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Deutsche Blätter für erziehenden Unterricht - 48.1920/21 (48)

Access restriction

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Bibliographic data

fullscreen: Deutsche Blätter für erziehenden Unterricht - 48.1920/21 (48)

Periodical

Persistent identifier:
1002765811
Title:
Pädagogische Monatshefte
Subtitle:
Zeitschrift zur Förderung der katholischen Pädagogik, der Lehrerbildung und gesunder Unterrichtsreformen
Document type:
Periodical
Publisher:
Süddt. Verl.Buchh.
Publication year:
1895
Place of publication:
Stuttgart
Language:
German
Collection:
Religionspädagogische Zeitschriften
ZDB-Nummer:
2555191-7
Access restriction:
OPENACCESS

Periodical volume

Persistent identifier:
1002765811_12
Title:
Pädagogische Monatshefte - 12.1906
Document type:
Periodical volume
Publisher:
Süddeutsche Verlagsbuchh.
Publication year:
1906
Collection:
Religionspädagogische Zeitschriften
Access restriction:
OPENACCESS

Periodical issue

Title:
Heft 10
Document type:
Periodical
Structure type:
Periodical issue
Collection:
Religionspädagogische Zeitschriften
Access restriction:
OPENACCESS

Table of contents

Title:
Inhalt des 10. Heftes
Document type:
Periodical
Structure type:
Table of contents
Collection:
Religionspädagogische Zeitschriften
Link zum Katalog:
1002765811-12-1327082835432-86
Access restriction:
OPENACCESS

Contents

Table of contents

  • Deutsche Blätter für erziehenden Unterricht
  • Deutsche Blätter für erziehenden Unterricht - 48.1920/21 (48)
  • Title page
  • Inhalt
  • Heft 1 (1)
  • Heft 2 (2)
  • Heft 3 (3)
  • Heft 4 (4)
  • Heft 5 (5)
  • Heft 6 (6)
  • Heft 7 (7)
  • Heft 8 (8)
  • Heft 9 (9)
  • Heft 10 (10)
  • Heft 11 (11)
  • Heft 12 (12)
  • Heft 13 (13)
  • Heft 14 (14)
  • Heft 15 (15)
  • Heft 16 (16)
  • Heft 17 (17)
  • Heft 18 (18)
  • Heft 19 (19)
  • Heft 20 (20)
  • Heft 21 (21)
  • Heft 22 (22)
  • Heft 23 (23)
  • Heft 24 (24)
  • Heft 25 (25)
  • Heft 26 (26)
  • Heft 27 (27)
  • Heft 28 (28)
  • Heft 29 (29)
  • Heft 30 (30)
  • Heft 31 (31)
  • Heft 32 (32)
  • Heft 33 (33)
  • Heft 34 (34)
  • Heft 35 (35)
  • Heft 36 (36)
  • Heft 37 (37)
  • Heft 38 (38)
  • Heft 39 (39)
  • Heft 40 (40)
  • Heft 41 (41)
  • Heft 42 (42)
  • Heft 43 (43)
  • Heft 44 (44)
  • Heft 45 (45)
  • Heft 46 (46)
  • Heft 47 (47)
  • Heft 48 (48)
  • Heft 49 (49)
  • Heft 50 (50)
  • Heft 51 (51)
  • Heft 52 (52)
  • Johannes Trüper
  • Rudolf Euckens Stellung zum Sozialismus (Schluß)
  • Das Formen in der Grundschulklasse
  • Zeitgeschichtliche Mitteilungen

Full text

leibe nicht zuviel nach dieger Richtung hin von n unsern. | 
“kleinen ABC-Schützen. Wenn zie die typische Form 
"zichtig. erfaßt haben, 80 Soll man in vielen Fällen damit | 
“zufrieden Sein, Allerdings hat die Ergänzung pach dem 
* Objekt wiederum das Gute zur Folge, daß die Kinder 
- Schon früh an ein genaues Sehen und Beobachten ge- 
:“Wwöhnt -werden, was auch nicht zu unterschätzen ist. 
| Das Kind muß auch naturgetzeu formen, bezüglich 
der Größe des Gegenstandes. Es kann beispielsweise die 
: Murmelkugel nicht in derselben Größe formen wie den 
Favgball und umgekehrt. - Das ist ein Febler, der anfangs 
Sehr bäufig vorkommt. Die wahren Größenverhältnisse 
“ müsgen unter allen Umständen beachtet werden. 
2 Was die Technik des Formens anlangt, 80 muß gie 
- den Kindern allmählich, Schritt für Schritt, gelehrt werden. 
- Der Schüler muß erkennen, was Grundfoxim und was 
Teilform ist. . 
In all den Fällen Sei ihm der Lehrer Freund und 
- Wegbereiter. Er forme vor --- und der Schüler forme 
nach... Dabei vergesse er aber nicht, während des Vor- 
formens gewisse Ruhepunkte zu beachten. Dadurch wird 
dem Kind die Formarbeit wesentlich erleichtert. Auch 
- Leite er das Kind an, innerhalb dieser Ruhepunkte wieder- 
“holt zu vergleichen, zu Schätzen, zu ergänzen. 
- dadurch genau und gewisgenhaft arbeiten. 
Es gibt nun Methodiker, die auf dem Standpunkt 
Stehen, es Sei durchaus nicht nötig, daß alle Kinder zu 
gleicher Zeit einunddengelben Gegenstand formen. Ich 
möchte auch hier wieder warnen, dieser Richtung Sich 
- unbedivgt anzuschließen. Im allgemeinen empfiehlt es 
gich, am Anfang des Formunterrichts alle Kinder ein- 
--Unddengelben Gegenstand formen zu lassen, Später kann 
. eine KLinteilung in Gruppen ohne Bedenken eintreten. 
Ferner möchte ich auch mittlerweile die Tätigkeit des 
Yormens an eine bestimmte Zeiteinheit knüpfen, damit 
die Kinder gewohnt werden, ihre Kraft und Formkungst 
- anf eine bestimmte Zeitdauer zu konzentrieren, ein Moment, 
- das angetan ist, den Willen zu bilden. 
Für unerläßlich halte ich es auch, daß man die Kinder 
- anbält, ich jederzeit während des Formens darüber aus- 
| zusprechen, wie weit sie mit der Ardeit gind, was Sie 
- grad in dem Augenblick formen, wo man gie fragt. Durch 
- Solches Nacb-dem-Stand“der- Arbeit-fragen, werden Sie ge- 
Schalt, Teilformen des Objekts als Einzelbegriffe aufzu- 
. fasgen, also das Objekt zu analysieren. 
Beispiel: Ziel war: eine Kirsche zu formen. 
Nach einiger Zeit frage ich: Wobei bist du jetzt, 
Richard? Antwort: Ich forme grad die Stelle am Kirscb- 
Deisch, wo der Stengel gitzt, Falsch und nichtsSagend 
wäre darauf die Antwort gewegen: Ich forme eine Kirsche! 
 
Es lernt | 
 
Nun noch ein Wort: über die- Gruppenarbeit 
Wie ist diese zu behandeln? - - 
Sehr häufig -- fast täglich! -- kommen die kleinen 
ABC-Schützen mit der Frage: Was Sollen wir zu Hause 
formen ? Wir möchten zu Hause auch gern etwas kneten! 
Für eine derartige häusliche Arbeit würde ich nun 
das Gruppenformen empfehlen. (Unsere Stube, Wasch- 
küche, Nachbars Kaninchenställe usw.) Über den päda-. 
gogischen Wert golcher Arbeiten ließe Sich gelbstverständ- 
lich Streiten. Soviel aber Steht fest: die Schaffensfreude 
erhöhen Sie ganz gewaltig, begonders bei den Schwach- 
befäbigten. Einen pädagogiSschen Wert Sehe ich insoiern 
darin, als das Kind gezwungen wird, die einzelnen Ob- 
jekte in Beziehung zueinander zu bringen. Und das iSt 
doch gchtießlich eine Leistung, die man nicht 80 ohne 
weiteres von der Hand weisen Sollte. 
Es wäre nun noch die Frage zu lögen: 
| 4. Wann 8011 geformt werden? 
Ich habe anfangs dargelegt, daß das Formen ein vor- 
zügliches Mittel ist zur Klärung, Vervollständigung, Be 
„richtiguvng und Vertiefung der Anschauungen. 
demnach also nicht einen Selbstzweck in gich, Sopdern - 
Es birgt 
ist ein pädagogisches Hilfsmittel, wie es deren 80 viele gibt. 
ISt das Formen aber ein pädagogisches Hilfsmittel, 80 
darf es gich nicht von der Unterrichtgarbeit als Selb- 
Ständiges Ganzes absondern, Sondern muß mit dieger innig 
' verbunden bleiben, um das pädagogische Ziel leichter zu 
erreichen. 
Wir werden darum vicht von einem gesonderten Form- 
unterricht als Disziplin sprechen dürfen, den womöglich 
eigens dafür ausgebildete Lehrer erteilen, Sondern wir 
werden die Verwendung des Formunterrichts als Prinzip 
fasgen müsSen. Wir werden das Formen als »praktische 
Beweisführung« nach einer voraufgegangenen theoretischen 
Erläuterung anzusprechen haben. Das Formen kann und 
wird daher in jeder Stunde auftreten, gei es, daß in der 
Religionsstunde die Ähre zum Formen Anlaß gegeben hat 
(bei den JoSephgeschichten), oder Sei es, daß die Kinder 
in der Gegangstunde über den Begriff-» Mühlstein« Stolpern 
(Es klappert die Mühle ...): überail Kann das Formen 
aushelfen, 
So halte ich denn- das Formen für einen der - wiebtig- 
Sten Faktoren bei der Umgestaltuvg unserer Schule in 
eine Arbeitsscbhule. Es ist durchaus verkehrt, -glauben 
zu wollen, daß in dieser »neuen Schule« fortan die ganze 
unterrichtliche Arbeit im Plastilinkneten und Stäbchen- 
legen bestünde. Alle manuelle Tätigkeit --- ob Stäbchen- 
legen oder Formen! -- dient einzig und allein Erkenntnis- 
zwecken. Zweck und Endziel alles Formens iSt. und 
bleibt eben auch Förderung der Gewinnung geistiger Werte. 
 
Zeitgeschichtliche Mitteilungen. 
Preußen, Der Landtagsabgeorduete Symvasialdirektor Dr. pbil, 
Otto Boelitz, der zum Minister für WisSensgcbaft, Knnst und Volks- 
bildung ernannt ist, ist 1876 zu Wesel (Rheiopr.) geboren. Er 
„Studierte in Berlin, Halle vod Boon, begorders bei Harvpack, Loofs, 
Graf, Simens und Wilmanns, 1902 -- 1904 war Boelitz wissen- 
Scbaftlicher Hilfslehrer an der Deutschen Schule in Brügsel, Später 
Oberlehrer der Oberrealschule in Bochum, kehrte im Herbst 1905 
als Oberlehrer an die Brüggeler Schule zurück, wurde 1909 Direktor 
der Deutschen Schule in Barcelona und 1915 Direktor des Archi- 
gymvbasSiums in Soest. 
nn 
 
 
Verantw. Schriftleitung: Dr. Mano in T.augenSalza, -=* Druck und Verlag: Hermann Beyer & Sohne (Beyer & Mann) in LangenSalza. 
Hierzu Beilagen Yon Dermann Beyer & Söhne (Beyer & Mann) in Langensalza,
	        

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