ScriptaPaedagogica Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Die evangelische Volksschule - 12.1868 (12)

Access restriction

There is no access restriction for this record.

Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Die evangelische Volksschule - 12.1868 (12)

Periodical

Persistent identifier:
1002751985
Title:
Die evangelische Volksschule
Subtitle:
praktisch-theoretisch pädagogische Zeitschrift für das evangelische Volksschulwesen
Document type:
Periodical
Publication year:
1859
Place of publication:
Brandenburg
Language:
German
Collection:
Religionspädagogische Zeitschriften
ZDB-Nummer:
2555099-8
Access restriction:
OPENACCESS

Periodical volume

Persistent identifier:
1002751985_12
Title:
Die evangelische Volksschule - 12.1868
Document type:
Periodical volume
Publisher:
Selbstverl.
Publication year:
1868
Collection:
Religionspädagogische Zeitschriften
Access restriction:
OPENACCESS

Periodical issue

Title:
Heft 6
Document type:
Periodical
Structure type:
Periodical issue
Collection:
Religionspädagogische Zeitschriften
Access restriction:
OPENACCESS

Article

Title:
Der Kirschbaum
Subtitle:
Gedicht ; (Wetzel's Schullesebuch A. Seite 315) ; für die Oberstufe behandelt
Author:
Hebel, Johann Peter
Person in original:
von J. P. Hebel ; Franz Brümmer
Document type:
Periodical
Structure type:
Article
Collection:
Religionspädagogische Zeitschriften
Link zum Katalog:
1002751985-12-1328175730790-79
Access restriction:
OPENACCESS

Contents

Table of contents

  • Die evangelische Volksschule
  • Die evangelische Volksschule - 12.1868 (12)
  • Title page
  • Heft 1 (1)
  • Heft 2 (2)
  • Heft 3 (3)
  • Heft 4 (4)
  • Heft 5 (5)
  • Heft 6 (6)
  • Die Lehren evangelischer Katechismus-Auslegungen über den Eid
  • Belehrungen und Vermahnungen an Stadtschüler
  • Nothwendigkeit der steten Vorbereitung auf die Unterrichtsgegenstände
  • Wie kann der Lehrer bei der Ausübung seines Berufes auf seine Gesundheit bedacht sein?
  • Stellung der Lehrer in Südrußland
  • Memoiren eines Schillings
  • Der Kirschbaum
  • Ueber die "Disciplin in den Elementarschulen Berlins"
  • Gedanken über die Schullehrerfrage in Nordamerika
  • Der Unterricht in den Sonntagsschulen Nordamerika's
  • Zur Lehrer-Auswanderung
  • Bibliographie
  • Recensionen
  • Anzeigen
  • Uebersichtliche Zusammenstellung der Bände VII. - XII. der evangelischen Volksschule

Full text

5J4 
Der Kirschbaum. 
Auswahl. Und die Speise sagt ihr zu, denn das Gemüse, wie sie die 
zarten, weichen Blätter, nennt, ist gut und so versührerisch, daß sie nicht 
aushören möchte zu essen. Das ist so der Raupen Art. Gefräßigkeit 
ist ihre charakteristische Eigenschaft, die darum der Dichter auch andeuten 
zu müssen glaubte in den Worten: „man kommt schier nimmer wieder 
fort!" wenngleich diese Andeutung in der schonendsten, liebenswürdigsten 
Weise geschieht. 
Auch die emsige, nach süßer Kost begierige Biene erfreut sich und 
genießt der ihm von Gott bescheerten Speise. Sie hat schon lange nach 
geeigneter Nahrung sich umgeschaut und wirb nun der herrlichen Blütheir 
gewahr, welche die Frühlingssonne gezeitigt hat. Sie fliegt heran und 
beschaut sorgfältig .das sich Darbietende. Die weißen Blüthen dünken 
ihr kostbares Porzellan zu sein, welches den Kaffee für sie birgt, und da 
sie annimmt, daß dieselben eigens für sie gewachsen seien, genießt sie 
ohne Weiteres der süßen Kost, und bei Gewährung des noch vorhandenen 
reichlichen Vorraths meint sie naiv: „Der Zucker muß doch wohlfeil 
sein!" 
Der Sperling tritt etwas unverschämter auf. „Jst's so gemeint?" 
ruft er, d. h. Sind einmal die Kirschen da, so muß man sie auch essen 
und nicht erst abwarten, ob man eingeladen wird, Platz zu nehmen. 
Von. sich eingenommen scheint er auch zu sein, da er sein Gezwitscher 
einen „Gesang" nennt und sich für verpflichtet hält, diesen Gesang durch 
Stärkung der Kehle zu pflegen. 
Was will der Dichter mit diesem Gedicht sagen? Welchen Gedanken 
hat er durch dasselbe anschaulich machen wollen? Diese Fragen sind 
unschwer zu beantworten. Das ganze Gedicht ist ein Commentar zu dem 
Wort des Herrn: „Sehet die Vögel unter dem Himmel an; sie säen 
nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in die Scheunen, und euer 
himmlischer Vater ernähret sie doch!" und als Grundgedanke ergiebt sich: 
Die Liebe und Weisheit Gottes, welche allen seinen Geschöpfen das zu 
ihrer Erhaltung Nothwendige darreicht. Veranschaulicht ist dieser Gedanke 
1) durch die drei Thiere, als Repräsentanten der gesammten Thierschöpfung; 
2) durch den Kirschbaum, als Repräsentanten der gesammten Natur mit 
ihren verschiedenen Erzeugnissen während des Wechlels der Jahreszeiten. 
Poetisch dargestellt ist dieser Gedanke durch die Einkleidung desselben in 
das Gewand der Erzählung eines als geschehen gedachten Vorfalls. 
Gott erscheint in dieser Erzählung als der Gastgeber, der Kirschbaum als 
der Tisch, an dem die Gäste Platz nehmen, um bewirthet zu werden, die 
Thiere als die Gäste und die Jahreszeiten als die dienenden Geister des 
Hausherrn, die seinem Winke unbedingt Folge leisten. Alle stellen sich 
als Personen dar, deren Handlungen und Eigenthümlichkeiten als sinnlich 
wahrnehmbar dargestellt werden. Gott der Herr, als Gastgeber, befiehlt, 
ordnet an, auch ,'edeö der Thiere tritt redend auf; ferner sehen wir jedes 
sich in seiner Weise gebahren. Selbst die Natur erscheint als mit Bewußt 
sein handelnd: Der Kirschbaum trägt Blätter, Blüthen und Früchte, die 
kühle Bergesluft kommt, der Winter streut Schnee.
	        

Cite and reuse

Cite and reuse

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Periodical volume

METS METS (entire work) MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF DFG-Viewer OPAC
TOC

Article

PDF RIS

Image

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Periodical volume

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Article

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Image

To quote this image the following variants are available:
URN:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Die Evangelische Volksschule - 12.1868. Selbstverl., 1868.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How many letters is "Goobi"?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.