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Die evangelische Volksschule - 12.1868 (12)

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Bibliographic data

fullscreen: Die evangelische Volksschule - 12.1868 (12)

Periodical

Persistent identifier:
1002751985
Title:
Die evangelische Volksschule
Subtitle:
praktisch-theoretisch pädagogische Zeitschrift für das evangelische Volksschulwesen
Document type:
Periodical
Publication year:
1859
Place of publication:
Brandenburg
Language:
German
Collection:
Religionspädagogische Zeitschriften
ZDB-Nummer:
2555099-8
Access restriction:
OPENACCESS

Periodical volume

Persistent identifier:
1002751985_12
Title:
Die evangelische Volksschule - 12.1868
Document type:
Periodical volume
Publisher:
Selbstverl.
Publication year:
1868
Collection:
Religionspädagogische Zeitschriften
Access restriction:
OPENACCESS

Periodical issue

Title:
Heft 5
Document type:
Periodical
Structure type:
Periodical issue
Collection:
Religionspädagogische Zeitschriften
Access restriction:
OPENACCESS

Article

Title:
Die Lehren evangelischer Katechismus-Auslegungen über den Eid
Subtitle:
vierter Artikel ; (Fortsetzung)
Author:
Holtsch, Hugo
Person in original:
von Hugo Holtsch
Document type:
Periodical
Structure type:
Article
Collection:
Religionspädagogische Zeitschriften
Link zum Katalog:
1002751985-12-1328175730658-54
Access restriction:
OPENACCESS

Contents

Table of contents

  • Die evangelische Volksschule
  • Die evangelische Volksschule - 12.1868 (12)
  • Title page
  • Heft 1 (1)
  • Heft 2 (2)
  • Heft 3 (3)
  • Heft 4 (4)
  • Heft 5 (5)
  • Die Lehren evangelischer Katechismus-Auslegungen über den Eid
  • Ein Beitrag zur Geschichte der Presbyterianischen Kirche Schottlands
  • Wie kommt's?
  • Warum ich ein Feind der gemischten Schule bin
  • Wodurch können Lehrer-Conferenzen recht fruchtbar für Lehrer und ihre Schüler gemacht werden?
  • Bedeutung der bekanntesten Taufnamen
  • Der Schulunterricht in der Botanik
  • Präparandenbildung und Lehrermangel
  • Lehrer und norddeutsche Bundes-Beamte
  • Von den Getreidearten und deren Verbreitung
  • Ihr Lehrer des Volkes, werdet Diätare oder Kanzlisten bei einem Gerichte
  • Zur Lehrer-Auswanderung nach Amerika
  • An die Turnlehrer Preußens und alle Freunde des Turnens
  • Zwei geometrisch-algebraische Aufgaben
  • Anschreiben an das Haus der Abgeordneten
  • Allgemeine Verfügungen Betreffs des Preußischen Volksschulwesens
  • Lösung der in Heft 1 Seite 53 gestellten Preis-Rechen-Aufgaben
  • Bibliographie
  • Recensionen und Anzeigen
  • Heft 6 (6)

Full text

1. Die Lehren evangelischer Katechismus - Auslegungen über 
den Eid. 
Vierter Artikel. 
Von Hugo Holtsch, Oberlehrer am Seminar zu Bunzlan. 
(Fortsetzung.) 
III. Die „Besserung" der katechetischen Behandlung des Schwörens. 
Abgesehen von der (sub I. gen.) alleinigen Bezugnahme auf's 
Schwören beim Namen Gottes in der katechetischen Behandlung des 
2. Gebotes, der die Erwähnung des bloßen „Betheuerns" und des 
Schwörens überhaupt nur als kurzes, nachträgliches ,,Beiwerk" anzufügen 
ist, muß zum Schluffe gefragt werden: „Welches Ziel hat der Herr 
seiner „Kirche gesteckt?" (S. 150.) Diese Frage will eben die (sub II. gen.) 
Auffassung des Verfassers über Math. 5, 34 (oder die einzige wissenschaft 
liche Wahrheit in dieser Sache) zur Geltung bringen. Der Eid soll in 
allen Fällen einstmals „ganz weg fallen, da alle Christen auch ohne 
Eid als vor dem lebendigen Gotte ihr Wort Wahrheit sein lassen 
sollen." Man sei darum jetzt schon so „wahrhaft, daß man nicht 
Anlaß zu einem Eide werde." Demnach seien „heilige Versprechen" 
bei Confirmation, Ehe u. s. w. nicht Arten des Eides. Da „fühlt 
sich der Christ seinem Gotte ganz besonders nahe." Ein Hin 
ausgehen über einfache Rede müßte ihm da „innerlich widerstreben." 
Dies „Ideal" muß den Kindern „hingestellt" werden, damit sie im 
Leben darnach handeln. 
Zu I. bemerken wir Folgendes: 
Allerdings ist Schwören beim Namen Gottes die Hauptsache in der 
Erklärung dieser Art des Mißbrauches im 2. Gebote. Der Tert 'des 
Gebotes fordert dies. Das bloße „Betheuern" soll davon bestimmt 
geschieden, genau in seinem Wesen erklärt, aber nur kurz und nachträg 
lich behandelt werden. Dabei soll man klar bestimmen, wann solch 
Betheuern nicht geschehen dürfe und wann es im Leben sein gutes Recht 
und seinen religiösen Werth habe. Aber was ist denn dies „Betheuern"? 
Wir haben in unserer Erörterung schon oft davon gehandelt. Versichert 
man seine Rede bei der Ehre, dem Leben u. s. w. (Matth. 5, 35 ff.) 
dann ist solch' Reden, wie Matth. 5. deutlich dargelegt, im Grunde 
genommen ein Eid bei Gott selber. Im Alten Testament waren solche 
Eide von frommen Leuten sehr häufig in gewissen wichtigen Lebenslagen. 
Ballten, evangel. Volksschule. Jahrg. 1868. 5. Heft. 26
	        

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