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Arbeiter-Jugend - 24.1932 (24)

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Bibliographic data

fullscreen: Arbeiter-Jugend - 24.1932 (24)

Periodical

Persistent identifier:
027052486
Title:
Arbeiter-Jugend
Subtitle:
Monatsschrift der Sozialistischen Arbeiterjugend Deutschlands
Document type:
Periodical
Publisher:
Arbeiterjugendverl.
Place of publication:
Berlin
Language:
German
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
ZDB-Nummer:
2176472-4
Access restriction:
Siehe Bände

Periodical volume

Persistent identifier:
027052486_0024
Title:
Arbeiter-Jugend - 24.1932
Shelfmark:
02 A 30 ; RF 641 - 647
Document type:
Periodical volume
Publication year:
1932
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Access restriction:
Open Access

Periodical issue

Title:
Heft 10
Document type:
Periodical
Structure type:
Periodical issue
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Access restriction:
Open Access

Article

Title:
Sozialistische Aktion
Document type:
Periodical
Structure type:
Article
Language:
German
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Link zum Katalog:
BBF0579787
Access restriction:
Open Access

Contents

Table of contents

  • Arbeiter-Jugend
  • Arbeiter-Jugend - 24.1932 (24)
  • Heft 1 (1)
  • Heft 2 (2)
  • Heft 3 (3)
  • Heft 4 (4)
  • Heft 5 (5)
  • Heft 6 (6)
  • Heft 7 (7)
  • Heft 8 (8)
  • Heft 9 (9)
  • Heft 10 (10)
  • Title page
  • Pack mit an
  • Freiheitsrufe von außen
  • Wie wir die Jugendinternationale gründeten
  • Die Zukunft dem Arbeitenden
  • Sozialistische Aktion
  • Kapitalismus oder Sozialismus
  • Im Zeltlager
  • Birnen mit Senf
  • Nachts in einer französischen Penne
  • Gestern und morgen...
  • Die italienische Faschistenjugend
  • Vom Gegner
  • Zum Dritten Reich
  • Aus der Bewegung
  • Arbeiter-Jugend
  • Heft 11 (11)
  • Heft 12 (12)

Full text

304 
tung ist notwendig. 
Demokratie. Alles andere ſührt rück- 
wärts zu KapitalistiScchem Herrentum. 
Begreift dies das deutsche Arbeitsvolk, 
SO ist alles gewonnen. Nicht DisKkus« 
SIonen über formale oder bürgerliche 
Demokratie oder proletarische Diktatur 
Sind das Gebot der Stunde. Macht 
gewinnung und Machtentfal- 
kann alle Hindernisse Stürmen, wenn das 
Volk will. 
daraus. 
Die Demokratie. 
heit im Kampf. 
Die Herren um Papen zeigen uns, 
was alles im Rahmen einer demokrati» 
Schen VerfasSung diktiert werden Kann, 
wenn die Machtmittel der Wirtschaft und 
des Staates von einem starken Macht» 
willen geführt werden. Lernen wir 
Begreifen wir: SozialistiSche 
Freiheitsziele Sind nur durch Macht» 
eroberung zu erreichen, und Macht ge 
winnt die Arbeiterklasse nur durch Ein* 
Wilhelm Sollimann. 
Kapitalismus oder Sozialismus 1. 
Der folgende Artikel ist der zweite Auf- 
Satz unserer Reibe über: -,,Kapitalismus 
oder Sozialismus?** Der erste Aufsatz Iist 
in der Septembernummer der „„Arbeiter- 
Jugend“ abgedruckt. Zwei weitere Auf- 
Sätze werden ſolgen, 
Der Gruppe, die heute die politische 
Führung an Sich gerissen hat, fällt nicht 
ein System in den Schoß, das versagt hat 
oder zusammengebrochen ist. Sie hat 
ihren Angriff von langer Hand vor» 
bereitet. Die Ausschaltung der SPD. aus 
den wichtigen Positionen des Staates iSt 
nur der erste Schritt! Dieser Gegner hat 
die Demokratie SyStematisch ausgehöhlt. 
Er hat ihre Einrichtungen benutzt, um 
Sie zu diskreditieren. Er hat das wich» 
tigste Instrument, das Parlament, Stumpf 
und arbeitsunfähig gemacht. Daß er die 
Revolution heute offen wagt, wird an 
zwei entscheidenden Tatsachen Sichtbar: 
am Angriff auf die Verfas» 
SUNng und an der Umschichtung. des 
deutschen ParteiensyStems. 
Die Umschichtung 
des Parteiensystems 
Daß im Deutschland der Weimarer 
Demokratie Keine Regierung ernannt und 
gestürzt, Kein Prägident gewählt werden 
konnte, ohne daß die Parteien es wollten, 
war Ausdruck der Tatsache, daß „die 
Staatsgewalt vom Volke ausgeht“. Die 
Parteien verkörpern den Volkswillen. Der 
Volkswille kann nur als organigSier» 
ter Wille zu WillensSkundgebungen kom» 
men. Die Parteien haben infolgedessen 
die Verantwortung für die Formung eines 
politischen Bewuß1Seins. Sie haben auch 
trotz des Kampfes untereinander und 
gegeneinander Ständig die Staatseinheit 
und die Regierungsmöglichkeit zu ge- 
währleisten. Die Parteien Selbst Sind 
keine Einrichtungen der Nachkriegszeit. 
Sie Sind notwendige Folge der Gesell- 
SchaftsumSchichtung in den letzen 70 Jah» 
ren, der Entwicklung zum Industriestaat 
mit der Entstehung großer Massen. 
Es ist nun interesSant, daß das Par» 
teisyStem der Nachkriegszeit trotz Schein- 
bar großer Veränderungen zunächst das- 
Selbe Gesicht behalten hat wie das der 
Vorkriegszeit, abgesehen von den Zer“ 
Splittierungen (27 Parteien zur vorletzten 
Wahl!) der letzten Jahre. Einige der 
großen Nachkriegsparteien wählten 1918 
nur ein anderes Firmenschild und legten 
Sich meistens die Beifügung „„Volks- 
partei“ zu*). Den Nationalsozia- 
listen ist es gelungen, dieses Par 
teiensystem, das über fünfzig Jahre hin» 
durch fast Starr geblieben war, in Be 
wegung zu bringen und zu Sprengen. 
Die Rolle der Nazis 
Den Nazis ist der Einbruch in dieses 
ParteiensyStem, hinter dem kKonserva» 
' tive, katholische, demokratische, liberale 
und Sozialistiscchy Weltanschauung 
Standen, gelungen, weil Sie ihre „Partei 
zunächst grundsätzlich anders aufbauten, 
als es Sonst in Deutschland der Fall war. 
Ihr „Apparat“ ist nur zum Teil Partei, 
zum anderen Teil Militärverband. Er ist 
nicht wie die anderen demokratisch, auf 
freier Gefolgschaft oder Mitgliederent- 
Scheidung und Selbstbestimmung aufge 
*) Siehe „Die deutshen Parteien nach dem 
14. September“, „Arbeiter-Jugend“, Nr, 12, 1930, 
„Arbeiter- 
und „Wandlung der Parteien“, 
Jugend“, Nr. 6, 1932,
	        

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