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Deutsche Blätter für erziehenden Unterricht - 21.1894 (21)

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Bibliographic data

fullscreen: Deutsche Blätter für erziehenden Unterricht - 21.1894 (21)

Periodical

Persistent identifier:
027110176
Title:
Deutsche Blätter für erziehenden Unterricht
Document type:
Periodical
Publisher:
Beyer
Place of publication:
Langensalza
Language:
German
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
ZDB-Nummer:
2178082-1
Access restriction:
Siehe Bände

Periodical volume

Persistent identifier:
027110176_0021
Title:
Deutsche Blätter für erziehenden Unterricht - 21.1894
Shelfmark:
02 A 0177 ; RF 696, 697
Document type:
Periodical volume
Publication year:
1894
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Access restriction:
Open Access

Periodical issue

Title:
Heft 34
Document type:
Periodical
Structure type:
Periodical issue
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Access restriction:
Open Access

Article

Title:
Beiträge zur Pflege des ästhetischen Gefühls
Author:
Busse, H.
Document type:
Periodical
Structure type:
Article
Language:
German
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Link zum Katalog:
BBF0776959
Access restriction:
Open Access

Contents

Table of contents

  • Deutsche Blätter für erziehenden Unterricht
  • Deutsche Blätter für erziehenden Unterricht - 21.1894 (21)
  • Heft 1 (1)
  • Heft 2 (2)
  • Heft 3 (3)
  • Heft 4 (4)
  • Heft 5 (5)
  • Heft 6 (6)
  • Heft 7 (7)
  • Heft 8 (8)
  • Heft 9 (9)
  • Heft 10 (10)
  • Heft 11 (11)
  • Heft 12 (12)
  • Heft 13 (13)
  • Heft 14 (14)
  • Heft 15 (15)
  • Heft 16 (16)
  • Heft 17 (17)
  • Heft 18 (18)
  • Heft 19 (19)
  • Heft 20 (20)
  • Heft 21 (21)
  • Heft 22 (22)
  • Heft 23 (23)
  • Heft 24 (24)
  • Heft 25 (25)
  • Heft 26 (26)
  • Heft 27 (27)
  • Heft 28 (28)
  • Heft 29 (29)
  • Heft 30 (30)
  • Heft 31 (31)
  • Heft 32 (32)
  • Heft 33 (33)
  • Heft 34 (34)
  • Beiträge zur Pflege des ästhetischen Gefühls
  • Lose Blätter
  • Zeitgeschichtliche Mitteilungen
  • Heft 35 (35)
  • Heft 36 (36)
  • Heft 37 (37)
  • Heft 38 (38)
  • Heft 39 (39)
  • Heft 40 (40)
  • Heft 41 (41)
  • Heft 42 (42)
  • Heft 43 (43)
  • Heft 44 (44)
  • Heft 45 (45)
  • Heft 46 (46)
  • Heft 47 (47)
  • Heft 48 (48)
  • Heft 49 (49)
  • Heft 50 (50)
  • Heft 51 (51)
  • Heft 52 (52)

Full text

EUTSCHE 
 
IEB 
ERZIEHEN DEN UNTERRICHT. 
Vöchentlich erscheint eine Nummer. 
Preis: vierteljährlich 7,60 M. 
Anzeigen: 30 Pf. für die 3gesp. Petitzeile. 
HERAUSGEGEBEN VON 
FRIEDRICH MANN. 
Zu beziehen durch jede Buchhandlung 
und Postanstalt. 
. No. der Postzeitungsliste: 1:99. 
 
Inhalt“ 
 
 
-XAL Jahrgang. 
 
Beiträge zur Pflege des ästhetischen Gefühls, 
Blätter: Die 200jährige Jubelfeier der Univerzgität Halle, -- Zeitgesehicht- 
liche Mitteilungen. 
Yon H. Busse. -- Los 
1894. No. 34. 
 
Die im ersten Teile dieger Zeitschrift enthaltenen Abhandlungen verbleiben Eigentum der Verlagshandlung. 
 
Beiträge zur Pflege des ästhetischen Gefühls. 
Von H. Busse in Magdeburg. 
Gefühl, ästhetisch und ästhetisches Gefühl --, diese 
drei Begriffe Sind es, deren Inhalt und Grenzen festgestellt 
Sein müggen, wenn über die Pflege des ästhetischen Ge- 
fühbls verhandelt werden Soll; denn nicht überall und 
immer waren gie die gleichen. Noch heute Steht dem 
Gefühl, als Zustand von Vorstellungen gedacht, das Ge- 
fühl als Zustand der Seele oder auch das Gefühlsvermögen 
gegenüber. Innerhalb der Grenzen des Schönen, abgesehen 
von mannigfaltigen Verwechslungen dessgelben mit ande- 
rem, liegt häufig nur das Kunstschöne, als Produkt der 
Künste vorgestellt; das Schöne des täglichen Lebens, des 
Sittlichen und der Natur ist bald ein-, bald ausgeschlossen. 
Das ästhetische Gefühl nun gar ist nach vieler Meinung 
ein Begriff, über welchen Sich übeihaupt nicht streiten- 
läſst; dem einen ist Schön, was dem andern miſsfällt, und 
beide haben recht nach jener Alltagsphrase, die Geschmäcker 
Seien verschieden. Nicht nur die Moden und Sitten, 8on- 
dern auch die einzelnen Künste geben Zeugnis davon, 
dals die Zahl derer, welche 80 denken, eine gehr groſse 
iSt. Wäre diese Meinung richtig, 80 wäre die Kongequenz 
Vernichtung jeglicher Kunst in ihrem ersten Anfange, also 
Unmöglichkeit derselben. Das Vorhandengein der Küngte 
beweist mithin die Unrichtigkeit jenes Urteils und mahnt, 
der Pflege des Schönheitsginnes die möglichste Sorgfalt 
zuzuwenden. 
1 Was ist das Gefühl? -- Unger ganzes Seelen- 
leben gründet Sich auf die Vorstellungen; denn Fühlen 
und Begehren Sind zunächst Zustände der Vorstellungen 
(RKerbart, Lehrbuch zur Psychologie 33). Eine Vorstellung 
kann nun entweder im Bewuſstsein Stehen, oder gich im 
gehemmten Zustande befinden, Sie kann Steigen oder 
Sinken. Steht oder Schwebt gie im Bewuſstsein, 80 stellt 
Sie ihr Objekt jetzt wirklich vor; ist Sie im gehemmten 
LusStande, 80 ist gie unter der Schwelle des Bewuſstgeins, 
das Subjekt ist Sich ihrer jetzt nicht bewuſst; steigt gie, 
80 Stellt gie ihr Objekt jetzt klarer, Sinkt gie, 
vor, als unmittelbar zuvor (vgl. Herbart, Psychologie als 
Wissenschaft, 8 104). In welchen von diegen vier Mög- 
Lehrbuch zur Psychologie 10). 
Anfechtung muſs ein Vorstoellen nachgeben, d. h. es ver- 
unklarer 
 
lichkeiten dürfen wir nun eine Erklärung für das Gefühl 
Suchen? -- Da dasgelbe nur ein Zustand des Bewulstseins 
iSt, 80 werden wir eine Solche nur in demjenigen finden, 
was wir von den Vorstellungen wisSen, wenn gle Sich im 
Bewuſstsgein befinden und nicht unter der Schwelle des- 
Selben. Auch die Sinkenden Vorstellungen Schwinden aus 
dem Bewuſstsein, mithin können wir das Gefühl nur er- 
klären aus dem, was wir über die Vorstellungen wissen, 
wenn gie im Bewulstsein stehen oder steigen (vgl. Zer- 
bart, ebenda). 
Ihrem Begriffe nach besteht eine Vorstellung nur im 
Erzeugen und Festhalten ihres vorgestellten Bildes; darin 
erschöpft gie Sich, und auſfgerdem ist in ihr nichts zu 
finden (Zerbart, ebenda 8 39). Vorstellungen werden 
Kräfte, indem Sie einander widerstehen. Dieses geschieht, 
wenn ihrer mehrere entgegengegetzte zusammentreffen ; 
man denke hierbei nicht an zugammengegetzte, wie an 
Solche, die ein Ding mit mehreren Merkmalen bezeichnen, 
Sondern an ganz einfache: rot, blau; gauer, Süſs. Der- 
artige Vorstellungen werden einander widerstehen. Wider- 
Stand ist Kraftäuſgerung; dem Widerstehenden aber I1ist 
Sein Wirken ganz zufällig, es richtet Sich nach der An- 
fechtung, die unter Vorstellungen gegenseitig iet und durch 
den Grad ihres Gegengatzes bestimmt wird (Berbart, 
Infolge der gegenseitigen 
wandelt gich in ein Streben vorzustellen und wird, Sobald 
das Hindernis weicht, wieder durch eigene Kraft als Vor- 
Stellung hervortreten (ebenda 11). Man beachte aber wohl, 
daſs die Eigenschaft des Strebens erst in der Hemmung 
durch eine hinzukommende entgegengesetzte Vorstellung 
entsteht. Erst indem eine Vorstellung in einem und dem- 
Selben Subjekt mit einer anderen ihr entgegengegetzten 
zusammentrifft, kommt ihr die Aktivität. Beide Vor- 
Stellungen drängen einander vermöge des unter ihnen ent- 
Stehenden Gegengatzes; eine einzelne kann diesen Gegen- 
Satz nicht haben. Wer den Ton c hört, hört ihn für sich 
und nicht als Entgegengesetztes zu d. Desgleichen, wer 
| 34
	        

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