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Deutsches Philologen-Blatt - 23.1915 (23)

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Bibliographic data

fullscreen: Deutsches Philologen-Blatt - 23.1915 (23)

Periodical

Persistent identifier:
027061086
Title:
Deutsches Philologen-Blatt
Subtitle:
Korrespondenz-Blatt für der akademisch gebildeten Lehrerstand
Document type:
Periodical
Place of publication:
Leipzig
Language:
German
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
ZDB-Nummer:
2176772-5
Access restriction:
Siehe Bände

Periodical volume

Persistent identifier:
027061086_0023
Title:
Deutsches Philologen-Blatt - 23.1915
Shelfmark:
02 A 1081 ; RF 744 - 764
Document type:
Periodical volume
Publication year:
1915
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Access restriction:
Open Access

Periodical issue

Title:
Heft 45
Document type:
Periodical
Structure type:
Periodical issue
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Access restriction:
Open Access

Article

Title:
Zur Frage der Einheitsschule
Subtitle:
I.-IV.
Author:
Block, ...
Document type:
Periodical
Structure type:
Article
Language:
German
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Link zum Katalog:
BBF0562524
Access restriction:
Open Access

Contents

Table of contents

  • Deutsches Philologen-Blatt
  • Deutsches Philologen-Blatt - 23.1915 (23)
  • Heft 1 (1)
  • Heft 2 (2)
  • Heft 3 (3)
  • Heft 4 (4)
  • Heft 5 (5)
  • Heft 6 (6)
  • Heft 7 (7)
  • Heft 8 (8)
  • Heft 9 (9)
  • Heft 10 (10)
  • Heft 11 (11)
  • Heft 12 (12)
  • Heft 13 (13)
  • Heft 14 (14)
  • Heft 15 (15)
  • Heft 16 (16)
  • Heft 17 (17)
  • Heft 18 (18)
  • Heft 19 (19)
  • Heft 20 (20)
  • Heft 21 (21)
  • Heft 22 (22)
  • Heft 23 (23)
  • Heft 24 (24)
  • Heft 25 (25)
  • Heft 26 (26)
  • Heft 27 (27)
  • Heft 28 (28)
  • Heft 29 (29)
  • Heft 30 (30)
  • Heft 31 (31)
  • Heft 32 (32)
  • Heft 33 (33)
  • Heft 34 (34)
  • Heft 35 (35)
  • Heft 36/37 (36/37)
  • Heft 38 (38)
  • Heft 39 (39)
  • Heft 40 (40)
  • Heft 41 (41)
  • Heft 42 (42)
  • Heft 43 (43)
  • Heft 44 (44)
  • Heft 45 (45)
  • Zur Frage der Einheitsschule
  • Adolf Damaschke
  • "Kein Heil dir im Siegerkranz"
  • Die künstlerische Form des Dichtwerks
  • Weibliche Leitung städtischer Lyzeen
  • Mitteilungen und Nachrichten
  • Statistik der 3. Schulkriegsanleihe an den höheren und mittleren Schulen des Deutschen Reiches
  • Magdeburgische Sterbekasse akademisch gebildeter Lehrer
  • Bücherbesprechungen
  • Zeitungsschau
  • Personalnachrichten
  • Heft 46 (46)
  • Heft 47 (47)
  • Heft 48 (48)

Full text

 
eutſchesPhilologenBla 
 
KorreſpondenzPlatt für den akademiſch gebildeten fehrerſtand 
- S-fterausgegeben vonProfeſſi orPr.A. Hoof? inBerlin „ *“ « 
 
Nr. 45 
Zur Frage der Einheitsſchule. 
Ll 
Die deutſ<en Oberlehrer und die allgemeine 
| Volksſc<hule. 
Der Abdruk meiner im „Tag“ erſchienenen Auf- 
jätze 1), die ich dem Heraus8geber des D. Phil. Bl. auf ſeinen 
- Wuni< gern überlaſſen habe, gibt mir Gelegenheit zu 
einigen kurzen Begleitworten. 
Die Frage der Einheitsſchule oder beſſer der all- 
gemeinen Volksſchule hat ſchon lange Jahre vor dem 
Krieg die deutſchen Volksſchullehrer lebhaft beſchäftigt und 
zu wiederholten und eingehenden Beſprechungen auf deut- 
ſchen Lehrertagen geführt. Dort hat ſich die große Mehr- 
heit für die Einheitsſchule ausgeſprochen. Dieſe wieder- 
holte und öffentliche Behandlung der Frage hat weite 
Kreiſe unſeres Volkes auf ihre Bedeutung hingewieſen und 
für die Forderung gewonnen, die 3. T. ſchon Beſtandteil 
der Programme politiſcher Parteien geworden iſt. Man 
wird annehmen dürfen, daß dieſe38 weitgehende Intereſſe 
und die Zuſtimmung in3beſondere der Begründung der 
Forderung gilt. Man glaubt damit die ſozialen Gegenſäße 
ausgleichen und den Kindern der ſogenannten unteren 
Stände den Auſſtieg ſichern zu können, man glaubt in 
der Einheit3ſchule ein Mittel zur geiſtigen Ausleſe ge- 
funden zu haben. | 
Es unterliegt keinem Zweifel, daß die Berechtigung 
. und Notwendigkeit der hiermit angedeuteten Ziele heute 
nahezu Allgemeingut des geſamten Volkes geworden iſt 
und daß daher ſchon jezt, während des Krieges, von überall 
ſich Stimmen vernehmen laſſen, lauter und eindringlicher 
al3 ſeither, die die Einheitsſc<hule fordern, weil man in 
ihr die alleinige Möglichkeit zur Erreichung dieſes erſtre- 
ben3werten Zieles ſieht. Es darf mit Sicherheit ange- 
nommen werden, daß nach dem Krieg die Zahl dieſer 
Stimmen ſich noch weiter vermehrt, ſolange man in der 
allgemeinen Volkſchule nicht nur das alleinige, ſondern 
auch das ſicherſte Mittel zum Auſſtieg, zur Ausleſe und 
die Grundlage ſozialer Gerechtigkeit ſieht. 
E38 muß befremden, daß die deutſchen Oberlehrer in 
ihren Vereinen ſich ſo wenig und daß der ſeit 1904 be- 
ſtehende deutſche Oberlehrerverband ſich noc< nicht mit die- 
ſer Frage beſchäftigt haben. I< glaube, dafür nur di e Er- 
klärung finden zu können, daß das Problem zwei Seiten 
hat, eine politiſche und eine pädagogiſche, daß nac< m. M. 
ſeither die politiſche Seite ſtet3, vielleicht unbewußt, im 
Vordergrund geſtanden hat, oder durch den Gang öffent- 
1) Vgl. die folgenden drei Artikel auf Seite 698-702. 
Leipzig, den 1. Dezember 1913 
 
697 
„23. Zahrgans 
 
| licher Beſprechung in den Vordergrund getreten iſt, und 
daß die Standesvereine politiſche Fragen nicht beſprechen 
wollten. J< bin jedoch der Anſicht, daß die Frage in 
erſter Linie eine pädagogiſche Angelegenheit, eine reine 
Schulfrage iſt, ſein muß und bleiben muß, und daß 
ihre gründliche und eingehende Beſprechung von dieſer 
Seite aus zunächſt zu erfolgen hat. Die politiſche oder 
ſozialpolitiſche Wirkung, die mit der Schaffung der 
allgemeinen Volksſchule notwendigerweiſe. verbunden iſt, 
kann und darf natürlich in einer ſolchen eingehenden Be- 
ſprechung nicht unerörtert bleiben, ſie darf aber nicht 
der Ausgangspunkt, der leitende Gedanke ſein. E3 darf 
auch nicht von vornherein die Stellungnahme zur Frage 
einſeitig beeinflußt ſein durg das Dogma, daß die ge- 
wünſchte Wirkung nur durch die Einheitsſchule herbeige- 
führt werde. E3 iſt vielmehr auch nötig, zu prüfen, ob 
dieſe Wirkung nicht auf anderem Wege ebenfall8 und 
vielleicht ſogar ſicherer erzielt werden kann. Ja es iſt 
recht eingehend zu prüfen, ob die erſtrebte und von allen 
gebilligte Wirkung durc< die Einführung der Einheit3ſchule 
zwar erreicht, zugleich aber erkauft wird durch Schädigung 
der Volksſchule und der großen Maſſe ihrer Schüler und 
auch durch Schädigung der höheren Schule, die denn doch 
auch ein Faktor der Arbeit8gemeinf<haft unſere8 ganzen 
Volkes iſt, an deren Geſundung alle Kreiſe, hoh und 
niedrig, in gleicher Weiſe intereſſiert ſind. Und -de3halb 
bekflage ich, daß die Oberlehrer ſic noch nicht in dem 
Maße mit der Frage beſchäftigt haben, wie es ihrer all- 
gemeinen und insbeſondere ihrer .augenblicklichen . Bedeu- 
tung entſpricht. Es wäre nach m. M. in hohem Grade zu 
bedauern, wenn die Frage zu einer Entſcheidung käme, 
ohne daß auch die deutſchen Oberlehrer ſich eingehend und 
gründlich Rechenſc<haſt darüber gegeben hätten und ohne 
daß die ihnen eigene Gründlichkeit und die 'ihnen zu- 
ſtehende Sachkenntnis nicht auch vorher zu Wort gekom- 
men wären. = 
Aus dieſem Grunde hatte ich--mich =ſ<on vor- Au3- 
bruch des Krieges unter kurzer Begründung an den Vor- 
ſigenden unſeres deutſchen Oberlehrerverbandes mit der 
Bitte gewandt, in der Vorſtandsſizung eine- Ausſprache 
darüber herbeizuführen, ob es nicht angezeigt ſei, den 
Einzelvereinen die Beſchäftigung mit dem Problem - der 
Einheitsſchule und deſſen eingehende Beratung zu emp- 
ſehlen, um al8dann die Frage ſelbſt auf dem Deutſchen 
Oberlehrertag im Kreiſe der Fachgenoſſen unter pädago- 
giſchem Geſichtswinkel und vom Standpunkt auch der höhe- 
ren Schüle zu erörtern. E38 ſchien mir angezeigt, die 
Frage ohne jede Voreingenommenheit, unter Abſchätzung 
des Für und-Wider zu-prüfen, in gegenſeitigem. Meinungs- 
austauſch zu klarer Stellungnahme zu kommen und den-
	        

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