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Arbeiter-Jugend - 20.1928 (20)

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Bibliographic data

fullscreen: Arbeiter-Jugend - 20.1928 (20)

Periodical

Persistent identifier:
027052486
Title:
Arbeiter-Jugend
Subtitle:
Monatsschrift der Sozialistischen Arbeiterjugend Deutschlands
Document type:
Periodical
Publisher:
Arbeiterjugendverl.
Place of publication:
Berlin
Language:
German
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
ZDB-Nummer:
2176472-4
Access restriction:
Siehe Bände

Periodical volume

Persistent identifier:
027052486_0020
Title:
Arbeiter-Jugend - 20.1928
Shelfmark:
02 A 30 ; RF 641 - 647
Document type:
Periodical volume
Publication year:
1928
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Access restriction:
Open Access

Periodical issue

Title:
Heft 10
Document type:
Periodical
Structure type:
Periodical issue
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Access restriction:
Open Access

Article

Title:
Dortmund in der öffentlichen Meinung
Document type:
Periodical
Structure type:
Article
Language:
German
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Link zum Katalog:
BBF0577634
Access restriction:
Open Access

Contents

Table of contents

  • Arbeiter-Jugend
  • Arbeiter-Jugend - 20.1928 (20)
  • Heft 1 (1)
  • Heft 2 (2)
  • Heft 3 (3)
  • Heft 4 (4)
  • Heft 5 (5)
  • Heft 6 (6)
  • Heft 7/8 (7/8)
  • Heft 9 (9)
  • Heft 10 (10)
  • Wir wollen wecken, wir wollen werben!
  • Wl. Daniloff: Der Kampf der kommunistischen Jugend gegen den Militarismus
  • Zwei neue Ferienheime unseres Verbandes
  • Dortmund in der öffentlichen Meinung
  • Rundschau
  • Aus der Bewegung
  • Die Arbeitsgemeinschaft
  • Kultur und Leben
  • Heft 11 (11)

Full text

222 
und eroberten es auh: Dortmunds Arbeiterſ<aft wird es 
bezeugen. . 
Der „BeſſiſOQe Dolksfreund“, Darmſtadt, j<reibt: 
Dor allem erlebte man die tiefe Ueberzeugung, daß dieſe 
Jugend der ſozialiſtiſmen Bewegung der Zukunft die TebonS- 
und Daſeinsfreude gibt, daß dieſe Jugend nicht mehr ängſt- 
lim fragt oder verbiſſen kämpft, jondern daß ſie ſelbſt- 
verſtändlich fordert und nimmt. 
In dem Organ unſerer holländiſchen Iugendgenoiſen, „Het 
Jonge Dolk“, wird von einem ITugendtagsteilnehmer 92- 
ſarieben: 
Üun wiſſen wir, die wir beim großen Deutſhen Iugend- 
tag waren, daß dieſe Iugend als freudigſter Untorieil der 
großen Arbeiterbewegung ji) vorgenommen hat, aus dem 
CTeben etwas Gutes zu madchen, aus ihm ein glüRliches 
Daſein zu geſtalten für jeden Krbeitskameraden. 
Die freie Gewerkſdaftsjugend und die 
Arbeiterturnerjugend fühlt ſic) mit unſerem Wollen 
in Dortmund aufs engſte verbunden. Die „AErboiter-Turn- 
zeitung“ IMreibt zum Schluß ihrer Tugendtagsbpeiraminngen: 
Alles in allem vine gewaltige Kundgebung, die am 
Sonntag nod erhebender geweſen wäre, wenn das Wetier 
wie am Sonnabend günſtiger geweſen wäre. Die 20 000 in 
Dortmund waren eine kampfesfrohe, feitgeſhloſſene Maſſe. 
Im kommenden Jahre werden zehntauſende Erbziter- 
iportler, Jungens und Mädels, aufmarfchieren in WürnDderg. 
An anderer Stelle wird die GewerkſchaſtSjugend Zuſammen- 
jirömen. Wir hoffen, daß dex Tag nicht fern ſein möge, 
ver als Tag der 100000 proletarijhg Jugend, SAI., Ge- 
workſc<aftsjugend und Arbeiterſportjugend zuſammenführen 
wird. Das ſei unſer Wille! 
Don der bürgerlichen Prejje hai der weit ver- 
breitete „General-Anzeiger für Dortmund“ ſehr ausführlich 
Über den 5, Reic<hsjugendtag berichtet. 
Das „Weſtfäliſche BandwerkSblatt“ vom 11. Auguſt macht 
folgende Feſtſiellungen: 
Man muß die ſelbſtbewußte Haliung der im Zuge einher- 
marſc<ierenden jungen Sozialiſten gefcehen Haben, um Zu 
wiſſen, daß es ſic; bei ihrer Forderung der fozianliſtiſHen 
Republik ni<mt um eine jugendfime Ueberſpanntheit 
handelt, die man nachſichtig beläHelt, Fondern um eine auf 
nüchternſten Wirklichkeitsſinn aufgebaute realpolitiſcee 
ITdes von einer ungeheuren Werbekraft. Hlan iſt geneigt, 
daran zu glauben, daß mit einer derartig Zzielbewußten 
Jugend tatjämi<h, wie ſie ſingt, die neue Zeit wirkli 
ginzieht. 
Reichlich beſprochen iſt 'die Dortmunder Tagung in vielen 
Zeitſchriften, in unſeren BezirksSmitteilungsblättern, in den 
ITugendbeilagen der Parteipreſſe, Einheitlich klingt aus allen 
Seilen der Wille: Die große Beerſhau der roten Iugend auf 
roter Erde wird ſich zu einem Kräftigen Aufſc<wung der ſozia- 
liſtiſMen Iugendbewegung auswirken. 
Jugendſchutzſforderungen der Gewerkſchaften. 
In der erſten Septemberwode taate im Zamburger Gewerk- 
ſ<afiShaus der 13. Rongreß des Allgemeinen Deutſ<en Ge- 
werkſc<haftsbundes, die Spigenorguniſation der freicn Arbeiter- 
geworkſ<aften in Deutſchland. Dieſer Hamburger Kongreß 
iſt für alle Werktätigen und für unſer ganzes Wirtſchafts- 
leben von großer Bedeutung. Das geht ſ<on daraus 
hervor, daß drei Mitglieder der Rei<Sregierung anweſend 
waren. Eines davon, unſer Genoſſe Rarl Severing, gab die 
Suſicherung ab, daß dur< QLbſhaffung der überflüſſigen 
und dabei re<Ht Koſtſpieligen Techniſchen Uothilfe weitere 
Bildungsmöglic<keiten für die Arbeiter- 
jugend geſ<haffen werden ſollen. Die Hauptaufgabe des 
Kongreſſes war Klärung zu finden über das Wo und Wohin 
in der Sozialpolitik, in der Shlic<tungsprazxis, in der Ent- 
wicklung des Arbeitsre<hts, in der Wirtſ<haftspolitik, in dor 
Bildungsbewegung. Die Hamburger Gewerkſ<aftstagung 
brachte Ueuorientierung nah den alten ar9oßen Zielen des 
Sozialismus und zugleih Wegweiſung dur<& das Dickicht und 
Gejtrüpp hohkapitaliſtiſcher Gegenwart. Durd) alle Referate, 
 
Arbeiter-Jugend 
Ür. 10 
Ausſprachen und Beſchlüſſe 3og ſich wie ein roter Faden der 
Wille zur Gegenwartsarbeit unter neuen, aus harter Wirk- 
lic<keit gewonnenen Richtlinien. Hierbei handelt es ſic) vor 
allem um das Problem der Mitbeſtimmung in der Wirtſ<aft, 
um das Macdtſtreben zu ihrer Kontrolle und ſ<ließli<en 
Beherrſhung. SZuſammengefaßt ſind dieſe Beſtrebungen in dem 
Begriff Wirtſ<haftsdemokratie. Die SErbeiterjugend hat allen 
Enlaß, ſim über den Ausgang des Gewerkſc<hafiskongreſßes 
niht nur zu freuen, ſondern ſich a«u<ß mit den von ihm ge- 
ſtellten Lufgaben praktiſGer ſozialiſtiſc<er Arbeit vertraut 
zu maden. 
Don den Entſhließungen des Kongreſſes iſt für uns PBe- 
ſonders die über den IJugendſ<uß von Intereſſes. Sie 
lautet: „Die von den Eowerkſc<aften ſeit langem erhobenen 
Forderungen nah beſonderen ſozialpolitiſ&en Sqhußbejtimmun- 
gen für die erwerbstätigge Jugend ſind von der Geſezhgebung 
bisher nicht erfüllt worden. Der vorliegende Entwuürſ des 
Arbeitsſhußgeſeßes enthält wohl die geforderte Erhöhung d2S 
Kinder- und Jugendſ<ußalters und au< eine weitere Ein- 
ſhränkung der Uachtarbeit Iugendlicer; er bringt aber nur 
eine unzuläſſige Regelung der täglichen Arbeitszeit und geht 
auf die Freizeitforderungen für div Iugendlichen (Frühſichluß 
vor Sonn- und Feiertagen und jährli<ßer. Urlaub) gar niht 
ein. Die große Zahl derjenigen Iugeondlichen, die nicht in den 
Genuß der bisher allein dur< Tarifverträge geſ<affenen 
Urlaubsanſprüche kommen, macht jedoch eine jofortige 
geſetzliche Regelung des Urlaubs für Iugendliche 
zur Uotwendigkeit. Der Gewerkſ<aftskonagreß rimtet deShalb 
an die Roeichsregiczung und aun den Reihstag das dringende 
Erſuchen, die von weiten Kreiſen des deutſc<en Dolkes ver- 
tretonen Freizeitforderungen für die erwerbstätige Iugend jo 
bald als möglich zu verwirklichen und zu dieſem Zweck das 
Erbeitsſihußtgeſez entſprehend auszugeſtalten. Weiter erſucht 
der Gewerkſc<haftskongreß die ReichsSregierung, Beginn und 
Beendigung der allgemeinen Schulpfli<ht im ganzen Reich ein- 
heitlich zu regeln, um den S<wierigkeiten vorzubeugen, 'die 
ſich ſonſt aus den erweiterten Kinder- und JTugendihuß- 
beitimmungen ergeben könnten.“ 
Dor dem Kongreß tagte der BundeSausſhuß des ADGB. 
Er nahm folgende Entſchließung gegen die Derläunge- 
TUNGg der Tehrzeit einſtimmig an: 
„Seit giniger Seit 
ſind in verſchiedenen Berufen die Organiſationen des Hand- 
werks beſtrebt, die Cehrzeit, ſoweit ſie no nicht die geſeßlimMe 
Bödftdauer von vier Iahren erreicht hat, zu verlängern. Der 
BundeSausſHuß des ADGB. Iehnt dieſs Beſtrebungen als 
ſja<lic nicht gereHtfertigt ganz entſ<ieden ab und erwartet 
von den acwerkſ<haftlichen Mitgliedern der Geſellenausſ<üſſe 
der Innungen und HandwerksSkammern, daß ſie gegen Be- 
ſGlüſſe der Innungen und Handwerkskammern zur Derlänge- 
rung der Cehrzeit Einſpruc< bei den QLuſſi>tsbehörden er- 
beben. Don den KEufſichtsbehörden fordern die GewerkſiGaſten, 
daß ſie ſol<en Abſichten mit allen Mitteln entgegenwirken.“ 
Kommuniſten gegen Gewerkſc<aftsjugend. 
Anläßlic bes 13. Kongreſſes des Allgemeinen Deutſchen 
Gewerkſ<haftsbundes fard am 1. September vor dem Ham- 
burger Gewerkſ<aftShaus ein Begrüßungsabend ſtatt, an dem 
fünfzehntauſend Iugendgewerkſhaftler teilnahmen. Bei dieſer 
Feier haben ſi? die Kommuniſten wieder eines ihrer „revoluU- 
tionären“ Bubenſtüke geleiſtet: ſie fingen mitten in der Kund- 
gebung eine gutvorbereitete Prügelei -an, deren Opfer dreißig 
ſhwer- und leichtverlezte Iugendliche und Reichsbannerleute 
waren. Ueber die ſkandalöſen Dorgänge bringt die Mann- 
heimer „Dolksſtimme“ folgenden Bericht einer Augenzeugin: 
„Auf dem Balkon des Gewerkſchaftshauſes ſtehen im Rot 
und unter der Flagge der Republik unſere Führer, um Zzu 
UnS zu ſprechen. Reichsbannerleute ſtehen Spalier. Da kommi 
allmähli< eine Menſ<engruppe heran. Rauhe Stimmen ſingen 
Cieder. Man ſagt, es feien Kampflieder, doH ſie ſind uns 
nicht bekannt. Der Inhalt rieht nac< Blut. Wir beſehen uns 
die Menſc<en. 
Wir erkonnen darunter: Dereinzelte in Wanderkluft, andere 
haben ſchwarze Hemden, Uiädels Bluſen an, roten Schlips und 
den Sowjetſtorn an der Seite. Qber das Gros 
dieſer Gruppe erſcheint mit eingeſchlagenem Hemd, Gummi- 
ring am KRragenknopf, verwahrloſte Geſichter, ſtruppiges 
Zaar oder die Müße auf dem rechten Auge. Dieſe Menſchen 
nennen ſi die „Oppoſition in der Gewerkſ&aftsjugend“. 
Dieſe ſogenannte Oppoſition ſchlängelt ſich durc< die Maſſe 
der Jugendlichen hindurd?, zu den ſpalierſtehenden Rei<GS-
	        

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