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Arbeiter-Jugend - 20.1928 (20)

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Bibliographic data

fullscreen: Arbeiter-Jugend - 20.1928 (20)

Periodical

Persistent identifier:
027052486
Title:
Arbeiter-Jugend
Subtitle:
Monatsschrift der Sozialistischen Arbeiterjugend Deutschlands
Document type:
Periodical
Publisher:
Arbeiterjugendverl.
Place of publication:
Berlin
Language:
German
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
ZDB-Nummer:
2176472-4
Access restriction:
Siehe Bände

Periodical volume

Persistent identifier:
027052486_0020
Title:
Arbeiter-Jugend - 20.1928
Shelfmark:
02 A 30 ; RF 641 - 647
Document type:
Periodical volume
Publication year:
1928
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Access restriction:
Open Access

Periodical issue

Title:
Heft 3
Document type:
Periodical
Structure type:
Periodical issue
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Access restriction:
Open Access

Article

Title:
Wir bringen die Kameradschaft
Document type:
Periodical
Structure type:
Article
Language:
German
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Link zum Katalog:
BBF0577375
Access restriction:
Open Access

Contents

Table of contents

  • Arbeiter-Jugend
  • Arbeiter-Jugend - 20.1928 (20)
  • Heft 1 (1)
  • Heft 2 (2)
  • Heft 3 (3)
  • Wir bringen die Kameradschaft
  • Die Sozialdemokratie für die Jugend
  • Der Ruf aus Dortmund
  • Unser Zeltlager
  • Sozialistische Jugendarbeit in Holland
  • Aus dem Reichstag
  • Aus der Bewegung
  • Was der Tag bringt
  • Die Arbeitsgemeinschaft
  • Kultur und Leben
  • Heft 4 (4)
  • Heft 5 (5)
  • Heft 6 (6)
  • Heft 7/8 (7/8)
  • Heft 9 (9)
  • Heft 10 (10)
  • Heft 11 (11)

Full text

 
| 20. 0. Jahrg, ef jt3 N 
Wir bringen die e Kameradſchaft. 
Ein Gruß an die Schulentlaſſenen. 
 
 
1-28 1 mandhen Gegenden unſeres Landes iſt es heute no< 
' , übli, daß am Leujahrs5tag Menſc<hen, die ſich ſonſt 
/ kaum gekannt und die nie miteinander nähere perjön- 
liche Beziehungen unterhalten haben, einander herzlimit gra- 
zulieren, wobei die Gratulierenden mit einer dur) die 
Tradition ge- 
ſtärkten Selbbſt- 
Und nun kommt zu allem anderen no< diefes Blatt in eure 
Hand und will auh nog gehört ſein. 
Seid unbeſorgt! Wir meinen mit euGM, daß die guten 
WDünſche, die ihr erhalten habt, zunächſt ausreiHen. Wir 
wollen eu< unſere Rameradſd aft bringen. Seht, ihr 
gehört jeßt zu 
7 uns. Wir gehen 
3: 
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verſtändlichkeit nun jeden Tag 
eine Geldſpende *., den gemeinſa- 
erwarten. Auf Die Kameradſchaft men Weg in die 
Bildern, die DIC- Fabrik, in das 
jen Braus hy- 
moriſtiſch behan- 
deln, ſieht man 
an der Woh- 
nungstür alle 
Gratulanten hin- 
tereinander. auſ- 
marſchiert: die 
Zeitungsfrau, 
den Bäüerjun- 
gen, iden Brieſ- 
träger, den Koh- 
lenmann, vie 
HauSsverwalte- 
rin, den Shorn- 
ſteinfeger, das 
Mil<mädchen 
umd manchen an- 
deren mehr, je 
nac< ider Größe 
des HauShalts, 
und der arme 
HauSherr hat alle 
Mühe, ſim jür 
dieſe große LCie- 
benSwürdigkeit 
erkenntlich zu zeigen. -- Ihr TIungen und Mädchen, die ihr 
in dieſen Tagen den Tag der Schulentlaſſung gefeiert habt, 
werdet 'die Uöte des Hausherrn jezt vielleicht ermeſſen können; 
denn ihr habt ja auch ſo eine Flut von guten Wünſchen und 
Ermahnungen über eu< ergehen laſſen müſſen. In der Schule 
fing es an. Der Lehrer verabſchiedete eu<h mit eindringlichen 
Ermahnungen, den Ernſt des Lebens nicht zu unterſc<häßen. 
Dann kamen die Eltern, die Geſchwiſter, die Derwandten, die 
Nachbarn, die Freunde, und ſ<ließlich waren es der guten 
Wünſche fo viele 
SMT, ATT, ATEN, AETR, ATT, ATT, JATTIE,J ATT», ATTTN, AMMYNJ ATT, AIT, ATX, ZM 
„.ldaß eu< von alledem ganz dumm wurde. 
Hinter dem wehenden Schleier, der noch die Zukunft verdec>t, 
Eine lange Flucht ſchimmernder Standbilder ſteht und fich ſtreckt. 
Aus Marmor und Sips, aus Sandſtein, Sranit oder geſchnittem Holz, 
Standbilder, die heißen: Shrfurcht und Ruhm oder Schönheit und Stolz. 
Da iſt ein Bild, das heißt: Die Herrſchaft dur< Blut und Geld, 
In ſeiner Hand ſpielt die rollende Kugel unfrer Welt, 
Die Nnechtſchaft duckt ſich, von ſchweren Ketten vbeſchwert, 
Die Armut wimmert, von allen verſtoßen, verachtet, entehrt. 
lber von vielen anderen VBildern leuchtet ein hohßer und ſeliger Schein, 
Die Freundſchaft lächelt, die Hoffnung will nicht ohne Grfüllung fein, 
Die Wiſſenſchaft grüßt und reicht friedſam ihren blühenden Kranz, 
In vielen anderen Bildern ift Freude, Friede, Gelächter und Tanz, 
Und mitten in dieſe ernſten Bilder und heiteren Geſtalten geſtellt, 
Ragt machtvoll die Kameradſchaft über die raſende Welt, 
Bringt Liebe zur Liebe, ſprengt Ketten, macht glücklich und frei, 
Kämpft gegen den Jammer der Armut, iſt kühn und lächelt dabei, 
S&Sommt, liebe Freunde, und haltet mit uns den gleichen wachſamen Schritt, 
Die Welt iſt bewegt und wir bewegen uns alle init, 
Was uns aufwärts hebt und hin zu ſchönerem Daſein ruft und reißt, 
Das iſt der Kameradſchaft großer, unſterblicher Geiſt! 
Bureau oder in 
das Warenhaus, 
und wir wollen 
nimmt nur mit 
eu< Sdqhulfter an 
Schulter am Ar- 
beitsplagß ſtehen, 
wir wollen auch 
in unſeren freien 
Stunden am 
Abend und am 
Sonntag zuſam- 
men ſein. 
Uns erging es 
wie eu<. KlsS 
ſim das Schultor 
hinter unsſ<hloß, 
beſ<lic< uns doH 
ein banges Ge- 
fühl; denn nun 
war nicht nur 
der Zwang der 
Schule zu Ende, 
auch die Freund- 
ſc<aften, die uns 
QebenSinyalt 
waren, fielen ausSeinander. Wir konnten nicht mehr zufammen 
loSziehen auf romantiſche Entdekungsfahrten in die Um- 
göbung, und wir fanden uns au< nur ſelten auf der Straße 
mit den alten Kameraden, denn der eine ſteckte da, der andere 
dort, joder war -ganz erfüllt von feinem neuen Wirkungskreis. 
Aber der neue Kreis brachte neue Freunde. Iett ſind wir 
in der großen Gemeinſ<aft der ſozialiſtiſ<men 
Iugend und keine freie Stunde iſt uns leer und ſal. Seht 
ceu<h einmal dieſe Blätter an, ſie erzählen etwas von unſerem 
Ceben in unſeren GSruppen. Wir haben jeßt gerade große 
Hans Rothmetger. 
Guy uw" vr
	        

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