ScriptaPaedagogica Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Deutsche Blätter für erziehenden Unterricht - 21.1894 (21)

Access restriction

Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Deutsche Blätter für erziehenden Unterricht - 21.1894 (21)

Periodical

Persistent identifier:
027110176
Title:
Deutsche Blätter für erziehenden Unterricht
Document type:
Periodical
Publisher:
Beyer
Place of publication:
Langensalza
Language:
German
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
ZDB-Nummer:
2178082-1
Access restriction:
Siehe Bände

Periodical volume

Persistent identifier:
027110176_0021
Title:
Deutsche Blätter für erziehenden Unterricht - 21.1894
Shelfmark:
02 A 0177 ; RF 696, 697
Document type:
Periodical volume
Publication year:
1894
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Access restriction:
Open Access

Periodical issue

Title:
Heft 5
Document type:
Periodical
Structure type:
Periodical issue
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Access restriction:
Open Access

Article

Title:
Die Anfänge des kindlichen Seelenlebens
Subtitle:
(Schluss)
Document type:
Periodical
Structure type:
Article
Language:
German
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Link zum Katalog:
BBF0776680
Access restriction:
Open Access

Contents

Table of contents

  • Deutsche Blätter für erziehenden Unterricht
  • Deutsche Blätter für erziehenden Unterricht - 21.1894 (21)
  • Heft 1 (1)
  • Heft 2 (2)
  • Heft 3 (3)
  • Heft 4 (4)
  • Heft 5 (5)
  • Die Anfänge des kindlichen Seelenlebens
  • Zur Schulbibelfrage
  • Lose Blätter
  • Heft 6 (6)
  • Heft 7 (7)
  • Heft 8 (8)
  • Heft 9 (9)
  • Heft 10 (10)
  • Heft 11 (11)
  • Heft 12 (12)
  • Heft 13 (13)
  • Heft 14 (14)
  • Heft 15 (15)
  • Heft 16 (16)
  • Heft 17 (17)
  • Heft 18 (18)
  • Heft 19 (19)
  • Heft 20 (20)
  • Heft 21 (21)
  • Heft 22 (22)
  • Heft 23 (23)
  • Heft 24 (24)
  • Heft 25 (25)
  • Heft 26 (26)
  • Heft 27 (27)
  • Heft 28 (28)
  • Heft 29 (29)
  • Heft 30 (30)
  • Heft 31 (31)
  • Heft 32 (32)
  • Heft 33 (33)
  • Heft 34 (34)
  • Heft 35 (35)
  • Heft 36 (36)
  • Heft 37 (37)
  • Heft 38 (38)
  • Heft 39 (39)
  • Heft 40 (40)
  • Heft 41 (41)
  • Heft 42 (42)
  • Heft 43 (43)
  • Heft 44 (44)
  • Heft 45 (45)
  • Heft 46 (46)
  • Heft 47 (47)
  • Heft 48 (48)
  • Heft 49 (49)
  • Heft 50 (50)
  • Heft 51 (51)
  • Heft 52 (52)

Full text

 
JEUTSCHE 
LAIT 
 
ERZIEHENDEN UNTERRICHT. 
Wöchentlich erscheint eine Nummer, 
Preis: vierteljährlich 1,60 M. 
Anzeigen: 30 Pf. für die 3gesp. Petitzeile. 
HERAUSGEGEBEN VON 
"FRIEDRICH MANN. 
Zu beziehen durch jede Buchhandlung 
und Postanstalt. 
No. der Postzeitungsliste: 1599. 
 
XXL Jahrgang. | Inhalt 
Bernard Perez: Die Anfänge des kindlichen Seelenlebens» Von Chr. Ufer, 
(Sebluſs.) -- Zur Sehulbibelfrage. Von Dr. P. 
Zeitgeschichtliche Mitteilungen. 
1894. No. ID. 
Bergemann. (Forts.) -- 
Die im ersten Teile dieger Zeitschrift enthaltenen Abhandlungen verbleiben Eigentum der Verlagsbhandlung. 
 
Bernard Pörez: 
Die Anfänge des Kindlichen Seelenlebens. 
Mit Erlaubnis des VerfasSers übergetzt von Chr, Ufer. 
(Schluls.) 
E. Erste Fortschritte. 
Der N aturtrieb, von dem alles herstammt, und auf den 
alles zurückgehen muſs, ist für das Kind weniger noch 
als für das Tier ein gleichmäſsiger und unfehlbarer Führer. 
Innerbalb der grofsen allgemeingültigen Umrisse, auf 
welche eine allgemeine Psychologie des Kindes und des 
erwachsenen Menschen gegründet werden kann, giebt er 
Raum für Verschiedenheiten, welche die Grundlage bilden 
für die wiederum ziemlich allgemeine Unterscheidung von 
Temperamenten und Charakteren. Was nun die übrigens 
von manchen Psychologen gehr überschätzte Erkenntnis 
dieser individuellen Begonderbeiten betrifft, 80 vermag 
dieselbe zwar durch die Wisgenschaft gefördert zu wer- 
den, aber Sie bildet keinen Teil derselben. 
Infolge des Natartriebs lernt das Kind zugleich und 
mit erstaunlicher Schnelligkeit den Gebrauch aller geiner 
Sinne, aller Seiner Fähigkeiten, mögen diegelben nun 
emotioneller, intellektueller, handelnder oder moraliscber 
Natur Sein. Wenn man die Fortschritte des Kindes mit 
denjenigen der Tiere vergleicht, 80 wundert man Sich 
freilich gehr über die Scheinbare Langsamkeit; und doch 
ist ein Kind im Alter von einem Jahre in vielen Be- 
ziehungen bedeutend weiter in der Entwickelung vor- 
geschritten, als es ein ausgewachgenes Tier jemals gein 
kann. in eben diesen Beziehungen nun unterscheiden 
Sich die Kinder wiederum einigermaſgen von einander, 
und zwar entsprechend ihren angeborenen Kräften, der 
Macht erblicher Übertragung und der Natur der äuſgeren 
Umstände, unter denen gie Sich entwickeln. Das dürfen 
diejenigen Personen niemals vergesgen, welche Sonderlich 
zu Kindern des frühesten Alters anf den von der Natur 
gewiegenen Wegen in Reziehung treten. Ihr Einfluſs ist, 
gleichviel ob Sie es wollen oder nicht, für die Entwicke- 
lung irgend welches Naturtriebs nicht gleichgültig, weder 
in quantitativer noch in qualitativer Hinsicht. Es wäre 
 
ein groſser Irrtum, zu glauben, daſs die Natur alles thue, 
oder anders ausgedrückt, daſs die Naturtriebe, die ein 
geerbtes Ergebnis früherer Erfahrungen Sind, als eine 
Gnade der Vorsehung das junge Wegen von der An- 
Strengung entbinden, welche die Erfahrung verlangt. Glau- 
ben wir ja nicht, daſs die Lehrjahre des Lebens nur eine 
Rückerinnerung Seien, eine mechanische Wiederholung der 
Handlungen, der Gefühle, des Lebens ungerer Vorfahren. 
Mit einem Worte: »Die Entwickelung der Art darf uns 
nicht die Entwickelung des Individuums verbergen oder 
entziehen. 1) 
Welche Fortschritte haben Sich Schon im Alter von 
drei oder Sechs Monaten und besonders im zehnten Mo- 
nate vollzogen ! | 
Marie unterscheidet Schon mit drei und einem halben 
Monat mehrere Teile ihres Körpers. Wenn ihre Mutter 
Sagt: » Wo Sind deine Füſschen?«, 80 Sendet sie erst un- 
Sichere Blicke nach rechts und links; bald darauf beugt 
Sie den Kopf nach vorn und: richtet den Blick auf ihre 
Füſse. Ebenso macht Sie es mit ihrem Kleide, das S8ie 
für einen Teil ihrer Persgon zu halten Scheint. Sie Spielt 
mit ihrer Mutter, Sie liebkost gie. Wenn diese ihr die 
Wange nähert, berührt gie die Kleine mit ihren un- 
gegehickten Händen, tätschelt gie, ergreift das Gegicht 
der Mutter mit der deutlichen Abgicht, Zärtlichkeit zu 
zeigen. Sie plaudert mit den Blumen; sie liebt leiden- 
Schaftlich die Farben, begonders die lebhaftesten. Zeigt 
man ihr ein farbiges Bild, 80 fährt gie zwei- oder dreimal 
lebhaft auf, und ohne deghalb die Brust loszulassen, streckt 
Sie ihre bebenden Händchen nach dem Bilde aus. Bald 
aber läſst gie die Brust los und atemlos vor Begehren 
oder Vergnügen mit gespanntem Blicke und strablendem 
Gegicht, indem gie Stimmen von gich giebt wie ein Vogel, 
Sucht gie das Schöne Ding zu ergreifen; gie falt es mit 
1) &. Compayre, Revue philosophique, novbr. 1878. 
5
	        

Cite and reuse

Cite and reuse

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Periodical volume

METS METS (entire work) MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF DFG-Viewer OPAC
TOC

Article

PDF RIS

Image

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Periodical volume

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Article

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Image

To quote this image the following variants are available:
URN:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Deutsche Blätter Für Erziehenden Unterricht - 21.1894. 1894.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How many letters is "Goobi"?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.