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Arbeiter-Jugend - 24.1932 (24)

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Bibliographic data

fullscreen: Arbeiter-Jugend - 24.1932 (24)

Periodical

Persistent identifier:
027052486
Title:
Arbeiter-Jugend
Subtitle:
Monatsschrift der Sozialistischen Arbeiterjugend Deutschlands
Document type:
Periodical
Publisher:
Arbeiterjugendverl.
Place of publication:
Berlin
Language:
German
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
ZDB-Nummer:
2176472-4
Access restriction:
Siehe Bände

Periodical volume

Persistent identifier:
027052486_0024
Title:
Arbeiter-Jugend - 24.1932
Shelfmark:
02 A 30 ; RF 641 - 647
Document type:
Periodical volume
Publication year:
1932
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Access restriction:
Open Access

Periodical issue

Title:
Heft 10
Document type:
Periodical
Structure type:
Periodical issue
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Access restriction:
Open Access

Article

Title:
Wie wir die Jugendinternationale gründeten
Document type:
Periodical
Structure type:
Article
Language:
German
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Link zum Katalog:
BBF0579784
Access restriction:
Open Access

Contents

Table of contents

  • Arbeiter-Jugend
  • Arbeiter-Jugend - 24.1932 (24)
  • Heft 1 (1)
  • Heft 2 (2)
  • Heft 3 (3)
  • Heft 4 (4)
  • Heft 5 (5)
  • Heft 6 (6)
  • Heft 7 (7)
  • Heft 8 (8)
  • Heft 9 (9)
  • Heft 10 (10)
  • Title page
  • Pack mit an
  • Freiheitsrufe von außen
  • Wie wir die Jugendinternationale gründeten
  • Die Zukunft dem Arbeitenden
  • Sozialistische Aktion
  • Kapitalismus oder Sozialismus
  • Im Zeltlager
  • Birnen mit Senf
  • Nachts in einer französischen Penne
  • Gestern und morgen...
  • Die italienische Faschistenjugend
  • Vom Gegner
  • Zum Dritten Reich
  • Aus der Bewegung
  • Arbeiter-Jugend
  • Heft 11 (11)
  • Heft 12 (12)

Full text

Wie wir 
die Jugendinternationale gründeten 
Die Stuttgarter Konferenz, die Ende 
August 1907 die internationale Verbin- 
dung der SozialiStiSchen Jugendorgani» 
Sationen ins Leben rief, war nicht der 
erste VerSuch einer internationalen Füh- 
lungnahme der SozialistiScchen Jugend. 
Schon auf den Internationalen Sozialisti» 
Schen Kongressen in Paris 1900 und 
Amsterdarm 1904 hatten Zusammenkünite 
von Vertretern SozialistisScher Jugend 
organisationen Stattgeſunden. Es handelte 
Sich aber dabei um ganz unvorbereitete 
Aussprachen, die ohne dauernde organi» 
SatorisSche Folgen blieben. Es wurde 
zwar jedesmal beschlossen, daß die per“ 
Sönlich zustande gekommene Fühlung 
aufrechterhalten werden Sollte, aber da 
es an einer dazu organisSierten InsStanz 
fehlte, blieb es bei dem Wunsch. 
Daß die Stuttgarter Konferenz einen 
dauerhaften Erfolg hatte, liegt daran, daß 
Sie nicht improvisiert, Sondern während 
fast .eines Jahres vorbereitet wurde. Die 
Initiative dazu geht zurück auf die erste 
Generalversgammlung des Verbandes 
jugendlicher Arbeiter Deutschlands, die 
am 30. September 1906 unter dem Vorsitz 
von Ludwig Frank in Mannheim tagte, 
und an der ich als Gastdelegierter der 
Sozialistiscchen Jungen Garde Belgiens 
teilnahm. Ich wohnte damals Schon Seit 
etwa einem Jahr in Leipzig, wo ich an 
der Universität Studierte und als Mit 
arbeiter auf der Redaktion der „Leipziger 
Volkszeitung“ tätig war. Ich hatte jedoch 
meine Fühlung mit der Sozialistischen 
Jungen Garde in Belgien nicht aufgegeben 
und redigierte unter anderem deren flä» 
mische Monatsschrift von Leipzig aus 
weiter. Daß der Süddeutsche Verband 
jugendlicher Arbeiter im Gegensatz zu 
der damaligen norddeutschen Vereinigung 
der freien Jugendorganisationen In Seiner 
Tätigkeit die antimilitaristiSche Tendenz 
Stark betonte, ergab eine besonders enge 
Berührung mit den Bestrebungen der 
SozialistisSchen Jungen Garde Belgiens, 
die Sich von jeher in erster Linie der 
antimilitaristiSchen Propaganda widmete. 
Dafür war damals in Norddeutschland 
noch kein Boden, teils wegen der geSetzZ- 
lichen Verbote der politischen Jugend“ 
arbeit, teils wegen der inneren Hem 
ImMUHgen, die aus dem Stärkeren Ein» 
fluß der Partei“ und besonders der Ge- 
werkschaftsführung auf die Sogenannte 
Berliner Richtung hervorging. Um So 
mehr Suchten die Anhänger der antimili= 
taristisSchen Richtung, deren Führer Karl 
Liebknecht war, einen Stützpunkt in der 
Süddeutschen Jugendbewegung zu gewin» 
nen. Auf der Generalversammlung am 
30. September 1906 in Mannheim hielt 
Karl Liebknecht ein Referat über den 
Kampf gegen den MilitarisSmus, in dem 
er die Hauptgedanken vortrug, die er 
Später in Seiner bekannten Broschüre 
„Militarismus und Antimilitarismus“ 
weiterentwickelte. Im Anschluß an dieges 
Referat und an die Ausführungen, die ich 
Selber zu diesem Thema machte, wurde 
von Ludwig Frank vorgeschlagen, die 
Gründung einer internationalen Verbin» 
dung der SozialistiSchen Jugendorgani» 
Sationen in die Wege zu leiten. Die Gene 
- ralversammlung beauftragte mich mit den 
vorbereitenden Arbeiten und beschloß die 
Einberufung einer Konferenz aus Anlaß 
des für das folgende Jahr vorgeSsehenen 
Internationalen SozialistiSchen Kongresses 
in Stuttgart, | 
Meine Arbeit beschränkte Sich haupt“ 
Sächlich auf Erkundigungen über die in 
den verschiedenen Ländern bestehenden 
Organisationen, bis im März 1907 ein vor» 
läufiges Büro gegründet wurde, das die 
Vorbereitungsarbeiten Systematischer und 
intensiver zu gestalten ermöglichte. Bis 
dahin mußte ich die Kosten meiner Korre» 
Spondenz aus meinen Geldmitteln als 
Werkstudent bestreiten, und damit ließen 
Sich natürlich keine großen Sprünge 
machen. Damit stand 'es nun etwas gün» 
Stiger, nachdem das Sogenannte ProviSOo* 
risSche Büro die Unterstützung der beiden 
damaligen deutschen SozialistisSchen Ju“ 
gendverbände fand. 
Der Anlaß zur Gründung dieses Büros 
war die (aus vereinsgeSetzlichen Gründen 
geheimgehaltene) Konferenz, die im März 
1907 im Leipziger VolkShaus zum ersten* 
mal die Vertreter des Süddeutschen „Ver 
297
	        

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