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Quartalheft der Katholischen Schulzeitung - 2.1879 (2)

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Bibliographic data

fullscreen: Quartalheft der Katholischen Schulzeitung - 2.1879 (2)

Periodical

Persistent identifier:
1002764262
Title:
Quartalheft der Katholischen Schulzeitung
Document type:
Periodical
Publisher:
Auer
Publication year:
1878
Place of publication:
Donauwörth
Language:
German
Collection:
Religionspädagogische Zeitschriften
ZDB-Nummer:
2555177-2
Access restriction:
OPENACCESS

Periodical volume

Persistent identifier:
1002764262_02
Title:
Quartalheft der Katholischen Schulzeitung - 2.1879
Document type:
Periodical volume
Publication year:
1879
Collection:
Religionspädagogische Zeitschriften
Access restriction:
OPENACCESS

Periodical issue

Title:
[Heft 1]
Document type:
Periodical
Structure type:
Periodical issue
Collection:
Religionspädagogische Zeitschriften
Access restriction:
OPENACCESS

Article

Title:
Die neueren Elementar-Rechenmethoden
Author:
Schuegraf, R.
Person in original:
von R. Schuegraf
Document type:
Periodical
Structure type:
Article
Collection:
Religionspädagogische Zeitschriften
Link zum Katalog:
1002764262-02-1373814951153-3
Access restriction:
OPENACCESS

Contents

Table of contents

  • Quartalheft der Katholischen Schulzeitung
  • Quartalheft der Katholischen Schulzeitung - 2.1879 (2)
  • Title page
  • Inhalts-Verzeichniß
  • [Heft 1] (1)
  • Ein Stück Gesundheitslehre
  • Die neueren Elementar-Rechenmethoden
  • Die Volksschule auf der Pariser Weltausstellung
  • Das Dittes'sche "Pädagogikum"
  • Chronik der staatlichen Schulverordnungen
  • [Heft 2] (2)
  • [Heft 3] (3)
  • [Heft 4] (4)

Full text

22 
führungen beipflichten können. Wir führen die Resultate jener Kritik hier in folgenden 
Sätzen an: 
1. „Salberg zeigt in seinem Werke das löbliche Streben, das Anschauungsprinzip 
zur Seele des Rechenunterrichtes zu machen. 
2. Er geht dabei jedoch von falschen Voraussetzungen aus, berücksichtigt den Alters 
unterschied der Kinder nicht und mißkennt den natürlichen Entwicklungsgang des kind 
lichen Geistes. 
3. Seine Darstellungen aus der Psychologie und Logik sind äußerst einseitig und 
unwissenschaftlich und bekunden wenig Vertrautheit mit diesen Disziplinen der Philosophie. 
4. Die Bezeichnung seiner Methode als Sachrechenmethode ist, abgesehen von der 
Unrichtigkeit des Namens, durchaus unberechtigt." 
Aus all' dem ziehen wir den Hauptsatz: Durch Salberg ist die Rechen - 
Methode nicht weiter gefördert worden. Wir können darum immer noch 
Grube's Grundsätze als die herrschenden bezeichnen. Die Grube'sche Methode hat in den 
letzten Jahren viele Gegner verloren, viele Anhänger gefunden. Wenigstens wird der 
Zahlenraum „20" fast allgemein nach Grube behandelt. Gleichwohl führen wir noch 
xro und ooutra aus dem Kampfe dieser Methode nach Jänicke hier an. Die Verehrer 
derselben sagten: 
a) sie entspricht vollkommen der Forderung eines lückenlos fortgehenden Unter 
richtes ; b) sie nimmt unausgesetzt die Denkkraft in Anspruch; o) sie ist die extreme Ver 
neinung alles Mechanismus und gedankenlosen Reihenbildens; ä) sie bewirkt eine gründ 
liche Bekanntschaft mit der Zahl und den Eigenschaften ihrer operationsgemäßen Bildung, 
die dem Schüler zu festen Leitpunkten für schnelle und fertige Rechenkombinationen werden; 
s) sie bietet Gelegenheit, die durch mangelhaften Schulbesuch entstandenen Lücken annähernd 
oder wenigstens nothdürftig auszufüllen. — 
Die Gegner machten geltend: 
a) es ist nicht gerathen, so vielerlei Beziehungen einer Zahl, so viel verschiedene 
Rechenoperationen auf einmal vorzunehmen und den Schüler in verschiedene nnd zum 
Theil schwierige Vorstellungsweisen einzuführen; der Unterricht muß auf der ersten Stufe 
mehr aus einander halten, als konzentriren; b) die ausgedehnten und schwierigen Bruch 
operationen übersteigen die Fassungskraft des Anfängers; o) die wichtigen Uebungen 
im Summiren und Subtrahiren der Grundzahlen können nur in verkümmerter Weise 
getrieben werden; d) der Lehrer wird übermäßig für die Unterstufe in Anspruch ge 
nommen; 6) es ist schwierig, von Ansang an schriftliche Aufgaben zu stellen; f) das 
Fortschreiten von Zahl zu Zahl stumpft allmälig das Interesse ab. — 
Die Thesen der Gegner von Grube's Methode sind zwar nicht durchschlagend; 
doch geben wir mit vr. Bartholomäi gerne zu, daß sie vielleicht ein Instrument sei, 
mit dem nur Meister umgehen können und möchten nicht alles verurtheilen, was nicht 
nach Grube ist. Im Gegentheile möchten wir den weniger geschulten Lehrkräften und 
allen Lehrern an ungetheilten Schulen eher den Lehrgang von Hentschel empfehlen. Auch 
sonst möchte ss gerathen sein, nur die Zahlen bis 20 nach Grube und den übrigen 
Rcchenstoff nach Hentschel zu behandeln. Die Grube'sche Methode läßt schon eine Ein 
grenzung in der Mannigfaltigkeit der Auffassung einer Zahl zu; der Bruchlehre braucht 
ein allzu großes Maß von Zeit und Kraft nicht zugewendet zu werden. Hauptsache ist, 
daß die einzelne Zahl der Mittelpunkt des Unterrichtes ist und nicht die Operation. 
Salberg's Rechnungswerk können wir nicht empfehlen, weil der theoretische Theil 
so verworren und in seinen philosophischen Sätzen so unsicher ist, weil wir mit der 
ausgedehnten Heranziehung der Brüche nicht einverstanden sein können, nnd weil das 
Werk unvollständig erscheint, da es nur die Zahlen bis dreißig behandelt — .und dies 
zu ausführlich. *) 
*) Auch deßwegen nicht, weil das Selbstlob des Verfassers zu sehr mitspielt «nd sogar der eigene 
Seminarlehrer heruntergezogen wird; auch das anzügliche Beispiel aus der Klosterschule sagt keinen 
edlen Gedanken.
	        

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