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Deutsche Blätter für erziehenden Unterricht - 26.1899 (26)

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Bibliographic data

fullscreen: Deutsche Blätter für erziehenden Unterricht - 26.1899 (26)

Periodical

Persistent identifier:
027110176
Title:
Deutsche Blätter für erziehenden Unterricht
Document type:
Periodical
Publisher:
Beyer
Place of publication:
Langensalza
Language:
German
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
ZDB-Nummer:
2178082-1
Access restriction:
Siehe Bände

Periodical volume

Persistent identifier:
027110176_0026
Title:
Deutsche Blätter für erziehenden Unterricht - 26.1899
Shelfmark:
02 A 0177 ; RF 498, 499
Document type:
Periodical volume
Publication year:
1899
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Access restriction:
Open Access

Periodical issue

Title:
Heft 42
Document type:
Periodical
Structure type:
Periodical issue
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Access restriction:
Open Access

Article

Title:
Persönlichkeit und Methode in ihrer Bedeutung für den Gesamterfolg des Unterrichts
Author:
Sieler, Albin
Document type:
Periodical
Structure type:
Article
Language:
German
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Link zum Katalog:
BBF0781418
Access restriction:
Open Access

Contents

Table of contents

  • Deutsche Blätter für erziehenden Unterricht
  • Deutsche Blätter für erziehenden Unterricht - 26.1899 (26)
  • Title page
  • Inhalt
  • Heft 1 (1)
  • Heft 2 (2)
  • Heft 3 (3)
  • Heft 4 (4)
  • Heft 5 (5)
  • Heft 6 (6)
  • Heft 7 (7)
  • Heft 8 (8)
  • Heft 9 (9)
  • Heft 10 (10)
  • Heft 11 (11)
  • Heft 12 (12)
  • Heft 13 (13)
  • Heft 14 (14)
  • Heft 15 (15)
  • Heft 16 (16)
  • Heft 17 (17)
  • Heft 18 (18)
  • Heft 19 (19)
  • Heft 20 (20)
  • Heft 21 (21)
  • Heft 22 (22)
  • Heft 23 (23)
  • Heft 24 (24)
  • Heft 25 (25)
  • Heft 26 (26)
  • Heft 27 (27)
  • Heft 28 (28)
  • Heft 29 (29)
  • Heft 30 (30)
  • Heft 31 (31)
  • Heft 32 (32)
  • Heft 33 (33)
  • Heft 34 (34)
  • Heft 35 (35)
  • Heft 36 (36)
  • Heft 37 (37)
  • Heft 38 (38)
  • Heft 39 (39)
  • Heft 40 (40)
  • Heft 41 (41)
  • Heft 42 (42)
  • Persönlichkeit und Methode in ihrer Bedeutung für den Gesamterfolg des Unterrichts
  • Das westelbische Tiefland
  • Zeitgeschichtliche Mitteilungen
  • Heft 43 (43)
  • Heft 44 (44)
  • Heft 45 (45)
  • Heft 46 (46)
  • Heft 47 (47)
  • Heft 48 (48)
  • Heft 49 (49)
  • Heft 50 (50)
  • Heft 51 (51)
  • Heft 52 (52)

Full text

 
 
FÜR 
ERZIEHENDEN UNTERRICHT. 
Wöchentlich erScheint eine Nummer. 
Preis vierteljährlich 1,60 M. 
Anzeigen 30 Pf. für die 3gesp. Petitzeile. 
HERAUSGEGEBEN VON 
FRIEDRICH MANN. 
Zu beziehen durch jede Buchhandlung 
| und Postanstalt. 
' No. der Postzeitungsliste : 1798. 
 
XXVI "Jahrgang. | [uhalt“ 
Persönlichkeit und Methode in ihrer Bedentung für den Gesamtertolg des | 
Unterrichts. Von Dr. Albin Sieler. -- Das westelbisehe Tiefland. Von 
R. Fritzsche. (Fortsetzung.) -- Zeitgeschichtliche Mitteilungen, 
 
1899. No. 42. 
Ausgegeben am 13. Oktober. 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Pergönlichkeit und Methode in ihrer Bedeutung für den Gegamtertolgs des 
Unterrichts. 
Von Dr. Albin Sieler in Altenburg. 
Die Anerkennung des Rechtes und der Freiheit der 
PersSönlichkeit, die Würdigung derselben nach ihrem ganzen 
Gebalte, nach ihrem wahren Wegen und Werte ist eine 
bedeutungsvolle That des modernen Geistes, welche auf 
allen Kulturgebieten befreiend und befruchtend gewirkt 
bat. In der Pädagogik bildet Sie die notwendige Voraus- 
Setzung zur Gewinnung einer klaren Erkenntnis des wahren 
Erziehungsproblems und zur Ausbildung einer fruchtbaren 
rationalen KErziehungspraxis. Dem Altertume und dem 
Mittelalter mangelte die Fähigkeit, die Idee der Erziehung 
in ihrer Wirklichkeit und Reinheit durchschauen zu 
können, Sie vermochten es nicht kraft der herrSchenden 
Weltanschauung. Die Pädagogik des Altertums wurzelte 
in der ästhetischen Weltanschaunng jener Zeit, wo eine 
ungetrübte Harmonie zwischen Geist und Natur das Be- 
wulstsein erfüllte, und die Pergönlichkeit nur als Bestand- 
teil des Ganzen, als Glied des Staates, einen Wert hatte. 
Die Pädagogik des Mittelalters war kirchlicher Natur und 
batte ihre Grundvoraussetzung in der transcendenten Welt- 
ansgchauung, wo der Geist feindlich von der Natur Sich 
trennte, Sie als ein Widergöttliches verachtete und in der 
absoluten Autorität der Kirche gich verlor. Die Pädagogik 
der Neuzeit aber Steht auf dem Prinzip der rechten Ein- 
heit von Geist und Natur, wie sie gich in der freien, 
vernünftigen Persönlichkeit offenbart. Es wär die Re- 
formation, diesge heroische deutsche Geistesthat, welche 
die Persönlichkeit wieder in ihre Rechte eingetzte. Ihr 
Zweck war die Wiederbherstellung des reinen Christentums, 
welches Seinem innersten Wegen nach in der gläubigen 
Hingabe jeder einzelnen mengchlichen Persönlichkeit an 
die absolute Persönlichkeit, an Gott, besteht. Der Glaube 
wurde das materiale Prinzip der reformatorischen Be- 
Strebungen, während das formale Prinzip im freien Er- 
jiorSchen des reinen Gotteswortes bestand, welches die 
alleinige Autorität ist. Hierdurch brach das religiöge Be- 
wuſstgein mit dem traditionellen Dogma, mit jeder äuſser- 
Lichen Autorität der Kirche und Hierarchie; das denkende 
freie Individuum geine höchsten Zwecke. 
 
Selbstbewuſstsein verlangte nach freier Selbstbestimmung, 
der Geist kehrte aus Seiner Transcendenz zu Sich Selbst 
zurück. Freiheit von aller äuſgeren Macht, dagegen Ge- 
bundenheit in der ungichtbaren Welt der Pflicht, des 
Gewissens! Damit wurden der szittlichen PerSönlichkeit 
ihre unveräuſserlichen Rechte wieder zuerkannt. Im 
eigenen Glauben, in der Tiefe des eigenen Gemüts, in 
der Macht eigener Überzeugung fand jetzt das Ssittlich 
Dieses neue 
religiöge Prinzip forderte aber auch ein neues wissen- 
Schaftliches, nämlich das Prinzip freier Vernunftforschung, 
welches in ungerer Zeit alle Gebiete des geistigen Lebens 
beherrgcht. Die innerlich schaffende und umgestaltende 
Macht dieser neuen Ideen der Reformation zeigte gich in 
religiöger Beziehung in der Forderung eines allgemeinen 
Priestertums und nach der pädagogischen Seite in der 
Forderung einer allgemeinen Volksschule, die einen jeden 
befähigen gollte, in irdiSchen und himmlischen Dingen 
Selbständig zu werden. So waren mit der Neugestaltung 
des Erziehungszieles die notwendigen Bedingungen zur 
Erweiterung und Vertiefung der Erziehungsaufgaben ge- 
funden; die Grundlagen waren gegeben, im Geiste des 
reinen Christentums Persönlichkeiten durch PerSönlich- 
keiten heranzuziehen, die harmonische Bildung des ganzen 
Mengchen und aller Menschen berücksichtigen und 80 die 
Erziehung der christlicher. Idee gemäls Sowohl zu einer 
universellen, als auch zu einer individuellen fortentwickeln 
und durchbilden zu können. 
Diese pädagogischen Errungenschaften der Reformation 
von ihren fremden Bestandteilen zu entbinden und sich 
des Begitzes dergelben in ihrer Reinheit durch wissSen- 
Schaftliche Läuterung immermehr zu vergewisSern, das 
war der Pädagogik der Zukunft vorbebalten, und mit 
Recht darf man wohl behaupten, daſs kein Zeitalter die 
Idee der Erziehung begrifflich 80 klar und Scharf geschaut 
und vor allem ihrer Verwirklichung in 80 relativ voll- 
kommener Weise nabe gekommen ist, wie unger Jahr- 
42
	        

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