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Evangelisches Monatsblatt für die deutsche Schule - 3.1883 (3)

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Bibliographic data

fullscreen: Evangelisches Monatsblatt für die deutsche Schule - 3.1883 (3)

Periodical

Persistent identifier:
1002753074
Title:
Evangelisches Monatsblatt für die deutsche Schule
Subtitle:
Organ des Deutschen Evangelischen Schulvereins
Document type:
Periodical
Publication year:
1881
Place of publication:
Treptow a. R.
Language:
German
Collection:
Religionspädagogische Zeitschriften
ZDB-Nummer:
2555108-5
Access restriction:
OPENACCESS

Periodical volume

Persistent identifier:
1002753074_03
Title:
Evangelisches Monatsblatt für die deutsche Schule - 3.1883
Document type:
Periodical volume
Publisher:
Herrcke & Lebeling
Publication year:
1883
Language:
German
Collection:
Religionspädagogische Zeitschriften
Access restriction:
OPENACCESS

Periodical issue

Title:
Heft 2
Document type:
Periodical
Structure type:
Periodical issue
Collection:
Religionspädagogische Zeitschriften
Access restriction:
OPENACCESS

Article

Title:
Die Pflege des Volksgesanges in Gesangvereinen
Author:
Hoerster, C.
Person in original:
von Lehrer C. Hörcher in Gelsenkirchen
Document type:
Periodical
Structure type:
Article
Collection:
Religionspädagogische Zeitschriften
Link zum Katalog:
1002753074-03-1373375380453-13
Access restriction:
OPENACCESS

Contents

Table of contents

  • Evangelisches Monatsblatt für die deutsche Schule
  • Evangelisches Monatsblatt für die deutsche Schule - 3.1883 (3)
  • Title page
  • Inhalt
  • Heft 1 (1)
  • Heft 2 (2)
  • Die Pflege des Volksgesanges in Gesangvereinen
  • Zur Vorbereitung auf die vierhundertjährige Jubiläumsfeier von Luthers Geburtstag
  • Abermals Herbart und Herbartianer
  • Jeremias Gotthelfs "Anna Bäbi"
  • Mission und Schule
  • Die Aussprache der biblischen Namen und der fremden Namen in der Geographie
  • Ernst Moritz Arndt als Freund der deutschen Jugend
  • Eine gute Unterhaltungs-Lektüre
  • Gustav-Adolf-Verein
  • Beurteilungen und Anzeigen
  • Evangelischer Schulkongreß
  • Vereinsnachrichten
  • Zirkularfragen
  • Kasse
  • Personal-Veränderungen
  • Inhalt
  • Heft 3 (3)
  • Heft 4 (4)
  • Heft 5 (5)
  • Heft 6 (6)
  • Heft 7 (7)
  • Heft 8 (8)
  • Heft 9 (9)
  • Heft 10 (10)
  • Heft 11 (11)
  • Heft 12 (12)

Full text

34 
C. Horcher, 
doch den Anschein, als hätte ein Bileam den Reichsfeinden den teuflischen 
Rat gegeben, unserem Volke das Herz zu vergiften, mit dem Liederleben 
den Liedersegen zu nehmen zum Zwecke leichterer Unterjochung. Unser 
Volk singt im großen und ganzen nicht mehr, und wo es noch singt, 
hört man das, was es nicht singen sollte. Der Musikdirektor Seminar 
lehrer Zimmer sagt: „Verstummt sind nur die guten, edlen Volkslieder 
und an ihre Stelle treten Couplets und Tingeltangeleien,' zum mindesten 
seicht und jämmerlich, oft aber auch frivol und ganz abscheulich. Wir 
verdammen gewiß den Scherz nicht, auch nicht die frohe Laune, selbst 
wenn sie einmal in Übermut auszuschlagen droht; aber daß die jämmer 
lichsten Machwerke, denen man die selbstsüchtige Fabrikarbeit und das 
schamlose Rechnen auf böse Lust und Sinnenkitzel auf der Stelle ansieht, 
daß solches Zeug jetzt an vielen Orten unsern schönen und reinen Volks 
gesang verdrängen und ersetzen will, das ist schmerzlich für einen jeden, 
der unser Volk lieb hat, der etwas hält auf Zucht und Sitte, der nur 
schöne und edle Musik will im Haus wie im Konzertsaal." Es thut 
darum not, das zum Teil schon verloren gegangene Gut wieder zu ge 
winnen, den edlen Volksgesang kräftig zu pflegen und uns damit eine 
Waffe zu verschaffen, vor der Hölle und Teufel weichen müssen. Es ist 
dahin zu streben, daß Meister und Geselle wieder in der Werkstatt 
singen, — daß der Landmann hinterm Pflug, die Jungfrau wie das 
alte Mütterchen liebliche Weisen erschallen lassen, — daß ein Liederleben 
in die Häuser ziehe; daß wieder Gesang ertöne bei der Morgen- und 
Abendandacht, bei Familienereignissen, mögen sie trauriger oder heiterer 
Natur sein. Dafür einzutreten mit aller Kraft, die jämmerlichen Gassen 
hauer, namentlich unter der heranwachsenden Jugend zu verbannen, „edlen 
keuschen Gesang mit reinen schönen Texten" zu pflegen in Vereinen und 
im Hause — das ist die Aufgabe der Volksgesangvereine. 
Leider haben die Gesangvereine diese Aufgabe noch nicht erfaßt. 
Anstatt Hüter und Pfleger des Volksgesanges zu sein, tragen sie nicht 
geringe Schuld an seinem Verfall und unterbinden sich dadurch selber 
die Lebensader. Mehr oder weniger leiden fast alle Vereine an der 
Sucht, die Volkslieder in einer der Kunstmusik entlehnten Satzweise vor 
zutragen, die darum nicht auf weitere Kreise des Volkes, zum Mit- und 
Nachsingen auffordernd, zurückwirken kann. Ohne Zweifel haben die 
einfachen Lieder, welche auch weniger geübte Sänger gut zu singen ver 
mögen, eine bedeutendere Wirkung als die kunstreichsten Gesänge, wenn 
sie, wie man leider so oft hört, troß angestrengter Übung nur unsicher
	        

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Evangelisches Monatsblatt Für Die Deutsche Schule - 3.1883. Herrcke & Lebeling, 1883.
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