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Rheinischer Schulmann - 7.1889 (7)

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Bibliographic data

fullscreen: Rheinischer Schulmann - 7.1889 (7)

Periodical

Persistent identifier:
1002762790
Title:
Rheinischer Schulmann
Subtitle:
evangelische Zeitschrift für Erziehung und Unterricht in Schule und Haus
Document type:
Periodical
Publication year:
1883
Place of publication:
Neuwied {[u.a.]
Language:
German
Collection:
Religionspädagogische Zeitschriften
ZDB-Nummer:
2555164-4
Access restriction:
OPENACCESS

Periodical volume

Persistent identifier:
1002762790_07
Title:
Rheinischer Schulmann - 7.1889
Document type:
Periodical volume
Publisher:
Heuser
Publication year:
1889
Collection:
Religionspädagogische Zeitschriften
Access restriction:
OPENACCESS

Periodical issue

Title:
Heft V
Document type:
Periodical
Structure type:
Periodical issue
Collection:
Religionspädagogische Zeitschriften
Access restriction:
OPENACCESS

Article

Title:
Friedrich Rückert in seinem Leben und Wirken
Subtitle:
(Schluß)
Author:
Fischer, Konrad
Person in original:
von Konrad Fischer, Lehrer an der höheren Mädchenschule zu Trier
Document type:
Periodical
Structure type:
Article
Collection:
Religionspädagogische Zeitschriften
Link zum Katalog:
1002762790-07-1328716109831-39
Access restriction:
OPENACCESS

Contents

Table of contents

  • Rheinischer Schulmann
  • Rheinischer Schulmann - 7.1889 (7)
  • Title page
  • Title page
  • Inhalt des siebenten Jahrganges
  • Heft I (1)
  • Heft II (2)
  • Heft III (3)
  • Heft IV (4)
  • Heft V (5)
  • Friedrich Rückert in seinem Leben und Wirken
  • Die Wohlthaten
  • Der verlorene Sohn
  • Die Beibehaltung der deutschen Schrift in der Volksschule
  • Nachrichten und Vermischtes
  • Beurteilung neuer Schriften
  • Briefkasten
  • Heft VI (6)
  • Heft VII (7)
  • Heft VIII (8)
  • Heft IX (9)
  • Heft X (10)
  • Heft XI (11)
  • Heft XII (12)

Full text

1. 
Friedrich Riiikert in seinem Leben iinb Wirken. 
Von Konrad Fischer, Lehrer an der höheren Mädchenschule zu Trier. 
(Schluß.) 
Nehmen mir jetzt, nachdem wir Rückert 
als patriotischen Dichter kennen gelernt 
haben, den Faden seiner Lebens 
geschichte wieder auf. Während der 
Befreiungskriege finden wir ihn bald 
bei seinen Eltern, bald bei seinen 
Freunden. 1815 wurde er als Mit 
redakteur des Morgenblattes nach 
Stuttgart berufen. Hier trat er auch 
in freundschaftlichen Verkehr mit Uh- 
land und begann die mittelalterliche 
deutsche Lyrik zu bearbeiten. 1817 
verließ er Stuttgart um die lang er 
sehnte Reise nach Italien anzutreten. 
Ihn lockten die Kunstwerke, die itali 
enische Volkspoesie und der südliche 
Himmel. Aus einer an Eindrücken 
reichen Reise durch die Schweiz berei 
tete er sich auf seinen Einzug in das 
klassische Land vor. In Rom nahm 
er längeren Aufenthalt und lebte hier 
mit deutschen Künstlern und Kunst 
freunden; unter den letzteren ist na 
mentlich der damalige Kronprinz Lud 
wig von Bayern zu erwähnen. Rückert 
war in diesem Verein gern gesehen 
und als ein Mann von Herz und Ehre 
geschätzt. Er beschäftigte sich mit den 
eingehendsten Forschungen der italieni 
schen Volkspoesie und der italienischen 
Metrik. Der Besuch der Kunststätten 
und Ausflüge in die Umgebung Roms 
unterbrachen die Studien aufs ange 
nehmste. Dennoch empfand er inmitten 
aller Schönheiten Italiens Heimweh 
nach den deutschen Fluren, und alle 
Lorbeerhaine und das Rauschen der 
vielbesungenen Quellen konnten ihm 
sein Heimatland nicht ersetzen. In 
Italien entstand auch das innige Lred 
„Aus der Jugendzeit." Schon im 
Oktober 1818 folgte er dem Zuge 
dahin, wo ihm einst die Schwalbe im 
Dorfe sang, und kehrte nach Deutsch 
land zurück. 
Einer der englischen Freunde, die 
er in Rom gewonnen, entwarf bald 
nach seiner Abreise in einem Briefe 
an einen Bekannten über das Äußere 
des Dichters folgende treffende Schil 
derung : „Begegnet dir zufällig einmal 
das lebende Bild Volkers, des Spiel 
mannes aus den Nibelungen, dann 
wisse, es ist Rückert, der vor dir steht; 
denn dem gleicht er wie ein Ei dem 
andern: eine vollkommene Riesengestalt, 
| altdeutsche Tracht, langer Schnurrbart, 
1 dunkles Haar, das in langen breiten 
! Locken auf die breiten Achseln fällt, die 
, Augenbrauen finster zusammengezogen, 
* die Augen gedankenvoll, bieder, bald 
kindlich milde, bald kriegerisch; kurzum, 
es fehlt zum Bilde nur der eiserne 
! Fidelbogen." 
Rückert nahm seine Heimreise über 
; Wien. Der Aufenthalt in dieser 
! Stadt wurde für ihn höchst bedeutungs- 
! voll durch seine Bekanntschaft mit dem 
damals berühmtesten deutschen Orien- 
' talisten von Hammer-Purgstall. 
Der Gelehrte, der durch seine orien 
talischen Sprachstudien auch Goethe zur 
! Nachahmung der orientalischen Lyrik 
| angeregt hatte, führte auch Rückert in 
die Wissenschaft der morgenländischen 
I Sprachen ein und versah ihn reichlich 
mit Büchern, was bei der Seltenheit 
dieser Schriften damals von großem 
Wert für ihn war. Die Bekanntschaft 
| mit Hammer bezeichnet eine wichtige 
' Wendung im Leben Rückerts, seine 
! Laufbahn als Orientalist, der wir 
; uns jetzt zuwenden. 
Der Aufenthalt in Wien währte 
nur drei Monate. Wenn wir auch die 
I Einwirkung des Wiener Gelehrten 
während der kurzen Zeit so groß als 
möglich annehmen, so müssen wir doch 
Rückerts Fleiß und Begabung unend 
lich viel Beifall spenden. Schon nach 
einigen Jahren zählte er zu den be 
deutendsten Orientalisten Europas. Die 
9
	        

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