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Pädagogisches Jahrbuch - 1885/1886 (3)

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Bibliographic data

fullscreen: Pädagogisches Jahrbuch - 1885/1886 (3)

Periodical

Persistent identifier:
02707921x
Title:
Pädagogisches Jahrbuch
Subtitle:
Rundschau auf dem Gebiete des Volksschulwesens
Document type:
Periodical
Publisher:
Behrend
Place of publication:
Gotha
Language:
German
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
ZDB-Nummer:
2177219-8
Access restriction:
Siehe Bände

Periodical volume

Persistent identifier:
02707921x_0003
Title:
Pädagogisches Jahrbuch - 1885/1886
Shelfmark:
02 A 606 ; RF 765
Document type:
Periodical volume
Publication year:
1886
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Access restriction:
Open Access

Article

Title:
Pädagogische Zeitfragen
Document type:
Periodical
Structure type:
Article
Language:
German
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Link zum Katalog:
BBF0595946
Access restriction:
Open Access

Contents

Table of contents

  • Pädagogisches Jahrbuch
  • Pädagogisches Jahrbuch - 1885/1886 (3)
  • Titel
  • Vorwort
  • Inhaltsverzeichnis
  • Pädagogische Zeitfragen
  • Chronik des Volksschulwesens
  • Chronik des Volksschulwesens
  • Chronik des Volksschulwesens
  • Anhang
  • Pädagogischer Anzeiger
  • Register

Full text

Unſere Stellung. 53 
 
Kahnmeyer und Schulze, Die Scheingründe der Gegner des Nealleſebuches, 
Braunjc<weig 1886, Wollermann. 
Da es nicht gut möglich iſt, aus dieſer Broſchüre einen Auszug zu 
liefern, ſo mütjen wir auf die Schriſt ſelber verweiſen. 
3. Unſere Stellung. 
Untere Anjicht in dieſer Frage deckt fich im weſentlichen mit derjenigen 
Dörpfelds. Wie wir jedoch ſchon bei der Beſprechung der nach den Dörp- 
jeldſchen Anſchamumgen bearbeiteten Realienbücher angedeutet haben, wünſchen 
wir eine mehr ſchulleſebuchartige oder vielleicht korrekter ausgedriückt, volks- 
mäßige Bearbeitung des Styſſes. 
Näher ausgeführt und begründet iſt dieſe Forderung in der Broſchüre von 
H. Free, Zwe> und Einrichtung des Volksſchulleſebuches und 
des Realienbuches für Bolksſ<ulen. Leipzig 1886, SiegiSmund 
und Bolkening. 43 S. 
Über das Nealienbuch itt darin folgendes ausgeführt worden: 
1. Die Notwendigkeit des Realienbit Hes läßt ſich nur mit der Not- 
wendigfeit der Unterrichtsbücher überhaupt beweiſen. Ju dem Vorbandenſein 
der Schrift und der Schriſtſprache liegt die Notwendigkeit des Gebrauches 
ichriftſprachlicher Darſtellungen im Unterrichte begründet. Vit welchem Rechte 
man die nichtrealijtiſchen Darjtellungen zu gefonderten Unterrichtsbüchern 
zuſammen]tellt, mit demſelben Rechte kann man auch die realiſtiſchen Stoffe 
zu einem beſonderen Buche vereinigen. Sie beſonder8 mit den litterariſchen 
Stoffen zu vermengen, dafür läßt ſich kein ausreichendex Beweis anführen. 
2. In der Sache und Methode des Realunterrichtes liegt der (Gebrauch 
eines Lehrbuches bei demſelben nicht begründet, wohl aber in den Umſtänden, 
unter denen in der Volksſchule dieſer Unterricht betrieben werden muß. Die 
Schülerzahl ijt übergroß ; jedes Kind hat ſeinen beſonderen (Gedankablauf ; 
wird dieſer auch durch den Unterricht geregelt, ſo wird dech nicht durch jedes 
Unterricht8ganze ein Gedankenganzes in jedem Kinde erzeugt, wenn auch der 
Unterricht bei jedem einzelnen Gegenſtande endlos lange verweilen wollte. 
3, Das realiſtiſche Lehrbuch ift ein Hilfsmittel beim Maſſenunterricht, 
das nach einer erſchöpfenden mündlichen Behandlung des Gegenſtandes jedes 
einzelne Kind zu einex notwendigen Ordnung ſeiner Gedanken darüber führt, 
die vielen Kindern durch die räumliche Darſtellung der Sprache in der Schrift 
ermöglicht und erleichtert wird. 
4. Die Darſtellung muß eine anſchauliche, binreichen» ausführliche, 
intereſjante, muſterhafte und ſchöne fein. Das Realienbuch kann nach dem 
Weſen der Bildungsübermittelung nicht ſachliche Kenntniſſe mitteilen, jondern 
nur zur Crzielung einer ſicheren ſprachlichen Faſſung und Ordnung der- 
ſelben dienen. Als Sprachmutſter haben die realiſtiſchen Darſtellungen über 
die ſchlichte Unterrichtsſprache hinauszugehen, müſſen aber dabei für die 
Jugend verſtändlich und leicht faßlich ſein. 
9. Das Realienbuch itt ſomit das realiſtiſche Lehr- und Leſebuch für die 
Schule, das den Übrigen Unterrichtsbüchern ebenbürtig zur Seite zu ſtellen iſt. 
Wir leben der Überzeugung, daß dieſem Standpunkte die Zukunft gehört.
	        

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