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Rheinischer Schulmann - 7.1889 (7)

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Bibliographic data

fullscreen: Rheinischer Schulmann - 7.1889 (7)

Periodical

Persistent identifier:
1002762790
Title:
Rheinischer Schulmann
Subtitle:
evangelische Zeitschrift für Erziehung und Unterricht in Schule und Haus
Document type:
Periodical
Publication year:
1883
Place of publication:
Neuwied {[u.a.]
Language:
German
Collection:
Religionspädagogische Zeitschriften
ZDB-Nummer:
2555164-4
Access restriction:
OPENACCESS

Periodical volume

Persistent identifier:
1002762790_07
Title:
Rheinischer Schulmann - 7.1889
Document type:
Periodical volume
Publisher:
Heuser
Publication year:
1889
Collection:
Religionspädagogische Zeitschriften
Access restriction:
OPENACCESS

Periodical issue

Title:
Heft III
Document type:
Periodical
Structure type:
Periodical issue
Collection:
Religionspädagogische Zeitschriften
Access restriction:
OPENACCESS

Article

Title:
Die Schöpfung
Subtitle:
Lehrprobe für das erste Schuljahr
Author:
Dietz, Rudolf
Person in original:
von Rudolf Dietz - Freiendiez
Document type:
Periodical
Structure type:
Article
Collection:
Religionspädagogische Zeitschriften
Link zum Katalog:
1002762790-07-1328716109602-17
Access restriction:
OPENACCESS

Contents

Table of contents

  • Rheinischer Schulmann
  • Rheinischer Schulmann - 7.1889 (7)
  • Title page
  • Title page
  • Inhalt des siebenten Jahrganges
  • Heft I (1)
  • Heft II (2)
  • Heft III (3)
  • Die Schöpfung
  • Aus der Praxis für die Praxis!
  • Die Fabel und ihre Verwertung im Schulunterrichte
  • Wilhelm Hey
  • Vermischtes
  • Beurteilung neuer Schriften
  • Neuigkeiten der pädagogischen Litteratur
  • Briefkasten
  • Zwei neue Kaiserlieder
  • Heft IV (4)
  • Heft V (5)
  • Heft VI (6)
  • Heft VII (7)
  • Heft VIII (8)
  • Heft IX (9)
  • Heft X (10)
  • Heft XI (11)
  • Heft XII (12)

Full text

1. 
Die Schöpfung. 
Lehrprobe für das erste Schuljahr*). 
Von Rudolf Dieß-Freiendiez. 
Wir wollen heute hören, wie der alles, was darinnen ist, geschaffen 
liebe Gott Himmel und Erde, und hat. 
A. Einleitung. 
In welchem Hause befindet ihr euch 
eben, liebe Kinder? (Im Schul 
hause**). Weshalb heißt das Haus 
Schulhaus? (Weil Schule darin 
gehalten wird). Es gab einmal eine 
Zeit, in der war auf dem Platze, auf 
dem sich jetzt unser Schulhaus befindet, 
kein Haus zu sehen, sondern ein großer 
Garten mit Blumen, Gras, Kräutern 
und Bäumen. Der Garten ist ver 
schwunden, und an seiner Stelle erhebt 
sich nun unser großes Schulhaus. Wie 
ist denn das Schulhaus hierher ge 
kommen? (Es ist gebaut worden). 
Von wem ist es gebaut worden? (Vom 
Maurer, Zimmermann u. s. w.). — 
Wohin gehen wir nach Schluß der 
Schule? (Nach Hause). Wem gehört 
das Haus, in welches du gehst? 
(Meinen Eltern). Auch die Häuser 
eurer Eltern sind nicht immer dage 
wesen. Von wem sind auch sie hergestellt 
worden? — Ein jedes Haus wird also 
von jemand gebaut oder bereitet. Was 
geschieht mit jedem Hause ? — Ich spreche 
euch das noch einmal vor: „Ein jeg 
liches Haus wird von jemand bereitet." 
Sprecht das zusammen! 
Wir machten gestern einen Spazier 
gang. Da habt ihr nicht nur Häuser 
gesehen; was saht ihr auch? (Feld, 
Wald, Wiesen). Was zeigte ich euch 
noch mehr? (Einen Fluß). Noch 
etwas zeigte ich euch! (Einen Berg.) 
Wer hat den Namen des Berges be 
halten? — Der schöne grüne Wald, 
die blumigen Wiesen, der Fluß und 
der Berg sind auch nicht immer da 
gewesen. Wer hat das alles gemacht? 
(Der liebe Gott). Deshalb sagen wir: 
„der aber alles bereitet, das ist Gott." 
Alle! „Der aber u. s. w." Nun 
sagen wir das vorhin Gelernte hinzu: 
„Ein jegliches Haus wird von jemand 
bereitet; der aber alles bereitet, das 
ist Gott." (Einprägen des Spruches). 
Ihr wißt also bereits, wer die 
ganze Welt und alles, was darinnen 
ist, gemacht hat. Jetzt will ich euch 
erzählen, wann und wie der liebe 
Gott Himmel und Erde bereitete. 
ß. Mehrmaliges Vorerzählen der ganzen Geschichte. 
1. Am Ansang schuf Gott Himmel 
und Erde. Und die Erde war wüste 
und leer. Auch war es noch ganz 
finster in der Welt. Sonne, Mond 
und Sterne waren noch nicht am Himmel 
zu sehen. Es gab noch keine Menschen, 
keine Tiere und keine Pflanzen. 
Da sprach Gott: „Es werde Licht!" 
Und es ward Licht. Und Gott nannte 
das Licht Tag und die Finsternis 
Nacht. Auf den ersten Tag folgte der 
erste Abend und auf den ersten Abend 
folgte die erste Nacht. 
2. Am zweiten Tage schuf der liebe 
Gott den schönen blauen Himmel über 
uns. 
3. Am dritten Tage machte er das 
trockene Land. Darauf ließ er wachsen 
fruchtbare Bäume, allerlei Kräuter 
und schöne Blumen. 
4. Am vierten Tage ließ der liebe 
Gott zwei große und viele kleine 
*) Auf etwa acht Unterrichtsstunden zu verteilen. 
**) Die Antworten sind von den Kindern in vollständigen Sätzen zu geben. 
5
	        

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Rheinischer Schulmann - 7.1889. Heuser, 1889.
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