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Deutsches Philologen-Blatt - 23.1915 (23)

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Bibliographic data

fullscreen: Deutsches Philologen-Blatt - 23.1915 (23)

Periodical

Persistent identifier:
027061086
Title:
Deutsches Philologen-Blatt
Subtitle:
Korrespondenz-Blatt für der akademisch gebildeten Lehrerstand
Document type:
Periodical
Place of publication:
Leipzig
Language:
German
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
ZDB-Nummer:
2176772-5
Access restriction:
Siehe Bände

Periodical volume

Persistent identifier:
027061086_0023
Title:
Deutsches Philologen-Blatt - 23.1915
Shelfmark:
02 A 1081 ; RF 744 - 764
Document type:
Periodical volume
Publication year:
1915
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Access restriction:
Open Access

Periodical issue

Title:
Heft 29
Document type:
Periodical
Structure type:
Periodical issue
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Access restriction:
Open Access

Article

Title:
Der Krieg von 1870/71 und die damaligen Schulprogramme
Subtitle:
(Fortsetzung) ; III.
Author:
Grote, W.
Document type:
Periodical
Structure type:
Article
Language:
German
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Link zum Katalog:
BBF0561483
Access restriction:
Open Access

Contents

Table of contents

  • Deutsches Philologen-Blatt
  • Deutsches Philologen-Blatt - 23.1915 (23)
  • Heft 1 (1)
  • Heft 2 (2)
  • Heft 3 (3)
  • Heft 4 (4)
  • Heft 5 (5)
  • Heft 6 (6)
  • Heft 7 (7)
  • Heft 8 (8)
  • Heft 9 (9)
  • Heft 10 (10)
  • Heft 11 (11)
  • Heft 12 (12)
  • Heft 13 (13)
  • Heft 14 (14)
  • Heft 15 (15)
  • Heft 16 (16)
  • Heft 17 (17)
  • Heft 18 (18)
  • Heft 19 (19)
  • Heft 20 (20)
  • Heft 21 (21)
  • Heft 22 (22)
  • Heft 23 (23)
  • Heft 24 (24)
  • Heft 25 (25)
  • Heft 26 (26)
  • Heft 27 (27)
  • Heft 28 (28)
  • Heft 29 (29)
  • Der Krieg von 1870/71 und die damaligen Schulprogramme
  • Das erste Kriegschuljahr der Deutschen Schule zu Antwerpen
  • Ein Feldbrief aus den Argonnen
  • Krieg und jugendlichen Seelenleben
  • Mitteilungen und Nachrichten
  • Vereine
  • Goldgeldsammlung der höheren Lehranstalten
  • Zeitschriftenschau
  • Zeitungsschau
  • Personalnachrichten
  • Heft 30 (30)
  • Heft 31 (31)
  • Heft 32 (32)
  • Heft 33 (33)
  • Heft 34 (34)
  • Heft 35 (35)
  • Heft 36/37 (36/37)
  • Heft 38 (38)
  • Heft 39 (39)
  • Heft 40 (40)
  • Heft 41 (41)
  • Heft 42 (42)
  • Heft 43 (43)
  • Heft 44 (44)
  • Heft 45 (45)
  • Heft 46 (46)
  • Heft 47 (47)
  • Heft 48 (48)

Full text

deutſchesPhilologe 
 
lg 
Korreſpondenzblatt für den akademiſch gebildeten Lehrerſtand 
« <-Herausgegeben vonProfeſſorDr.A.Hoofeiinberlin „>“ 7 
Nr. 29 
Leipzig, den 44. Auguſt 19153 
| 23. Jahrgang 
 
 
 
 
Der Krieg von 1870/71 
und die damaligen Sdhulprogramme, 
(Fortſezung.) 
Aus einigen Programmen hören wir auch von den 
traurigen gewöhnlichen Begleiterſcheinungen der Kriege, 
den Seuchen und Epidemien, die beſonder3 durch die 
Gefangenen und Verwundeten verſchleppt oder hervor- 
gerufen worden ſind. In erſter Linie ſcheinen die öſtlichen 
Provinzen davon betroffen worden zu ſein. Aus Königs8- 
berg i. Pr. berichten faſt ſämtliche Programme darüber. 
Der Jahre3bericht der dortigen ſtädtiſchen Realſchule erin- 
nert S. 26 an das erſte Auftreten der Cholera im Jahre 
1831 und an die beiſpielloſe Heftigkeit der Choleraepi- 
demie im Jahre 1866. Das Wiederauftreten derſelben 
gegen den Schluß des Juli habe daher großen Schrecken 
verbreitet. „Die auswärtigen Schüler wurden faſt ſämt= 
lich von ihren Eltern zu Hauſe behalten; viele auch von 
den anſäſſigen ſuchten Sicherheit in einer geſünderen Luft. 
So waren die Klaſſen in den lezten Monaten ſehr gelich- 
tet, ein Übelſtand, der vermutlich ſo kurz vor der Ver- 
jezung ſeine empfindlichen Folgen haben muß.“ Man 
habe daher in den verſchiedenſten Formen die Schule an- 
gegangen, den Unterricht zu ſchließen?). Dem habe aber 
nicht nur ein Miniſterialreſkript vom 18. Januar 1867, 
dejjen Aufhebung nur auf Grund neuer Erfahrungen zu 
erwarten geweſen jei, jondern auch die Überzeugung des 
Lehrerkollegiums entgegengeſtanden, daß wenigſtens von 
den Schulräumen der Anſtalt keine Gefahr für die Ge=. 
ſundheit zu befürchten ſei. In der Tat ſei wie 1866 nur 
1 Schüler und dabei wiederum nicht infolge von An- 
ſtefung in der Schule, ſondern in der Heimat der Seuche 
zum Opfer gefallen. Ein gleich mutvolle8 Verhalten zeigen 
die Lehrerkollegien der anderen höheren Schulen in. König3=- 
berg. Aucy am Kgl. Friedrich8-Kollegium (Programm 
S. 28) waren nach dem Aus8bruch der Seuche viele der 
auswärtigen Schüler von ihren Angehörigen aus der Stadt 
genommen. Der Direktor, Prof. Dr. Wagner, glaubt 
auch hier aber, obſchon er weit davon entfernt iſt, dieſe 
Vorſichtsömaßregel zu mißbilligen, doch die Verantwor- 
tung dafür ablehnen zu müſſen, wenn die gedachten Schü- 
lex in ihren Leiſtungen zurückgeblieben ſeien und das 
etwa gewünſchte Ziel der Verſezung zum Teil nicht er- 
reicht hätten. Jnde8 wurde auch hier der Geſundheits- 
zuſtand der Schüler nicht weſentlich durch die verſchiedenen 
1) Yom Provinzialſchulkollegium zu König3berg i. Pr. wird 
unter dem 18. Aug. verfügt, während der Cholerazeit für DeZSinfektion, 
der Appartements und für Beſchaffung guten Trinkwaſſers zu ſorgen , 
(Ebenda S, 24). 
 
453 
Seuchen beeinträchtigt. Es ſtarb. nur 1 Schüler an den 
Poden. An der Realſchule auf der Burg (Programm 
S. 25) fehlten von den auswärtigen Schülern einige Wochen 
lang ca. 100. Hier raffte die Cholera 2 Schüler (einen Sex- 
taner und einen Oktavaner) (S. 24) und außerdem die Poien 
den verdienten erſten Oberlehrer Prorektor Dr.. Ohlert 
(S. 21) dahin. Wegen der Anſteckungs8gefahr konnten die 
Schüler den ſo verehrten Lehrer nicht zur lezten Ruhe- 
ſtätte begleiten. Von der in Poſen drohend auftretenden 
Podenkrankheit ſpricht das Königl. Marien-Gymnaſium 
daſelbſt (Programm S. 21), während das Programm des 
dortigen Königl. Friedrich-Wilhelm8-Gymnaſiums (S. 23) 
erwähnt, daß infolge der in der Stadt herrſchenden Epi- 
demien, namentlich in den. Vorbereitungsklaſſen mehr 
Schüler als gewöhnlich dem Unterricht ferngehalten worden 
jeien. Von den faſt 400 Schülern de8 Königl. Evangeli- 
jhen Gymnaſiums zu Gr.-Glogau (Programm S. 39) 
wurde, obwohl die Angehörigen derſelben in mehreren 
Fällen von der Po>enepidemie ergriffen wurden, nur ein 
einziger davon befallen und auch nur ſo leicht, daß er 
faum zum Liegen kam. Überhaupt ſei der. Krankheit3- 
zuſtand der Stadt nach außenhin bedeutend übertrieben 
worden, und ſtehe zu hoffen, wo die Epidemie in ſchnellem 
Abnehmen begriffen ſei, daß ſie mit dem bevorſtehenden 
Abzuge der Kriegsgefangenen ganz aufhören werde. Auch 
am Kath. Königl. - Gymnaſium zu Gr.-Glogau ſind nur 
3, dazu glücklich verlaufene Erkrankungen an den Pocken 
unter den Zöglingen vorgekommen. Doch mußten manche 
Schüler, in deren Wohnhäuſern Krankheitsfälle vorgekom- 
men waren, zur Verhütung irgendwelcher Anſteckung auf 
einige Wochen nac< Hauſe beurlaubt werden. Am Kath. 
Progymnaſium Johanneum zu Gr.-Strehlit O.-S. (Progr. 
S. 29) ſind die Schüler, al8 einer derſelben an den 
Pocden erkrankt, auf erteilten Rat, um einer Weiterverbrei- 
tung der Krankheit möglichſt vorzubeugen, größtenteils von 
neuem geimpft worden. Am Evangel. Gymnaſium nebſt 
Realſch. 1. Ordn. zu Minden (Progr. S. 28) nahm die 
Pocenkrankheit, die ſchon im Herbſt au8gebrochen war, ſpä- 
ter einen epidemiſchen Charakter an und hatte eine große 
Unregelmäßigkeit im Schulbeſuch zur Folge. Die mehr= 
fachen Erkrankungen von Schülern. führten aber auch hier 
glüdlicherweiſe nicht zum Tode. Ähnliches berichtet das 
Programm der Städt. Realſchule zu Wehlau (S. 32). 
Merkwürdig berührt das Verhalten der .Militärbehörde in 
Magdeburg, über das da8 Programm des Königl. Dom- 
Gymnaſiums daſelbſt (S. 17) berichtet. Dieſelbe hatte in 
Ermangelung einer anderen geeigneten Räumlichkeit un- 
mittelbar hinter dem Direktorialgebäude auf dem Haupt- 
walle ein Pockenlazarett für franzöſiſche Gefangene errich- 
tet. Perſönliche Vorſtellungen des Direktors bei dem Kom-
	        

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