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Die evangelische Volksschule - 8.1864 (8)

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Bibliographic data

fullscreen: Die evangelische Volksschule - 8.1864 (8)

Periodical

Persistent identifier:
1002751985
Title:
Die evangelische Volksschule
Subtitle:
praktisch-theoretisch pädagogische Zeitschrift für das evangelische Volksschulwesen
Document type:
Periodical
Publication year:
1859
Place of publication:
Brandenburg
Language:
German
Collection:
Religionspädagogische Zeitschriften
ZDB-Nummer:
2555099-8
Access restriction:
OPENACCESS

Periodical volume

Persistent identifier:
1002751985_08
Title:
Die evangelische Volksschule - 8.1864
Document type:
Periodical volume
Publisher:
Selbstverl.
Publication year:
1864
Collection:
Religionspädagogische Zeitschriften
Access restriction:
OPENACCESS

Periodical issue

Title:
Heft 6
Document type:
Periodical
Structure type:
Periodical issue
Collection:
Religionspädagogische Zeitschriften
Access restriction:
OPENACCESS

Article

Title:
Die Einladung
Author:
Knapp, A.
Person in original:
A. Knapp
Document type:
Periodical
Structure type:
Article
Collection:
Religionspädagogische Zeitschriften
Link zum Katalog:
1002751985-08-1328175625238-105
Access restriction:
OPENACCESS

Contents

Table of contents

  • Die evangelische Volksschule
  • Die evangelische Volksschule - 8.1864 (8)
  • Title page
  • Heft 1 (1)
  • Heft 2 (2)
  • Heft 3 (3)
  • Heft 4 (4)
  • Heft 5 (5)
  • Heft 6 (6)
  • Wie ich's treibe
  • Eine Parallele zwischen dem ersten und dritten Hauptstücke des lutherischen Katechismus
  • Grundriß der Lehre von der geschichtlichen Entwickelung des Reiches Gottes auf Erden
  • Die Zeichen des jüngsten Tages
  • Vier Conferenz-Vorträge in Folge des von Königlicher Regierung zu Liegnitz im Jahre 1860 gestellten Thema's
  • Die Erziehung zur Vaterlandsliebe
  • Ueber den Schulzwang
  • Dr. Hermann Ulrici: "Gott und die Natur"
  • Die Einladung
  • Zweimal 17 Aufsätze aus der Volksschule
  • Lösung der Aufgaben von Adolf Schmidt in der Ev. Volksschule Bd. VIII. Heft 4.
  • Algebraische Aufgaben
  • Allgemeine Verordnungen etc.
  • Ordensverleihungen
  • Recensionen
  • Verzeichniß der in Band VIII. recensirten Bücher
  • Inhalts-Verzeichniß des achten Bandes
  • Anzeigen

Full text

Sic Einladung. 
609 
scheint einen tiefen Eindruck auf ihn gemacht zu haben. Vielleicht machen 
ihn die Worte des Herrn im Evangelium: „Kinder, habt ihr Nichts zu 
essen?" so nachdenklich. Der bittende Ausdruck seines Antlitzes deutet 
an, daß er dem Herrn einen Wunsch vorgetragen hat. 
6. Die Hausfrau. 
1) Ihr Verhältniß zum Manne. 
2) - - zu ihren Kindern. 
3) Ihre Wirksamkeit in der Stube und Küche. 
e. Der Greis. (Schülerarbeit.) 
Der Greis ist ein alter Mann. Er hat das letzte Lebensalter er 
reicht. Seine Jahre sind gezählt; er steht schon mit einem Fuße im Grabe. 
Seine frühere Körperkraft ist geschwunden. Er muß daher schwerere Ar 
beiten jüngern Leuten überlasten. Mattigkeit hat sich seiner bemächtigt; 
dazu wird er von mancherlei Gebrechen heimgesucht. Deshalb geht er 
gebückt einher. Sein Auge blickt matt; sein Haupt ist kahl oder mit sil 
berweißen Locken bedeckt. Ein Greis hat viel erfahren; deshalb sollen 
wir auf seinen Rath achten. Böse Kinder spotten wohl über einen Greis. 
Ein solches Betragen ist jedoch recht sündhaft. Vielmehr heißt es in der 
Schrift: Vor einem grauen Haupte sollst du ausstehen. Wohl einem 
Greise, wenn er in der Jugend für seine spätern Jahre gesorgt hat. Es 
ist ein schmerzlicher Anblick, einen Greis von einem Hause zum andern 
wanken zu sehen, um sich ein Stücklein Brot zu holen. Wohl ihm, wenn 
er auch frühe für sein Seelenheil gesorgt hat up.d nicht mit Betrübniß 
an jeine verlorne Jugend zu denken braucht. Die guten Werke, die er 
in seinem langen Leben gesammelt hat, begleiten ihn in'ö Jenseit. 
X. Zweimal 17 Aufsätze aus der Volksschule. 
Mitgetheilt von C. F. L ü d e r s in Harsleben bei Halberstadt. 
(Schluß.) 
! ?. Der australische Continent. 
Der Boden Australiens ist zum großen Theile sandig und sumpfig. 
Meistens ist das Land flach. Im Süden erheben sich die blauen Berge; 
die sind das größt? australische Gebirge. Die Mündungen der Flüsse 
werden oft durch Sandbänke verstopft. Die größten Flüsse sind der 
Murray und der Victoria. — Die Pflanzenwelt Australiens ist höchst 
eigenthümlich. Die Bäume wechseln mit den Jahreszeiten die Rinde, 
behalten aber immer die alten Blätter, die mit der Zeit fast so zähe wer 
den wie Leder. Alle Bäume bleiben sehr klein, das Gras dagegen wird 
ungeheuer groß. Die gewöhnlichen Bäume sind: der Brotbaum, die 
Sagopalme und der Eukalyptenbaum. Der Brotbaum giebt eine mehl 
reiche, nahrhafte Frucht, die Aehnlichkeit mit dem Brote'hat. Von dem
	        

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