutſchen Jugend 
finden im ſozialiſtiſmen Wahlſieg ſichtbaren Ausdruk 
und erneute Bekräftigung. 
Dody) wir wollen uns in dieſer Stunde nicht nur des 
Sieges freuen. Wir wollen au<h die Derpflimtung 
erkennen, die unſerer Bewegung, der deutſchen Arbeiter- 
klaſſe, unter der Führung der Sozialdemokratie aus 
ihrem Sieg erwächſt, Derpflichtung zum Gegenwärtigen, 
zum energiſhen Kampf gegen Jugendnot und Jugend- 
ausSbeutung, für Jugendſhuß und Jugendre<ht; Der- 
pflichtung aber auc zum Kommenden. Wir wollen nit 
nur die Behebung der Gegenwartsnot der arbeitenden 
Wenſ<en, wir wollen vor allem auch die S<haffung des 
neuen ſozialiſtiſchen Reiches, das fſiM gründet auf die 
ſozialiſtiſche Geſinnung und das Derantwortungsbewußt- 
ſein jedes einzelnen ſeiner Bürger, insSbejondere ſeiner 
ſozialiſtiſQ<en Kerntruppe. Der Sieg des 20. Wai kann 
uns dieſem Ziel näher bringen. Aber den Weg zum 
Ziel führt kein Buſarenritt, ſondern er wird ein ſtändi- 
ges Ringen um die Durdhſezung unſerer JTdeen in den 
vieltauſendfältigen Funktionen unſeres heutigen geſell- 
ſGaftlic<en LTebenS ſein. | 
Darum iſt der Ulaiſieg der deutſchen Arbeiterſchaft 
für uns kein Abſ<luß, ſondern der Beginn einer neuen 
geſteigerten Wirkſamkeit. Tod in dieſem Jahr wollen 
wir unſerem Willen weithin ſichtbaren LuSdru ver- 
leihen. Unſer Iugendtag in Dortmund, die 
Kundgebung der roten Jugend auf der roten Erde des 
rheiniſch-weſtfäliſ<en Induſtriegebietes muß im Zeichen 
dieſes Geiſtes ſtehen. Zu Sehntauſenden wollen wir in 
Dortmund aufmarſc<hieren, unſer Bekenntnis zum S0- 
zialiemus erneuern und das Bündnis mit unſeren er- 
wachſenen Kameraden feſter ſchließen, damit wir Schulter 
an Schulter mit ihnen weiter marſchieren. 
In den kommenden Woden gilt alle Kraft dieſer Auf- 
aabe, und wenn wir uns ihr allerorts mit der großen 
Hingabe und Ausdauer widmen, die in dieſen Tagen in 
uns lebendig war, dann wird Dortmund die ſchönſte 
Krönung des Erfolges ſein, den die deutſche Krbeiter- 
ſhaft und mit ihr auſ wir, die deatſ<he ſozialiſtiſ<e 
Jugend, die ſozialiſtiſc7e Arbeiterbewegung von morgen, 
im Ulonat Ulai 1928 errungen haben. 
4
	        

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